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Die Brexit Verwirklichung ist für den Euro ein potenzieller Alptraum

Die Brexit Verwirklichung ist für den Euro ein potenzieller Alptraum

2016-06-26 23:59:00
Christopher Vecchio, CFA, Senior Währungsstratege
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Die Brexit Verwirklichung ist für den Euro ein potenzieller Alptraum

Fundamentale Prognose für EUR/USD: Bärish

- Die Aussichten für einen Zerfall der Europäischen Union werden wieder diskutiert.

- Dank der UK Brexit-Wahl besteht eine neue Situation mit höherer Volatilität.

- Die FX-Marktvolatilität steigt im Vorfeld des UK-EU Referendums – eine gute Zeit, um sich die Prinzipien des Risikomanagements nochmals zu Gemüte zu führen.

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Was einmal ein anscheinend unbedeutender, kurzfristiger politischer Kompromiss für David Cameron war, hat sich nun möglicherweise in einen echten Alptraum für den Euro verwandelt: Das Vereinigte Königreich hat gewählt, die Europäische Union zu verlassen. Sie werden sich daran erinnern, dass vor der britischen Unterhauswahl im Mai 2015 der damalige UK Ministerpräsident Cameron versprach, ein Referendum zur UK-Mitgliedschaft in der EU abzuhalten, um damit den rechten Flügel der Tory-Partei und die wachsende UKIP zu besänftigen. Das hat sich nun als eine kostspielige politische Wette herausgestellt, die den Weltmarkt in Aufruhr versetzt und den Euro monatelang, wenn nicht sogar jahrelang, beeinflussen wird.

Es gibt keinen Grund, dieses Ereignis zu verniedlichen. In den vergangenen paar Monaten gab es ganz klare Signale über die potenziellen Auswirkungen eines Brexit auf den Euro. Deshalb sollte die schnelle Abwertung des Euros nach der Brexit Wahl keine Überraschung sein. Im Februar 2016 begann der Euro tatsächlich zunehmend empfindlich auf mit dem Brexit verknüpfte Schlagzeilen zu reagieren und dem Rückgang des Britischen Pfunds zu folgen. Gegen Ende des ersten Quartals in 2016 erwiesen sich die globalen Märkte und besonders der Euro durch die Brexit-Sorgen als gefährdet. In Erwartung der zunehmenden Risiken gaben wir unserer Euro-Prognose für das zweite Quartal in 2016 deshalb den Titel „EUR/USD auf dem Weg in Q2'16 im Niemandsland stecken geblieben; „Brexit” nicht ignorieren”. Wie wir damals schon sagten, und was sich jetzt als Wahrheit herausstellt, hat der Euro jetzt seinen „politischen Moment”.

Betrachtet man die bescheidenen ersten Schritte, die nach dem zweiten Weltkrieg mit der Europäischen Kohl- und Stahl-Gemeinschaft begannen, so bestand die gesamte Voraussetzung für das Projekt einer Europäischen Union darin, die wirtschaftliche Vision eines vereinten Europas zu fördern, wo ohne Rücksicht auf die Sprache, die man sprach, das Land, in dem man lebte oder die Kultur, die einen umgab, man im Innersten ein Europäer war. Heute sind die Auswirkungen eines Brexit erheblich, wenn man Folgendes berücksichtigt: (1) die lähmende Schuldenkrise, die die Souveränität der am Rande liegenden europäischen Staaten schwächt, (2) der Krieg in Syrien hat eine unkontrollierbare Flüchtlingswelle hervorgerufen, die Probleme in der Infrastruktur freigelegt hat, (3) die beträchtlichen Sicherheitsprobleme, die manches Land dazu gezwungen haben, seinen Pflichten in Bezug auf die Schengen-Vereinbarung mit der Drohung, die Grenzen zu schließen, nicht nachzukommen.

Aus einem ganzen Katalog von Perspektiven geht hervor, dass das Herz und die Seele Europas auf dem Spiel stehen. Die Unsicherheit über die Antworten auf diese Fragen bedeuten Volatilität für den Euro.

Wie wir bereits in jeder der vergangenen zwei Wochen, als die Brexit-Spannungen zunahmen, erwähnten, ist der Brexit-Anteil an dem Euro klar: es ergibt sich die Frage, wie permanent die Mitgliedschaft in der Europäischen Union eigentlich ist. Wenn die Briten die Europäische Union verlassen dürfen, haben jüngste Umfragen in verschiedenen Ländern - periphere und zentrale - gezeigt, dass die populistische Gegenreaktion gegen das gesamteuropäische Projekt zunimmt. Umfragen in Deutschland, Holland und Italien haben in den letzten Wochen gezeigt, dass fast 50% der Bürger ein UK-ähnliches Referendum über ihre eigene Mitgliedschaft unterstützen würden. Tatsächlich gab es in den Stunden (Minuten? Sekunden?), nachdem am Freitag das Ergebnis der Brexit-Wahl veröffentlicht wurde, Politiker in Italien, Frankreich und Holland, die ein UK-ähnliches Referendum in ihren eigenen Ländern verlangten.

Die Wahlergebnisse in Spanien am Sonntag sind ein Vertrauensvotum von der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone oder sogar das Zeichen einer Bevölkerung, die die Auswirkungen von den Brexit-Ergebnissen als eine Warnung aufgefasst hat. Am Freitag fiel der wichtigste spanische Aktienindex um über -12%, der größte Tagesverlust in mehr als dreißig Jahren - ja, ein schärferer Ausverkauf noch als das, was man zu den Hochzeiten der 2008 GFC gesehen hatte.

Tabelle 1: Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in Bezug auf EZB Haupt-Refinanzierungssatz {OIS}

Die Brexit Verwirklichung ist für den Euro ein potenzieller Alptraum

Die Volatilität in den Märkten und die Unsicherheit, die die langfristige Lebensfähigkeit der EU umgibt, werden die wirtschaftlichen Aktivitäten etwas aber sicherlich bemerkbar abkühlen und das gibt der Europäischen Zentralbank eine passende Rückendeckung für weitere Lockerungen, etwas was die Euro-Zone wirklich benötigt. Die Overnight Index Swaps Märkte haben die Erwartungen auf eine Zinssenkung im September (62%) vorwärts getrieben. Es wird angenommen, die Märkte hätten das Gefühl für eine Liquiditätsunterstützung, weil die Unsicherheiten andauern (es gibt Anzeichen auf zunehmenden Finanzierungsdruck). Die Vorwegnahme der EZB-Aktionen könnten sich gegen den Euro auswirken, wie das bereits in die vergangenen fünf Jahren kontinuierlich vorgekommen ist.

Tabelle 2: Implizierte Wahrscheinlichkeit des EZB Haupt-Refinanzierungssatzes nach Sitzung

Die Brexit Verwirklichung ist für den Euro ein potenzieller Alptraum

Vorausschauend wird es wohl auf Grund der komplexen erheblichen Auswirkungen der Brexit-Wahl zunehmend weniger Sicherheit geben. Etwas positiver könnte die Reaktion der Märkte am Freitag als ein Warnzeichen aufgefasst werden, was die Welt von einem Verlassen aus der EU hält (nicht gut!) und was der Wahl in Spanien geholfen haben könnte. Andere Nationen könnten weniger gewillt sein, den Ausgang zu suchen. Sollte die Brexit-Abstimmung als ein Weckruf für die finanzpolitischen Entscheidungsträger in Europa dienen, könnte es helfen eine "immer näher rückende Union" zu schaffen und diese Episode zu überleben (etwas unnötig und offensichtlich müssen langjährige politische Institutionen Krisen überstehen, sonst würden sie ja nicht überleben; die Vereinigten Staaten haben zum Beispiel den Bürgerkrieg überlebt).

In der Zwischenzeit erwarten Sie bitte nicht, dass sich der Markt kurzfristig oder in naher Zukunft beruhigen wird. Das bedeutet, dass die jüngsten Tendenzen weiter bestehen bleiben werden; es ist zu früh, das fallende Messer aufzufangen oder ein Held zu sein. Eine Möglichkeit um einen kleinen Vorsprung zu erhalten, ist die Beobachtung, wie sich die individuellen Investoren positionieren (ähnlich den kommerziellen Hedgern in den Futures-Märkten), denn die Masse befand sich bei all den kürzlichen wichtigen Verschiebungen immer auf der falschen Seite. Dass die Masse der Investoren netto-short bei EUR/USD und EUR/JPY bleibt, ist ein weiterer Grund, gegenüber dem Euro kurzfristig sehr skeptisch zu bleiben, jenseits der untertriebenen politischen, wirtschaftlichen, finanziellen und geopolitischen Auswirkungen der historischen Brexit-Wahl. - CV

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Lesen Sie nochmals unsere Euro Prognose für das zweite Quartal 2016 in „EUR/USD auf dem Weg in Q2'16 im Niemandsland stecken geblieben; „Brexit” nicht ignorieren”

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