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Jens Klatt ist Chefanalyst bei DailyFX Deutschland. Er ist Autor des deutschsprachigen Trading-Bestsellers "Forex Trading“, welches den Hauptfokus auf die Sentimentanalyse im Retail-Trading legt.

(DailyFX.de) – Der DAX sucht vor dem FED-Sitzungsprotokoll am Mittwochabend seine Richtung, pendelt um 12.100 Punkte.

Ob die FED mit der Veröffentlichung ihres Protokolls der Sitzung aus dem Monat März schafft Impulse zu liefern bleibt abzuwarten. Klar ist, dass das Sitzungsrotokoll kaum Potential hat wirklich „Neues“ zu liefern, „Neues“, was der Markt nicht bereits in irgendeiner Form von Janet Yellen auf der Pressekonferez am 18. März gehört hat.

DAX sucht vor dem FED-Sitzungsprotokoll am Abend seine Richtung

Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Im Detail wissen wir bereits, dass die Entnahme des Wortes „geduldig“ aus dem FED-Statement nicht dazu führen wird, dass die FED bezüglich Zinsanhebungen nun ungeduldig wird. Ausgehend hiervon wird es auf Nuancen ankommen. Die Marktteilnehmer werden sich erhoffen, dass mehr Details bezüglich der Haltung diverser stimmberechtigter FED-Mitglieder kommen ausgehend von welchen sich ableiten lässt, wann die FED den Leitzins auf 0,25% angehoben haben wird.

Ausgehend von den enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten letzten Freitag erwarten die Marktteilnehmer derzeit ein Zinsniveau von 0,25% im Januar 2016 und somit maximal eine Zinsanhebung von 0,125% in der zweiten Hälfte 2015:

DAX sucht vor dem FED-Sitzungsprotokoll am Abend seine Richtung

Quelle: DailyFX Research

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Das bedeutet im Umkehrschluss: jegliche Interpretation des Marktes, dass die FED vor Januar 2016 ihren Leitzins auf mindestens 0,25% angehoben haben wird, würde die Zinsen 10-jähriger US-Schuldtitel zurück in Richtung 2% befördern, auf der Kehrseite würde eine gegenteilige Interpretation die US-Zinsen und den US-Dollar eher unter Druck bringen.

Was allerdings schwierig wird, ist die Reaktion des DAX auf beide Szenarien abzuschätzen. Während eine expansive Haltung, die eine später als erwartete Zinsanhebung der FED impliziert, mehr Liquidität für die Aktienmärkte bedeutet und somit logischerweise eigentlich den Weg für neue Allzeithochs im DAX ebnet, wäre auch ein infolgedessen unter Druck geratender DAX denkbar.

Die Überlegung beinhaltet hier, dass eine Hinauszögerung eines FED’schen Zinsschrittes das Unausweichliche, eine Zinsanhebung nicht verhindert. Die FED wird früher oder später den Zins anheben um ihre Glaubwürdigkeit nicht aufs Spiel zu setzen.

Und desto zögerlicher sich die FED hier präsentiert, desto eher wird unter den Marktteilnehmern der Gedanke Einzug halten, dass die US-Wirtschaft doch nicht so robust ist, wie dies für eine Zinsanhebung nötig wäre. Und das wiederum würde die Aktienmärkte in meinen Augen zumindest kurzfristig eher belasten.

Wir dürfen also gespannt sein, wie der Markt das FED-Sitzungsprotokoll interpretiert und in welche Richtung es den DAX dann bewegt (wenn überhaupt).

Oberhalb 11.600 Punkte sehe ich den DAX weiter bullish und für höhere Hochs prädestiniert. Sobald der DAX über 12.150 Punkte geht, ist eine ernezte Attacke auf das Allzeithoch um 12.220 Punkte einzukalkulieren und darüber zum Wochenschluss eine Bewegung in Richtung 12.500 Punkte.

DAX Tageschart

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

DAX sucht vor dem FED-Sitzungsprotokoll am Abend seine Richtung

@JensKlattFX

DAX sucht vor dem FED-Sitzungsprotokoll am Abend seine Richtung

instructor@dailyfx.com

DAX sucht vor dem FED-Sitzungsprotokoll am Abend seine Richtung