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System Trading 104

System Trading 104

2013-06-27 19:00:00
James Stanley, Strategist
Teile:

In dieser vierteiligen Artikelserie werden wir die Grundlagen des System Trading einführen und erklären. In unserem ersten Artikel, System Trading 101 stellen wir das Konzept vor, mittels Systemen im FX Markt zu spekulieren. In System Trading 102 betrachten wir das Risiko Management eines solchen Ansatzes. In System Trading 103 untersuchen wir die Systembeurteilung, und in diesem Artikel tauchen wir in das Konzept von Diversifikation ein.

Wenn ein Trader sein gesamtes Kontorisiko in eine einzige Strategie platziert, dann setzt er sich diesem einen Stil oder der Strategie zu sehr aus.

Sagen wir zum Beispiel, dass ein Trader sich entschieden hat, eine System Trading Methode anzuwenden, und ein Breakout-bezogenes System beim USD/JPY einsetzte.

Wenn der USD/JPY massive Volatilität anzeigt, könnte dieses für den Trader sehr glücklich ausgehen. Allerdings, falls der USD/JPY etwas anderes tut – wie z.B. einen Range-gebundenen Kurs, oder sogar einen langfristigen Trend akzentuiert mit Pullbacks und Retracement, zu zeigen, könnte der Trader unerwünschte Verluste hinnehmen.

Aus denselben Gründen, aus denen Investoren oft innerhalb eines Portfolios in eine Vielzahl von Aktien investieren wollen, um ihre Interessen zu diversifizieren, wollen Systemtrader oft versuchen, verschiedene Systeme zu nutzen, um das Risiko ihrer Gesamtstrategie zu balancieren.

Der Wunsch zu diversifizieren kann wie nachfolgend zusammengefasst werden:

Zufälligkeit gehört zum Trading, da die Zukunft nicht vorhersehbar ist und zukünftige Kursbewegungen eine Art von beliebiger Natur aufweisen können. Indem man mehrere Systeme anwendet, kann der Trader einen "ausgleichenden Effekt" dieser Beliebigkeit für das Gesamtportfolio anstreben.

Genau so wie Investoren, die für ihren Ruhestand sparen, mehr als eine Art von Aktie in ihrem Portfolio haben wollen, damit sie die Möglichkeit einer Katastrophe vermeiden können, falls die eine Aktie, die sie besitzen, nicht viel leistet, so sollte der System Trader mehrere Systeme nutzen, um den Schaden zu mindern, falls das/die System(e) zu wenig leisten.

Das ist der Ursprung des Grundsatzes, dass Trader vermeiden sollten "alle ihre Eier in einen Korb zu legen", denn wenn dieser Korb kippt, könnte der Trader alle seine Eier verlieren.

Trader, wie Investoren, sollten vermeiden, alle ihre Eier in einen Korb zu legen

System_Trading_104_body_15094545-empty-vector-basket.png, System Trading 104

Mit der Anwendung zahlreicher Körbe begrenzen die Trader das Risiko, dass ein "Korb" oder eine Strategie schlecht funktioniert

Risikomanagement von einer Portfolio-Perspektive

Wie wir im System Trading 102 erklärten, ist das Risikomanagement extrem wichtig für den Trader. Die Diversifizierung kann ein Teil dieses Risikomanagements sein, und wie oben aufgezeigt – kann sie auch dabei helfen, etwas von der zufälligen Natur zu vermeiden, die das Traden mit künftigen Kursbewegungen beinhaltet.

Dennoch – es ist wichtig festzuhalten, dass die Diversifizierung das Risiko eines Portfolios nicht gänzlich eindämmen kann; sie kann dem Trader auch nicht erlauben, außerordentlich hohes Leverage anzuwenden um dann zu erwarten, die katastrophalen Auswirkungen, die bei solchen Ansätzen vorkommen können, zu vermeiden.

In System Trading 102 boten wir die Regel von 5:1 Leverage für System-Trader an. Diese kann als Gesamt-Leverage für das allgemeine Portfolio angesehen werden.

Eine wirksames Leverage kann mit der Funktion Exposure beim Mirror Trader überwacht werden

System_Trading_104_body_image.png, System Trading 104

Man bemerke, dass obwohl dieser Trader ein wirksames Leverage innerhalb der 5:1-Regel hat, er auch sein sein gesamtes Risiko auf die USD/JPY Breakout-Strategie konzentriert. Dies ist nicht diversifiziert.

Wenn ein Trader nur ein System anwenden und nicht diversifizieren möchte – kann er sein einzelnes System bei einem 5:1 Leverage anwenden, und sein Portfoliowert wird von der Leistung dieses einzelnen Systems abhängen. Wenn der Trader sich mit diesem einzelnen System wirklich wohl fühlt und es ihm egal ist, das Risiko des Tradens mit einer einzigen Strategie auf sich zu nehmen, könnte dies eine Option sein.

Wenn der Trader jedoch die Gefahr, dass ein einziges System nicht leistungsstark sein könnte, eindämmen möchte, kann er sein Portfolio auf eine Vielzahl von Systemen verteilen und dabei die allgemeine Leverage bei 5:1 oder weniger beibehalten.

Wie viele Systeme benötige ich für einen diversifizierten Ansatz?

Das ist eine Frage, auf die es leider keine klare Antwort gibt. Obschon die Diversifizierung den Tradern massive Vorteile bringen kann, gibt es sowas wie über-diversifiziert sein, und das ist etwas, was wir bei vielen Investmentfonds sehen.

Wenn ein Trader zu sehr diversifiziert, geht er die Gefahr ein, sein Top-End-Potential von seinem Portfolio zu nehmen, genau so wie bereits zuvor aufgezeigt, die Investmentfonds beginnen, die Leistung des S&Ps zu verfolgen, weil sie so viele Aktien beinhalten.

Es ist möglich, zu diversifiziert zu sein

System_Trading_104_body_Picture_2.png, System Trading 104

Obwohl dieser Trader das Risiko, ein einziges System zu traden, verringert hat, kann er es nun schwerer haben, sein Portfolio mitzuverfolgen und festzustellen wo genau die Aussetzung liegt. Dies kann Komplikationen schaffen, wenn das Portfolio-Equity neu abgestimmt oder zugewiesen wird.

Wenn Sie zu wenig diversifizieren, wird die Leistung des Kontos von der Leistung einer oder zwei Strategien abhängig.

Die Diversifizierung kann erfolgreich sein, wenn mehr als ein System gewählt wird. Mit der Zuteilung des Risikos auf zwei oder mehr Strategien, wird das Konto des Traders nicht von der Leistung einer einzigen Strategie abhängig. Also, als Anfangspunkt sollten Trader zwei Strategien in ihrem Portfolio ausgleichen.

Je mehr Systeme hinzugefügt werden, desto schwieriger kann die Verwaltung des Portfolios werden. Wenn 20 Systeme gewählt werden, kann dies verwirrend sein, und der Trader hat die wenig beneidenswerte Aufgabe, alle Systeme zu verwalten.

Also, anstatt sich auf die "Anzahl" von Systemen zu konzentrieren, sollten Trader genauer auf das wirksame Leverage ihres Portfolios achten.

"Verdoppelung" vermeiden

Eine häufige Falle bei der Diversifizierung ist, dass Trader oft ihre Systeme "verdoppeln". Wenn also ein Trader ein Breakout-System beim USD/JPY und ein Breakout-System beim EUR/JPY anwendet, so verdoppelt er nur gerade die Aussetzung, die er beim JPY hat. Wenn der Yen auf eine Range-gebundene Art zu traden beginnt, besteht für den Trader die Gefahr, dass er größere Verluste einbringt als er eigentlich bereit ist zu tragen.

Ein diversifizierter Ansatz auf Mirror Trader

System_Trading_104_body_Picture_1.png, System Trading 104

Man bemerke, dass da 3 verschiedene Strategien (Range, Breakout und Momentum) auf drei verschiedenen Währungspaaren angewandt wurden

Wirksames Leverage

Wie wir im Laufe dieser Serie oft erwähnten, sollten Trader ein Leverage von 5 zu 1 oder weniger auf dem getradeten Gesamt-Portfolio anwenden. Dies würde bedeuten, dass ein Trader mit einem $2.000 Konto seine Gesamt-Positionsgröße aller Systeme auf $10.000 oder weniger ($2.000 X 5 = $10.000) sollte. Dies könnte $5.000 aufgeteilt auf zwei Systeme oder $2.000 auf 5 Systeme sein. Unabhängig von der Anzahl von Systemen, behält der Trader sein gesamtes Leverage des Portfolios unter Kontrolle.

Wichtig ist, dass der Trader hochwertige Systeme aufgrund der Richtlinien im Artikel System Trading 103 wählt. Das ist weit wichtiger als Systeme nur allein um der Diversifizierung Willen auszusuchen.

-- Geschrieben von James Stanley

James ist auf Twitter erreichbar:@JStanleyFX

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