Verpassen Sie keinen Artikel von Gregory Marks

Abonnieren Sie den Newsletter, um täglich über neue Veröffentlichungen informiert zu werden.
Geben Sie bitte einen gültigen Vornamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte einen gültigen Nachnamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte eine gültige E-Mail-Adresse ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Bitte wählen Sie ein Land

Ich möchte gerne Informationen über Handelsmöglichkeiten und die Produkte und Dienstleistungen von DailyFX und IG per E-Mail erhalten.

Bitte dieses Feld ausfüllen.

Ihre Prognose ist unterwegs

Lesen Sie unsere Analysen nicht einfach nur, sondern setzen Sie sie auch in die Praxis um! Zusätzlich zu Ihrer Prognose erhalten Sie außerdem ein kostenfreies Demokonto unseres Dienstanbieters IG, um Ihre Strategien in einem risikofreien Umfeld zu testen.

Ihr Demokonto, worüber Sie mehr als 10.000 Märkte global handeln können, ist mit einem virtuellen 10.000 € Guthaben ausgestattet.

Ihre Zugangsdaten erhalten Sie in Kürze per E-Mail.

Erfahren Sie mehr über Ihr Demokonto

Sie haben Benachrichtigungen von Gregory Marks abonniert

Sie können Ihre Abonnements verwalten, indem Sie dem Link in der Fußzeile jeder E-Mail folgen, die Sie erhalten

Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.

forex_special_report_indian_rupee_body_x0000_i1029.png, Sonderbericht: Indien und die Rupie in 2014

Ab ihren Tiefs von August 2013 (und Allzeit) erholte sich die Indische Rupie (INR) um etwa 10% ihres Wertes gegenüber dem Dollar. Wenn man sich jedoch die Rupie über einen längerfristigen Zeitrahmen ansieht, rückt dies die jüngste Bewegung in Perspektive (siehe USD/INR 1D). Die indische Wirtschaft war kaum ein Starperformer verglichen mit dem Rest der Schwellenmärkte in den letzten fünf Jahren und dies, inmitten anderer in diesem Bericht aufgeführten Faktoren, plagte im letzten Jahrzehnt die Rupie.

forex_special_report_indian_rupee_body_x0000_i1028.png, Sonderbericht: Indien und die Rupie in 2014

Auch wenn Indien ähnliche wachstumstragende Faktoren wie China aufweist - hauptsächlich eine große Arbeitskraft zu relativ geringen Löhnen im Herstellungs- und Produktionssektor - hinkt Indien trotzdem bei den meisten Kennzahlen, einschließlich des BIP-Wachstums hinterher. Indien liegt im Ease of Doing Business Index der Weltbank 38 Länder hinter China und die Nation wird von einer Reihe negativer Faktoren geplagt, wie eine schwache und unorganisierte Infrastruktur, Stromausfälle, Korruption und eine stockende Bürokratie. Als es nach der Finanzkrise im Westen wenig bis kein Wachstum gab und die Investoren gezwungen waren, den Erdball nach höheren und stabileren Renditen zu durchstreifen, profitierte Indien somit nicht. Diejenigen Nationen, die Rohstoffe nach China exportierten, erlebten andrerseits Wirtschaftswachstum und kräftigere Währungen.

Der Stimulus von Beijing in 2009 ließ die Rohstoffwährungen nach oben schießen, da China deren Rohstoffe vertilgte. Da weniger als 5% der indischen Exporte auf Jahresbasis nach China gingen, profitierte die indische Wirtschaft nicht von der chinesischen Stimuluswelle und wurde stattdessen durch das schwachere Wachstum im Westen geplagt. In den fünf Jahren nach der Finanzkrise handelt die Rupie ganze 57% niedriger gegenüber dem Greenback.

Es ist jedoch beachtenswert, da dies zunehmend relevant werden wird, weil die Schuldenmärkte in 2014 gestrafft werden, dass Indien nie die exorbitante Kreditausweitung und vom Staat geführte Investitionen hatte, welche in den vergangenen fünf Jahren der Treiber für das chinesische Wachstum gewesen sind. Davon könnten sie profitieren, um eine harte Landung der Schwellenmärkte zu verhindern.

forex_special_report_indian_rupee_body_x0000_i1027.png, Sonderbericht: Indien und die Rupie in 2014

Konzentriert man sich auf die Kursbewegung im Laufe des vergangenen Jahres, kann die Abwertung der Rupie im Jahre 2013 auf eine Reihe von externen und internen Faktoren zurückgeführt werden. Wie wir im August in einer Detailanalyse ausführten, hat das Gerede der Federal Reserve gegen Ende Mai, das eine bevorstehende Drosselung der Anleiheaufkäufe suggerierte, eine massive Korrektur nach unten ausgelöst. Und das nicht nur bei der Rupie, sondern auch bei denjenigen Währungen, deren Kurserhöhung durch Positionierung im Carry-Trade und der Stärke des Rohstoff-Blocks angetrieben wurde (ZAR, BRL, MXN, AUD, NZD). Im Laufe der letzten Monate wurde die Rupie um 10% höher gehandelt gegen den Greenback und das Paar USD/INR bewegt sich seitdem in einer engen und relativen stabilen Range.

Ein inländischer Faktor, der die Rupie beeinflusst, war das massive Handelsdefizit und der abnehmende Anteil direkter ausländischer Investionen (FDI). Indien hatte mit höheren ICE Brent Crude Kursen zu kämpfen seit der Kursspitze im Jahre 2008. Diese zusätzlichen Aufwendungen haben Wachstumspotenzial abgezogen. Darüber hinaus ist Indien ein großer Goldverbraucher und die Kurssteigerung dieses Rohstoffs hat Indiens Importe an Wert steigen lassen.Die Nachfrage nach Gold ist ebenfalls angestiegen, da Privatpersonenin das Edelmetall investiert haben aufgrund seiner Wertbeständigkeit angesichts hoher Inflationsraten. Dies bewog die Regierung, 2013 gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen, um den Import einzudämmen. Seitdem ist der Goldimport in Indien seit dem Hoch im Mai zurückgegangen. Laut Quellen innerhalb der indischen Regierung sollen diese Maßnahmen mindestens bis Ende März Gültigkeit behalten.

forex_special_report_indian_rupee_body_x0000_i1026.png, Sonderbericht: Indien und die Rupie in 2014

forex_special_report_indian_rupee_body_Picture_1.png, Sonderbericht: Indien und die Rupie in 2014

Die Rupie in 2014

Vereinigte Staaten

Unter Ausschluss der Expat-Arbeitskräfte aus Indien, sind die USA in Bezug auf das Handelsvolumen das Land, das am meisten zu Indiens Exporten beiträgt. Aufgrund der Daten, die im April 2012 beginnen und im September 2013 enden, waren die USA für fast 14% der indischen Exporte verantwortlich. Die Finanzkrise zeigte oft auf, dass nur die Kreditexpansion (Bsp. China) oder ein Wachstum des Exportmarkts (Bsp. Deutschland) die Möglichkeit boten, das BIP zu steigern. In diesem Umfeld mit Nullsumme, wird sich eine gesunde Rückkehr zum Wachstum und zu den Investitionen in den USA stark auf die indischen Exportmärkte und somit auf die gesamte Volkswirtschaft auswirken.

Inflation

Damit die Rupie wirklich in Fahrt kommt, wird der Besitz der Währung eine reale Rendite aufweisen müssen. Da die aktuellen Benchmark-Zinssätze der RBI stark unter den Inflationslevels liegen, besteht eine unmittelbare Gefahr, in die indische Wirtschaft zu investieren. Solange die Abweichung zwischen den beiden nicht abnimmt, wird die Rupie wohl weiterhin unter Druck bleiben. Ein Anstieg bei den Exporten, aufgrund des US-Wachstums, könnte der RBI die Möglichkeit geben, die Zinsen schneller zu erhöhen (siehe unseren Sonderbericht zur RBI).

Risiko der Schwellenmärkte

Während die Federal Reserve ihr Anleihenkaufprogramm im Laufe von 2014 abbauen wird, werden die Auswirkungen auf Bereiche, die sich am meisten auf das vom Kredit gestützte Wachstum verließen, wohl negativ sein. Wie wir in 2008 lernten führt die Straffung der Kreditbedingungen in einem überschuldeten System mit ungenügenden Risikokontrollen und laschen Berichtsstandards zur Katastrophe. Obwohl wir beim FDI einen Rückgang sahen und die Währungen der Schwellenmärkte seit Juni anstiegen, haben Länder mit Kapitalkontrollen und einer starken Einmischung in der Wirtschaft, wie China, sich bisher zu halten und das Risiko zu bannen.

Trotzdem zeigt die Tatsache, dass die People Republic Bank of China (PBOC) kurzfristig Milliarden von Dollars in den Interbank-Darlehensmarkt einpumpen muss (wie es im Januar der Fall war), die überdehnten Kreditmärkte von China. Eine Flucht vor riskante Aktiva in den Schwellenmärkten würde sich auf Indien, im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften, die auf der chinesischen, von Krediten gestützten [[Expansion]] nach der Krise ritten, weniger stark auswirken. Da die Kreditbedingungen nun nach der Reduzierung des Anleihenkaufprogramms der Fed verengen, könnten Investoren nun damit beginnen, eine sicherere Rendite anstatt einer hohen Rendite zu suchen. Dies würde dem Westen zugute kommen, und somit auch die indische Exportwirtschaft. Eine Verlangsamung in den Schwellenmärkten und China könnte sich kurzfristig sogar für Indien positiv auswirken, da die tieferen Energiekosten helfen würden, die problematischen Inflationslevel zu begrenzen.

Von Gregory Marks für DailyFX.com