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Der Goldpreis ist aktuell in aller Munde, hat er doch ein Mehr-Jahres-Hoch erreicht und die wichtige Kurszone bei 1,400 USD überschritten. Doch wie weit reicht das Upside-Potential unter den gegebenen Umständen? Dieser Frage haben wir versucht in unserer Goldpreis Prognose auf den Grund zu gehen und was dabei herauskam, dürfte Gold-Bugs wenig gefallen.

Goldpreis überschreitet wichtige Kurszone

Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen auf ein neues Mehr-Jahres-Hoch vorgewagt und die 1,400 USD Kurszone überschritten. Von vielen Marktteilnehmern und Analysten wurde diese Kurszone als eine äußerst Wichtige angesehen. Wir haben uns dem aktuellen Anstieg im letzten Artikel bereits über die Analyse der Realzinsen angenähert und festgestellt, dass die Rendite für inflationsindexierte, zehnjährige US-Anleihen seit Ende des letzten Jahres fällt und damit den Boden im Goldpreis sehr gut getroffen hat.

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Einflussfaktor Inflation

Damit könnten wir definitiv sagen, dass der aktuelle Goldpreisanstieg durchaus etwas mit der Einstellung der FED und der übrigen Notenbanken zu tun hat. Die große Frage ist allerdings? Werden Inflationserwartungen, die sich derzeit auf Basis der Wende in der Geldpolitik etablieren, auch getroffen? Wird also eine Zinssenkung der FED und eventuell der EZB dafür sorgen, dass die Inflation sich deutlich nach oben bewegt? Und, ist das überhaupt gewollt? Letzteres sollte einfacher zu beantworten sein.

Die FED will zumindest ihr Inflationsziel erreichen. Wir haben aber auch in den letzten Jahren gesehen, dass ein Überschießen der Inflation (auf Basis der Kern PCE) hingegen kaum akzeptiert wird. Die EZB dürfte es ohnehin nicht so einfach haben, ihr Ziel zu erreichen, insofern stellt sich hier weniger die Frage nach einer eventuell bald überschießenden Inflation, ausgehend von der lockeren Geldpolitik. Der Faktor Inflation sollte daher aus unserer Sicht, für den Goldpreis nur eine initiale Rolle spielen, langfristig jedoch dürfte die verhaltene Entwicklung der Verbraucherpreise den Goldpreis-Anstieg limitieren, da Anleiherenditen attraktiver sind.

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US Kern PCE (persönliche Konsumausgaben)

US Kern PCE Indikator

Quelle: DailyFX Research, bea.gov

Einflussfaktor US Dollar

Mit der Erwartung mehrerer Zinssenkungen in diesem Jahr seitens der FED, verlor der US Dollar in den letzten Wochen abrupt an Wert, siehe US Dollar Index. Der US Dollar hat sich aufgrund der relativ robusteren US Konjunktur stabil gehalten, und das obwohl die FED sich bereits seit Ende des letzten Jahres neutral positioniert hat. Eine Trendwende in der Geldpolitik führte damit zu einem abrupten Verfall, weil Zinssenkungen noch nicht gänzlich eingepreist waren. Gleichzeitig fallen wichtige US Daten zuletzt unter den Erwartungen aus, sodass weniger Gründe für die relative Outperformance des US Dollars bestehen. Zumindest auf mittelfristiger Basis.

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US Dollar Index auf Tagesbasis

US Dollar Index Chartanalyse

Quelle: IG Handelsplattform

Einflussfaktor Handelsstreit und andere geopolitische Risiken

Auch ein steigendes Handelskonflikt-Risiko wird ebenso aus diesem Grund nicht mehr über den US Dollar als Safe-Haven eingepreist, sondern über andere Safe-Haven Werte, darunter Gold. Daher glauben wir, dass der aktuelle Goldpreis nicht nur auf Basis der oben genannten Zinssenkungen steigt, sondern geo- bis politische Risiken ebenso mitinbegriffen sind. Demzufolge dürfte eine konkrete Lösung bzw. Annäherung im Handelsstreit, nicht nur eine erneute Aufwertung des US Dollars nach sich ziehen, sondern auch den Verfall im Goldpreis.

Welchen Einfluss hatten Handelskriege in der Vergangenheit auf die Märkte? Erfahren Sie es in unserer exklusiven Infografik - Eine kurze Geschichte der Handelskriege

Fazit für die Goldpreis Prognose

Die oben genannten Faktoren lassen einige Szenarien offen, auf die es am Ende ankommen wird.

  1. Fallen die Realzinsen weiter (Stichwort Inflation)?
  2. Fällt der US Dollar weiter (Stichwort FED Zinsen, EZB Zinsen und US Konjunktur)
  3. Können bestehende Risiken verringert werden?

Wir gehen davon aus, dass selbst wenn, die Realzinsen noch eine Weile weiter fallen dürften, sollte eine Bodenbildung nicht mehr weit sein, denn Lockerungen seitens der Notenbanken bedeuten zwar erhöhte Inflationserwartungen, aber nicht unbedingt eine überschießende Inflation. Erst wenn die Inflation tatsächlich über das Ziel hinausschießt, würde wir unsere Meinung ändern. Dies erwarten wir aber nicht, da die fundamentalen Umstände das noch nicht hergeben.

Der US Dollar Kursverfall dürfte zudem früher oder später durch die zwei genannten Faktoren begrenzt werden. Nämlich den anderen Notenbanken, die ihre Zinsen senken, allen voran der EZB. Sowie einem verringerten Handelsstreit- sowie einigen weiteren -Risiken, wie das Brexit oder der Iran-Konflikt. Es kommt also einiges zusammen, was an geopolitischen Risiken derzeit im Goldpreis eingepreist wird.

Zusammenfassend ergibt daher unsere Analyse, dass die initiale Reaktion des Goldpreises auf die Wende in der Geldpolitik der Notenbanken, insbesondere der FED zwar berechtigt ist, wir halten diese jedoch für übertrieben. Für die Übertreibung sorgen mit hoher Wahrscheinlichkeit die aktuell vorhandenen Marktrisiken, die ja durch die Notenbanken auch indirekt bestätigt wurden. Sollten diese wieder abklingen, könnte sich der Goldpreis wieder auf Höhe 1.360-1.400 USD einpendeln. Das maximale Potential sehen wir derzeit bei knapp über 1.500 USD je Feinunze.

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Goldpreis Chart auf Wochenbasis

Goldpreis Chartanalyse auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Meinen Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignissezeitnah kommentiert.

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