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Vorsicht vor dem schlafenden Riesen: China stellt für die Weltmärkte immer noch ein Dilemma dar

Vorsicht vor dem schlafenden Riesen: China stellt für die Weltmärkte immer noch ein Dilemma dar

2016-08-09 13:30:00
James Stanley, Strategist
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Ansatzpunkt:

- Heute ist der erste Jahrestag unserer Market Talk Artikel/Newsletter, und zur Feier behandeln wir heute erneut das Thema, das wir zu Beginn aufnahmen, und zwar China und den Yuan. Um sich in meinen E-Mail-Verteiler einzutragen, klicken Sie bitte hier.

- Obwohl die Yuan-Schwäche starke globale Auswirkungen im August und Januar hatte und damit starke Selloffs in den Weltmärkten verursachte, hat sich der Yuan in letzter Zeit weiter abgeschwächt, ohne jedoch dieselbe Reaktion hervorzurufen. Das bedeutet aber nicht, dass die Gefahr "vorüber" ist, denn die chinesische Volkswirtschaft stagniert weiterhin.

- Für Trading-Ideen sehen Sie sich unsere Trading Guides an. Und wenn Sie kurzfristige Tipps brauchen, finden Sie hier unseren SSI-Indikator. Wenn Sie eine ganz kurzfristige Anzeige suchen, sehen Sie sich unseren gerade veröffentlichten GSI-Indikator an.

Heute scheint ein ruhiger Handelstag zu sein, da in dieser Woche kaum wichtige Daten anstehen, und somit ist auch die Kursbewegung im gesamten FX-Raum nach den starken Bewegungen der letzten Woche eher ruhiger verlaufen. Wie wir gestern bereits berichteten, sind die Trends im US Dollar, Japanischen Yen und Gold vorherrschend und könnten nach den starken Bewegungen in der Vorwoche eine Weile konsolidieren. Und wenn wir einen leichten Wirtschaftskalender in der letzten Wochenhälfte mit dem Beginn der Olympischen Sommerspiele kombinieren, dann haben wir alle Zutaten für Märkte mit geringem Volumen, bis Ende Monat das Gipfeltreffen von Jackson Hole (25. - 27. August) ansteht.

Trader sollten aber aufmerksam bleiben, um nicht überrascht zu werden, denn die Weltwirtschaft birgt einige Gefahren. Und in Anbetracht des geringen Volumens, das wir zurzeit sehen, könnten sich die Risiken verstärken, da eine geringere Liquidität im Markt zu einer verstärkten Volatilität führen kann.

Einer dieser Risikofaktoren wurde in letzer Zeit in den Hintergrund geschoben, da die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen und der Brexit im Sommer die Schlagzeilen beherrschten. Dabei handelt es sich um den unaufhaltsamen Kampf in der chinesischen Volkswirtschaft. Es ist nun schon bald ein Jahr her, seit China den Yuan gegen einen Währungskorb und nicht mehr nur gegen den US Dollar ansetzte. Dies verursachte eine Yuan-Schwäche gegen den Greenback, und dies schürte die Befürchtung, dass sich die Stagnation in China auf die Weltwirtschaft auswirken würde, denn neues Kapital würde wegen dieser Schwäche aus China abfließen. Wenn das Kapital aus China wegfließt braucht es einen Zielort, und dies bedeutete etwas Ungewolltes. Innerhalb von zwei Wochen hatten diese Befürchtungen mit dem "Schwarzen Montag" in China die globalen Aktienbörsen heimgesucht.

Diese Befürchtungen schwächten sich jedoch wieder ab, als der Chinesische Yuan in den darauffolgenden Wochen wieder anstieg. Dann traten sie zu Beginn des Jahres 2016 wieder auf, als der Yuan wieder schwächer wurde und mit einer "Ansteckungsgefahr" der Stagnation in China für die Weltwirtschaft drohte.

Vorsicht vor dem schlafenden Riesen: China stellt für die Weltmärkte immer noch ein Dilemma dar

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Als also der Yuan in der Vergangenheit kurzzeitig schwächer wurde, erlitten die globalen Aktien einen Schlag, da die Ansteckungsgefahr auf die Weltwirtschaft befürchtet wurde. In letzter Zeit hat die PBoC aber den Yuan schrittweise tiefer geführt, und zwar auf Levels, die zuvor panikartige Reaktionen beim psychologischen Level von 6,7000 ausgelöst hatten. Die Tatsache, dass in den Aktien keine entsprechende Bewegung verzeichnet wurde, ist etwas beunruhigend.

Wie die Yuan-Schwäche den Rest der Welt traf

Mit dem Handels- und Kapitalstrom. Wenn der Yuan schwächer wird, versuchen die chinesischen Investoren, ihren Yuan zugunsten von Währungen abzuverkaufen, die nicht so stark sinken. Das Kapital, das aus dem Yuan strömt, braucht einen Zielort; wie den US Dollar oder den Japanischen Yen. Dies wiederum stärkt diese Währungen in Zeiten, in denen nur wenige Volkswirtschaften das verkraften können. Sicher, die Vorteile des Investitionskapitals waren in der Vergangenheit zahlreich vorhanden, aber in einem Umfeld mit tiefen Zinsen/Nullzins mangelt es nie an Investitionskapital sondern eher an Investitionsgelegenheiten. Die Kapitalströme aus China wegen des schwächeren Yuans können also eine starke Bedrohung darstellen, vor allem für die wichtigsten Handelspartner Chinas wie die USA und Japan. Das ist einer der Gründe, weshalb wir den Yen im September des letzten Jahres auch "bevorzugte sichere Anlage" nannten, denn trotz der Zentralbankpolitik, die auf eine Abwertung der Währung zielte, könnte das Kapital aus China, das einen sicheren Hafen sucht, diese "Arbeit" null und nichtig machen. Dies verschärft wiederum die Probleme der Zentralbanker und löscht eins der wenigen Mittel aus, die sie in ihrem "Arsenal" hatten.

Warum wird allgemein eine Yuan-Schwäche erwartet?

Wegen der Schulden, und ganz ähnlich wie die restliche Welt, ist China viel zu stark verschuldet. Das Problem wird ab hier etwas komplexer, da die Staatsunternehmen in China ein wichtiger Bestandteil sind. Diese Unternehmen sind beinahe öffentlich/privat und stehen in unmittelbarer Konkurrenz mit dem privaten Sektor. Diese Unternehmen wurden von der Zentralregierung unterstützt und erhielten nach Bedarf neues Kapital, auch wenn die Firma ineffizient in ihrer Branche oder Raum arbeitete. Und wenn dann das Kapital in die Volkswirtschaft fließt, ist es nicht unbedingt ein "großes" Risiko, denn die Regierung kann einfach weiterhin Geld in die Staatsunternehmen einspritzen. Aber wenn Probleme auftreten und die Regierung etwas stärker unter Druck gesetzt wird, kann diese Unterstützung austrocknen, wie wir es nun in China sehen.

Die chinesische Regierung hat also bereits eine schwierige Aufgabe zu lösen. Ein Umfeld mit geringerer Liquidität erschwert noch zusätzlich das Überleben dieser jungen Unternehmen, was zu einer größeren Arbeitslosigkeit führen könnte. Andererseits fördert ein Umfeld mit hoher Liquidität den Kapitalabfluss aus China, was die Reserven aufbraucht und den Druck auf den Rest der Welt erhöht. Hier gibt es keine einfache Lösung.

Die chinesische Regierung ist das Problem bisher mit einer Reihe kurzfristiger Darlehen angegangen, aber dies hat kaum eine Wirkung gezeigt, denn die Insolvenz im Land hat zugenommen. Die chinesischen Wertpapierfirmen haben begonnen, vor dem erhöhten Insolvenzrisiko im Nordosten Chinas zu warnen, wie unsere Analystin Renee Mu in ihrem gestrigen Artikel mit dem Titel: "Insolvenzrisiko breitet sich im Nordosten Chinas aus" aufzeigte.

Das erhöhte Insolvenzrisiko in einer stark verschuldeten Volkswirtschaft könnte sehr gefährlich werden, denn dies erhöht auch die Chancen eines "Dominoeffekts", denn die Schuldner werden immer zahlungsunfähiger. Wir besprachen dieses Thema ausführlich im Januar im Artikel "China: Es ist nur eine Frage der Zeit, und es könnte bereits begonnen haben".

Während diese Risiken zunehmen steigen auch die Chancen, dass die chinesische Regierung etwas dagegen tun wird, denn zurzeit sieht es aus, als ob sie sich sehr wohl bewusst sind, dass diese zeitweilige Yuan-Schwäche einen Schmetterlingseffekt auf die Weltmärkte haben kann; dies kann wiederum zu einem politischen Problem werden, vor allem inmitten einer Präsidentschaftswahl in den USA, in der das Thema "Handel" als eins der Hauptprobleme erachtet wird.

Chinas Aufsicht muss den Yuan auf "Goldlöckchen"-Levels halten

Für die chinesische Aufsicht sollte zurzeit die Stabilität im Mittelpunkt stehen; indem sie den Yuan schwach genug hält, um die fast sichere Stagnation in der chinesischen Volkswirtschaft genügend zu lindern, damit die restliche Welt nicht davon betroffen wird. Eine zu starke Abwertung könnte jedoch für China und die gesamte Welt schlecht sein, denn wenn große Mengen an Kapital aus der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt abfließen, kann dies Wellen in monströsen Ausmaßen werfen.

Auch wenn also die Aktien in den USA auf Hochs traden, seien Sie immer wachsam. Der Haupttreiber hier war die Hoffnung auf die Zentralbankpolitik, und die Hoffnung kann bei einem Ausbruch der Angst rasch weggefegt werden.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.