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Oil, Aktien und Banken: Die Übertragung der Seuche

Oil, Aktien und Banken: Die Übertragung der Seuche

2016-02-19 14:30:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Die globalen Aktien verzeichneten diese Woche aggressive Rallyes, nachdem China nach dem chinesischen Neujahr den Handel wieder eröffnete. Dies veranlasste viele dazu sich zu fragen, ob wir einen Boden in den Aktienkursen erreicht haben, nachdem am vergangenen Donnerstag noch neue Tiefs gebildet worden waren.

-Seien Sie sehr vorsichtig, wenn Sie einen Boden oder ein wichtiges Marktthema anhand einer einzigen Woche Kursbewegung ausrufen. Wie wir bereits schon früher sagten, wichtige Wenden im Markt brauchen Zeit.

- Wenn Sie auf der Suche nach Trade-Ideen sind, lesen Sie unsere Trading-Anleitungen, in denen das Team von DailyFX Prognosen sowie die wichtigsten Trade-Ideen für 2016 zusammengestellt haben.

Die meisten Aktienbörsen haben heute Morgen nach einer Woche mit starken Rallyes, die ungefähr zum Zeitpunkt der Stellungnahme der Fed-Vorsitzenden Yellen vor dem Kongress in der vergangenen Woche begonnen hatten, nachgegeben. In ihrer Stellungnahme schaffte sie es, die Bedenken einer vollkommen entfremdeten Zentralbank zu zerstreuen, da sie die Datenabhängigkeit erwähnte und eine unverbindliche Haltung gegenüber weiteren Zinserhöhungen an den Tag legte. Dies halft zumindest, die Rückgänge zu bremsen, die in 2016 bereits alltäglich geworden waren.

Dies führte im SPX500 zu einem Anstieg von fast 7% im Laufe von vier Handelstagen und bildete einen extrem aggressiven Trendkanal nach einem großen Rückgang. Wie wir gestern besprachen, erfolgte dies praktisch ohne positive Nachrichten neben dem Vertrauen, das die Vorsitzende Yellen letzte Woche ausdrückte. Erst gestern hörten wir, dass die Zentralbank Norwegens davor warnte, "der Winter sei im Anmarsch", was sich auf die Angst einer anhaltenden Verlangsamung im Weltwirtschaftswachstum wegen der tiefen Oil-Kurse bezieht. Auch die Zentralbank Ungarns begann, Munition aufzustocken. Diese Berichte kamen gestern in den Umlauf, zum Zeitpunkt, als wir gerade die Unterseite der Bärenflaggen-Formationen durchbrachen, die sich in vielen Aktienmärkten weltweit gebildet hatten.

Der Durchbruch einer bärischen Flagge könnte von Bedeutung sein, da er eine Verlangsamung des vorherigen Retracements und die mögliche Wiederaufnahme des vorherrschenden Trends signalisiert, was für die globalen Aktien zurzeit ein Abwärtstrend bedeutet. Achten Sie auch auf den zusammenlaufenden Widerstandsbereich bei 1.950. Sollte die Kursbewegung weiter sinken und die Unterstützung bei ~1.915 und dann ~1.905 getestet und durchbrochen werden, könnten Short-Positionen wieder attraktiv werden.

Oil, Aktien und Banken: Die Übertragung der Seuche

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Die Übertragung der Seuche

Eins der zunehmend wichtigen Themen in diesem Jahr war die allgemein verfolgte Korrelation zwischen Oil und Aktien. Das ist etwas abnormal, denn normalerweise bedeuten tiefere Oil-Kurse für die amerikanischen Verbraucher etwas Positives. Tiefere Oil-Kurse, so dachte man lange, seien für Aktien bullisch. Und es machte bis zu einem gewissen Grad sogar Sinn, denn wenn ein Land seinen gesamten Erölverbrauch importiert, so bedeuten rückläufige Ölpreise einige Dollar mehr in der Tasche der Verbraucher; wie eine Steuerrückvergütung. Und wenn diese Verbraucher einige Dollar übrig haben, geben sie sie aus, und dies bedeutet eine bessere Leistung für die Unternehmen.

Aber wie wir im letzten Oktober schon sagten, gilt dieses Verhältnis nun nicht mehr, zumindest nicht in den USA, denn das Fracking und die Schiefer-Revolution haben die USA netto zu einem Energieproduzenten gemacht. Das bedeutet, dass tiefere Oil-Kurse zwar den Verbrauchern etwas mehr Geld zur Verfügung stellen, aber die verlorenen Gewinne, Arbeitsplätze und zunehmenden Probleme für Oil-Produzenten würden wohl alle Vorteile tieferer Ölpreise mehr als wettmachen.

Vielleicht noch bedrohlicher in Bezug auf die tiefen Oil-Kurse ist die Aussicht auf eine Ansteckung; dasselbe, wie in Europa, als die Staatsverschuldung in 2012 kurz vor dem Platzen stand. Wenn die Leute (oder Länder oder Unternehmen) ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, trifft dies vor allem auch die Banken, denen sie Geld schulden: Jemand muss diesen Verlust verkraften, und für die Bank sind "notleidende Kredite" der Fluch ihrer Existenz. Es ist normal, einige notleidende Kredite zu haben, das ist Teil des Geschäfts. Aber wenn dies zu einem vorherrschenden Thema wird und eine gesamte Branche betrifft (wie die Technologie in 2000 oder Immobilien in 2007), kann dies zu größeren Problemen führen, denn die Banken müssen gleichzeitig mit notleidenden Krediten einer gesamten Branche fertig werden.

An diesem Punkt kann sich die Seuche vom Kreditnehmer auf den Kreditnehmer übertragen; und leider kann der Kreditgeber den Schlag nicht einfach als Ganzes einstecken – das breitet sich auch auf die Investoren aus, die den Kreditnehmer unterstützt hatten. Darum ging es im Troubled Asset Relief Program in 2008. Die Banken wurden so stark getroffen, dass die Regierung einschreiten musste, um einige der Verluste zu absorbieren.

Nach sechs Jahren Nullzinspolitik mussten Investoren viel weiter und breitflächiger nach Renditen suchen. Das bedeutete, dass sie mehr Risiko als normal auf sich nehmen mussten, da das Investitionsumfeld verzerrt war. Dies trieb das Kapital in die Forschung und Entwicklung und andere spekulativere Branchen. Aber mit den steigenden Zinsen steigen auch die Opportunitätskosten. Es wird weniger für spekulative Investitionen ausgegeben, und dies alleine ist schon ein Problem für das Wachstum geworden; denn dieses "Austrocknen" von neuem Kapital kann den Betrieb neuer oder spekulativer Unternehmen erschweren (da viele dieser Unternehmen über Jahre hinweg mit Verlust arbeiten, bevor sie rentabel werden).

Und während dieser Druck stärker wird, gibt es mehr Kreditnehmer, die ihre Darlehen nicht zurückzahlen können, und die Banken müssen mit einem Anstieg in den notleidenden Krediten rechnen. Wenn man dies nun mit den Auswirkungen dem Preiszerfall im Oil kombiniert, haben wir ein wirklich enormes Problem, denn diese Kreditnehmer werden nicht nur von höheren Finanzierungskosten getroffen, sondern auch von den sinkenden Rohstoffpreisen, die den Druck auf die Margen des Produzenten direkt erhöhen; in vielen Fällen sogar über die Grenze der Wirtschaftlichkeit hinaus.

Diese Übertragung braucht normalerweise Zeit. Denn die Kreditnehmer werden nicht einfach die Bank anrufen, wenn der Oil-Kurs sinkt und sagen, "Hey, in Bezug auf die Zinszahlungen, das ist zurzeit nicht möglich, aber vielleicht das nächste Mal". Stattdessen steigen die notleidenden Kredite in den Monaten und Quartalen nach dem Preiszerfall in den Rohstoffen an, und dies trifft die Gewinnmargen der Banken, was wiederum ihre Kreditvergabe und riskanteren Aktivitäten beeinflusst.

Was wir jetzt gerade im Zusammenhang zwischen den Oil- und Aktienkursen sehen, ist der Versuch der Investoren, diese Erwartung vorwegzunehmen. Aber zu sagen, dass dieses Thema abwegig ist, nur weil ein Tag oder eine Woche lang Beobachtungen angestellt wurden, ist unglaublich kurzsichtig. Stattdessen müssen wir das Thema von innen betrachten und die Leistungen der Banken beobachten. Im Moment sieht es nicht gut aus. Auf dem nachstehenden Chart sehen wir den ETF für "IYF", der die amerikanischen Finanzunternehmen repräsentiert.

Oil, Aktien und Banken: Die Übertragung der Seuche

Erstellt mit Tradingview; von James Stanley

Was vielleicht noch besorgniserregender in Bezug auf die Ansteckungsgefahr ist das, was gerade mit den europäischen Banken passiert. Mehr als ein Jahr nach der Einführung der Negativzinsen von der EZB haben diese Banken nur in eine prekärere Situation gebracht, in der sie mit einigen dieser globalen Probleme fertig werden müssen, und Ende Januar (nahe beim Top der vorherigen Wende-Rallye), besprachen wir, wie die italienischen Banken der Europäischen Zentralbank Warnsignale sandten.

Das ist nur ein weiterer, schwieriger Faktor für die amerikanischen Banken, mit denen sie bezüglich des Gegenparteirisikos fertig werden müssen. Wenn eine Bank in Europa, die regen Handel mit US Banken treibt, getroffen wird, dann wird diese Bank wohl kaum allen ihren Verpflichtungen gegenüber ihren Gegenparteien nachkommen können. Und nach jahrelangen Negativzinsen in Europa befinden sich die europäischen Banken nun wirklich in einer sehr problematischen Situation.

Auf dem nächsten Chart sehen Sie den ETF für "EUFN", der die europäischen Banken repräsentiert. Wir stellen auch einen Vergleich zu den amerikanischen Banken an, die wieder mit "IYF" ETF wie im letzten Chart gekennzeichnet sind.

Die Banken sind ein Segment der Wirtschaft, die es in Bezug auf weiteren weltweiten Druck zu beobachten gilt. Sicherlich, der Oil-Kurs hat einen Einfluss, aber die Ansteckung wird oft verzögert; es scheint so, als ob sie nun bereits begonnen hat.

Oil, Aktien und Banken: Die Übertragung der Seuche

Erstellt mit Tradingview; von James Stanley

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.