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Pfund und US Dollar werden eventuell nach UK-Lohndaten und FOMC-Protokollen fallen

Pfund und US Dollar werden eventuell nach UK-Lohndaten und FOMC-Protokollen fallen

2016-02-17 07:53:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Britisches Pfund könnte weiter fallen, wenn ein schwaches Lohnwachstum Wetten bezüglich der BOE hinterschneidet
  • US Dollar könnte nach den Protokollen des FOMC-Meeting im Januar Verkaufsdruck erfahren
  • Aussie Dollar fällt; Yen und Euro steigen bei Risikoaversion im nächtlichen Handel

Die UK-Arbeitsmarktdaten titeln den Wirtschaftskalender in den europäischen Handelsstunden. Die Arbeitslosenanträge sind im Januar um 3.000 gefallen, was den dritten Rückgang in Folge kennzeichnet. Trader werden wohl nach einen enttäuschenden VPI-Bericht, der gestern die Wetten in Bezug zur Geldpolitik der BOE unterschnitt, eher an den Zahlen zum Lohnwachstum interessiert sein, was das Britische Pfund tiefer schicken könnte. Die durchschnittlichen Wochenverdienste sollten den Erwartungen nach mit einer jährlichen Schrittgeschwindigkeit von 1,9 Prozent wachsen, was den niedrigsten Wert seit Februar 2015 darstellt. Eine schwache Statistik könnte Forderungen nach einer Zinsanhebung noch weiter in die Zukunft verschieben, was den Verkaufsdruck auf der UK-Währung verstärken würde.

Später heute wird sich der Fokus auf die Veröffentlichung der Protokolle des FOMC-Meeting vom Januar richten. Die Investoren werden es darauf absehen, einzuschätzen, ob die Marktvolatilität seit Beginn des Jahres den vorgesehenen Zinsanhebungspfad untergraben hat. Die geldpolitische Stellungnahme und nachfolgende Kommentare von Offiziellen der Fed, einschließlich von der Vorsitzenden Yellen, haben eine vorsichtige Haltung gezeigt. Sollte der Ton dieses Mal ähnlich vage ausfallen, könnte dies Tradern die nötige expansiv eingestellte Bestätigung für einen erneuten Verkauf des US Dollar bringen und die Risikoanlagen anheben.

Der sentimentverbundene Australische Dollar schnitt schwach ab, während der Anti-Risiko-Euro und der Japanische Yen im nächtlichen Handel höher tradeten, da in den asiatischen Aktienbörsen erneut Angst aufkam. Die regionale MSCI Asia Pacific Aktienbenchmark fiel um mehr als 1 Prozent. Der Großteil der Bewegung ergab sich, nachdem der Chinesische Yuan mit der offiziellen Fixierung um 0,16 Prozent nachgab – am stärksten seit dem 7. Januar. Eine größere USD/CNY-Abwertung hatte sich seit Jahresanfang als ein möglicher Auslöser für Risikoaversion herausgestellt.

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09:30

GBP

Quote der Anspruchsberechtigten (JAN)

2,3%

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GBP

Veränderung bzgl. Anträge auf Arbeitslosenhilfe (JAN)

-3,0 Tsd.

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Mittel

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GBP

Durchschnittliche Wocheneinnahmen (3M/J) (DEZ)

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Mittel

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GBP

ILO Arbeitslosenquote 3 M. (DEZ)

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5,1%

Gering

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GBP

Veränderung der Beschäftigung (3M/3M) (DEZ)

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267 Tsd.

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