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Die Bären kehren aus dem Winterschlaf zurück: Was könnte sie wegschicken?

Die Bären kehren aus dem Winterschlaf zurück: Was könnte sie wegschicken?

2016-01-20 14:10:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Der Nikkei betrat nun nach einem Rückgang von 20% seit seinen Hochs ‘offiziell’ den Bereich eines Bärenmarkts. Aber Deutschland und China sind bereits 'Bärenmärkte', und wir könnten erleben, dass auch die USA in den kommenden Wochen dazu zählen könnte.

- Der treibende Schmerzfaktor hier scheint die Fed zu sein. Die Fed-Mitglieder haben kurz gezeigt, dass sie ihr Mantra von vier Zinserhöhungen in 2016 aufgeben könnten, aber die Risikoaversion fährt trotzdem fort. Wir werden wohl eine deutlichere Stellungnahme oder eine Reihe Stellungnahmen von Seiten der Fed benötigen, damit die Befürchtungen abnehmen.

- Im größeren Rahmen ist die Aussicht auf eine Vorwärtsführung bedrohlich, vor allem in einem Umfeld mit steigenden Zinsen. Die Märkte müssen einfach mit zuviel Information fertig werden. Während der Nullzinspolitik bedeutete die Orientierung Stimulus. In einem Umfeld mit steigenden Zinssätzen wird die Vorwärtsführung zur übermäßigen Angst vor der Straffung.

Bisher ist das Jahr für die Aktienmärkte weltweit schwindelerregend, und wir werden nicht Ihre Zeit verschwenden, indem wir die Gefallenen beweinen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, können Sie gerne unseren Artikel von gestern lesen, in dem wir China besprechen; oder den Artikel von vergangener Woche, in dem wir diskutierten, wie die bevorzugte Strategie ‘Kauf den Dip’, die mit der Unterstützung der Federal Reserve für die Aktienmärkte zur Gewohnheit geworden war, seit Kurzem nun ‘Verkaufe den Rip’ heißt, da die Investoren risikoaversiver werden, nachdem die Fed ihren restriktiven Kurs in Richtung Zinserhöhungen und einer strafferen Geldpolitik eingeschlagen hat. Die wichtige Schlagzeile vom Morgen ist die Tatsache, dass der Nikkei nun in den Bereich gefallen ist, der einen 'Bärenmarkt' kennzeichnet, da er 20% oder mehr ab seinen Hochs gesunken ist. Wir sprachen über die Strategie, Japan zu verwenden, um die Verlangsamung in Asien zu traden, und dies war auch der Schwerpunkt unserer Prognose für das erste Quartal in Bezug auf die Aktienbörsen. Mit diesem Rückgang in Japan befinden wir uns extrem nahe bei meinem dritten und letzten Ziel bei diesem Setup. Aber nachdem diese aggressiven Bewegungen so rasch geschahen, werde ich noch ein zusätzliches Ziel beim vorherigen Tief von 14.353 platzieren.

Die Bären kehren aus dem Winterschlaf zurück: Was könnte sie wegschicken?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Wenn Sie Hintergundinformationen wünschen:

Wenn sie mehr Informationen zum 'großen Rahmen' und worum es geht wünschen, so behandelten wir die Situation Ende 2015 in unserer dreiteiligen Artikelreihe "Die drei Topthemen für die Märkte in 2016". Im ersten Teil schauten wir nach China und die Möglichkeit einer stärkeren Schrumpfung im Land, die den Rest des Kontinents mit sich ziehen könnte. Sollte Japan in eine weitere Rezession rutschen, wird die bereits gefährdete Volkswirtschaft wahrscheinlich noch einige starke Hiebe einstecken müssen, nachdem das mehr als drei Jahre dauernde QE es nicht schaffte, den deflationären Druck zu verringern. Im zweiten Teil besprachen wir den Preiszerfall in den Rohstoffen und wie sich dies stark auf die Volkswirtschaften weltweit auswirken könnte, da die tieferen Rohstoffkurse im Wesentlichen eine Deflation bringen, mit denen die Unternehmen weltweit in den kommenden Monaten zu kämpfen hätten. Und im 3. Teil dieser Reihe schauten wir uns den Elefant im Porzellanladen an, der als einziger die zwei vorherige Situationen in einen unhaltbaren Zustand verwandeln könnte: Die Zinssätze.

Der Grund dafür, weshalb wir das alles hervorheben und Ihnen nicht eine Übersicht und Hintergrundinformationen zur aktuellen Situation liefern, liegt darin, dass wir die Tatsache unterstreichen möchten, dass dies alles nichts Neues ist. Wir wissen schon seit einer Weile, dass Chinas Volkswirtschaft schrumpft, und die Rohstoffe sinken nun schon seit fast zwei Jahren (oder vier oder fünf, je nach Rohstoff); aber der wechselnde Faktor, der offenbar als Treiber hinter diesem Leid steht, ist die Beharrlichkeit der Federal Reserve, a) die Zinssätze anzuheben, wenn die restliche Welt das nicht verkraften kann und b) an ihrer Erwartung von vier Zinserhöhungen in 2016 festzuhalten, d.h. ihre übertrieben aggressive Orientierung bringt die Märkte zum Ausrasten.

Es ist vielleicht kaum zu glauben, aber es gab tatsächlich eine Zeit, in der die Federal Reserve keine Orientierung gab und die Märkte dennoch ganz gut funktionierten. Tatsächlich gab es etwas zu reden, wenn die Federal Reserve bestimmte Daten für sich behielt. Die Investoren mussten dann vorsichtig sein, da sie nicht auf der falschen Seite des Zinssatz-Spiels stehen wollten, wenn Greenspan Nachrichten bekanntgab, die die Märkte vorher nicht gekannt hatten. Die Orientierung wurde während der Finanzkrise eingeführt, als die Zentralbanker Ideen an die Wand schleuderten um zu sehen, ob eine funktionieren würde. Der Gedanke, den Märkten mitzuteilen, dass die Zinssätze 'superlang supertief' bleiben würden, war als eine Art eigenständiger Stimulus gedacht, denn schließlich verkündeten sie den Märkten laut und deutlich, dass 'wir die Zinssätze nicht erhöhen werden, nimm also Risiko auf dich'.

Nachdem nun aber die Zinssätze erhöht werden, ist dieser Stimulus der Orientierung ja eigentlich gar kein richtiger Stimulus mehr, oder? Er ist eine Bedrohung, mehr oder weniger, und nicht nur das – diese Bedrohungen haben die Märkte nie richtig ernst genommen. Die Fed beharrte seit der ersten Zinsanhebung auf die Erwartung von vier Zinserhöhungen in 2016. Wenn es also nicht die Zinssätze waren, die die Märkte zum Ausrasten brachte, so muss es fast sicher an der Erwartung von vier weiteren im Jahr 2016 liegen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb China eine aggressivere Haltung gegenüber Spekulanten einnahm und volatile Anpassungen im HIBOR Zins vornahm. Aber die Tatsache, dass die Märkte die Fed hinterfragen und nicht die erwartete Anzahl Zinserhöhungen der Fed berücksichtigen, wirft eine viel problematischere Frage auf: Verliert die Welt das Vertrauen in die Federal Reserve?

Die Bären kehren aus dem Winterschlaf zurück: Was könnte sie wegschicken?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Aber das sind die Tatsachen, die nicht wirklich zur Debatte stehen: China schrumpft, die Rohstoffpreise fallen wie ein Stein, der an einem Amboss befestigt wurde, und die Fed hat vor, die Zinssätze stark zu erhöhen. Wie wir folgerichtig aufzeigten, sind die Tatsachen, dass China/Asien langsamer wird und die Rohstoffkurse fallen, 'nichts Neues'. Der einzige Faktor, der sich im letzten Monat in den Finanzmärkten verändert hat, ist die Fed und die Tatsache, dass sie die Zinssätze auch wirklich anhob, wobei diese Angst im August/September abnahm. Und nun, da die Risikoaversion festen Fuß gefasst hat, fragen wir uns: was könnte wohl diese Trends umkehren?

Was eine Wende bringen könnte - Achten Sie auf die Fed – und erwarten Sie mehr Aktivität

Es ist nicht das erste Mal, dass die Märkte wegen ihrer Angst vor der Fed abverkauften. Wir sahen ähnliche Fälle während des Taper-Kollers in 2013 und nochmals während des 'Mini-Taper-Kollers' in 2014 – aber beide wurden mit einer beruhigenden Fed gelindert. In beiden Situationen nahm die Risikoaversion zu, als die Fed ihre letzten Teile QE-Ankäufe startete und abbaute. Der Gedanke dahinter war, dass ohne die Unterstützung der Federal Reserve, an die sich die Märkte gewöhnt hatten, diese Märkte von zahlreichen Risiken gefährdet würden (zwei der Hauptrisiken haben wir bereits aufgelistet). Aber in jeder dieser Situationen gaben die Fed-Mitglieder Interviews und Kommentare, die auf ein 'lockerer für länger' hindeuteten. Irgendwann kam die Unterstützung wieder zu den Aktien zurück und sie fuhren mit dem fort, was sie bisher getan hatten (steigen).

Nach der Zinserhöhung im Dezember hielt die Fed an ihrer ziemlich aggressiven Aussicht auf vier Zinsanhebungen fest. Wir besprachen dies letzte Woche im Artikel "Die Aktien fallen weiter, die Fed spricht weiter: Höhere Zinssätze sind die grausame Realität". Innerhalb einer Stunde nach der Veröffentlichung dieses Artikels bot uns der Mann, der als restriktivstes Mitglied der Federal Reserve angesehen wird, James Bullard, einige schockierend expansive Bemerkungen (er hat eigentlich immer für Zinserhöhungen gestimmt, und jetzt gibt er nach). Er erwähnte, wie wichtig der Rückgang im Oil für die Fed sei, und wie sich dies tatsächlich auf den Zeitplan der Zinserhöhungen auswirken könnte. Das ist dasselbe, das die Risikoaversion in den Taper-Kollern von 2013 und 2014 wendete, und am vergangenen Donnerstagvormittag sah es so aus, als ob Bullards Bemerkung 'funktioniert' hätte, denn die Aktien begannen erneut zu steigen. Dies dauerte aber nicht an … die Verkäufer nutzten einfach diesen kurzen Aufsprung, um zu einem besseren Kurs zu verkaufen. Wir besprachen die Reaktion auf Bullards Kommentar im Market Talk Artikel vom letzten Freitag.

Die Bären kehren aus dem Winterschlaf zurück: Was könnte sie wegschicken?

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Wir behandelten dies am Morgen nach der Zinsanhebung der Fed im Artikel "Die Zinssätze sind nun höher, aber der Weg ist lang".

Auch wenn es diesmal vielleicht nicht 'funktioniert' hat, zeigt es dennoch die Karten der Fed. Wie im September des vergangenen Jahres, wird die Fed nachgeben, wenn die Risikoaversion zunimmt. Und wenn die Risikoaversion außerhalb einer Sitzung wirklich stark zunimmt, dann werden wir wohl sehen, wie die Fed-Mitglieder in den Finanzmedien über weniger als vier Zinserhöhungen in diesem Jahr zu sprechen beginnen.

In Anbetracht der Reaktion, die wir weltweit bisher in diesem Jahr sahen, könnten mehr als nur einige Interviews nötig werden, um diese Sache in den Griff zu kriegen: Vielleicht müssen wir eine offizielle Rede der Fed zu ihrem Zeitplan der Zinserhöhungen oder Erwartungen für 2016 hören, bevor wir eine gewisse Erleichterung in der jüngsten Risikoaversion sehen.

Und vielleicht von noch größerer Bedeutung – wir müssen vielleicht erst noch eine Neustrukturierung der Methode sehen, mit der die Fed dieses Problem angeht: Die Vorwärtsführung scheint für solche Anstrengungen ein Nachteil zu sein, denn wenn die Welt mit einer Zinserhöhung der Fed von 25 oder 50 Basispunkten fertig wird, ist die Aussicht auf vier weitere Zinsanhebungen in den nächsten 12 Monaten für die Investoren eine extrem starke Belastung. Und sollte sich die Situation noch weiter verschlechtern, gibt es viele Fragen in Bezug darauf, ob die Fed überhaupt noch über die Feuerkraft verfügt, um eine neue Runde einzuläuten, sollte dies erforderlich sein.

Niemand weiß, wie sich diese Situation entwickeln wird, und das ist nur noch ein zusätzlicher Grund für Investoren, ihre Risikoaktiva zu verkaufen. Die Neo-Keynesische Wirtschaftskunde steht vor ihrer schwierigsten und härtesten Prüfung: Die Aktienkurse sind gemäß den meisten historischen Maßstäben immer noch extrem hoch, und es ist nun offensichtlich, dass diese Aufwertung von den Anlageströmen des QE stammt: Die große Frage lautet, was ist ein 'fairer Wert' in einer ehrlichen Welt ohne laufendem Liquiditätshahn von Seiten der Zentralbanken. Und genau das versuchen die Märkte nun herauszufinden.

Dieses Leid beschränkt sich aber nicht nur auf Japan und die USA. Wir hören morgen von weiteren Zentralbanken, denn die EZB wird ihren Zinsentscheid für Januar bekanntgeben. Nachdem die EZB die Märkte im Dezember enttäuschte, als sie zuvor noch die Hoffnungen auf eine Aufstockung des QE geschürt hatte, begannen die Aktienbörsen in Europa mit einem Rückgang, der einem Zusammenbruch ähnlich sah. Der DAX testet gerade die Tiefs vom September und steht zurzeit um 23,6% tiefer als die Hochs, die er im März letzten Jahres verzeichnet hatte (ironischerweise begann damals das europäische QE, und die deutschen Aktien sind erst gesunken, nachdem das Programm tatsächlich umgesetzt wurde).

Sollte die EZB morgen nicht über eine Aufstockung des QE sprechen oder andere, damit verbundene Einzelheiten bekanntgeben, werden wir wohl an den europäischen Aktienbörsen noch mehr Leid sehen. Der nachstehende Chart zeigt den DAX und die verschiedenen interessanten Levels für die nächsten zwei Handelstage:

Die Bären kehren aus dem Winterschlaf zurück: Was könnte sie wegschicken?

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