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S&P Abwärtskanal: Bullen-Flagge oder ist es ein Top?

S&P Abwärtskanal: Bullen-Flagge oder ist es ein Top?

2015-11-10 13:51:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte

- Der überragende NFP-Bericht vom Freitag festigt weiterhin die Erwartungen einer Zinserhöhung im Dezember, und zurzeit stehen die Chancen bei 66%, dass wir nach der Dezember-Sitzung die erste Zinsanhebung in neun Jahren erleben werden.

- Die Risikoaktiva scheinen nach diesem überragenden Arbeitsmarktbericht schwächer zu werden

- Ein früher Blick auf die allgemeinen Makro-Risikotrends mit der Beobachtung der Schwellenmärkte wie Mexiko, Türkei oder Brasilien; oder die EEM ETF als Vertretung dieser Themen.

1. Die Aktien sehen kritisch aus: Es noch nicht einmal drei Handelstage her, seitdem die überragenden Oktober-Zahlen der NFPs eine Zinserhöhung im Dezember in den USA wahrscheinlicher machten, und die Aktien zeigen bereits Anzeichen einer Gefährdung. Während wir uns der Dezember-Sitzung der Fed nähern, ist dies ein Thema, das sicherlich eine gewisse Eile mit sich bringt, ganz ähnlich wie der Auslöser des Schmerzes, der alle Märkten im August und September heimsuchte.

Im August/September erwartete ein Großteil der Welt eine Zinsanhebung nach der September-Sitzung der Fed, und aufgrund der verschiedenen Druckpunkte, die in der ganzen Welt durch Asien zu sehen sind, und die massiven Kursrückgänge in den Rohstoffen, genügte die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik in den USA, die 'risikoaversiven' Trends auszulösen. Und dies macht Sinn, wenn man die Tatsache berücksichtigt, dass die Unterstützung der Zentralbank einer, falls nicht sogar 'der' Haupttreiber für die Risikotrends der vergangenen sechs Jahre gewesen ist. Und die Aussicht darauf, dass die größte Zentralbank der Welt endlich ihre 'außerordentliche Akkommodation' auf ihrem Weg der 'Normalisierung ihrer Politik' aufgeben könnte, reichte aus, um sich zu fragen, wie viel Risiko in einem Portfolio mitgetragen wurde.

Mit der Nullzinspolitik wurden die Investoren dazu ermuntert, Risiken auf sich zu nehmen (wegen der niedrigeren Zinsen in weniger riskanten Investments), und dies bringt die Tendenz mit sich, die Anlagekurse zu steigern (was einige eine 'Blase' nennen). Je länger diese Zinsen tief bleiben, desto mehr steigen die Anlagekurse, einfach wegen dem Mangel an verfügbaren, relevanten Investmentoptionen. Und wenn sich die Politik tatsächlich normalisiert, sehen wir, wie die Investoren ihre riskanteren Anlagenklassen verkaufen, und zwar a) um zu verhindern, auf der falschen Seite des Trends zu sein, während die Zentralbank die Zinssätze weiter erhöht, und b) um zu jenen sicheren Investitionen überzugehen, die nun höhere Renditen abwerfen (Opportunitätskosten).

Ein Beispiel dafür – wir befinden uns in einer Zeit, die viele immer noch die 'Große Rezession' nennen, und dennoch stehen die Aktienkurse fast auf Allzeit-Rekordhochs?

Also, kurze Frage: Wenn Sie und 100 Freunde in einem Raum stehen, in dem ein Feuer ausbricht, werden Sie warten, bis der erste Ihrer Kumpel aus dem Raum rennt, bevor Sie ihm folgen? Wahrscheinlich nicht, denn so würden Sie wohl schnell verbrennen. Stattdessen ist es eher wahrscheinlich, dass Sie, in dem Moment, indem Sie Rauch riechen, oder einen Alarm hören oder sogar beim ersten Anzeichen von Rauch, wegrennen. So sollte es auch sein; das sind die Überlebensinstinkte, die uns am Leben erhalten.

Die Märkte sind nicht anders. Wenn es offensichtlich ist, dass Schmerz bevorsteht, werden die Investoren kaum abwarten, bis der Raum Feuer fängt, bevor sie versuchen, aus der Tür zu stürmen. Denn wenn ein Großteil dieser Gruppe aus einer einzigen Tür strömen will, kann das eine wilde Flucht auslösen, und es ist besser, bereits draußen zu sein, wenn dies passiert. Genau dies war der massive Sell-Off im August: Die Investoren hatten Angst, dass die letzten sechs Jahre von QE angetriebenen Risikotrends abbrennen würden, da die Federal Reserve endlich ihre ‘außerordentliche Akkommodation' aufgeben würde, und niemand wollte abwarten, um zu sehen, wie schlecht die Situation werden würde.

Und es kam noch schlimmer, zumindest für einige Wochen, bis die Fed eine Zinsanhebung im September ausschloss, und zwar mit der Berücksichtigung des Drucks in der Weltwirtschaft. Wir sahen, wie die Erwartungen gegenüber dieser ersten Zinsanhebung der USA bis viel weiter, Mitte 2016, hinausgeschoben wurden, und die Normalität wurde wiederhergestellt, wobei die Aktienmärkte wieder anstiegen. Der Raum brannte diesmal nicht ab.

Aber nur sechs Wochen später, und nachdem die Märkte wieder wie üblich in ihren bullischen Zuständen sprudelten, stand die Fed wieder vor demselben Dilemma: Anheben oder nicht anheben. Bei der Oktober-Sitzung signalisierte sie, dass sie dafür so ziemlich bereit sei, denn sie entfernten die Bemerkung der 'internationalen Entwicklungen' als Grund für einen Aufschub der Zinsanhebung.

Es waren jedoch die NFP-Daten vom letzten Freitag, die das Thema stark untermauerten, denn die vorherigen Forderungen der Federal Reserve, dass eine mögliche Zinserhöhung 'datenabhängig' sei, kann mit einem solch positiven Arbeitsmarktbericht kaum ignoriert werden. Das ist der Grund für die steigenden Zinserwartungen und brachte als Reaktion darauf einigen dieser wichtigsten Risikotrends eine gewisse Schwäche.

Die große Frage lautet hier, ob die Investoren bereits den Rauch riechen ...

Im S&P, sahen wir, dass die Kursbewegung seit den Hochs der letzten Woche einen ziemlich konstanten Trendkanal entwickelte. Dies könnte möglicherweise zu einem neuen 'Thema' in den Märkten werden, in dem wir sehen, dass die Risikoaktiva nun abverkauft werden, nachdem eine Zinsanhebung im Dezember höchst wahrscheinlich geworden ist. Vorläufig ist dies jedoch eine Bullen-Flaggen-Formation, bis die Unterstützungslevel des ‘größeren Rahmens’ nachgeben. Das wichtige Unterstützungslevel in der Nähe liegt bei 2065, und knapp darunter haben wir ein wichtiges Level bei 2021, und dann bei 2000.

Für einen tieferen, technischen Einblick in den S&P, erklärt der Artikel zum technischen Ausblick der letzten Woche jeden dieser möglichen Unterstützungs- und Widerstandswerte.

(Klicken Sie für eine Vergrößerung unten)

S&P Abwärtskanal: Bullen-Flagge oder ist es ein Top?

2. Weitere schlechte Daten aus China: In dem gestrigen Artikel, “Gibt es einen neuen Bullen im chinesischen Geschäft“, schauten wir uns die massiven Zuwächse an, die zurück in die chinesischen Aktienmärkte getreten sind, als die Welt einen Schritt zurück machte, von der Erwartung an eine Zinserhöhung der Fed im August und September. Wir merkten außerdem an, dass die chinesischen Daten im Großen und Ganzen trotz der massiven Kurszuwächse bei den chinesischen Aktien „ein wenig schwach“ waren. In den letzten zwei Monaten wurden bei den Importen Schrumpfungen von 16% zusammen mit Rückgängen bei den Exporten verzeichnet, was für eine Export-basierte Volkswirtschaft wie China ein großes Problem darstellen kann. In der letzten Nacht erhielten wir weitere enttäuschende Daten, als der VPI mit 1,3% im Gegensatz zu einer Erwartung von 1,5% herauskam, angeführt von einem starken Rückgang bei den Nahrungsmittelpreisen. Die Erzeugerpreise fielen zum 44. Monat in Folge, und wir erlebten endlich einen Rückgang der chinesischen Aktien, allerdings nur leicht, denn der Shanghai Composite schloss um nur -0,2% tiefer.

Doch wie wir bereits in diesen Marktanalysen zum Großteil in den letzten drei Monaten unterstrichen: das größere Problem hier hängt weniger mit China zusammen und hat möglicherweise mit der größten Zentralbank der Welt zu tun, die versucht ihre Geldpolitik zu „normalisieren“, wobei „normal“ nicht wirklich „normal“ bedeutet. Angesichts eines solchen starken Rückgangs der Rohstoffpreise, sind viele amerikanische Unternehmen betroffen. Falls die Zinsen steigen, würde dies wahrscheinlich die Probleme für die von den Rohstoffen betroffenen Unternehmen verstärken, da sich deren Carry-Kosten erhöhen würden und somit die Profit-Margen weiter einschneiden und eine Möglichkeit zur Schuldenrückzahlung aus Zeiten, zu denen sich die Zinsen nahe Null befanden, verringern.

Die Fed hat jedoch keine leichte Aufgabe: Wenn sie die Zinssätze nicht anhebt, läuft sie Gefahr, die Kurse der Anlagen weiter zu fördern (d.h., sie lässt mehr Luft in die Blase), und dies könnte sich noch stärker auf die 'Normalisierung der Politik' auswirken, wenn dies dann passiert.

Wohin steuern wir also hin? Niemand weiß das so genau. Es gibt keinen Präzedenzfall, bei dem die Weltwirtschaft in der gleichen Situation wie jetzt war, und es gibt kein Drehbuch, das wir lesen könnten. TARP wurde dafür ausgelegt, damit die Banken nicht bankrott gehen, und das QE wurde so ausgelegt, dass die Liquidität weiter floss; beide waren jedoch nicht dafür bestimmt, eine Volkswirtschaft zum Wachsen zu bringen … sie waren schlicht Maßnahmen, um zu verhindern, dass die Dinge zusammenbrachen. Aber nachdem Washington die Gelegenheit nicht ergriffen hat, nachdem sechs Jahre QE ihnen Zeit genug gegeben hatte, um eine stärkere Steuerpolitik einzuführen, befinden wir uns in einer ähnlichen Situation, die wir seit sechs Jahren haben: Die Anlagen zeigen Stärke, aber viele der Messungen innerhalb der Volkswirtschaft tun dies nicht.

Aber jetzt ist dies nicht ausschließlich ein Problem der USA, denn der Großteil der Industriestaaten hängt an der Nullzinspolitik.

Eine machbare Methode, um dieses Thema auszuspielen, könnten die Schwellenmärkte bieten, denn wenn wir etwas Größeres auf der Makro-Front erkennen werden, werden die Schwellenländer voraussichtlich den Schmerz viel eher spüren, und auch viel stärker als die Industriestaaten. Im nachstehenden Chart sehen wir die ‘EEM’, die iShares des MSCI Schwellenmarkt ETF. Dies kann man als eine Art ‘hoch-beta internationales Kapitalinvestment’ ansehen. Im Chart schauen wir uns die EEM (Candlestick) im Vergleich zum SPX500 an (rote Linie), und beachten Sie, wie sie sich ähnlich bewegten, mit Ausnahme der jüngsten Neigung. Obwohl der S&P in Richtung Allzeit-Hoch tradet, prallen die EEM nur gerade auf ein 'tieferes Hoch' ab.

Sollten sich die Dinge verschlechtern und das Thema 'Risikoaversion' wie im August und September wieder auftauchen, wäre dies wohl das ‘Auge des Sturms’.

(Klicken Sie für eine Vergrößerung unten)

S&P Abwärtskanal: Bullen-Flagge oder ist es ein Top?

Erstellt mit Tradingview; von James Stanley

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