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Forex: Dollar könnte steigen, da schwache US-Daten die Überzeugung der Fed hinsichtlich QE-Reduzierung treffen

Forex: Dollar könnte steigen, da schwache US-Daten die Überzeugung der Fed hinsichtlich QE-Reduzierung treffen

2014-02-25 06:27:00
Ilya Spivak, Head Strategist, APAC
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Revidierte Deutsche BIP-Daten werden kaum anhaltende Euro Volatilität erzeugen
  • US Verbrauchervertrauen und Kommentare von Tarullo der Fed im Rampenlicht
  • Globale Schrumpfungssorgen und Fed “Taper” Überzeugung könnten Risikotrends senken

Die abschließende Überarbeitung der vierteljährlichen deutschen BIP-Zahlen titelt den Wirtschaftskalender in europäischer Handelszeit. Die frühe Schätzung, die zeigt, dass die Wirtschaft 0,4 Prozent des vorangegangenen Jahres hinzufügte, wird den Erwartungen zufolge bestätigt und kennzeichnet eine leichte Beschleunigung im Anschluss an einen Gewinn von 0,3 Prozent in den drei Monaten bis September 2013. Während eine Zunahme des Wirschaftswachstumstempos an sich sicherlich nicht schlecht ist, ist die Fähigkeit, den Euro bedeutsam zu stärken, wahrscheinlich begrenzt.

Wie wir gestern anmerkten, bedeutet die einseitige Betonung der Preisstabilität seitens der EZB, dass breit gefasste Wirtschaftsdaten kaum Einfluss auf die Kursbewegung haben, wenn sie sich nicht notwendigerweise in geldpolitische Spekulationen umsetzen lassen. Dies bedenkend wird die Bekanntgabe der geringfügigen Wachstumserhöhung bei der deutschen Industrieproduktion wohl kaum auf große Beachtung stoßen, da sie der Rutschpartie bei den wichtigsten VPI-Zahlen und den bereits berücksichtigten Inflationserwartungen in den letzten Monaten wenig entgegensetzen kann.

Später steht der Bericht zum US Verbrauchervertrauen im Februar im Mittelpunkt. Es wird ein leichter Rückgang erwartet, nachdem der Index im Januar ein fünfmonatiges Hoch erreichte. Währenddessen hat Fed Gouverneur Daniel Tarullo einen Redetermin. Die letzten Kommentare von Mitgliedern des zinsentscheidenden FOMC Ausschusses sind durch die Bank zugunsten des "Tapering" der QE Anleiheankäufe ausgefallen, ein Blickwinkel, den auch Hr. Tarullo unterstützen dürfte.

Per Saldo rückt dies die offensichtliche Diskrepanz zwischen den enttäuschenden US-Wirtschaftszahlen und der Entschlossenheit der Fed, den finanziellen Stimulus zurückzufahren, in den Mittelpunkt. Letzte Woche hat diese toxische Mischung anscheinend die schnelle Erholung beim Risk Sentiment (dargestellt anhand des S&P 500), die Anfang des Monats begann, einschneidend verlangsamt. Diese Entwicklung könnte in immer größeren Maße die weltweiten Wachstumserwartungen dämpfen und eine erneute Welle der Risikoscheu erzeugen, ein Ergebnis, das dem US Dollar und dem Japanischen Yen gegenüber ihren Hauptwährungsgegenstücken Auftrieb verschaffen dürfte.

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