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Restriktive EZB und durchwachsene NFPs = bearish EUR/USD? Ein Blick ins Detail lohnt...

Restriktive EZB und durchwachsene NFPs = bearish EUR/USD? Ein Blick ins Detail lohnt...

2014-02-07 15:18:00
Jens Klatt, Marktstratege
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(DailyFX.de) – Niedrigere Inflationsdaten aus Deutschland und für die Euro-Zone waren nicht in der Lage die EZB geldpolitisch expansiv auf den Plan treten zu lassen. In Verbindung mit den schlechter als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten am Freitag kam es zu einem Rücklauf in Richtung des 1,36er Niveaus. Doch charttechnisch hat sich das Bild für den Euro kurzfristig nicht aufhellen können.

Dass die EZB steht weiter Patt stehen würde, war in meinen Augen keine große Überraschung. Grund ist, dass der EZB hier schlicht die Argumentationsgrundlage fehlen würde, da zum aktuellen Zeitpunkt bspw. die Zinsspreads von europäischen Peripherieländer zu deutschen Bundesanleihen auf dem niedrigsten Stand seit Jahren notieren.

Nachdem man Ende Januar die Inflationsdaten besonders aus Deutschland, aber auch der Euro-Zone dazu genutzt hatte, den EUR/USD auf Wochenschlusskursbasis unter 1,35 zu verkaufen, schien hieraus aus einer patt-stehenden EZB deutliches Rücklaufpotential über das 1,35er Level bestanden zu haben.

Doch die Nachhaltigkeit dieses Laufs bleibt in Frage zu stellen. Der Grund sind die Non Farm Payrolls am Freitag, die auf den ersten Blick enttäuschend ausschauen. So wurden im Januar 113.000 neue Stellen ex-Agrar geschaffen, erwartet wurden 180.000 Stellen. Doch nach einem kurzen Lauf in Richtung der 1,3650er Region wurde der EUR/USD wieder zurück unter das 1,36er Level verkauft, die Anschlusskäufe blieben aus.

Ein zweiter Blick zeigte nämlich, dass die Daten gar nich t so schlecht waren. Die Kennzahlen für den Monat November und Dezember wurden nach oben revidiert, die Arbeitslosenquote fiel auf 6,6% gegnüber 6,7% und das unter einer gestiegenen Partizipationsrate.

Zusammengefasst lässt sich für den Euro somit festhalten, dass die restriktive Haltung seitens der EZB primär ihren Grund darin finden dürfte, der Wirtschaftsausblick der Euro-Zone sich weiter als „durchwachsen“ darstellt, man zwar keine Deflation sieht, aber eine weiter niedrige Inflation in 2015 / 2016. Hinzu gesellt sich ein konstantes Kreditvolumen.

Auf der Gegenseite steht eine infoge der sich weiter aufhellenden Situation der US-Konjunktur sich mehr und mehr restriktiv präsentierende FED in Form des voranschreitenden Tapers.

In diesem Zusammenhang spricht eventuell einzig das weitere wachsende Verhältnis von FED-Balance-Sheet vs. EZB-Balance-Sheet derzeit für einen EUR/USD oberhalb der 1,34er Marke. Klar ist in meinen Augen: sobald sich die EZB entscheidet geldpolitisch expansiv tätig zu werden, ist die Möglichkeit eines EUR/USD-Verkaufs in Richtung des 2013er Jahrestiefs um 1,2750 USD realistisch gegeben. Allerdings nicht in der bevorstehenden Handelswoche.

Nichtsdestotrotz: in der kommenden Woche stehen nicht minder-spannende Daten aus der Euro-Zone und dem US-Raum auf der Agenda. Aus den USA werden am Donnerstag die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen, dem Rückgrat der US-Wirtschaft veröffentlicht.

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Quelle: DailyFX Wirtschaftsdatenkalender

Viel spannender sind aber die BIP-Daten aus Deutschland, Frankreich und der Euro-Zne am Freitag morgen. Überzeugen diese und unterstreichen den weiter restriktiven Kurs der EZB, dann sehe ich eine realistische Chance, dass der EUR/USD aus seinem kurzfristigen Abwärtstrendkanal ausbricht und eine Attacke auf die 1,3750er Marke startet.

Auf der Kehrseite besteht bei enttäuschenden Zahlen, besonders aus Deutschland, eine sehr gute Chance eines Break der 1,3470er Marke, dem Vorwochenhtief und ein Abverkauf des EURUSD in Richtung der 1,34er Region.

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Chart erstellt mit FXCMs Trading Station II / Marketscope

Aus sentimenttechnischer Sicht spricht einiges für einen weiter bullishen EUR/USD. Derzeit sind bei FXCM 68% der Retail-Trader Short positioniert. Die Reduktion der Long-Positionen um 22,8% im Vergleich zur Vorwoche und Anstieg der Short-Positionen um 3,5% spricht übergeordnet zwar eine bullishe Sprache. Doch der Fall des Open Interests von 7,0% unter das Niveau der Vorwoche hinterlässt einen faden Beigeschmack, zeugt eventuell von aufkeimender Unsicherheit unter den Marktteilnehmern.

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Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

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