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Dollar prallt ab, nachdem Griechenland-Entscheid vertagt wurde, EUR/USD Ranges

Dollar prallt ab, nachdem Griechenland-Entscheid vertagt wurde, EUR/USD Ranges

2012-11-21 06:12:00
John Kicklighter, Chef-Währungsstratege
Teile:
  • Dollar prallt nach Vertagung der Entscheidung über Griechenland ab, EUR/USD Ranges
  • Euro Rallye stockt, nachdem Offizielle versagen, den Krisenkampf vorwärts zu bringen
  • Australischer Dollar: Reservewährungsstatus vs Risikoempfindlichkeiten
  • Japanischer Yen kann langsam oder schnell fallen, je nach Wahlausgang
  • Britisches Pfund: Trader warten auf Protokoll der BoE um QE Verlangen zu messen
  • US Oil stürzt aufgrund von erwartetem Waffenstillstand im Gaza-Streifen
  • Gold tradet nach Verzug der EU Hilfe tiefer; Dollar Orientierung

Neu bei FX? Schauen Sie dieses Video; Für live Markt-Updates besuchen Sie bitte DailyFXs Real Time News Feed

Dollar prallt nach Vertagung der Entscheidung über Griechenland ab, EUR/USD Ranges

Der Dollar verbrachte den Dienstag damit langsam höher zu driften, während die steile Risikoaversion in den offenen 24 Handelsstunden in dieser Woche konsolidierte. Das langsame Driften erfuhr heute Morgen jedoch eine drastische Beschleunigung, als der Markt erfuhr, dass die europäischen Entscheidungsträger erneut eine Entscheidung hinsichtlich der Griechenland-Hilfe vertagt hatten. - Die Stütze gegen eine der größten fundamentalen Bedrohungen der Finanzmärkte. Ohne eine Lösung für eine marktweite Bedrohung erscheint die Liquidität des Dollars beträchtlich attraktiver. Hinsichtlich der Risikoeinschätzung erkennen wir, dass die S&P 500 Futures sich nach Erreichen des abgenutzten Widerstands bei 1.390/88 schnell nach unten gedreht haben. Auf der FX Seite brach der EUR/USD um 80 Pips ein, während der AUD/USD um 40 Pips fiel. In Bezug auf den Safe Haven Dollar selbst, hat der Dow Jones FXCM Dollar (Ticker = USDollar) seinen Anstieg des Tests der 10.000 ausgeweitet. Eine Risikowende ist eine Sache, doch ein anhaltender Trend ist etwas ganz anderes…

Neuigkeiten, dass Offizielle der Euro-Zone die Unsicherheit hinsichtlich des schwächsten Glieds verlängert haben, ist ein klares bärisches Gewicht auf den Schultern der Spekulanten. Je länger diese Situation ungelöst bleibt (besser gesagt, ohne Fortschritt bleibt), umso weniger wahrscheinlich ist es, dass globale Investoren mit einer glanzlosen Lösung befriedigt werden. Die implizierte Realität ist die trübe, lang anhaltende Situation in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten, der keine klaren und dauerhaften Reformen entgegengebracht werden (Stattdessen scheinen die Offiziellen auf "allgemeine Verbesserungen" der Marktbedingungen oder auf externe Entwicklungen wie zum Beispiel Exporte oder Stimulus, zu setzen). Trotzdem sind Trader bereit, das Fehlen einer langfristigen Lösung zu übersehen, solange sie in der Zwischenzeit eine Gelegenheit für kurzfristige Spekulationsgewinne sehen. Mit jedem temporären Versuch Zeit zu schinden und daraus folgenden kritischen Strukturproblemen, ist der Markt weniger willig bei den kurzlebigen Risiko Rallyes mitzumachen. Dies fördert eine fundamentale Verschiebung mit zunehmend anhaltendem Deleveraging und Anstieg des Dollars.

Mangelndes Vertrauen in einer wirklichen Verbesserung von Wachstum, Erträgen und Finanzgeschäften stellt für Trader wichtige Bedenken dar. Solche Bedenken könnten für den Rest dieser Woche verstummen. Aktive Risikoaversion – die notwendige Zutat für Dollarstärke – verlangt nach einem aktiven Katalysator. Die Krise der Euro-Zone wurde jedoch auf Eis gelegt, und das Fiscal Cliff hat in den Finanzschlagzeilen an Wichtigkeit verloren. Zudem nahen der Abzug der Liquidität und die Unterbrechung der Risikoübertragung aufgrund des US Thanksgiving Feiertags schnell.

Euro Rallye stockt, nachdem Offizielle versagen, den Krisenkampf vorwärts zu bringen

Auf dem Weg zum unumstritten bekanntesten Eventrisiko der Woche – die Finanzierungsentscheidung der EU Finanzminister für Griechenland – brach die Euroaktivität zusammen. Tatsächlich betrug die durchschnittliche stündliche Range kurz vor der Bekanntgabe unglaubliche 10 Pips. Warum war dieses Ereignis so besonders einflussreich? Griechenland musste so einige Male zum Geldbrunnen zurückkehren, doch dieses Mal wurde dies mit wesentlich größerer Zurückhaltung und mehreren Verzögerungen als in der Vergangenheit beantwortet. Heute früh wurde noch ein weiterer Aufschub bekannt gegeben.

Nach einer mehr als 11 Stunden dauernden Debatte über die nächsten Schritte für das problematischste Mitglied der Euro-Zone, brachen die Offiziellen ihr Versprechen eines definitiven Lösungsangebots. Die Politiker boten nur leere Bemerkungen über den Fortschritt der Diskussionen, die kaum Bestärkung brachten. Die veröffentlichte Erklärung setzt das nächste Meeting für den 26. November an, wo ein endgültiges Urteil über die Griechenlandhilfe gefällt werden soll. Ein Blick auf die Zukunft zeigt, wie angespannt die Situation ist. Einige EU Mitglieder sehen weitere Unterstützung als problematisch, und der IWF ist über eine fortgesetzte Teilnahme unentschlossen, da das prognostizierte Verhältnis von Schulden zu BIP für 2020 weit über dem als "haltbar" angesehenem Level liegt. Eines ist sicher: Mögliche Risikotrend-Aspekte haben sich gänzlich verändert. Statt zu klarem Sentiment zurückzukehren, werden wir einem weiteren Montag in Abwartestellung begegnen.

Australischer Dollar: Reservewährungsstatus vs Risikoempfindlichkeiten

Die Bekanntgabe des IWF, den Australischen (und Kanadischen) Dollar der offiziellen Liste der Reservewährungen zuzufügen, bietet eine substantielle Veränderung der Fundamentalaspekte für die Währung. Ein hochverzinslicher Safe-Haven wäre für die FX Trader der Heilige Gral. Doch der Aussie Dollar passt nicht in das Wunschbild. Die Bezeichnung der Währung würde für Trader keine offizielle Veränderung darstellen – es ist eher eine Reaktion auf die bereits kaufenden Zentralbanken. Dieser "Reserve" Status ist fadenscheinig. Mit genügend Momentum würde die Carry Währung schnell der Bewegung einer Risikoaversion gleich kommen.

Japanischer Yen kann langsam oder schnell fallen, je nach Abstimmungsergebnis

Kurz vor der am 16. Dezember stattfindenden Parlamentswahl in Japan werden Wachstum und eine hoher Yen wohl im Zentrum der Betrachtungen der Kampagnen der LDP und der DPJ stehen. Daher werden Stimulus und proaktive Währungsabwertung ein geteiltes Ziel darstellen. Doch ist die Schwundquote für den Yen verschieden. Unter Noda (DPJ) erscheint die Unabhängigkeit der BoJ sicherer. Bei Abe (LDP) geht es um unbegrenzten Stimulus und den Kauf ausländischer Staatsanleihen.

Britisches Pfund: Trader warten auf BoE Protokolle, um QE Verlangen zu messen

Bank of England Gouverneur Mervyn King ist um den Zustand der englischen Wirtschaft sehr besorgt, wenn man seinen Aussagen Glauben schenken kann. Dennoch halten seine Bemühungen zur Wachstumsförderung (und zum Ausgleich von Regierungssparmaßnahmen) nicht bei dem mit, was Gegenspieler in US, Euro-Zone und Japan umgesetzt haben. Ist das MPC bereit, seine Bemühungen zu erweitern? Wir werden nach den kommenden BoE Protokollen weitere Updates bringen.

US Oil stürzt aufgrund von erwartetem Waffenstillstand im Gaza-Streifen

Die US Oil Preise brachen am Dienstag nach frühen Nachrichten über einen Waffenstillstand im Gaza-Streifen ein. Ein solches Ergebnis würde helfen, die Versorgungsängste im ölreichen Mittleren Osten einzugrenzen. Doch die Ruhe breitet sich nicht wirklich aus. Der Crude Kurs vollzog ab 85,50 einen Rebound, als dieses klar wurde. Allerdings spielen die eher generellen Risikotrends hier ebenso eine große Rolle. Neben Griechenland stellt die Risikoaversion ein großes Gewicht dar.

Gold tradet nach Verzug der EU Hilfe tiefer; Dollar Orientierung

Angesichts einer rein akademischen Interpretation der fundamentalen Rollen, hätte Gold eine Rallye einlegen sollen, nachdem die Nachrichten über die Verschiebung einer Griechenland-Entscheidung von den EU-Offiziellen bekannt wurden. Dies stellt eine gewisse Unsicherheit und eine beträchtliche Bedrohung der Finanzmarktstabilität dar. Doch trotzdem fiel das Metall nach den Neuigkeiten. Warum? Da der Euro unter Druck steht, erfährt die flüssigste Währung einen Aufrieb. - Und Gold wird primär in Dollar bewertet.

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AUD

CBAHIA Erschwinglichkeit von Wohnraum (3Q)

-

62,5

AU Hauspreise schwächer

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AUD

DEWR freie Stellen mit Internetqualifizierung (im Monatsvergleich) (OKT)

-

-3,7%

Arbeitsmarkt schwächer

2:00

NZD

Kreditkartenausgaben, saisonbereinigt (im Monatsvergleich) (OKT)

-

0,9%

Vorschau auf Einzelhandelszahlen zeigen bescheidenes Wachstum

2:00

NZD

Kreditkartenausgaben (im Jahresvergleich) (OkT)

-

1,5%

2:00

CNY

Conference Board China Leitindex (OKT)

-

241,2

Index könnte mit neuer Regierung steigen

8:00

CHF

Geldmenge M3 (im Jahresvergleich) (OKT)

-

8,9%

Schnelles Wachstum greift nicht auf Wechselkurse

9:30

GBP

Öffentliche Finanzen (PSNCR) (OKT)

-15,0 Mrd.

-0,6 Mrd.

Öffentliche Ausgaben weiterhin rückgängig nach Ergreifung von Sparmaßnahmen, höchstwahrscheinlich wegen verminderter Steuereinnahmen, da Wirtschaft immer noch schwach ist

9:30

GBP

PSNB exkl. Interventionen (OKT)

6,0 Mrd.

12,8 Mrd.

9:30

GBP

Nettokreditaufnahme Öffentlicher Sektor (OKT)

4,0 Mrd.

10,7 Mrd.

12:00

USD

MBA Hypothekenanträge (16. NOV)

-

12,6%

Vielleicht Beginn eines robusten Wachstums, da Fed weiter kauft

13:30

USD

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (17. NOV)

400 Tsd.

439 Tsd.

Wöchentliche Zahlen könnten wegen Auswirkungen des Hurrikans Sandy schwächer ausfallen

13:30

USD

Fortlaufende Ansprüche (10. NOV)

3345 Tsd.

3334 Tsd.

13:58

USD

Vorläufiger Markit US PMI (NOV)

51

51,3

US Einkauf stabil und wachsend

14:00

CAD

Teranet/National Bank HP Index (OKT)

-

154,97

Kanadische Hauspreise wachsen weiter; fast 4% im Jahresvergleich könnte BoC dazu bringen, zu bremsen, um Blase zu vermeiden

14:00

CAD

Teranet/National Bank HPI (im Monatsvergleich) (OKT)

-

-0,4%

14:00

CAD

Teranet/National Bank HPI (im Jahresvergleich) (OKT)

-

3,6%

14:55

USD

University of Michigan Verbrauchervertrauen (NOV F)

84,5

84,9

Finale Revision sollte Märkte nicht bewegen

15:00

USD

Frühindikatoren (OKT)

0,1%

0,6%

Wirtschaftsindikatoren steigen weiter

15:30

USD

DOE U.S. Crude Oil Vorräte (16. NOV)

-

1089 Tsd.

Crude Oil Bestände könnten aufgrund saisonaler Veränderungen der Winterzusammensetzungen steigen; Preise könnten unter Druck geraten, falls Bestände steigen

15:30

USD

DOE Cushing OK Crude Vorräte (16. NOV)

-

715 Tsd.

21:45

NZD

Netto-Migration, saisonbereinigt (16. NOV)

-

90

Weniger Immigranten weisen auf möglicherweise rückgängige Wirtschaft hin

GMT

Währung

Baldige Ereignisse & Ansprachen

9:30

GBP

Bank of England Protokoll

10:40

EUR

Portugal verkauft 3, 6 und 18-Monatsanleihen

16:30

USD

US verkauft $13 Mrd. in 10-Jahres TIPS

UNTERSTÜTZUNGS- UND WIDERSTANDSLEVEL

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KLASSISCHE UNTERSTÜTZUNG UND WIEDERSTAND

WACHSTUMSMÄRKTE 18.00 GMT

SKANDINAVISCHE WÄHRUNGEN 18.00 GMT

Währung

USD/MXN

USD/TRY

USD/ZAR

USDHKD

USD/SGD

Währung

USDSEK

USD/DKK

USDNOK

Widerstand 2

15,5900

2,0000

9,2080

7,8165

1,3650

Widerstand 2

7,5800

6,1875

6,1150

Widerstand 1

15,0000

1,9000

9,1900

7,8075

1,3250

Widerstand 1

6,8155

5,9190

5,8200

Spot

13,0331

1,7969

8,8928

7,7507

1,2264

Spot

6,7952

5,8498

5,7539

Unterstützung 1

12,5000

1,6500

8,5650

7,7490

1,2000

Unterstützung 1

6,0800

5,5840

5,6000

Unterstützung 2

11,5200

1,5725

6,5575

7,7450

1,1800

Unterstützung 2

5,8085

5,3350

5,3040

INTRA-DAY PROBABILITY BANDS 18:00 GMT

Währung

EUR/USD

GBP/USD

USD/JPY

USD/CHF

USD/CAD

AUD/USD

NZD/USD

EUR/JPY

GBP/JPY

Widerst. 3

1,2845

1,5998

82,53

0,9519

1,0049

1,0434

0,8204

105,38

131,29

Widerst. 2

1,2821

1,5975

82,35

0,9502

1,0034

1,0414

0,8186

105,11

130,99

Widerst. 1

1,2797

1,5951

82,17

0,9484

1,0018

1,0393

0,8169

104,83

130,69

Spot

1,2749

1,5904

81,80

0,9450

0,9988

1,0352

0,8133

104,28

130,09

Unterstützung 1

1,2701

1,5857

81,43

0,9416

0,9958

1,0311

0,8097

103,73

129,49

Unterstützung 2

1,2677

1,5833

81,25

0,9398

0,9942

1,0290

0,8080

103,45

129,19

Unterstützung 3

1,2653

1,5810

81,07

0,9381

0,9927

1,0270

0,8062

103,18

128,89

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