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Anknüpfungspunkte:

  • Dieser Artikel ist der dritte Teil unserer Reihe "Wie man mit der Kursbewegung tradet".
  • In diesem Artikel zeigen wir, wie man Verlusttrades sich selbst kontrollieren lässt, um sich auf gewinnbringende Positionen konzentrieren zu können.
  • Trader können die Kursbewegung nutzen, damit sie Trade-Management-Entscheidungen selber trifft.

In unseren letzten zwei Artikeln fügten wir die verschiedenen Aspekte der Kursbewegungsanalyse zusammen, um einen "abgerundeten" Ansatz zu schaffen.

In unserem ersten Artikel besprachen wir, wie Trader Marktbedingungen beurteilen und erkennen können, damit sie entscheiden können, wie sie einen besonderen Markt angehen werden.

In unserem zweiten Artikel brachten wir dies einen Schritt weiter und zeigten, "wie" die Trade-Idee/-Plan aufgrund der Analyse von Teil eins umgesetzt werden kann.

In diesem Artikel werden wir dieses Thema abrunden, indem wir das behandeln, was die meisten Trader als wichtigsten Teil ihres Tradingansatzes erachten: Trade- und Risikomanagement.

Das Beste an der Kursbewegung

Etwas, das ich immer wieder in meinen Webinars zur Kursbewegung bei DailyFX PLUS erwähne ist, dass einer der reizvollsten Aspekte der Kursbewegung nicht unbedingt das ist, was sie für uns tun kann, sondern eher, was sie nicht tut.

Und das, was sie nicht tut, ist Signale zu geben – oder direkte Hinweise dazu, "wann" eine Position eingenommen werden sollte. Die Kursbewegung ist von Natur aus rein analytisch.

Das kann für neue Trader entmutigend sein, denn die Kursbewegung ist subjektiv (und man braucht etwas Zeit, dies zu lernen); aber sie kann Tradern viele Vorteile bringen, wenn sie aktiv den Fehler Nummer Eins, den Forex-Trader begehen, vermeiden möchten.

Zusammengefasst – Die Kursbewegungsanalyse kann Tradern helfen, das deutlichste und klarste Bild der aktuellen, technischen Levels zu sehen, um damit starke Risiko-Rendite-Verhältnisse zu finden.

Indikatoren wie der RSI oder MACD hingegen triggern Signale, die unvermeidlich auch manchmal falsch sein können – die Kursbewegung zeigt Tradern nur, dass sie vielleicht in einem Aufwärtstrend bei der Unterstützung kaufen können, und wenn sich ein Trend oder ein Thema fortsetzt, kann der Trader den drei-, vier- oder fünffachen Wert einbringen, den er riskieren musste.

Das bedeutet nicht, dass Indikatoren nutzlos sind, denn das sind sie nicht. Aber sie müssen im Zusammenhang beurteilt werden, und für technische Trader ist das selten ein Luxus, den sie sich leisten können.

Wenn wir nun zum Thema des Trade- und Risikomanagements mit der Kursbewegung übergehen, ist es wichtig, einige wichtige Variablen zu berücksichtigen.

Egal was für ein großartiger Trader Sie geworden sind oder wie erfolgreich Ihre Analyse sein mag – werden Sie nie mit 100%-iger Sicherheit die Zukunft voraussagen können … also ist ein korrektes Risikomanagement eher eine Notwendigkeit als eine Wahl.

Wir sahen den Fluch des Risikomanagements in unserer Forschungsreihe Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader. Das ist oft der größte Unterschied zwischen einem professionellen Trader und einem Amateur, wie der Artikel Der Fehler Nummer Eins, den FX-Trader begehen aufzeigt.

Somit ist das Beste an der Kursbewegung, dass sie zu jedem Zeitpunkt ein deutliches, klares und umfassendes Bild über die Dynamik eines Markts im Vergleich zur vergangenen Leistung aufzeigt. Dies ist eine große Hilfe bei der Erarbeitung des Risikomanagements, und somit können Trader auch den Fehler Nummer Eins, den FX-Trader begehen, vermeiden.

Betrachten Sie das Risiko als Geschäftskosten

Als Trader ist es unsere Arbeit, Gelegenheiten zu finden, um Geld zu verdienen, wenn eine Position erfolgreich ist. Dies ist nicht viel anders als bei Kleinunternehmern, die Vorräte kaufen müssen, um sie ihren Kunden zu verkaufen. Diese Vorräte kosten etwas, und der Geschäftsinhaber möchte sie zu einem höheren Preis verkaufen, damit er mit ihrem Geschäft Geld verdienen kann.

Aber wie Kleinunternehmer, die Produkte haben, die sich nicht verkaufen lassen, werden Trader Trade-Ideen und Positionen haben, die nicht so erfolgreich sein werden.

Also, bevor wir überhaupt einen Trade platzieren – sollten Trader ermitteln, wie viel es sie kosten könnte, falls die Idee nicht von Erfolg gekrönt ist.

Wir besprachen dies kurz in unserem letzten Artikel, aber die Kursbewegung gönnt uns den Luxus, einfach zu erkennen, wie viel uns ein Trade kosten könnte.

Zum Beispiel: Wenn ein Trader eine Trendfortsetzung beim USD/JPY erwartet, kann er den Chart verwenden, um die letzten Swing-Tiefs im Markt zu finden. Falls sich dieser Aufwärtstrend fortsetzt, sollte das letzte Swing-Tief respektiert werden. Wenn also jemand den USD/JPY in seinem Aufwärtstrend kaufen möchte, kann er den Stop unter das letzte Swing-Tief setzen. Der nachstehende Chart zeigt diese Punkte auf.

Wie ein Kleinunternehmer traden

Risikomanagement mit der Kursbewegung

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Nun, da der Trader weiß, wie viel ihn der Versuch, diesen Trend zu kaufen, "kosten" könnte, kann er eine mögliche Rendite (oder Gewinn) ermitteln, um sich zu entscheiden, ob er diesen Trade umsetzen möchte.

In diesem besonderen Beispiel liegt der aktuelle Kurs ungefähr 175 Pips vom letzten Swing-Tief (um 107 im Chart oben) entfernt. Der "konservativere" Stop (weiter entfernt) liegt im Bereich von 106, oder ca. 275 Pips vom aktuellen Kurs entfernt.

Außerdem bemerken die Trader vielleicht die Dochte auf den letzten Vierstundenkerzen, die die Tatsache hervorheben, dass ein Selloff stattfindet, während der USD/JPY auf neue Hochs ansteigt: Das bedeutet, diese Gelegenheit könnte zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht nicht so attraktiv sein.

Stattdessen könnten die Trader warten, bis der Kurs näher zu einem der vorherigen Swing-Tiefs gelangt, um dann den USD/JPY billiger zu kaufen. Außerdem könnte der Trader, wenn er abwartet, ein "höheres Tief" im Aufwärtstrend erhalten, was einen billigeren Stop mit sich bringen kann.

Schließlich ist es VIEL besser, eine Trade-Gelegenheit zu verpassen als Kapital zu verlieren: Gelegenheiten gibt es beim Trading unendlich viele, was man vom Trading-Kapital nun wirklich nicht behaupten kann.

Die große Frage, nachdem die Menge Risiko ermittelt wurde, ist, ob die mögliche Rendite die Kosten der Position deckt. Wenn die Rendite die "Kosten" des Entrys nicht deckt, platzieren Sie diesen Trade einfach nicht.

Wenn Sie mehr über die Ermittlung des Risiko via Kursbewegung erfahren möchten, so bespricht der Artikel Wie man Trade-Ranges mit der Kursbewegung analysiert und tradet die rangegebundene Bedingung, während der Artikel Wie man Trends mit der Kursbewegung angreift die Trendbedingungen behandelt.

Trade-Management

Trader vernachlässigen oft das Trade-Management und messen ihm nicht genügend Bedeutung bei. In vielen Fällen haben die Trader keinen Plan in Bezug auf die Kontrolle der Trading-Positionen; das heißt, sie traden "aus dem Bauch" oder "instinktiv".

Dies kann gefährlich werden. Es bedeutet, dass der Trader oft unter dem Habgier/Angst-Paradox leiden kann.

Denken Sie daran: Sie haben dieselbe Chance, die Zukunft vorauszusagen, wenn Sie in einer Position sind oder bevor sie eine platzieren; oder in anderen Worten, so gut wie gar keine.

Es gibt ein altes Sprichwort in den Märkten: "Trader kontrollieren Gewinnpositionen; Verlierer kontrollieren sich selber".

Das heißt: Platzieren Sie einen Stop in der Position und falls der Trade nicht erfolgreich ist, gehen Sie zur nächsten Gelegenheit über. Falls er tatsächlich funktioniert, dann können Sie Ihre Arbeit als Trader verrichten und Ihr Risiko kontrollieren.

Dann können Trader ein Scale-Out aus einer Position durchführen, damit sie so viel wie möglich aus der Bewegung herausholen. Schließlich war Ihre Trade-Idee bislang erfolgreich, also können Sie vielleicht noch erfolgreicher sein, wenn Sie einen Teil der Position beibehalten. Wenn Sie andererseits nicht einmal einen kleinen Teil Ihrer Position schrittweise aufgeben, rennen Sie Gefahr, etwas oder den gesamten Gewinn zu verlieren.

Trader können ihren Stop auch auf Breakeven verlegen, so dass sie mindestens einen Verlust auf der restlichen Position verhindern, falls sich die Bewegung nicht fortsetzt. Im nachstehenden Chart schauen wir uns einen Trade an, den ich in unserem Webinar zur Kursbewegung bei DailyFX PLUS in den letzten zwei Wochen zum USD/JPY besprach.

Nachdem die sieben Monate dauernde Range mit Bestätigung durchbrochen war, konnte ich einen Short-Entry bei einem höheren Swing-Tief platzieren. Nach einem Gewinn von ungefähr 190 Pips konnte ich einen zweiten Entry beim nächsten Swing-Tief setzen.

Während das Paar auf neue Hochs stürmte, begann ich aus der ersten Position mit einem "Scale-out" auszusteigen und verlegte den Stop auf der Netto-Position tiefer. So kann ich, falls diese Bewegung umkehrt, aussteigen, bevor ich einen Verlust für den Rest des Trades einstecken muss. Sollte die Bewegung jedoch anhalten, kann ich in der Position bleiben und etwas von den zusätzlichen Gewinnen profitieren.

Die Kursbewegung kann Ihre Trade-Management-Entscheidungen treffen

Risikomanagement mit der Kursbewegung

Erstellt mit Marketscope/Trading Station II; von James Stanley

Obwohl dies kein Wundermittel ist, das immer funktionieren wird, geht es beim Trading darum, sich auf die wahrscheinlichen Chancen zu konzentrieren. Diese Art Trade-Management erlaubt Tradern, Gewinne gering zu halten und sich auf die Gewinnpositionen zu konzentrieren, wenn sie Recht haben.

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