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Die Top Trading-Fehler, Teil 1

Die Top Trading-Fehler, Teil 1

2014-04-02 03:00:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Trader folgen beim Trade-Management oft ihren Gefühlen.
  • Opfer der eigenen Gefühle zu sein plagt die Trader seitdem die Märkte existieren.
  • Wir zeigen Ihnen Ideen auf, wie Trader diese Fehler überwinden können.

Es ist eine unglückliche Tatsache, aber der Weg, ein rentabler Trader zu werden ist selten geradlinig. Öfters werden Trader von zahlreichen Rückfällen begleitet, die hin und wieder von glorreichen Momenten unterbrochen werden.

Einige werden die 'Wachstumsschmerzen' überwinden, und andere nicht. Dies ist nur ein Teil des Tradings, und so ist es seit jeher. Das Buch "Reminiscences of a Stock Operator" (Memoiren eines Aktienhändlers) zeigt uns dies; und dieses Buch ist das wichtigste einer Reihe Geschichten, die ungefähr 100 Jahre zurückliegen. Eins meiner bevorzugten Zitate aus dem Buch ist:

Top-Trading-Mistakes_body_Picture_4.png, Die Top Trading-Fehler, Teil 1

Es gibt verschiedene Schichten bei diesem Zitat. Zuerst sind einmal die Probleme, vor denen Trader heute stehen, vermutlich ähnlich wie die, die von Tradern in Vergangenheit überwunden werden mussten; sei dies nun vor 10, 20 oder 100 Jahren. Der Grund dafür ist einfach… egal wie stark sich die Technologie oder die Innovation entwickelt haben, wir sind immer noch menschliche Wesen. Und zweitens, die Gefühle stören oft die Intelligenz, oder dabei, die 'richtige' Entscheidung zu treffen.

Diese Artikelreihe wird die drei wichtigsten Fehler besprechen, die die meisten Trader begehen. Wir werden Daten von der DailyFX-Reihe 'Charaktereigenschaften erfolgreicher Trader' miteinbeziehen, um jede Theorie zu bestätigen, und wir werden auch die wichtigsten Wege aufzeigen, mit denen man diese möglichen 'Problemzonen' bekämpfen kann.

Der größte Fehler

Bevor wir zum Fehler selber übergehen, möchte ich Sie bitten, über den letzten, wirklich schlechten Trade nachzudenken, den Sie hatten. Ich weiß, schmerzhafte Erinnerungen auszugraben macht keinen Spaß, aber sich selbst zu verbessern ist das ja selten.

Warum war dieser Trade so schlimm? Haben Sie Ihren Plan nicht eingehalten, oder erlaubten Sie der Position, Ihren anfänglichen Stop-Wert massiv zu überschreiten? Hatten Sie überhaupt einen anfänglichen Stop? Hatten Sie überhaupt einen Plan, bevor Sie einen Entry platzierten - d.h. wussten Sie, bei welchen Kurslevels Sie aus der Position aussteigen wollten?

Der Grund, weshalb all diese Fragen wichtig sind ist der, dass der Fehler Nummer Eins, den Forex-Trader begehen sehr hartnäckig sein kann. Und jede dieser Fragen trägt zu diesem Missstand bei.

Der größte Fehler, den Trader begehen, sind mangelhafte Risiko-Rendite-Verhältnisse, und dafür gibt es verschiedene Gründe; aber wie Jesse Livermore in seinen "Reminiscences of a Stock Operator" sagte, ist es die 'menschliche Emotion, die solide in der menschlichen Natur eingebaut ist, die immer im Weg der menschlichen Intelligenz steht’.

Menschen gewinnen gerne. Ich gehöre auch dazu; ich hasse es, zu verlieren und denke, die meisten guten Trader sind auch so.

Aber dieser Trieb, jeden einzelnen Trade zu gewinnen, kann ebenfalls dazu führen, dass Trader Geld verlieren und unrentabel werden. Denn, sehen Sie, Trader sind erfolgreich, wenn sie öfters gewinnen als verlieren. Der nachstehende Chart ist ein Auszug aus der Forschungsreihe 'Der Fehler Nummer Eins, den FX-Trader begehen'.

Gewinn-Prozentsatz (blau) bei den beliebtesten Währungspaaren

Top-Trading-Mistakes_body_percent_trade_profitable.png, Die Top Trading-Fehler, Teil 1

Auszug aus Der Fehler Nummer Eins, den Forex-Trader begehen von David Rodriguez

Wie ich vorher schon sagte, Menschen gewinnen gerne. Und auf der Grafik oben sehen Sie, wie Trader in jedem Währungspaar mit den ermittelten Daten öfters gewannen als verloren, mit Ausnahme des AUD/JPY (mit 49% Gewinn).

Also müssen sich diese Trader großartig gefühlt haben, nicht wahr?

Leider nicht; trotz der Tatsache, dass diese Trader öfters gewannen als verloren, verloren sie dennoch mehr Geld. Und dies stammt eben genau von diesem sehr menschlichen, emotionalen Trieb, mit dem wir versuchen, jeden einzelnen Trade zu gewinnen.

Denken Sie erneut an Ihren letzten, ganz schlechten Trade. Warum hielten Sie nicht an Ihrem Plan fest? Warum erlaubten Sie diesem einzelnen Trade, mehr von Ihnen wegzunehmen als Sie eigentlich wollten?

Klingelt es bei Ihnen bei diesem Satz?

“Wenn der Kurs doch nur zu meinem Entry zurückkehrt, werde ich die Position schließen und dies nie wieder tun!”

Dieser Trieb, jeden einzelnen Trade zu gewinnen bringt uns dazu, an Positionen festzuhalten, in denen wir eigentlich nicht bleiben sollten. Er veranlasst Trader dazu, viel zu lange in einer Verlustposition zu bleiben, und zwar einfach aus der Hoffnung heraus, dass sie doch noch Recht haben könnten.

Diese Trades sind emotionell verheerend, kostspielig und stark kontraproduktiv. Und nur ein oder zwei solcher Missstände können die Gewinnlinie eines Traders vollständig zerstören.

Diese Missstände; diese Fälle mangelnder Disziplin sind der Grund des nachstehenden Charts. In der Grafik unten, ebenfalls ein Auszug aus dem Fehler Nummer Eins, den Forex-Trader begehen, sehen Sie die durchschnittlichen Gewinne bei jedem Paar, sowie die durchschnittlichen Verluste.

Die durchschnittlichen Verluste (rot) übersteigen die durchschnittlichen Gewinne (blau) in jedem der berücksichtigten Währungspaare

Top-Trading-Mistakes_body_trade_pips.png, Die Top Trading-Fehler, Teil 1

Auszug aus Der Fehler Nummer Eins, den Forex-Trader begehen von David Rodriguez

Beachten Sie hier, dass kein einziges Währungspaar dem Trader im Durchschnitt mehr Gewinn als Verlust einbrachte.

Die Tatsache, dass diese durchschnittlichen Verluste so viel größer als die durchschnittlichen Gewinne sind, verhindert eben, dass der Gewinn-Prozentsatz, den wir vorher anschauten, eine Rentabilität ausweisen könnte.

In einigen Fällen gewannen Trader fast jeden 2. von 3 Trades (GBP/JPY mit einem Gewinn-Prozentsatz von 66%). Da jedoch diese Trader für jeden $1 Gewinn ungefähr $2,34 verloren, half auch der Gewinn in 66% der Fälle diesen Tradern nicht, rentabel zu werden.

Nahmen diese Trader diese GBP/JPY-Trades mit der Bereitschaft, $2,34 zu verlieren, wenn Sie Unrecht hätten, wenn Sie nur $1 gewinnen könnten, wenn sie Recht hätten?

Wohl kaum – stattdessen erlaubten sie, dass sich die menschlichen Emotionen der Intelligenz in den Weg stellt. Wenn sich ein Trade gegen sie entwickelt, halten sie daran fest und hoffen, dass die Position zurückkehrt. Das ist Habgier, und eigentlich sollten sie hier ängstlich seinl.

Oder, wenn der Trade sich zu ihren Gunsten entwickelt, schließen sie rasch die Position weil sie fürchten, der Trade könnte sich gegen sie wenden und würde zu einem Verlust. Da sind sie ängstlich, wenn diese Trader eigentlich habgierig sein sollten (vorausgesetzt ihre Trading-Idee hat sich bis zu diesem Zeitpunkt als richtig erwiesen).

Wie man den Top Trading-Fehler verhindert

Vor allem anderen müssen sich Trader bewusst werden, dass die Märkte unberechenbar sind.

Egal, wie gut Ihre Analyse ist, oder wie großartig eine Trade-Idee sein mag; niemand weiß genau, was in Zukunft geschehen wird.

Die Analyse kann uns helfen, die Wahrscheinlichkeit auf unsere Seite zu ziehen, auch wenn nur ein bisschen. Aber es gibt immer wieder Fälle, in denen wir Unrecht haben werden, und dann müssen wir wissen, was zu tun ist und nicht 'hoffen', dass der Kurs zu unseren Gunsten zurückkehren wird.

Falls Sie vor dem Einstieg in eine Position keinen Exit-Plan haben – so brauchen Sie einen. Sie können einen Stop beim Entry zur Position hinzufügen, und dies dient dann als 'Grenzlinie im Sand'.

Setzen Sie den Stop bei einem Kurslevel, bei dem Sie mit gutem Gewissen zugeben können, dass Ihre Trade-Idee erfolglos war; ein Bereich ‘um die Blutung zu stoppen’, damit die Position nicht zu einem unhaltbaren Verlust wird.

Für weitere Informationen oder Techniken für das Setzen von Stops, bietet der Artikel Wie man Stops setzt verschiedene Möglichkeiten an.

Nachdem ein Stop platziert wurde, müssen Trader anschließen Gewinnziele finden, die so groß wie das Risiko sind, das sie in den Trade setzen. Dies kann auf verschiedene Arten getan werden.

Trader können Limit-Order auf der Position als Gewinnziele verwenden, damit wenn der Kurs dieses Level erreicht, der Trade rentabel geschlossen wird.

Trader können ebenfalls den Stop auf Breakeven verschieben, nachdem ein angemessener Gewinnbetrag in dieser Position erreicht wurde. So wird der Trader, wenn sich der Kurs gegen ihn wendet, zumindest keinen finanziellen Verlust auf der Position erleiden (da der Trade beim anfänglichen Entry-Kurs abgeschlossen wird). Wir besprachen dieses Thema ausführlich im Artikel Der Breakeven-Stop.

Eine fortgeschrittenere Art, Gewinne zu verwalten, ist der Ansatz des ‘Scale-Out’. Mit diesem Ansatz schließt der Trader Teile seiner Position ab, während sich der Trade weiterhin zu seinen Gunsten entwickelt. Somit kann der Trader möglicherweise bei den letzten Teilen seiner Position einen viel größeren Gewinn erwarten, kann jedoch bereits vorher etwas vom Gewinn einstecken, während sich der Trade zu seinen Gunsten fortsetzt. Sie können mehr über den Scale-Out einer Position im Artikel Wie man einen Scale Out aus Positionen durchführt erfahren.

Der Scale-Out kann Tradern helfen, höhere Gewinnziele zu setzen, ohne den Profit der gesamten Position zu riskieren

Top-Trading-Mistakes_body_How_to_Scale_Out_of_Positions.png, Die Top Trading-Fehler, Teil 1

Auszug aus Wie man einen Scale-Out aus Positionen durchführt von James Stanley

Alle diese Arten können dem Trader helfen, den Fehler Nummer Eins, den FX-Trader begehen, zu überwinden. Zu Beginn wird es sich nicht angenehm anfühlen, und sei können öfter verlieren als gewinnen. Dies ist ein langfristiger Marathon, kein kurzfristiger Sprint.

Planen Sie Ihren Trade und traden Sie Ihren Plan. Falls Sie Hilfe brauchen, um einen Tradingplan zu erstellen, der Ihnen bei der Stärkung Ihres positiven Risikomanagements unterstützt, empfehle ich Ihnen den Artikel Wie man einen Tradingplan mit vier Punkten erstellt, der Ihnen das Verfahren aufzeigen wird.

In unserem nächsten Teil werden wir einen weiteren lautlosen Killer der Gewinnlinie eines Traders behandeln: Das Leverage.

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