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GBP/USD bricht nach Aussagen von Theresa May ein

GBP/USD bricht nach Aussagen von Theresa May ein

David Iusow, Analyst

Das Währungspaar GBP/USD bricht am Freitagnachmittag deutlich ein. Die Verluste summieren sich auf mehr als 1,5 % intraday. Theresa May will liebe keinen Deal als einen schlechten.

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May bleibt standhaft und schickt das Pfund auf die Bretter

Theresa May positioniert sich überraschend stark gegen einen Brexit-Deal unter schlechten Bedingungen. Die EU Kommission habe den von ihr vorgeschlagenen Plan abgelehnt. Damit fordert May nun von der EU bessere Vorschläge, ansonsten wird es keinen Deal geben. Insbesondere in der Frage Nordirland stellt sie sich den aktuellen Forderungen der EU Kommission entgegen. „Es wird nie eine andere als die bisherige Grenze zu Nordirland geben“, hiess es seitens der britischen Premierministerin.

Noch vor einer Woche hatte sie in Richtung der eigenen Regierung verlauten lassen, es werde nur ihren Deal geben oder gar keinen. Marktteilnehmer haben in den vergangenen Tagen eine Erleichterungsrally begonnen, nachdem Aussagen seitens der EU-Unterhändler positiv geklungen hatten. Daher sahen Händler das aktuell größere Risiko in den eigenen Reihen, was sich aber erst nach dem eigentlichen EU-Gipfel im November ergeben hätte. Nun erfolgte aber ein abruptes Auspreisen der Erleichterung.

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50 % Fibo-Level wieder unterschritten

Charttechnisch betrachtet, unterschritt der GBPUSD Kurs wieder das 50 % Fibonacci-Retracement und notiert erneut innerhalb des aufwärts gerichteten Trendkanals. Ein Zurücksteigen über den Trendkanal wäre als positiv zu bezeichnen. Hingegen hätte der Abverkauf noch durchaus Luft bis zur unteren Trendlinie bei ca. 1.2950 US Dollar je GBP.

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GBPUSD Chart Analyse

GBPUSD Chart auf Tagesbasis mit Trendkanal

Quelle: IG Handelsplattform

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