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(DailyFX.de) – Der EUR/USD zeigt sich gestern wieder in stärkerer Verfassung. Der negative Einlagezins Schock konnte noch nicht ganz überwunden werden, obwohl Draghi gestern öffentlich dementierte, dass eine solche Maßnahme ernsthaft diskutiert werden würde.

In diesem Zusammenhang ist allerdings ein Phänomen interessant. Der Markt hat noch nicht ganz die Meldungen der letzten Tage verdaut, da schon alleine die Diskussion und das anschließende Dementi auf eine heikle Lage innerhalb der EZB Gremien schließen lässt. Die Nord Schiene (insbesondere natürlich Deutschland, die Niederlande und Österreich) wird einer solchen Diskussion sehr schnell den Riegel vorschieben, doch auch die Vertreter dieser Länder werden sich eingestehen müssen, dass niedrige Zinsen alleine nicht zu einer Stimulierung der Kreditvergabe im privaten Finanzsektor und zu steigender Geldschöpfung in der Eurozone führen wird.

Die Inflationssorgen in den drei oben genannten Länder, und mit besonderer Intensität in Deutschland, sind der Debatte um eine pragmatische Geldpolitik nicht hilfreich. Der ordoliberale Sonderweg Deutschlands ist kontraproduktiv und verschließt sich vor der Realität in der Eurozone. Die Inflation mag in Deutschland letztlich schneller steigen als in anderen Ländern, dass ist aber Teil des zugrundeliegenden Konzepts einer Einheitswährung. Ich erinnere an die Jahre des spanischen immobilienbooms und der dahindarbenden Konjunktur in Deutschland von 2001 bis 2005. Hätte die EZB hier den Inflationssorgen der Spanier Vorrang geben sollen? Vielleicht. Denn wie sich heute zeigt, gab es hier eine Blasenbildung und die Zinspolitik war (wahrscheinlich) nicht restriktiv genug, um dem entgegenzuwirken. Dies illustriert, dass die EZB Politik niemals perfekt auf ein Land zugeschitten sein wird, sondern eben für die Geldpolitik der gesamten Eurozone zuständig ist.

Übrigens, Währungsräume schließen immer Gebiete mit stärkerer Wirtschaftsdynamik und Gebiete mit geringfügiger Inflationstendenz mit ein. Das ist auch innerhalb Deutschland zu beobachten. Wer weiß, vielleicht sollte der Bürgermeister von Duisburg für einen expansiveren Kurs plädieren als zum Beispiel der Bürgermeister der Stadt München? Das nur als Gendanke am Rande.

Schon direkt nach der EZB Zinssenkung vor 2 Wochen war unsere Analyse jene, dass dies nicht der letzte Versuch der EZB, mehr Geld in die Realwirtschaft zu geben, gewesen sein wird. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann dann die Divergenz der EZB Politik und der FED Politik vom Markt wird absorbiert werden müssen. Denn anders als in Europa, stehen wir in den USA tatsächlich nahe einer (aller Wahrscheinlichkeit nach) baldigen Liquiditätsverknappung seitens der FED.

EURUSD M30

EURUSD_gewinnt_nach_besser_als_erwarteten_deutschen_IFO_Kennzahlen_body_Picture_2.png, EURUSD gewinnt nach besser als erwarteten deutschen IFO Kennzahlen

Im Moment zeigt der EURUSD über den RSI Index (< 70) einen überkauften Bereich an. Eine kurzfristige Korrektur ist demnach nicht auszuschließen. Ansonsten wird sich der EUR gut behaupten können gegenüber den EUR und die Kursstände von vor 2 Tagen verteidigen können. Der Widerstand im Bereich der 1,3550 dient als gutes Indiz, wie sehr die Bullen in diesem Währungspaar bereit sind, bei dieser hohen Bewertung weiter long zu gehen.

Analyse geschrieben von Erik Welne, Junior Marktanalyst von DailyFX.de

Um Erik Welne zu kontaktieren, senden Sie eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Erik Welne auf Twitter: @ErikWelne

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