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Dollar und Yen könnten weiter fallen, weil die EU-Regierungschefs an einer Wachstumsagenda arbeiten

Dollar und Yen könnten weiter fallen, weil die EU-Regierungschefs an einer Wachstumsagenda arbeiten

2012-06-29 08:05:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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Anknüpfungspunkte

  • Dollar und Yen fallen, weil die Antikrisenmaßnahmen der EU die Markterwartungen übertreffen
  • Aussie und NZ Dollar zeigen im Rahmen der Erholung der Risikobereitschaft eine gute Performance
  • Sentiment bietet Unterstützung, während sich die EU-Regierungschefs der Wachstumsagenda zuwenden

Der US Dollar und der Japanische Yen fielen über Nacht. Zuvor hatten die EU-Regierungschefs nach dem ersten Verhandlungstag des Gipfeltreffen in Brüssel eine unerwartet starke Antwort auf die Schulden- und Bankenkrise der Region gegeben. Das führte zu einer Zunahme der Risikobereitschaft und zu einem Rückgang der Nachfrage nach sicheren Währungen. Die aktienorientierten Australischer Dollar und New Zealand Dollar zeigten eine sehr gute Performance und gewannen volle 1,6 beziehungsweise 1,4 Prozent auf den Greenback.

Die politischen Entscheidungsträger vereinbarten eine gemeinsame Einrichtung zur Bankenüberwachung, die bis zum Ende des Jahres geschaffen werden soll. Wenn sie die Arbeit aufnimmt, erhalten die Rettungsfonds EFSF/ESM die Befugnis, Banken direkt zu rekapitalisieren statt das Geld über die Regierungen der Mitgliedsstaaten zu leiten (was die Staatsschulden erhöhen würde).

Die Bedingungen des Rettungsprogramm für die spanischen Banken werden abgeändert, sodass die Mittel des EFSF/ESM keinen bevorzugten Gläubigerstatus erhalten. Dieser hätte ihnen im Fall eines Zahlungsausfalls und einer Schuldenrestrukturierung Vorrang vor anderen Gläubigern gegeben (was private Käufe von spanischen Anleihen unattraktiver machen und die Finanzierungskosten in die Höhe treiben würde).

Die S&P 500 Aktienindex-Futures zeigen steil höher. Das deutet darauf hin, dass die Risikobereitschaft weiterhin anhalten könnte, was die sicheren Währungen gegen die anderen Major-Währungen unter Druck setzen würde. Alle schauen gespannt nach Brüssel, wo der zweite Tag des Gipfels beginnt. Der Fokus dürfte sich jetzt auf Maßnahmen richten, um das regionale Wirtschaftswachstum anzuregen.

Wir bereits früher besprochen wurde, dürfte eine Einigung bei diesem Thema einfacher sein, vor allem da die letzten Wirtschaftsdaten zeigen, dass der Wachstumseinbruch in der Peripherie die Kernstaaten der Eurozone (nämlich Deutschland und Frankreich) erreicht. Die Rezession im Währungsblock und ihre Auswirkungen auf andere Volkswirtschaften bildet den stärksten Gegenwind für das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem Jahr. Ein überzeugendes Wachstumspaket, das zu einer Linderung des Abschwungs beiträgt, sollte das Sentiment weiter unterstützen.

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-0,6%

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JPY

Industrielle Produktion (im Jahresvergleich) (MAI P)

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JPY

Darlehen und Rabatte Unternehmen (im Jahresvergleich) (MAI)

-0,53%

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CNY

Industrielle Gewinne, laufendes Jahr (im Jahresvergleich) (MAI)

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-

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Kredite Privatsektor (im Monatsvergleich) (MAI)

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0,4%

0,4%

1:30

AUD

Kredite Privatsektor (im Jahresvergleich) (MAI)

4,0%

3,9%

3,8%

1:35

CNY

MNI Umfrage Geschäftsbedingungen (JUN)

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51,92

54,40

3:00

NZD

Geldmenge M3 (im Jahresvergleich) (MAI)

6,3%

-

5,5%

4:00

JPY

Fahrzeugproduktion (im Jahresvergleich) (MAI)

59,5%

-

173,8%

5:00

JPY

Bauaufträge (im Jahresvergleich) (MAI)

-0,9%

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5:00

JPY

Bauvorhaben annualisiert (MAI)

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0,881 Mio.

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Bauvorhaben (im Jahresvergleich) (MAI)

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EUR

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0,3%

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Deutsche Einzelhandelsumsätze (im Jahresvergleich) (MAI)

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6:00

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-0,2%

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6:45

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EUR

Französische Produzentenpreise (im Monatsvergleich) (MAI)

-1,0% (A)

0,0%

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6:45

EUR

Französische Produzentenpreise (im Jahresvergleich) (MAI)

2,2% (A)

2,7%

Gering

7:00

CHF

KOF Schweizer Frühindikator (JUN)

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0,80

Mittel

8:00

EUR

Eurozone M3 saisonbereinigt (3M) (MAI)

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2,7%

Mittel

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EUR

Eurozone M3 saisonbereinigt (im Jahresvergleich) (MAI)

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2,5%

Mittel

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GBP

Dienstleistungsindex (3M/3M) (APR)

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0,1%

Gering

8.30

GBP

Dienstleistungsindex (im Monatsvergleich) (APR)

0,0%

0,5%

Gering

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Eurozone Schätzung Verbraucherpreisindex (im Jahresvergleich) (JUN)

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2,4%

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