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Physisch Gold und Silber mit CFDs hedgen? So gehts richtig! Teil 1

Physisch Gold und Silber mit CFDs hedgen? So gehts richtig! Teil 1

2014-12-01 15:30:00
Jens Klatt, Marktstratege
Teile:

Anmerkung: die unten folgenden Grafiken und Berechnungen können Sie automatisiert von HIER zu findenden Excel-Sheet erstellen lassen. Aus diesem sind auch unten stehende Grafiken zur besseren Illustration

(DailyFX.de) –Gold und Silber befinden sich seit August 2011 und der Markierung eines Allzeithochs um 1.920 USD / Feinunze bzw. seit April 2011 und rund 50 USD / Feinunze in einer nicht endenden Abwärtsspirale, notierten zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Zeilen im Bereich um 1.190 USD/Feinunze bzw. rund 16 USD/Feinunze (November 2014). Somit hat Gold in ziemlich genau drei Jahren rund 38% an Wert eingebüßt. Silber hat es gar noch schlimmer erwischt, das Edelmetall verlor von rund 50 USD / Feinunze im April 2011 bis November 2014 67% (!!!) an Wert.

Spekulanten konnten zwar mit Short-Positionen in Papier-Gold und -Silber von dieser Abwärtsbewegung mit soliden Trendfolgeansätzen profitieren, aber stehen physische Gold- und Silberhändler vor einem Problem. Während physische Gold- und Silber-Positionen besonders ein natürlicher Sicherheitsgedanken innewohnt, um bspw. im Falle eines Währungs-Crashs (welcher durch die Euro-Schuldenkrise oder den immer wachseneden Schuldenberg in den USA (Stand Oktober 2014: 17,94 Billionen USD) durchaus real anmutet) oder einer Währungsumstellung Waren des täglichen Bedarfs bezahlen zu können, ist eine solche physische Long-Positionierung derzeit ziemlich spekulativ und verliert konstant an Wert.

Als Hauptgrund für die fallenden Gold- und Silbernotierungen der vergangenen Jahre ist mit Sicherheit der gedämpfte globale Inflationsausblick ins Feld zu führen. Aggressive geldpolitische Stimuli seitens der Notenbanken, allen voran der FED, haben eine Flucht seit der Finanzkrise in Edelmetalle begünstigt, gelten Gold und Silber doch als klassische Inflations-Hedges um sich gegen die Geldschöpfung aus dem Nichts abzusichern (man spricht in diesem Zusammenhang auch vom sogenanten "Fiat"-Geld). Doch die befürchtete, galoppierende Inflation durch die Quasi-Geldschöpfung aus dem Nichts ohne Hinterlegung realer Gegenwerte blieb bisher aus.

Den aggressiven gedlpolitischen Stimuli der FED, EZB oder BoJ folgte keine anspringende Konjunktur. Zwar kann man in den Medien in den letzten Monaten von guten Daten vom US-Arbeitsmarkt lesen. Doch was auf den ersten Blick vielversprechend ausschaut (allein eine Arbeitslosenquote für den Monat Oktober von 5,8%, wobei einige Ökonomen in den USA ab einer AQ von 5,5% bereits Vollbeschäftigung sehen), sieht zwischen den Zeilen sehr durchwachsen aus. Dort finden sich keine/kaum vorhandene Real-Lohn-Wachstüme, sogar eher fallende Stundenlöhne, begünstigt durch besonders im Barkeeper-Bereich geschaffene Jobs, worüber man aus realwirtschaftlicher Sicht nicht näher nachdenken sollte.

Ähnliches in der Euro-Zone oder in Japan.

Und dann wäre dort auch noch China. Konnte man im Februar lesen, dass das Reich der Mitte Indien als ersten physischen Gold-Importeur hat überholen können (Anmerkung: Stand Oktober hat Indien die verlorengegangene Position wieder zurückerobern können), ist insgesamt im dritten Quartal 2014 die globale Nachfrage nach Gold erneut rückläufig gewesen. So wurden weltweit in diesen drei Monaten nur rund 929 Tonnen Gold abgesetzt, die geringste Menge seit Q4/2009. Und am stärksten ging die Nachfrage in China zurück. Als Gründe lassen sich hier eine abkühlende chinesische Konjunktur ins Feld führen und ein sich infolgedessen abnehmende Nachfrage nach luxoriösen Gütern bspw. der wachsenden chinesischen Mittelschicht.

Physisch Gold und Silber mit CFDs hedgen? So gehts richtig! Teil 1

Quelle: http://tiefseher.blogspot.de/2014/11/gold-nachfrage-so-schwach-wie-zuletzt.html (Blog von Daniel Eckert, Journalist für "Welt", Autor des Buches "Alles Gold der Welt")

Nun konnte dieser Nachfragerückgang in China durch ein wieder erwachtes Interesse aus Indienausgeglichen werden. Doch es gilt dennoch vorsichtig zu werden. Die starken Schwankungen im Währungspaar USD/INR (INR = Indische Rupie) im Sommer 2013 sind noch gut im Gedächtnis. Grund für die Abwertung der indischen Rupie von rund 30% zum US-Dollar in drei Monaten waren aufkeimende Spekulationen um eine sich restriktiver zeigende US-Notenbank FED (die sogenannte Taper-Diskussion bzw. Reduktion der Anleiheaufkäufe im Zuge von QE3 getätigt). Sollte die FED nun in 2015 früher als erwartet Zinsanhebungen auf den Weg bringen und die indische Rupie sich erneut in einem Abwärtsstrudel zum US-Dollar wiederfinden, wird dies unweigerlich auch auf die indische Wirtschaft und somit die Gold-Nachfrage durchschlagen.

Die Gefahr weiter fallender Gold-Notierungen ist also real und es gilt besonders für physische Gold- und Silber-Händler etwas zu tun!

Was können physische Gold- und Silberbesitzer tun?

Die Lösung um sich gegen einen einen eventuell weiteren Preisverfall bei Gold / Silber abzusichern / zu hedgen, besteht darin, dass man die physisch vorhandene Menge Edelmetall leerverkauft / Short handelt.

(Anmerkung: die unten folgenden Grafiken und Berechnungen können Sie automatisiert von HIER zu findenden Excel-Sheet erstellen lassen. Aus diesem sind auch unten stehende Grafiken zur besseren Illustration)

Möglich wird dies bspw. mit CFDs (Contract for Differences, für Informationen klicke man HIER). Der Vorteil von CFDs bspw. zu Absicherungen, die man über Optionen/Optionsscheinen ist vor allem, dass CFDs im Gegensatz zu Optionen keinen Zeitwertverlust haben und in Relation zu diesen wesentlich transparenter sind, da sie nahezu 1 : 1 zum Goldpreis korreliert sind.

Die Funktionsweise eines Gold-Hedges:

Gehen wir davon aus, dass Sie eine physische Gold-Positionen von 1.000 Feinunzen haben. Bei einem Goldpreis von 1.180 USD / Feinunze entspricht dies einem Gesamtwert Ihrer physischen Gold-Position von 1,18 Millionen US-Dollar. Bei einem Wechselkurs EUR/USD von 1,2500 entspricht dies einem Gesamtwert von 944.000 Euro.

Physisch Gold und Silber mit CFDs hedgen? So gehts richtig! Teil 1

(Anmerkung: Es wird bereits ausgehend hiervon offensichtlich, dass Sie einem sogenannten Währungsrisiko ausgesetzt sind, welches es zu beachten gilt und dem wir weiter unten noch mehr Aufmerksamkeit schenken wollen)

Ausgehend von der Tatsache, dass ein CFD-Kontrakt bei FXCM sich auf eine Feinunze Gold bezieht, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass Sie als Besitzer von 1.000 Feinunzen physischem Golds 1.000 Einheiten Gold-CFDs bei FXCM verkaufen müssen, um sich gegen einen weiteren Kursverfall abzusichern.

Ausgehend von einer Margin von 3 Euro / Feinunze und 1.000 Unzen die Sie planen zu verkaufen, müssen Sie folglich 3.000 Euro als Sicherheitsleistung für die Position hinterlegen. Bei einem Kontostand von hypothetisch 100.000 Euro werden diese 3.000 Euro "geblockt" und Sie haben eine freie Margin auf Ihrem Konto von 97.000 Euro.

Physisch Gold und Silber mit CFDs hedgen? So gehts richtig! Teil 1

Fällt der Goldpreis nun, bei gleichbleibendem Wechselkurs EUR/USD, von 1.180 USD / Feinunze auf 1.150 USD /Feinunze passiert folgendes:

- Ihre physische Gold-Position verliert 30 USD / Feinunze an Wert. Das bedeutet, dass Ihre physische Gold-Position im Gesamtwert auf 1,15 Mio USD oder 920.000 Euro fällt, ihre physische Position also 30.000 USD bzw. 24.000 Euro an Wert verliert.

- Gleichzeitig gewinnt Ihre Papier-Gold-Position 30 USD / Feinunze an Wert, da Sie diese zu 1.180 USD verkauft haben und nun zu 1.150 USD zurückkaufen könnten. Da Sie 1.000 Unzen verkauft haben, haben Sie mit Ihrer Papier-Gold-Position 30.000 USD / 24.000 Euro gewonnen.

- Aufsummiert ist Ihnen also weder ein Gewinn, noch ein Verlust entstanden: Ihre physische Gold-Position hat nun einen Wert von 1,15 Mio USD oder 920.000 Euro, doch Ihr FXCM-Kontostand beträgt insgesamt 124.000 Euro von initial 100.000 Euro.

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Umgekehrt: steigt der Goldpreis, bei gleichbleibendem Wechselkurs EUR/USD, von 1.180 USD / Feinunze auf 1.250 USD /Feinunze passiert folgendes:

- Ihre physische Gold-Position gewinnt 70 USD / Feinunze an Wert. Das bedeutet, dass Ihre physische Gold-Position im Gesamtwert auf 1,25 Mio USD oder 1.000.000 Euro steigt, Ihre physische Position gewinnt also 70.000 USD bzw. 56.000 Euro an Wert.

- Gleichzeitig verliert Ihre Papier-Gold-Position 70 USD / Feinunze an Wert, da Sie diese zu 1.180 USD verkauft haben und nun zu 1.250 USD zurückkaufen müssten. Da Sie 1.000 Unzen verkauft haben, verlieren Sie mit Ihrer Papier-Gold-Position 70.000 USD / 56.000 Euro.

- Aufsummiert ist Ihnen also auch hier weder ein Gewinn, noch ein Verlust entstanden: Ihre physische Gold-Position hat nun einen Wert von 1,25 Mio USD oder 1.000.000 Euro, Ihr FXCM-Kontostand beträgt nun insgesamt 44.000 Euro von initial 100.000 Euro.

Physisch Gold und Silber mit CFDs hedgen? So gehts richtig! Teil 1

Nun gilt es aufzupassen: fällt Ihr Kontostand weiter durch steigende Gold-Notierungen, während Ihre physische Gold-Position im Wert steigt, müssen Sie weitere Sicherheitsleistungen auf Ihr Konto nachschießen.

Wichtig: physische Edelmetall-Händler (Ankäufer, Verkäufer), aber auch Juweliere, Import/Export für Technologieunternehmen oder die Elektroindustrie, Produzenten etc. sind nicht an spekulativen Gewinnen interessiert. Diesen geht es an erster Stelle um den Werterhalt ihrer physischen Positionen. Nicht zu unterschätzen ist zudem, dass die Verluste in den Papier-Positionen steuerlich geltend gemacht werden können, was sich in einer potentiell höheren Rendite niederschlagen könnte.

Kommen wir zu weiter oben bereits thematisierten Währungsrisiken:

Für Edelmetall-Händler in der Euro-Zone gilt es sich neben oben thematisierten Kursrisiko auch gegen eventuelle Währungsrisiken abzusichern. Der Edelmetallhändler sollte sorgsam abwägen, ob er sich gegen einen schwächeren US-Dollar absichern möchte. Zwar ist in der näheren Zukunft aus fundamentaler Sicht mit einem stärkeren US-Dollar zu rechnen (eine sich restriktiver zeigende FED und ein sich ausweitendes Zins-Differential zur EZB wird potentiell zu einer verstärkten Nachfrage in den US-Dollar sorgen, während der Euro zu einem Finanzierungsvehikel mutieren könnte, sollte die EZB weiter an ihrem expansiven geldpolitischen Kurs festhalten und den Zins im Vergleich zur FED lange niedrig halten).

Und wie sich in der jüngeren Vergangenheit gezeigt hat, war ein stärkerer US-Dollar häufig mit einem nachgebenden Gold-Preis verbunden, gegen den sich der Edelmetall-Händler ja bereits über oben thematisierte Gold-CFD-Short-Position abgesichert hat.

Doch unten stehende Beispiele sollen illustrieren, dass eine Fehleinschätzung diesbezüglich kostenintensiv werden könnten und warum sich die Kosten für eine Währungsabsicherung/Währungs-Hedge durchaus lohnen können.

Beispiel:

Fällt der Goldpreis von 1.180 USD / Feinunze auf 1.150 USD /Feinunze, während sich der Wechselkurs EUR/USD von 1,2500 auf 1,2550 verändert, passiert folgendes:

- Ihre physische Gold-Position verliert 30 USD / Feinunze an Wert. Das bedeutet, dass Ihre physische Gold-Position im Gesamtwert auf 1,15 Mio USD fällt. Durch die Wechselkursveränderung sinkt der Wert Ihrer physischen Gold-Positionierung auf 916.334 Euro. Somit verliert ihre physische Position 30.000 USD bzw. rund 28.000 Euro an Wert.

- Gleichzeitig gewinnt Ihre Papier-Gold-Position 30 USD / Feinunze an Wert, da Sie diese zu 1.180 USD verkauft haben und nun zu 1.150 USD zurückkaufen könnten. Da Sie 1.000 Unzen verkauft haben, haben Sie mit Ihrer Papier-Gold-Position 30.000 USD / 23.904 Euro gewonnen (Wechselkursveränderungen bereits eingerechnet).

- Aufsummiert ist Ihnen durch die Währungsschwankung, trotz Absicherung Ihrer physischen Position, ein Verlust von 3.761 Euro entstanden.

Physisch Gold und Silber mit CFDs hedgen? So gehts richtig! Teil 1

Durch einen Währungs-Hedge hingegen verändert sich die Rechnung wie folgt:

- Ihre physische Gold-Position verliert 30 USD / Feinunze an Wert. Das bedeutet, dass Ihre physische Gold-Position im Gesamtwert auf 1,15 Mio USD fällt. Somit sinkt der Wert Ihrer physischen Gold-Positionierung auf 916.334 Euro. Somit verliert ihre physische Position 30.000 USD bzw. rund 28.000 Euro an Wert.

- Da Sie jedoch ausgehend vom Gesamtwert Ihrer physischen Gold-Position von 1,18 Mio USD 1,18 Mio Einheiten EUR/USD gekauft haben, entsteht Ihnen hierdurch ein Gewinn von 50 Pips (1,2550 - 1,2500 = 50 Pips). Ausgehend von 1,18 Mio Einheiten EUR/USD beträgt der Pip-Wert rund 75,70 Euro. Multipliziert mit 50 Pips liefert das einen Gewinn von 3785 Euro.

- Gleichzeitig gewinnt Ihre Papier-Gold-Position 30 USD / Feinunze an Wert, da Sie diese zu 1.180 USD verkauft haben und nun zu 1.150 USD zurückkaufen könnten. Da Sie 1.000 Unzen verkauft haben, haben Sie mit Ihrer Papier-Gold-Position 30.000 USD / 23.904 Euro gewonnen (Wechselkursveränderungen bereits eingerechnet).

- Aufsummiert ist Ihnen durch Absicherung Ihrer physischen Position inklusive der Währungs-Absicherung sogar ein kleiner Gewinn von 940 Euro entstanden.

Physisch Gold und Silber mit CFDs hedgen? So gehts richtig! Teil 1

WICHTIG: Beachten Sie bei obiger Grafik, dass die gebundene Margin auf Ihrem FXCM-Konto durch die Absicherung des Währungsrisikos und dem Aufbau einer EUR/USD Long-Position gestiegen ist, unter Umständen eine höhere Kapital-Hinterlegung auf Ihrem FXCM-Konto nötig würde, wenn Sie planen Währungsrisiken abzusichern.

Zudem: wenn Sie planen Währungsrisiken abzusichern, dann können zusätzliche Kosten entstehen, sogenannte Roll-Kosten (Details:http://www.fxcm.com/de/legal/ausfuehrungsrisiken/). Für Short-Positionen in Gold-CFDs fallen diese nicht an. Für Long-Positionen im EUR/USD zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikel hingegen schon (Grund ist die wachsenede Zinsdifferenz zwischen Euro (expansive EZB) und US-Dollar (restriktive FED)). Diese belaufen sich für das Halten einer Long-Position EUR/USD im Gegenwert von einer Million Einheiten rund 10 Euro pro Tag, die es für die absichernde Partei gilt miteinzukalkulieren.

Desweiteren müssen Sie selbstverständlich die Spread-Kosten für eine Gold-Position berücksichtigen. Kalkulieren wir mit einem Durchschnitts-Spreadvon 0,40 USD, so impliziert dies bei beim Kauf/Verkauf von 1.000 Feinunzen und einem Tick-Wert (= 0,01 USD) von 8 Euro 320 Euro Spread-Kosten.

Fazit: Physische Edelmetallhändler sollten intensiv und ernsthaft über die Absicherung ihrer Edelmetallbestände über "Papier-Positionen" und der resultierenden Währungsrisiken nachdenken. Gold- oder Silber-CFDs bieten hier eine kostengünstige und sehr flexible Möglichkeit. In Verbindung mit einem realen Spot-Währungsprodukt wie dem EUR/USD, das FXCM anbietet, ist man für jegliche Überraschungen an den globalen Edelmetallmärkten gewappnet.

Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf physische Gold- und Silber-Trader, die planen sich bestimmte Kursniveaus am Markt zu sichern um sich vor steigenden Goldentwicklungen zu schützen. Die Motivation kann zum Beispiel sein, sich tiefe Preisniveausfür viele Jahre zu sichern.

Analyse geschrieben von Jens Klatt, Chefanalyst von DailyFX.de

Um Jens Klatt zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Jens Klatt auf Twitter: @JensKlattFX

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