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Australischer Dollar: Rallye könnte mit Arbeitsmarktzahlen, höherer Inflation in den USA stocken

Australischer Dollar: Rallye könnte mit Arbeitsmarktzahlen, höherer Inflation in den USA stocken

2015-10-10 01:48:00
Ilya Spivak, Senior Währungsstratege
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Australischer Dollar: Rallye könnte mit Arbeitsmarktzahlen, höherer Inflation in den USA stocken

Australischer Dollar: Rallye könnte mit Arbeitsmarktzahlen, höherer Inflation in den USA stocken

Fundamentale Prognose für den Australischen Dollar: Neutral

  • Schwache Arbeitsmarktzahlen könnten Spekulation einer bevorstehenden Lockerung der RBA schüren
  • Anstieg in der US Core Inflation könnte Wetten einer Zinserhöhung der Fed in 2015 wieder entfachen
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Auf der inländischen Datenfront stehen in der kommenden Woche die Beschäftigungszahlen für September im Fokus. Die Wirtschaftsexperten erwarten eine Nettozunahme von 5.000 Stellen, was der geringste Anstieg in drei Monaten darstellt. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich auf 6,3 Prozent steigen, was einem Sechsmonatshoch entspricht.

Die australischen Daten haben im Vergleich zu den Konsensprognosen in den letzten Wochen zunehmend schlechter abgeschnitten. Dies deutet an, dass die Modelle der Analysten die Stärke der Volkswirtschaft überschätzen, was weitere Enttäuschungen möglich macht.

Die politische Ankündigung der RBA in der vergangenen Woche hielt an ihrem bekannten, neutralen Tonfall fest und bot keine etablierte Tendenz und hob die Datenabhängigkeit in Bezug auf den kurzfristigen Ausblick der Zentralbank hervor. Gleichzeitig kalkulieren Trader für die nächsten 12 Monate mindestens eine Zinssenkung um 25 Basispunkte ein. Schwache Arbeitsmarktzahlen könnten die Spekulation anheizen, dass die Lockerung eher früher eingeführt wird, was den Aussie Dollar belasten würde.

Im Ausland bleibt die Entwicklung hinsichtlich der Wetten auf die erste Zinserhöhung der Federal Reserve nach dem QE im Fokus. Tatsächlich entspricht die Gewinnsträhne des Aussies der letzten acht Tage - die längste seit zwei Jahren - einem Rückgang in den Front-End US Staatsanleihenrenditen und einem Abprall im S&P 500, da eine expansive Verschiebung bei den Erwartungen die Risikoneigung fördert.

Die September-Daten zum VPI der USA stehen als wichtiger Wendepunkt in der Debatte unter den beachtenswerten Daten der nächsten Woche im Mittelpunkt. Eine schwache Inflation ist einer der Hauptgründe in der Widerwilligkeit der Fed, den Stimulusabbau umzusetzen.

Die Daten des Preiswachstums in den USA fielen seit Mitte Jahr besser als von den Analysten erwartet aus. Falls dieser Trend anhält und die Core VPI Wachstumsrate im Jahresvergleich zum ersten Mal seit 14 Monaten mit über 1,8 Prozent ausgewiesen wird, werden Trader wohl eine Zinserhöhung in 2015 in Betracht ziehen, wie von den meisten Fed-Offiziellen in den jüngsten Kommentaren verfochten wurde. Dies könnte eine Risikoaversion auslösen und sich negativ auf die sentimentabhängige australische Einheit auswirken.

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