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Wird die EZB ihr QE nach März 2017 reduzieren oder ausweiten?

Wird die EZB ihr QE nach März 2017 reduzieren oder ausweiten?

2016-10-20 14:39:00
James Stanley, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- Von dem heutigen Meeting der europäischen Zentralbank wurde nicht viel erwartet, denn der Dezember bringt neue Prognosen und scheint ein geeigneter Zeitpunkt für die Bank zu sein, um mögliche Schritte bekanntzugeben.

- Es gab kurz eine Volatilität zu Beginn der Pressekonferenz der EZB, und dies könnte den Investoren einen wichtigen Hinweis dazu bieten, worauf sie in den kommenden Monaten in Bezug auf die europäische Volkswirtschaft achten sollten.

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Dies war eine jener Zentralbanksitzungen, von denen keine großen Geschehnisse erwartet wurden. Die europäische Zentralbank soll ihre aktualisierten Prognosen im Dezember veröffentlichen. Dies wäre nach den Präsidentschaftswahlen in den USA, was möglicherweise zu einem größeren Risiko für die globalen Märkte werden könnte; und die Bank würde immer noch genügend Zeit haben, um ihre jeweilige Entscheidung (ob Reduzierung oder Ausweitung) noch lange vor dem aktuellen Enddatum im März 2017 anzupassen. Somit erschien dieses Meeting der Zentralbank relativ unspektakulär, wobei es das Ziel war, jegliche Volatilität zu vermeiden.

Wenn wir uns während der Pressekonferenz die Abschrift anschauen, die die Aussagen begleitet, dann war ein Großteil der Aussagen von Draghi undurchsichtig und bot keine Hinweise darauf, welche Richtung die Bank einschlagen würde. Er leistete wirklich gute Arbeit, besonders ernste Fragen von der aggressiven europäischen Presse zu umgehen, die eine Reihe von Fragen aufwarf, welche die Märkte in Zusammenhang mit dem QE-Programm der EZB haben; hauptsächlich zur Thematik des Mangels an Staatsanleihen, die immer noch unter den QE-Schirm der EZB fallen, und ob die Bank die Aussicht auf eine Reduzierung ihres Anleihekaufprogramms in Betracht zieht oder nicht.

Doch das Kursverhalten erzählt eine andere Geschichte. Während der Veröffentlichung der Stellungnahme, kurz vor der Pressekonferenz 45 Minuten später, war der Euro leicht gefallen, nachdem die Bank keine Zinsveränderung vorgenommen hatte. Doch mit Beginn der Pressekonferenz begann der Euro nach Draghis ausweichenden Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit dem QE nach oben zu schießen. Dies war eine wirklich schnelle und besonders gewaltige Bewegung, die letztendlich ca. 16 Minuten nach Beginn der Pressekonferenz wendete.

Wird die EZB ihr QE nach März 2017 reduzieren oder ausweiten?

Chart erstellt von James Stanley

Somit wird wohl die simple Tatsache, dass wir diesen Anstieg von Volatilität in Zusammenhang mit einer Reihe von Fragen erlebt haben, obwohl die Auswirkungen des heutigen EZB-Entscheids und der Pressekonferenz insgesamt ziemlich schwach ausfielen, etwas darstellen, worauf sich die Märkte wahrscheinlich in den nächsten Monaten genauer konzentrieren werden: und zwar ist das die Frage, ob die EZB ihr QE-Programm über das aktuell vorgesehene Enddatum im März 2017 hinaus ausweiten kann oder nicht.

Der Grund für solch eine Thematik ist besonders logisch. Wenn eine Zentralbank bekannt gibt, dass ein Anleihekaufprogramm aktiv wird, bei dem die die Bank als ziemlich konstanter Käufer ohne zu verkaufen auftritt, dann ist dies für die Investoren weltweit ein leuchtendes Signal, dass es eine Möglichkeit gibt, sich vor den Trade zu stellen, bevor die Zentralbank tatsächlich mit den Käufen beginnt. Für Märkte, die von Angebot und Nachfrage bestimmt werden, ist die Vorstellung einer beinahe konstanten Nachfrage von einem der größten Mitspieler der Welt wirklich attraktiv. Als typisches Beispiel: die EZB gab im Juli 2014 bekannt, dass sie ein QE-Programm einsetzen würde, welches im März 2015 starten solle. Wenn wir uns den Chart unten anschauen, dann entwickelte sich ein Großteil der Abwärtsbewegung im EUR noch bevor das EZB-Programm überhaupt aktiv wurde. Nur wenige Tage, nachdem die EZB tatsächlich mit dem Verkauf von Anleihen begann, erreichte der Euro ein Tief, das bisher nicht durchbrochen wurde; und der EUR/USD hat einen Großteil der Lebenszeit des QE-Programms der EZB in einer ziemlich holprigen Range verbracht:

Wird die EZB ihr QE nach März 2017 reduzieren oder ausweiten?

Chart erstellt von James Stanley

Doch der Euro ist nicht der einzige Markt, der vom QE beeinflusst wird, oder? Das Programm dreht sich um Anleihekäufe, und genau hier können Investoren wirklich versuchen, ihre Strategien zusammen mit den Bemühungen der Zentralbank zu integrieren. In diesem bestimmten Fall gab die europäische Zentralbank bekannt, dass sie als Anleihekäufer zu einem bestimmten Zinssatz auftreten würde. Also dient dies als ein Widerstandslevel für die Anleihepreise, da die EZB keine Anleihen unterhalb eines bestimmten Renditesatzes kaufen wird. Dies bedeutet nicht nur, dass die Investoren wissen, dass die EZB als Käufer auftritt, sondern auch zu welchem Level die Käufe fortgesetzt werden.

Solange die EZB als Käufer auftritt, gibt es wenig Bedenken, da die Investoren sich gewiss sein können, dass es eine fortgesetzte Nachfrage von einem der größten Spieler der Welt gibt. Jedoch könnten die Probleme beginnen, wenn die EZB sich von dieser konstanten Nachfrage zurückzieht, und genau das konnten wir heute Morgen für einen kurzen Moment erkennen. Genauso wie die einfache irreführende Illusion, dass die EZB möglicherweise nicht bereit ist, ihr QE-Programm über März 2017 hinaus zu verlängern, zu einem plötzlichen starken Anstieg im Euro führte, der schon bereits 16 Minuten später, als die Normalität wieder eingesetzt hatte, nachließ.

Dies wäre, als wenn eine Unterstützungsbasis von einem besonders kritischen Anleihemarkt, der auf dem Rücken des EZB-Anleihekaufprogramms auf extreme Höhen getrieben wurde (mit niedrigen Renditen), wieder entfernt werden würde. Dies war der rationale Gedanke hinter der Aussage von Bill Gross im letzten April, dass die deutschen Bunds die „Shorts des Lebens“ seien. Gross postulierte, dass es ein theoretisches Limit gäbe, wie viel höher die Anleihekurse traden könnten, da viele der europäischen Anleihen bereits auf dem minimalen Renditeboden, zu dem die EZB kaufen würde, handelten. Doch, was hier die Angelegenheit veränderte, war die Tatsache, dass die EZB in 2015 negative Zinssätze einführte und somit den Renditeboden noch weiter reduzierte, was die Anleihepreise noch stärker belastete.

Wird die EZB ihr QE nach März 2017 reduzieren oder ausweiten?

Chart erstellt von James Stanley

Da sich das aktuelle Anleihekaufprogramm der EZB seinem zuvor bestimmten Ende nähert, beginnen die Märkte sich zu sorgen, dass die EZB möglicherweise nicht in der Lage ist, weiteren Stimulus einzuführen, da die ABS (Asset-Backed Securities) Märkte in Europa entschieden weniger entwickelt sind als jene in den vereinigten Staaten oder Japan (beide Länder haben ihr QE ausgeweitet).

Also sieht es zunehmend danach aus, als wenn die EZB bei ihrem Meeting im Dezember einen wesentlichen Schritt vornehmen muss: entweder eine Ausweitung des QE, eine weitere Förderung der Anleihepreise zur Oberseite, während die Renditen fallen, oder eine Reduzierung des QE – was sicherlich das Vorspiel einer Flut von Abverkäufen sein würde, denn die Investoren würden alle gleichzeitig auf die Ausgänge zu stürmen, sobald die Unterstützungsbasis von den Märkten entfernt werden würde.

Niemand weiß, welche Richtung sie einschlagen werden, und selbst Herr Draghi weiß es derzeit vielleicht nicht, denn er war bei dem heutigen Meeting ziemlich ausweichend. Es ist unwahrscheinlich, dass die EZB dieses Risiko noch nicht bemerkt hat und es nicht angeht. Jene, die nach dem „großen Short“ suchen, sei angeraten, ihre Konzentration von kontrollierten Ereignissen, die die Zentralbanker wahrscheinlich versuchen werden zu vermeiden (könnte Panik erzeugen), abzulenken. Interessanter für die Thematik der „großen Shorts“ sind unkontrollierbare Variablen wie die europäischen Banken oder die anhaltende Flaute in China.

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