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Deuten Volatilitäts-Indizes auf einen signifikanten Umschwung für Aktien, Gold und Devisen hin?

Deuten Volatilitäts-Indizes auf einen signifikanten Umschwung für Aktien, Gold und Devisen hin?

2013-04-19 15:17:00
Jens Klatt, Marktstratege
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Volatilität ist ein Barometer um die Angst der Marktteilnehmer zu messen.Der im Morning Meeting häufiger thematisierte CBOE VIX Volatility Index basiert bspw. auf der impliziten Volatilität der Optionen, gehandelt an der CBOE. Einfach gesprochen heißt das, dass die Marktteilnehmer ihre Erwartung bzgl. der Schwankungsbreite des Marktes in der näheren Zukunft in die Kurse einpreisen (bei den meisten sprechen wir von einem 30-Tages-Zeitraum). Und diejenigen, die sich neben der Price-Action am Markt diese Volatilitäts-Indikatoren anschauen war ein bedrohliches „Rumpeln“ in jüngster Vergangenheit auszumachen, die sich nur bedingt ind en Charts einiger Märkte widergespiegelt hat.

So hat der VIX, der Volatilitätsindex auf den SPX500-Index, der in orange invers dargestellt ist, diese Woche erstmals angezogen. Das ist so zu verstehen, dass der Markt einfach zu ruhig geworden, die Schwankungsbreite zu niedrig und der Markt schlicht „zu weit“ gelaufen ist. Ein Anziehen der Volatilität (ein Abkippen der orange-farbenen Linie) und eine bevorstehende Korrekturbewegung sind als wahrscheinlich zu bezeichnen.

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Fundamental lässt sich das Bild am Aktienmarkt so einfangen, dass man sagt: Aktien (und andere risiko-behaftete Anlagen) sind immer weiter aufwärts gelaufen, allerdings ohne starke Anzeichen von Wirtschaftswachstum. Haupttreiber war sicherlich die FED, die mit ihren monatlichen Liquiditätsspritzen viel Liquidität in den Markt gepumpt, die Märkte immer höher getrieben hat und die Zinsen an den Anleihemärkten auf derart unattraktive Niveaus gedrückt hat, dass die Alternativlosigkeit ein Investment bspw. in Aktien unausweichlich hat werden lassen.

In folgendem Chart kann man sehr schön sehen, wie stark der SPX500 und das Zinsniveau seit 2010 auseinander divergiert sind, eine Reduktion dieser Divergenz beinhaltet das Potential für eine starke Korrektur an den Aktienmärkten bzw. ein starkes Anziehen der Zinsniveaus 10-jähriger Staatspapiere der größten Währungsräume (sprich ein bearisher Ausblick für die Anleihemärkte).

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Die unausweichliche Auflösung dieser Divergenz resultiert daraus, dass die FED nicht unendlich mit ihren Anleihekäufen weitermachen kann bzw. zwar potent ist, aber nicht omni-potent den Markt alleine zu stützen (Stichwort: Grenznutzen). Das Anziehen der Volatilität zeigt, dass wir vielleicht näher an diesem Punkt sind, als viele annehmen.

Der VIX weiter oben zeigt einen starken Ausschalg am Montag, welcher significant tiefer war als der im Februar oder Dezember bzw. Juni letztes Jahr. Besonders die Nachhaltigkeit lässt die Marktteilnehmer nervös werden. Von einem Fünf-Jahres-Tief ausgehend könnte ein Anstieg der Marktvolatilität in Bereiche erfolgen und ähnlich verlaufen wie im Juni 2012 oder August 2011. Der Katalysator könnte die Price-Action selber sein.

Hierzu ein Blick auf die Optionsmärkte: der primäre Nutzen von Optionen dient als Versicherung für den jeweiligen Markt, den der Marktteilnehmer handelt. Für einen Markt wie den SPX500 heißt das im Umkehrschluss, dass diese Versicherungen gekauft werden, wenn der Markt fällt bzw. oder wenn das Risiko betseht, dies in näherer Zukunft zu tun.

Der schnellste Weg Nachfrage nach Versicherungen zu sehen, zeigt ebenfalls ein Blick auf den VIX an der CBOE. Die Grafik unten zeigt neben dem Anstieg der Volatilität und somit der Preise für Optionen (orange) in rose das gehandelte Volumen im Hintergrund. Man achte auf den schlagartigen Anstieg eben dieses am Montag, Dienstag und Mittwoch diese Woche. Die Grafik beinhaltet genau eine Information: die Marktteilnehmer werden nervös und kaufen verstärkt Versicherungen gegen Turbulenzen am Markt.

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Wem das noch nicht genügt, der werfe zudem einen Blick auf den VXX, den kurzfristigen VIX ETN. Die Besonderheit dieses Volatilitätsindex ist, dass er sehr sensibel auf kürzer zurückliegende Volatilitätsanstiege reagiert. Diesen Index gibt es zwar erst seit rund vier Jahren und er hat nur eine begrenzte Aussagekraft für die Vergangenheit, so deutet der unfassbare Anstieg im Volumen, dass die Marktteilnehmer aktuell sehr, sher nervös sind/werden.

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Aber nicht nür die Aktienmärkte liefern Einblicke in die nervosität der Marktteilnehmer, auch die Devisenmärkte sind hier sehr interessant. Im Chart unten vergleichen wir den VIX auf den SPX500 mit dem FX VIX, der die implizite Volatilität des EUR/USD, GBP/USD, USD/JPY und AUD/USD einfängt. Ganz grob ist die Korrelation der beiden Volatilitäts-Indizes unverkennbar, aber dennoch ist der FX VIX dem SPX500 VIX etwas voraus: die Devisenmärkte spiegeln etwas besser die destabilisiernden Effekte quantitativer Maßnahmen wider und welche diese auf die normalen Kapitalflüsse haben. Somit ist der FX VIX durchaus als vorlaufender Indikator für die anderen Märkte zu betrachten.

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Und natürlich zu gutter letzt ein Blick auf die Volatilität für Gold und den Anstieg dort, welcher letzte Woche Freitag und am Montag viele Marktteilnehmer in Atem gehalten haben dürfte. Gold hat in den vergangenen Jahren extrem von den quantitativen Maßnahmen der FED profitieren können, was vor dem Hintergrund, das Gold als klassischer Inflations-Hedge dient, nicht überraschen dürfte.

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Was bedeutet das für das Trading in den kommenden Wochen/Monaten?

Klar ist: die Märkte stehen unter Umständen vor einem signifikanten Umschwung in Richtung Risk Off. Die ersten Entwicklungen der Volatilitäts-Indizes deutet klar darauf hin. Von Vorboten einer Panik zu sprechen ist mit Sicherheit noch zu früh, aber Vorsicht ist geboten.

Sollte die Stimmung kippen und Panik am Markt die Folge sein, so werden mit Sicherheit die Aktienmärkte stark unter Druck geraten. An den Devisenmärkten ist zu erwarten, dass besonders klassische Risk-On-Währungen wie der Australische, Neuseeländische und Kanadische Dollar (AUD, NZD und CAD) unter Druck geraten dürften. Klassische sichere Häfen wie bspw. der US-Dollar, aber auch der Japanische Yen dürften verstärkt nachgefargt werden.

Zu raten ist auf jeden Fall längfristige Engagements in den jeweiligen Investments gut zu überdenken und ausgehend hiervon seine Trading-Entscheidungen zu treffen.

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