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Defensiv traden im Vorfeld der Fed

Defensiv traden im Vorfeld der Fed

2012-09-11 04:10:00
John Kicklighter, Chef-Währungsstratege
Teile:

Obwohl wir in der zweiten Hälfte der letzten Woche einen Anstieg der Volatilität, als auch eine starke Euro- und risikobasierte Bewegung verzeichnen konnten, bedeutet dies nicht, dass ein garantierter Trend vorliegt. Bei der Wahl der Trades, ist es wichtig die Setups zu wählen, die zu den gegebenen Marktkonditionen passen. Im Moment sehen wir immer noch enge Ranges mit anämischen Teilnehmerzahlen. Es ist gut möglich, dass dies anhält, bis die Fed eine Lösung für die Skepsis/Hoffnungen um den Stimulus bieten kann. Von daher versuche ich Setups zu traden, die sich gut als Congestion Setups eignen und/oder in Hinsicht auf Risikotrends nicht extrem sind.

Für Aussetzung im Safe Haven Dollar arbeite ich mit dem Paar, das hohe Risiko-Aussetzung neutralisiert:USD/JPY. Mit einem Long ab 78,15 bin ich ab dem dem Boden eines sehr markanten Keils, der sich über Monate hinweg entwickelt hat, dabei. Ein Stop bei 77,85 (und 30 Pips als erstem Ziel) ist zweckmäßig eng, um für den Mangel an Schwung für die meisten Paare geradezustehen. Ebenso getrennt vom Risiko (und zu einem erheblichen Grad, der Fed Entscheidung) ist mein GBP/CAD Long mit einem durchschnittlichen Entry bei 1,5640 (Stop bei 1,5530). Dies ist ein Paar, das immer noch nahe dem Boden seines breiteren Keils liegt, mit wenigen Katalysatoren um Impulse zu leiten.

Mein reduzierter Long EUR/GBP ab 0,7990 (Bei 0,7965 füge ich hinzu, mein Stop liegt bei 0,7900) neigt eher zu Risiko, angesichts der lebhaften Euro-Zonen-Agenda. Doch falls die Euro-Krise wieder auflodern sollte, verringert eine Paarung des Euro gegen das Pfund mögliche Auswirkungen.

Was Potentiale betrifft, so suche ich nach den Paaren, die unter den aktuellen Trading-Konditionen besser abschneiden würden (Congestion und mit genug Trennung von den vorherrschenden Unsicherheiten handelbare Swings zu produzieren.

Ich verfüge über offene Order für einen EUR/CHF Long Re-Entry, falls der Kurz auf 1,2015 zurückfällt (meine Gier warf mich vor dem Run auf 1,2150 aus dem Rennen). AUD/CAD gehört zu Ilyas Favoriten und der Hold / Reversal bei der früheren Unterstützung (1,0175) scheint eine gute Entwicklungsphase eines größeren Bären-Trends darzustellen. Vor einem Bruch der Nackenlinie bei 0,9975/50 werde ich kaum einsteigen. Dann gibt es noch die weniger geschützten Paare (potentiell besser für die Volatilität). Der EUR/JPY hat sich vom Kanal-Top zurückgezogen, dennoch bleibe ich lieber beim dominanten Trend. Falls es einen einen realisierbaren Bounce geben sollte, der ab 98,80/99,00 vor der Fed Bekanntgabe ausgenutzt werden könnte, dann werde ich das wahrscheinlich tun.

Was die "Big Ticket" Player angeht (EUR/USD, AUD/USD, GBP/USD, EUR/AUD, EUR/CAD, etc), sehe ich Potential - jedoch nicht bevor die Fed ein Nachlassen der Spekulationen ermöglicht.

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