Prognosen

Zinswetten und Risikoaversion: US-Dollar-Rally könnte weitergehen

Fundamental analysis, economic and market themes.

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US Dollar-Kurschart

FUNDAMENTALPROGNOSE FÜR DEN US-DOLLAR: BULLISCH

  • Der US-Dollar gibt bei sich stabilisierender Lage in den Schwellenländern und enttäuschen VPI-Daten nach
  • Ein solider Anstieg des Ausblicks für Zinsanhebungen durch die Fed wird wahrscheinlich neue Unterstützung bieten
  • Vor dem Hintergrund des Kim-Moon-Treffens und der Tria-Rede könnte es wieder zur Suche nach einem sicheren Hafen kommen

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Der US-Dollar hat in der letzten Woche nachgegeben. Eine rückläufige Nachfrage nach „sicherer Hafen“-Werten scheint Hauptverantworlicher dafür zu sein. Gleichzeitig entspannte sich auch die Lage in den Schwellenmärkten, wo sich Aktien und Währungen von einem 16-Monats-Tief erholen konnten. Auch unerwartet schwache VPI-Zahlen in den USA belasteten den Kurs, allerdings nur flüchtig, da sich die zunehmenden Wetten auf eine Zinsanhebung durch die Fed nach den positiven August-Daten vom Arbeitsmarkt als von Dauer erwiesen.

So liegt die eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Dezember nach einer so gut wie gewissen Anhebung in diesem Monat jetzt bei 77,2 %, ein Anstieg von 66,9 % in der Vorwoche. Eine Flaute bei den Top-Tier-Wirtschaftsdaten aus den USA bedeutet, dass von Datenseite aus nur sehr wenig Enttäuschendes kommen könnte, was dies untergraben könnte. Auch die Vertreter der Fed sind im Vorfeld der FOMC-Sitzung in der nächsten Woche still geworden, wodurch das Risiko defensiver Kommentare wegfällt.

Insgesamt besteht für den Greenback dadurch Raum für eine Erholung. Die Verluste der letzten Woche scheinen dem vorherrschenden fundamentalen Hintergrund zu widersprechen. Die Fed ist unter den G10 Notenbanken die am stärksten straffungsorientierte und jedwede Stimmungsverbesserung von Dauer – egal, ob aufgrund einer Entspannung in den Schwellenmärkten oder anderweitig – wird der Notenbank noch mehr Raum für Straffungen bieten.

Erneute Risikoaversion könnte zusätzliche Unterstützung bieten. Die Präsidenten Nord- und Südkoreas werden sich zum ersten Mal seit elf Jahren wieder treffen, obwohl sich die Beziehungen zwischen Pjöngjang und Washington wieder verschlechtert haben. Dadurch besteht wieder einmal durchaus die Möglichkeit, dass einer der berüchtigten Tweets von Donald Trump Unruhe verursacht. Der italienische Finanzminister Giovanni Tria wird ebenfalls sprechen. Dies könnte zum Beginn eines Konflikts zwischen der neuen populistischen Regierung und der EU werden.

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Euro-Prognose: Nach dem Halten der EZB rückt Italien wieder in den Brennpunkt

News events, market reactions, and macro trends.

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Euro-Prognose: Nach dem Halten der EZB rückt Italien wieder in den Brennpunkt

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Die Europäische Zentralbank hat immer noch eine Beendigung ihres QE-Programms im Dezember und dann Zinsanhebungen bis Ende des „Sommers 2019“ zum Ziel und nennt als Grund dafür die „nachlassende“ Ungewissheit in ihrem Inflationsausblick.

- Jedwede positiven Aspekte, die sich aus dem Vertrauen der EZB in ihren geldpolitischen Pfad ergaben, rückten am Freitag schnell wieder in den Hintergrund, da die Besorgnis im Zusammenhang mit der bevorstehenden Haushaltserklärung der italienischen Regierung wieder in den Vordergrund trat.

- Der IG Client Sentiment Index ist für den Euro nach einer Umkehr gegen Ende der Woche wieder „Neutral“ geworden.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro schloß unter den führenden Währungen die dritte Woche in Folge im mittleren Bereich. Er konnte gegenüber vier Währungen Boden gewinnen und verlor gegenüber den anderen drei. Aber die Gewinner und Verlierer bei den EUR-Paaren sahen in der letzten Woche anders aus: Der Euro entwickelte sich gut gegenüber sicheren Häfen und tat sich gegenüber Währungen mit höheren Renditen und Risikokorrelation schwer. Das Währungspaar EUR/GBP lag mit -0,52 % unter den Verlierern vorne, während EUR/CHF, EUR/USD und EUR/JPY um +0,54 %, +0,62 % bzw. +1,57 % zulegen konnten.

Die Kursentwicklung zum Ende der Woche war auf mehrere Weisen vielsagend. Die Europäische Zentralbank blieb bei ihrem vorgegebenen geldpolitischen Kurs, da die Ungewissheit bei ihren Inflationsprognosen schwindet. Das bedeutet angesichts der steigenden Unruhe über einen potenziellen Ansteckungseffekt aufgrund des Absturzes der Türkischen Lira durchaus Gutes.

Nachdem Italien aber wieder in den Schlagzeilen ist, wurden jedwede positiven Aspekte, die aufgrund der jüngsten geldpolitischen Entscheidung in den Euro injiziert wurden, wieder neutralisiert. Mario Nava, der Leiter der italienischen Börsenaufsicht, trat Ende der letzten Woche bei zunehmenden Druck von Seiten der regierenden Fünf Sterne Bewegung und der Lega Nord überraschend zurück und nannte als Grund dafür ein „Problem, das ausschließlich politischer Natur“ sei.

Für sich alleine genommen ist der Rücktritt bedeutungslos. Im Kontext eines Musters zunehmend harscher Anti-EU- und Anti-Euro-Rhetorik trieben die Marktteilnehmer italienische Anleihenrenditen jedoch nach oben und ließen den Euro von seinem Hoch als Folge der EZB-Sitzung aus nachgeben. Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Haushaltserklärung der italienischen Regierung und der Frage, ob ein Showdown mit Brüssel beschlossene Tatsache ist oder nicht – dies insbesondere, falls der Technokrat Giovanni Tria, Minister für Wirtschaft und Finanzen, ebenfalls unter Druck geraten sollte, zurückzutreten.

Von der zunehmenden Besorgnis mit Blick auf Italien, die die schwindende Ungewissheit in Hinsicht auf den Inflationsausblick der EZB neutralisiert, dürfte der Wirtschaftskalender sich nur wenig auf den Euro auswirken.

Am Montag steht der endgültige Kern-VPI für die Euro-Zone für August mit +2,0 % (gegenüber dem Vorjahr) an. Das wäre ein leichter Rückgang von dem anfänglichen Wert, der mit +2,1 % vermeldet wurde. Es wird erwartet, dass der endgültige Kern-Wert für August mit +1,0 % (gegenüber dem Vorjahr) bestätigt werden wird, ein Rückgang von +1,1 % im Juli. Am Donnerstag kommen die vorläufigen PMIs für August für die Euro-Zone. Da den Erwartungen zufolge aber alle Werte bei oder innerhalb von +/- 0,1 von den endgültigen Juli-Werten liegen sollen, dürften die Auswirkungen der Daten minimal sein.

Was die Positionierungen betrifft, sind die Spekulanten laut dem CFTC CoT-Report für die Woche bis 11. September im Euro mit 11.200 Kontrakten Netto-Long geworden. Das ist ein leichter Anstieg von den 8.000 Netto-Long-Kontrakten, die in der Vorwoche gehalten wurden. Im September ist die Positionierung für den Euro kein ausschlaggebender Faktor (d. h. das Risiko einer Kapitulation (Abdeckung) aufgrund einer extremen Positionierung ist äußerst gering).

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Egal, ob Sie gerade erst neu einsteigen oder bereits erfahrener Trader sind, DailyFX stellt Ihnen viele Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können: Einen Indikator zum Verfolgen des Trader-Sentiments, vierteljährliche Trading-Prognosen, tägliche Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, Trading-Leitfäden, die Ihnen bei der Verbesserung der Trading-Performance helfen, und sogar einen Leitfaden für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.



USD/JPY Devisenpaar steht möglicherweise vor markantem Ausbruch!

Intermarketanalyse, Technische Analyse, Fundamentaldatenanalyse und Analyse der Price-Action.

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(DailyFX.de - Düsseldorf) – Beim Broker IG Markets wird der US-Dollar auf aktuell 109,921 japanische Yen taxiert. Auf Wochenkerzenbasis hat das Devisenpaar nun den 100-Wochen-Durchschnitt überschritten

Relevanten Widerstand bei 110 japanischen Yen je US-Dollar erreicht

Das japanische Fiskaljahr endete im März. Das Fiskal-Jahres-Ende hat den Abwärtstrend im USDJPY-Währungspaar mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärkt. Seit Beginn des Jahres im April erholt sich das Währungspaar und erreichte vor zwei Wochen den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt, scheiterte jedoch bisher daran. In dieser Woche könnte der Ausbruch gelingen. Das Paar steht bereits darüber, ein Schlusskurs auf Wochenkerzenbasis über dem Durchschnitt könnte den weiteren Impuls in Richtung sekundäre Abwärtstrendlinie bewirken. Diese verläuft derzeit bei ca. 111,80 japanische Yen je US-Dollar.

Gehört der japanische Yen zu den Top-Handelsmöglichkeiten im Jahr 2018? Laden Sie sich die Prognose kostenfrei herunter.

USD-JPY Wochenbasis

USD-JPY Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

200-Tage-Durchschnitt bleibt noch nicht überwunden

Auf Tageskerzenbasis sieht die Lage noch etwas anders aus. Hier hat das Währungspaar den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt noch nicht überschreiten können und es sieht danach aus, als würde die Kurszone zwischen 110-110,5 japanischen Yen je US-Dollar einen harten Widerstand bieten. Ein zweifaches Ausbruchssignal könnte dennoch erfolgen sofern sowohl der 200-Tage-Durchschnitt als auch der 200-Wochen-Durchschnitt in Kürze überwunden werden. (Japanischer Yen: US-Dollar und Konjunktur weiter im Fokus der Anleger!)

Mit Hilfe unserer kostenfreien Webinare, die täglich stattfinden, können Sie sich zeitnah zu aktuellen Chancen und Gegebenheiten an den Märkten informieren sowie sich neue Trading-Skills für die Entwicklung ihrer eigenen Strategien aneignen.

USD-JPY Tagesbasis

USD-JPY Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

BIP-Wachstum und Verbraucherpreise im Fokus

In dieser Woche stehen einige Konjunkturdaten an. So wird das vorläufige BIP-Wachstum per erstes Quartal 2018 in der Nacht zu Mittwoch bekannt gegeben. Der Konsens geht von einer Stagnation in Höhe von 0,0% im Vergleich zum Vorquartal aus nach einem Anstieg von 0,4 % im vierten Quartal 2017. Im Vergleich zum Vorjahr wird gar ein Rückgang von 0,2 % erwartet nach einem Anstieg von 1,6 % im Vorquartal. Ebenso könnte auch die Industrieproduktion per März Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Hier wird ein Anstieg von 1,2 % im Vergleich zum Vormonat erwartet nach ebenfalls 1,2 % im Februar. Und zu guter Letzt steht der nationale Verbraucherpreisindex per April am Freitag an. Erwartet wird auf Jahresbasis ein Anstieg von 0,7 % nach 1,1 % im Vormonat. Die nationale Kern-Inflation wird auf 0,8 % geschätzt nach 0,9 % im März.

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USD/JPY Devisenpaar steht möglicherweise vor markantem Ausbruch!

Das Währungspaar USDJPY bewegt sich oft innerhalb einer langfristigen Range, daher können von Zeit zu Zeit Break-Outs gehandelt werden. Unsere Handbücher für Fortgeschrittene können Sie sich kostenfrei herunterladen.



GBP/USD: Charttechnik und Fundamentaldaten im Überblick

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(DailyFX.de - Düsseldorf) – Das Brokerhaus IG Markets taxiert den Cable aktuell auf 1,33624 US-Dollar je GBP. Damit hat sich das Währungspaar GBPUSD zur Stunde auf Tageskerzenbasis um 0,37 % erholt. Auf Wochenkerzenbasis steht ein leichtes Plus von 0,2 % zu Buche.

Auf Tagesbasis leichte Erholung

Zuletzt unterschritt der Cable das 38,2 % Fibonacci-Retracement, erreichte aber in der Folge nicht mehr das 50% Fibo-Retracement, das bei 1,3090 US Dollar je GBP verläuft und erholte sich in den letzten Handelstagen wieder zurück bis zum 38,2 % Level. Gestern prallte das britische Pfund gegen den Greenback das erste Mal an dieser technischen Hürde ab, heute kann das Währungspaar zur Stunde ebenfalls nicht darüber steigen.

Welche Faktoren könnten den GBPUSD im zweiten Quartal beeinflußen? Erfahren Sie es in unserer exklusiven GBPUSD-Prognose, die Sie hier kostenfrei herunterladen können.

Auf Vier-Stunden-Basis sieht es nach einer bärischen Flagge aus

Schauen wir auf das Vier-Stunden-Chart, dann wird ersichtlich, dass sich die zuletzt ereignete Erholung in Form einer bärischen Flagge darstellt. Die untere Trendlinie dieser Flagge verläuft in etwa bei 1,3365 US Dollar je GBP. Schlusskurse darunter könnten für kurzfristig orientierte Trader interessant werden. In diesem Fall würde der Ausbruch nach unten die Fortsetzung des übergeordneten Trends signalisieren. Hingegen dürfte ein Ausbruch nach oben aus der Flagge die Fortsetzung der Erholung andeuten.

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GBP/USD Chart auf Vier-Stunden-Basis

GBP USD Chart Vier-Stunden

Quelle: IG Handelsplattform

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Auf Wochenbasis könnte ein Retest der unterschrittenen Trendlinie erfolgen

Sollte die Flagge tatsächlich nach oben hin verlassen werden, dann wäre ein Ansteuern der kürzlich unterschrittenen Aufwärtstrendlinie bei ca. 1,3545 US Dollar je GBP denkbar. Solch ein Retest ist derzeit aus Sicht der Fundamentalindikatoren ebenfalls nicht auszuschließen. Sollte allerdings die Flagge nach unten aufgelöst werden, dann käme mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schnell das besagte 50 % Fibo-Level wieder auf die Agenda als Ziel. Nicht unerwähnt dabei sollte bleiben, dass auch der 100-Wochen-Durchschnitt im selben Kursbereich verläuft und sich in dort damit ein starker Kreuzwiderstand befindet.

GBP USD Chart auf Wochenbasis

GBP USD Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Fundamentaler Überblick

Die fundamentale Lage stellt sich derzeit nicht wirklich eindeutig dar, wenn auch seit letzter Woche mit positiver Tendenz, insbesondere was die Einkaufsmanagerindizes sowie die Einzelhandelsumsätze angeht. Zuvor waren die Inflationsdaten sowie die Daten zum BIP Wachstum unter den Erwartungen der Marktteilnehmer ausgefallen und bestärkten damit den Abwärtstrend im Cable. Nun zeigt sich aber so langsam eine positive Tendenz.

  • Einzelhandelsumsätze stiegen per April um 1,4 % nach 1,3 % im März. Die Märzdaten wurden dabei von 1,1 % nach oben revidiert.
  • Markit Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel per Monat Mai mit 54,4 über der Erwartung von 53,5 aus, nach 53,9 im Vormonat.
  • Der für GB wichtige Markit Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe fiel am Dienstag mit 54 deutlich über der Erwartung von 52,9 aus nach 52,8 im Vormonat
  • Der Einkaufsmanagerindex für das Baugewerbe lag per Mai mit 52,5 ebenfalls über der Erwartung von 52 nach 52,5 im Vormonat.

Bleiben Sie mit Hilfe unserer kostenfreien Webinare immer auf dem Laufenden, was die aktuellen Entwicklungen an den Märkten angeht. Sie können dabei ebenso mit unseren Analysten in Kontakt treten und Wunschanalysen äußern.

GB Einkaufsmanagerindizes

GB Einkaufsmanagerindizes

Quelle: DailyFX Research

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Goldpreis hängt von Entwicklungen im USA-China-Handelskrieg ab


XAUUSD

Fundamentalprognose für Gold: Bärisch

Gold – Gesprächsansätze:

  • Gold ist Handelskriegen gegenüber anfällig, da der Dollar Wert gewinnt
  • Aufgrund des eher ruhigen Wirtschaftskalenderslässt die Situation bei den Handelskriegen größere Bewegungen bei Gold bestimmen
  • Die Privat-Trader-Positionierung ist mit 85 % Netto-Long-Kunden bullisch

Goldpreis gegenüber der Vorwoche unverändert

Nach einigem Handel über und unter dem Schluss der letzten Woche, sieht es so aus, als würde Gold am Freitag schließen, wie es am Montag eröffnet hat. Um den Bereich 1.195 US-Dollar verhält sich das Edelmetall entgegen seines traditionellen Status als „sicherer Hafen“-Wert. Dies liegt weitgehend an der Stärke des US-Dollar, da die Unze Gold in Dollar notiert wird. Der Dollar-Korb hat in den letzten Monaten eine erhebliche Stärke aufgewiesen und das könnte zu den Verlusten des Goldes beigetragen haben.

Goldpreis-Chart – 60-Minuten-Zeitrahmen, 31. August bis 7. September

Goldpreis hängt von Entwicklungen im USA-China-Handelskrieg ab

Auf dem Stundenchart oben können wir die Auswirkungen von Handelskriegen auf Gold erkennen. Als Berichte kamen, dass Präsident Trump seine Mitarbeiter aufgefordert hatte, die Zolltarife gegen China im Wert von 200 Mrd. Dollar durchzusetzen, gab das Edelmetall am Mittag der Handelssitzung am Freitag nach. Wenn man den Dollar-Korb betrachtet, sieht man eine dieser Preisbewegung gegenläufige Entwicklung.

Die Rückkehr des Themas Handelskriege wird wahrscheinlich auch andere Schwellenmärkte als China unter Druck setzen. Schwellenmarktwährungen hatten gerade erst begonnen, sich zu stabilisieren, und das äußerte sich in einem abschwächenden Dollar. Jetzt, nachdem die Zolltarife im Wert von 200 Mrd. Dollar wahrscheinlich scheinen, kann man davon ausgehen, dass auch die Schwellenmarktschwäche zurückkehrt.

Gold – Beschränktes Aufwärtspotenzial

Selbst wenn der Abwärtsdruck nachgeben sollte, sind Ereignisse, die Gold nach oben katapultieren könnten, überschaubar. Zunächst einmal ist der Wirtschaftskalender für die Woche sehr dünn. Eine Bewegung aufgrund von Datenveröffentlichungen ist daher minimal.

Ein Durchbruch bei den NAFTA-Gesprächen könnte zu einer Aufwärtsbewegung führen, wie auch ein Durchbruch bei den Handelskrieg-Verhandlungen zwischen den USA und China. Leider ist das äußerst unwahrscheinlich. Jedweder Durchbruch bei den Gesprächen zwischen den USA und China, die Tarife aufzuschieben oder aufzuheben, würden einfach dazu führen, dass die Bewegung am Freitag umgekehrt würde. Von einer wirklich bahnbrechenden Einigung einmal abgsehen, wird das Thema Handelskrieg dem Gold auch weiterhin schaden.

Goldpreis-Tageschart – Bisheriger Jahresverlauf

Goldpreis hängt von Entwicklungen im USA-China-Handelskrieg ab

Wirft man einen kurzen Blick auf die technische Situation, nähert Gold sich der Trendlinie, die bis in den April zurückreicht, als Gold seinen eher steilen Abstieg begann. Sollte Gold in der nächsten Woche nach oben gehandelt werden, können Sie einen festen Widerstand an dieser Linie erwarten und potenzielle Preisverluste bis auf die Unterstützung, die bis 2015 zurückreicht.

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Goldpreis hängt von Entwicklungen im USA-China-Handelskrieg ab

Die Trader-Positionierung in Goldist überwältigend bullisch – 82,4 % der Kunden sind bei dem Edelmetall Netto-Long. Normalerweise nehmen wir diesem Indikator gegenüber eine nonkonformistische Haltung ein, was darauf hindeuten würde, dass Gold in der kommenden Woche wahrscheinlich weiter nachgibt.

DailyFX-Prognosen für eine Vielzahl von Währungen, wie dem US-Dollar oder dem Yen finden Sie auf der Seite DailyFX Trading-Leitfäden.Falls Sie nach Möglichkeiten suchen, um Ihren Trading-Ansatz zu verbessern, schauen Sie einmal in unsere Eigenschaften erfolgreicher Trader.Und falls Sie nach einer Einführung in den Devisenmarkt suchen, ist unser Leitfaden Neu im Devisenhandel genau das Richtige für Sie.



Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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Unmittelbar nach der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex für das erste Quartal 2018 kamen die ersten Gewinnmitnahmen mit sich. Diese hielten sich jedoch in Grenzen. Der unter den Erwartungen liegende jedoch stabile VPI deutet somit darauf hin, dass die australische Zentralbank (RBA) womöglich die Leitzinsen für den Rest des Jahres unverändert lassen wird. Der VPI liegt nun das sechste Mal in Folge unter den Erwartungen.

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Australischer VPI auf Quartalsbasis

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

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RBA-Gouverneur Lowe geht von einem sanften Anstieg der Inflation in 2018 aus

Die Zinsen könnten in der Tat in diesem Jahr unverändert bleiben, weil der Gouverneur der australischen Notenbank Herr Lowe eher davon ausgeht, dass die Inflation nur schleppend wieder in die Mitte des von der RBA angestrebten Ziel von 2% bis 3% zurückkehrt. Ein wichtiger Treiber für den schleppenden Anstieg sei das schwache Preiswachstum, welches einen großen Teil der Industrieländer betrifft. Erste Anzeichen einer Verbesserung könnten eventuell in den kommenden Arbeitsmarkt-und Beschäftigungsdaten gesehen werden. Eine höhere Beschäftigungsrate kann volkswirtschaftlich den Arbeitsmarkt straffen und das Lohnwachstum und die Inflation mit der Zeit ankurbeln.

Australischer Dollar (AUD) kämpft quer durch die Bank um das untere Keltner-Band

Bei einem Blick auf die Devisenpaare der größten Handelspartner Australiens fällt auch Wochenbasis auf, dass die Bullen derzeit um eine Verteidigung des unteren Keltner-Band kämpfen. Ein Fall unterhalb dieser markanten Ebene könnte den Abwertungsdruck erhöhen und die australische Landeswährung unter Druck setzen. Hier sind nun die Bullen gefragt. Sie sollten um Schadensbegrenzung bemüht sein und zumindest auf Wochenschlusskursbasis das untere Keltner-Band für sich gewinnen.

Wie geht es mit dem Aussie weiter? Hier erhalten Sie unsere kostenfreie US-Dollar-Prognose für das zweite Quartal 2018.

Major-FX Paare kämpfen auf Wochenbasis um unteres Keltner-Band

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

AUD/USD: Kampf um Schlüsselunterstützung dauert an

Bereits in meiner Analyse über den Aussie in dieser Woche berichtete ich darüber, dass eine bedeutende Schlüsselunterstützung im Fokus der Anleger steht. Nach der Veröffentlichung des VPI drückten den Bären weiter auf den Kurs. Die womöglich zurückkehrende Dollar-Schwäche könnte dem Aussie weiter belasten. Auf Wochenbasis wurde nach der Preisgabe des Wochenpivotpunktes bei 0,7712 USD rasch das untere Keltner-Band bei 0,7652 USD angepeilt. Derzeit kämpfen die Bären auch noch um die Übernahme der Unterseite des aufwärtsgerichteten Trendkanals. Sollten die Bären tatsächlich erfolgreich sein, so könnte der Kurs weiter gen Süden gehen. Der anziehende Dollar könnte den Bären in die Karten spielen.

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AUD-USD auf Wochenbasis

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

Quelle: IG Handelsplattform

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

@SalahBouhmidi

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen


Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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Bei einem Blick auf die fünf größten Handelspartner von Neuseeland fällt, auf das wir ein sehr ausgeglichenes Bild vorfinden. Den größten Aufwertungsschub jedoch konnte der neuseeländische Dollar zum australischen Dollar erfahren. Dies könnte natürlich auf die steigenden Rohstoffpreise zurückführbar sein. Gefolgt vom NZD/AUD konnte der NZD zum USD rund 2 Prozent im vergangenen Quartal hinzugewinnen. Die Dollar-Schwäche macht sich somit auch im NZD bemerkbar und wurde auch von den Bullen genutzt. Die größten Abschläge erfuhr der NZD gegenüber der japanischen Währung Yen und der chinesischen Währung Yuan. Für unseren weiteren Ausblick werden wir nun im Folgenden uns mit dem NZD/USD und dem NZD/JPY beschäftigen.

Das erste Quartal 2018 für den NZD ist durchwachsen gewesen, was folgt nun…?

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: DailyFX Research

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NZD/USD: 40-Wochen-Linie gibt den Bullen halt

Seit nun mehr als 13 Handelswochen konnte der Kiwi die bedeutende 40-Wochen-Gleitende-Durchschnittslinie verteidigen. Mit der Übernahme der 40-Wochen-Linie Anfang Januar konnte die Aufwertungsrallye bestärkt werden. Aktuell wird der Kiwi vom Brokerhaus IG Markets auf 0,7283 US-Dollar taxiert. Damit liegt der Kurs rund 0,72 Prozentpunkte höher als vor einer Woche. Aktuell versuchen die Bullen auf Wochenbasis das 38,20-%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von Juli 2014 bei 0,7210 US-Dollar zu erobern. Sollten die Bullen erfolgreich auf Wochenschlusskursbasis dieses Kursniveau halten, stehen die Chancen nicht schlecht für einen Angriff des Verlaufshochs von Juli 2017 bei 0,75165 US-Dollar. Hierfür muss jedoch noch das obere Keltner-Band bei 0,7304 USD überwunden werden. Hier nach bildet das 50-%-Fibonacci-Retracement eine übergeordnete Widerstandszone. Eine konsequente Übernahme dieses Retracement könnte mittelfristig die 0,75 US-Dollar-Marke zu einer bedeutenden Unterstützung werden lassen. An der Unterseite würde es für den Kiwi brenzlig werden, wenn die genannte 40-Wochen-Linie von den Bullen preisgeben wird.

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NZD-USD auf Wochenbasis

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: IG Handelsplattform

NZD/JPY: Angriff auf die Trendunterseite wurde erfolgreich abgewehrt

Die generelle Yen-Stärke macht sich auch im NZD bemerkbar. Wie bereits erwähnt hat der NZD am meisten von den fünf größten Handelspartnern gegenüber den Yen nachgelassen. Dies könnte nun einige gute Trading-Chancen ermöglichen. Grundsätzliche Frage hier ist nun, ob die Rallye fortgesetzt wird oder ob es nun zu einer Gegenoffensive der Bullen kommt? Hierfür bedarf es einen näheren Blick auf den Wochenchart des Devisenpaares NZD/JPY. Die Bullen konnten in der vergangenen Woche erste Zeichen eine Trendumkehr zeigen. Durch die Verteidigung der Trendkanalunterseite bei 75,674 Yen konnte die Abwärtsfahrt zumindest kurzfristig gestoppt werden. Anschließend konnten die Bullen beflügelt werden. Derzeit kämpfen die Bullen um die Übernahme des unteren Keltner-Bandes. Gelingt dies auf Wochenschlusskursbasis könnte in der Tat die Wahrscheinlichkeit für eine Gegenoffensive erhöht werden. Schaffen die Bullen es jedoch nicht weitere bullische Impulse zu setzen könnte der Kurs versuchen erneut die Trendkanalunterseite zu testen. Dabei sollten die Bullen weiterhin dieses Niveau verteidigen, ansonsten könnte die Abwertungsrallye weiter an Fahrt hinzugewinnen.

NZD-JPY auf Wochenbasis

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: IG Handelsplattform

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Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

@SalahBouhmidi



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