Prognosen

Britisches Pfund: Gehen Sie von unruhigem Seitwärtshandel aus

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Britisches Pfund: Gehen Sie von unruhigem Seitwärtshandel aus

Fundamentalprognose für das Britische Pfund: Neutral

  • Insgesamt war die letzte Woche eine gute Woche für das Britische Pfund, denn es erhielt durch straffungsorientierte Zinskommentare Aufwind.
  • Allerdings werden die Brexit-Verhandlungen und die Innenpolitik in den kommenden Tagen immer noch wichtige Treiber darstellen.
  • Schauen Sie in den DailyFX-Wirtschaftskalender , um herauszufinden, welche der wesentlichen Eventrisiken, die sich auf die Devisenmärkte auswirken, im DailyFX Webinar-Kalender abgedeckt werden.

In der letzten Woche wurde erwartet, dass sich alles um das legislative Programm der Regierung und den Brexit drehen würde, da die britische Premierministerin Theresa May sich nach Brüssel begab, um mit dem Verfahren zum Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union zu beginnen. Dann stellten sich jedoch die Zinsen als der primäre Treiber für Bewegungen des Britischen Pfunds heraus.

Zunächst war es der Gouverneur der Bank of England Mark Carney, der in seiner verspäteteten Mansion House Rede mit außergewöhnlich defensiven Kommentaren die Währung steil nach unten schickte. Ihm folgte jedoch der leitende Wirtschaftsexperte der Notenbank Andy Haldane, der Carney in einer viel straffungsorientierteren Rede, die für die Märkte wichtiger war als die Rede der Queen, in der sie das Regierungsprogramm vorstellte, widersprach. Das Resultat war ein Rücksetzer des Pfunds nach Carney, gefolgt von einem Sprung nach Haldane und dann stetigen Kursgewinnen.

Man kann aber wohl davon ausgehen, dass der Gedanke, dass die Zinsen in Großbritannien schon eher als erwartet angehoben werden könnten, jetzt bereits vollständig mit eingepreist ist. Und das könnte bedeuten, dass das Rampenlicht sich in den kommenden Tagen wieder zurück auf die Brexit-Verhandlungen und den brüchigen Zustand der britischen Regierung richtet.

Wie wir zuvor bereits geschrieben haben wird das Pfund wahrscheinlich zum Spielball von aus beiden Lagern der Brexit-Gesprächen durchsickernden Informationen werden, wobei Hinweise auf einen „weichen“ Brexit die Währung wahrscheinlich nach oben und Hinweise auf einen „harten“ Brexit die Währung wahrscheinlich nach unten schicken werden. Weiterhin ist es, zum Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wird, May noch nicht gelungen, eine Einigung mit der nordirischen Democratic Unionist Party, die ihr eine Mehrheit im britischen Parlament verschaffen soll, nachdem ihr dies bei den jüngsten Parlamentswahlen nicht gelungen war, zu erzielen.

Auch hier wären Hinweise auf eine Einigung, die es der Regierung ermöglichen, ihr Programm durchzusetzen, aller Wahrscheinlichkeit positiv für das Pfund, während ein Streit zwischen May und der DUP negativ wäre. Nachdem auch die IG Client Sentiment Daten kein starkes Signal in die eine oder andere Richtung ausweisen, wird es in der kommenden Woche sehr wahrscheinlich zu einem unruhigen Seitwärtshandel kommen.

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Der Weg des geringsten Widerstands könnte den Australischen Dollar nach unten führen

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Der Weg des geringsten Widerstands könnte den Australischen Dollar nach unten führen

Fundamentalprognose für den Australischen Dollar: Bärisch

  • Der Australische Dollar hat sich gegenüber seinem US-Gegenstück in der letzten Woche nicht viel bewegt
  • Er ist jedoch ein wenig abgerutscht und hat gegenüber anderen „Rohstoff-Währungen“ Boden verloren
  • Die nächste Woche könnte schwierig werden - einfach nur aufgrund eines Mangels an wahrscheinlichen Treibern; achten Sie aber genau auf den Ölpreis.

In den DailyFX Webinaren werden alle wichtigen australischen Wirtschaftsmeldungen live abgedeckt.

Der Australische Dollar tat sich letzte Woche gegenüber dem großen Bruder aus den USA ein wenig schwer, schloss am Freitag aber nicht weit davon, wo er am Montag angefangen hatte.

Gegenüber anderen Rohstoffwährungen geriet er hingegen stärker unter Druck, was den Aussichten für das Währungspaar AUD/USD wahrscheinlich nicht zuträglich sein wird. Ungeachtet dessen, ob sie damit richtig liegen oder nicht, sehen Anleger nun die Notenbanken in Kanada und Neuseeland als in ihrer Geldpolitik weniger defensiv als die Reserve Bank of Australia. Die Notenbank Neuseelands beließ ihre Zinsen letzte Woche auf den Rekordtiefs, veröffentlichte jedoch einer Erklärung, die die Märkte etwas stärker straffungsorientierter werteten als zuvor. Was Kanada betrifft gab es starke Einzelhandelszahlen, die die Anleger zu der Vermutung veranlassten, dass höhere Zinsen nicht soweit entfernt sind, wie zuvor.

Demgegenüber zeigte das Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der Reserve Bank of Australia , dass die Zinsentscheider bedacht waren, die Zinsen, die sich derzeit auf einem Rekordtief befinden, mehr oder weniger dort zu halten, wo sie sind.

Es lässt sich darüber streiten, ob das so genau stimmt und ob diese Notenbanken kurz vor Zinsanhebungen stehen; im Moment ist das aber nicht wichtig. Der schwächere Ölpreis hilft dem breiteren Rohstoffkomplex ebenfalls nicht und da Australien ein wichtiger Produzent von Rohmaterialien ist, belasten sie ebenfalls das Paar AUD/USD. Dadurch gerät der Australische Dollar zu Beginn der neuen Woche, während der nicht viele australische Wirtschaftsmeldungen anstehen, ziemlich unter Druck.

Anleger wissen, dass die RBA den lokalen Eigenheimmarkt genau beobachtet. Sie erklärt es ihnen so oft, dass es den Anlegern wohl kaum entgangen sein dürfte. Am Donnerstag, wenn die Zahlen für die Eigenheimverkäufe der Housing Industry Association für Mai veröffentlicht werden, wird es in dieser Hinsicht zu etwas Klarheit kommen. Falls die Zahlen solide sein sollten, könnten sie das Währungspaar AUD/USD nach oben schicken, wie auch der Überblick über das Privatsektor-Kreditgeschäft am Freitag.

Von diesen beiden Datenpunkten aber einmal abgesehen, wird das WährungspaarAUD/USD den umfangreicheren US-Zahlen ausgeliefert sein. Sollten diese wie erwartet ausfallen, könnten sie das Paar unter fundamentalen Druck setzen. Achten Sie genau auf den Ölpreis und die Wirtschaftszahlen. Wenn man aber von der Annahme ausgeht, dass es zu keiner größeren Wende beim Rohöl kommt, kann diese Woche von einem bärischen Ausblick ausgegangen werden.



NZD/USD von den oberen Parallelen aus Short am Markt


Gesprächsansätze:

  • Das Währungspaar NZD/USD wird an zwei oberen Parallelen gehandelt
  • Eine Umkehr nach unten würde den Erwartungen entsprechen
  • Angesichts der schwachen Dynamik werden Einstiege bei Rücksetzern bevorzug

Was treibt den Devisenmarkt? In unseren Trading-Leitfäden können Sie es herausfinden.

Das Währungspaar NZD/USD hat während der letzten sechs Wochen eine beeindruckende Rally hingelegt. Es ist von einer beinahe ein Jahr zurückreichenden Parallele um über 500 Pips bis zu einem Paar oberer Parallelen gestiegen. Der Aufwärtsschub seit Donnerstag prallte bei einem erneuten Testen des „Blow-off“-artigen Tages am 14. ab, mit einem kritischen Umkehrtag am 19. dazwischen. Die Kursbewegung an sich ist überzeugend, aber die Tatsache, dass dies an zwei Parallelen stattfindet, in Kombination mit der generell zum Mittel zurückkehrenden Natur des Neuseeland-Dollars, und das Risiko-Chance-Verhältnis verleihen dieser Vorgehensweise ihre Attraktivität.

Wenn auch untergeordnet, weist der jüngste COT-Report aus, dass Großspekulanten ihre Netto-Long-Positionen auf das höchste Niveau seit dem Absturz 2013 anheben.

Zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wird, wird der Neuseeland-Dollar bei 0,7271 USD gehandelt. Ein Einstieg auf dem aktuellen Niveau mit einem Stop bei 0,7334 USD (über dem Hoch vom 14.6.) und einem Ziel von 0,7105 USD (über dem Swing-Day-Hoch vom 21.3. und dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt) bieten ein attraktives Risiko-Chance-Verhältnis von 1:3. Das etwas aggressivere Ziel dieses Trades wäre es darauf zu warten, dass der Neuseeland-Dollar unter die Neigung gehandelt wird, die aus dem August 2015 aufsteigt. Die Dynamik bei Erreichen des ersten Ziels würde diktieren, ob es sich lohnt einen Teil oder die ganze Position für die zusätzlichen 50 Pips oder so zu halten.

Für kurzfristig orientierte Trader wäre die Suche nach Short-Ansätzen auf dem Vier-Stunden- oder dem Stundenchart der bevorzugte Ansatz, um dabei im Rahmen des breiteren Konzepts zu handeln.

NZD/USD: Tageschart

NZD/USD von den oberen Parallelen aus Short am Markt

Trade-Kriterien:

Einstieg: Am Markt, in der Nähe des aktuellen Kurses

Stop: 0,7334 USD

Ziele: 0,7105 USD, ca. 0,7055 USD (bei Dynamik durch das erste Ziel)



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