Prognosen

US-Dollar-Erholung könnte aufgrund des VPI und der Politik in Europa weitergehen

Fundamental analysis, economic and market themes.

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DXY

FUNDAMENTALPROGNOSE FÜR DEN US-DOLLAR: BULLISCH

  • Ausgang der Zwischenwahlen in den USA und FOMC-Zinsentscheid treiben den US-Dollar nach oben
  • Positive Inflationsdaten könnten die Wetten auf eine Zinsanhebung durch die Fed anheizen, was die Zugewinne des US-Dollars zusätzlich unterstützen dürfte
  • Träge fortschreitende Brexit-Gespräche sowie Unruhe in Italien und Schweden könnten die Suche nach einem sicheren Hafen verstärken

Schauen Sie in unsere Prognose für den US-Dollar – darin erfahren Sie, was den Kurs bis Ende des Jahres bestimmen wird.

Die Zwischenwahlen in den USA in der letzten Woche gingen wie erwartet aus. Ergebnis ist ein geteilter Kongress, nachdem die Demokraten die Kontrolle über das House of Representatives zurückgewinnen konnten, was den Dollar zulegen ließ. Obwohl die Währung anfangs schwankte, bestehen Hoffnungen auf Infrastrukturausgaben, die von beiden Parteien unterstützt werden und Wachstum und Inflation einen Schub verleihen würden. Dies würde die Fed in einen steileren Zinsanhebungszyklus drängen, was sich letztlich in eine Umkehr nach oben übersetzen würde.

Auch die geldpolitische Erklärung der US-Notenbank Federal Reserve war hilfreich. Der zinsfestlegende FOMC-Ausschuss hielt sich in seiner Erklärung ungewöhnlich kurz. Er blickte auffallend über die Marktunruhe im Oktober hinweg und betonte die Wirtschaftsstärke. Das verstärkte den Rückenwind, der den Greenback nach oben treibt, denn die Märkte folgerten, dass Jerome Powell und seine Kollegen sich nicht leicht davon überzeugen lassen werden, die Straffungen zurückzufahren.

Der VPI für die USA für Oktober steht auf dem Wirtschaftskalender für die nächste Woche ganz oben. Den Erwartungen zufolge wird sich die Gesamtteuerung gegenüber dem Vorjahr auf 2,5 % erholen, nachdem sie im Vormonat auf ein Sieben-Monats-Tief von 2,3 % abgerutscht war. Die Wirtschaftsdaten in den USA haben sich in letzter Zeit gegenüber den Konsensprognosen zunehmend verbessert. Das schafft die Möglichkeit einer positiven Überraschung, die zu einer weiteren Versteilerung des projizierten Zinsanhebungspfads der Fed inspirieren könnte.

Derweil steht an externer Front die Politik in Europa im Zentrum der Aufmerksamkeit. Zu Beginn der Woche werden Meldungen im Zusammenhang mit dem Brexit dominieren. Die britische Premierministerin Theresa May hält eine Kabinettsitzung ab, um ihre Minister zu überzeugen, ihre Pläne zu unterstützen. Gleichzeitig wird der Chefverhandler der EU Michel Barnier regionale Vertreter und die Presse über die Fortschritte der Verhandlungen in Kenntnis setzen.

Als nächstes wird Italien seinen Haushalt erneut an die EU-Kommission einreichen. Die Kommission hat ein Problem mit den Defizitprojektionen Roms. Sie sagt, sie verletzen gesetzliche Limits. Die Anti-Establishment Regierung der drittgrößten Volkswirtschaft der EU weigert sich hingegen, Änderungen vorzunehmen. Schweden wird versuchen, den Sillstand nach den unschlüssigen Parlamentswahlen durch Wahl eines neuen Premierministers und Verabschiedung eines „neutralen“ Haushalts aufzulösen.

Falls die Brexit-Gespräche auch weiter stocken sollten, während die EU von der Sorge über die zunehmende Euroskepsis erschüttert wird – primär in Italien, aber auch in Schweden – könnte sich die marktweite Risikobereitschaft verschlechtern. Die „sicherer Hafen“-Nachfrage nach dem US-Dollar könnte in dieses Szenario zurückkehren und die Aussichten für die Währung zusammen mit den positiven Daten aus dem Inland verbessern. Zuversichtliche Kommentare von Fed-Vertretern, darunter dem Vorsitzenden Powell, im Wochenverlauf könnten ebenso hilfreich sein.

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Euro-Prognose: Kommende BIP- und VPI-Revisionen bei fortwährenden Italien-Spannungen

News events, market reactions, and macro trends.

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Euro-Prognose: Kommende BIP- und VPI-Revisionen bei fortwährenden Italien-Spannungen

Fundamentalprognose für EUR/USD: Bärisch

- Anhaltende Spannungen im Zusammenhang mit dem Haushalt in Italien machen die Lage für den Euro bärisch, denn weder Brüssel noch Rom scheinen bereit hinsichtlich der jeweiligen Forderungen Kompromisse einzugehen.

- Die kommenden Wirtschaftsberichte werden dem Euro wahrscheinlich nicht helfen können, den Revisionen bereits veröffentlichter Daten werden die Marktteilnehmer nur an das sich verlangsamende Wachstumsmoment in der Euro-Zone erinnern.

- Der IG Client Sentiment Index deutet nach wie vor auf weiteres Abwärtspotenzial für den Euro hin.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro setzte seine Verlustphase in der letzten Woche fort. Dabei verlor er gegenüber fünf der sieben führenden Währungen Boden. Gleichzeitig setzte sich seine wöchentliche Verlustphase gegenüber dem US-Dollar auf vier in Folge fort (und sechs der letzten sieben; das Währungspaar EUR/USD verlor letzte Woche -0,46 %). Die Währungspaare EUR/NZD (-1,66 %) und EUR/AUD (-0,92 %) lagen bei den Verlusten, die mit umfangreichen Verlusten risiko-korrelierender Werte einhergingen, vorne. Insofern erlaubte die Stärke in den Aktienmärkten es dem Währungspaar EUR/JPY sich mit mageren +0,10 % so gerade über Wasser zu halten.

Jetzt, kurz vor Mitte November, scheint es wahrscheinlich, dass die Katalysatoren, die den Euro in den letzten Wochen nach unten geführt haben, weiter bestehen bleiben. Die Sorge über das nachlassende Wachstumsmoment lässt sich nicht abschütteln, denn die zweite Revision des BIP-Reports für die Eurozone für das dritte Quartal 2018 wird den Marktteilnehmern die Schwäche an der Wirtschaftsdatenfront in Erinnerung rufen. Der Citi Economic Surprise Index für die Euro-Zone liegt derzeit bei -55,8, ein Rückgang von -24,8 vor einem Monat.

Auf ähnliche Weise wird die endgültige Version des VPI-Reports für die Euro-Zone für Oktober zeigen, dass der Preisdruck in der Region weiter unter dem mittelfristigen Ziel der Europäischen Zentralbank von +2 % liegen wird. Es wird davon ausgegangen, dass der VPI, wie ursprünglich gemeldet, bei +1,7 % gegenüber dem Vorjahr liegen wird. Die Inflationserwartungen sind in den letzten Wochen von 1,686 % am 12. Oktober auf 1,706 % am 9. November gestiegen. Der in den letzten Wochen schwächere Euro könnte dazu beitragen, die Inflationserwartungen anzuheben. Im Vorjahresvergleich liegt der handelsgewichtete Euro -1,49 % niedriger.

Ansonsten wird die vor sich hin brodelnde italienische Staatsschuldensaga in den Augen der Marktteilnehmer eine Belastung darstellen. Die italienischen Politiker in Rom wollen einen Haushalt, der die Wahlkampfversprechen erfüllt, aber zu einem kurzfristig höheren Defizit führt. Unter den Europa-Politikern in Brüssel besteht hingegen die Sorge, dass hohe Defizite die Wahrscheinlichkeit einer umfassenden Krise nach Vorbild Griechenlands in der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone erhöht (Italiens Verschuldung liegt bei 130 % des BIP). Ein Kompromiss steht nicht außer Frage, erscheint aber deutlich weniger wahrscheinlich als noch gegen Ende September.

Wirft man schließlich noch einen Blick auf die Positionierung, stieg laut dem CFTC CoT für die Woche bis 6. November die Netto-Short-Positionierung der Großspekulanten im Euro von 32.600 Netto-Short-Kontrakten in der Vorwoche auf 46.800 Kontrakte. Die Positionierung beginnt wieder interessant zu werden, sie befindet sich aber immer noch auf historisch niedrigem Niveau und somit bleibt das Risiko einer Kapitulation gering.

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Egal, ob Sie gerade erst neu einsteigen oder bereits erfahrener Trader sind, DailyFX stellt Ihnen viele Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können: Einen Indikator zum Verfolgen des Trader-Sentiments, vierteljährliche Trading-Prognosen, tägliche Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, Trading-Leitfäden, die Ihnen bei der Verbesserung der Trading-Performance helfen, und sogar einen Leitfaden für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.



USD/JPY Devisenpaar steht möglicherweise vor markantem Ausbruch!

Intermarketanalyse, Technische Analyse, Fundamentaldatenanalyse und Analyse der Price-Action.

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(DailyFX.de - Düsseldorf) – Beim Broker IG Markets wird der US-Dollar auf aktuell 109,921 japanische Yen taxiert. Auf Wochenkerzenbasis hat das Devisenpaar nun den 100-Wochen-Durchschnitt überschritten

Relevanten Widerstand bei 110 japanischen Yen je US-Dollar erreicht

Das japanische Fiskaljahr endete im März. Das Fiskal-Jahres-Ende hat den Abwärtstrend im USDJPY-Währungspaar mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärkt. Seit Beginn des Jahres im April erholt sich das Währungspaar und erreichte vor zwei Wochen den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt, scheiterte jedoch bisher daran. In dieser Woche könnte der Ausbruch gelingen. Das Paar steht bereits darüber, ein Schlusskurs auf Wochenkerzenbasis über dem Durchschnitt könnte den weiteren Impuls in Richtung sekundäre Abwärtstrendlinie bewirken. Diese verläuft derzeit bei ca. 111,80 japanische Yen je US-Dollar.

Gehört der japanische Yen zu den Top-Handelsmöglichkeiten im Jahr 2018? Laden Sie sich die Prognose kostenfrei herunter.

USD-JPY Wochenbasis

USD-JPY Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

200-Tage-Durchschnitt bleibt noch nicht überwunden

Auf Tageskerzenbasis sieht die Lage noch etwas anders aus. Hier hat das Währungspaar den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt noch nicht überschreiten können und es sieht danach aus, als würde die Kurszone zwischen 110-110,5 japanischen Yen je US-Dollar einen harten Widerstand bieten. Ein zweifaches Ausbruchssignal könnte dennoch erfolgen sofern sowohl der 200-Tage-Durchschnitt als auch der 200-Wochen-Durchschnitt in Kürze überwunden werden. (Japanischer Yen: US-Dollar und Konjunktur weiter im Fokus der Anleger!)

Mit Hilfe unserer kostenfreien Webinare, die täglich stattfinden, können Sie sich zeitnah zu aktuellen Chancen und Gegebenheiten an den Märkten informieren sowie sich neue Trading-Skills für die Entwicklung ihrer eigenen Strategien aneignen.

USD-JPY Tagesbasis

USD-JPY Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

BIP-Wachstum und Verbraucherpreise im Fokus

In dieser Woche stehen einige Konjunkturdaten an. So wird das vorläufige BIP-Wachstum per erstes Quartal 2018 in der Nacht zu Mittwoch bekannt gegeben. Der Konsens geht von einer Stagnation in Höhe von 0,0% im Vergleich zum Vorquartal aus nach einem Anstieg von 0,4 % im vierten Quartal 2017. Im Vergleich zum Vorjahr wird gar ein Rückgang von 0,2 % erwartet nach einem Anstieg von 1,6 % im Vorquartal. Ebenso könnte auch die Industrieproduktion per März Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Hier wird ein Anstieg von 1,2 % im Vergleich zum Vormonat erwartet nach ebenfalls 1,2 % im Februar. Und zu guter Letzt steht der nationale Verbraucherpreisindex per April am Freitag an. Erwartet wird auf Jahresbasis ein Anstieg von 0,7 % nach 1,1 % im Vormonat. Die nationale Kern-Inflation wird auf 0,8 % geschätzt nach 0,9 % im März.

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USD/JPY Devisenpaar steht möglicherweise vor markantem Ausbruch!

Das Währungspaar USDJPY bewegt sich oft innerhalb einer langfristigen Range, daher können von Zeit zu Zeit Break-Outs gehandelt werden. Unsere Handbücher für Fortgeschrittene können Sie sich kostenfrei herunterladen.



GBP/USD: Charttechnik und Fundamentaldaten im Überblick

Intermarketanalyse, Technische Analyse, Fundamentaldatenanalyse und Analyse der Price-Action.

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(DailyFX.de - Düsseldorf) – Das Brokerhaus IG Markets taxiert den Cable aktuell auf 1,33624 US-Dollar je GBP. Damit hat sich das Währungspaar GBPUSD zur Stunde auf Tageskerzenbasis um 0,37 % erholt. Auf Wochenkerzenbasis steht ein leichtes Plus von 0,2 % zu Buche.

Auf Tagesbasis leichte Erholung

Zuletzt unterschritt der Cable das 38,2 % Fibonacci-Retracement, erreichte aber in der Folge nicht mehr das 50% Fibo-Retracement, das bei 1,3090 US Dollar je GBP verläuft und erholte sich in den letzten Handelstagen wieder zurück bis zum 38,2 % Level. Gestern prallte das britische Pfund gegen den Greenback das erste Mal an dieser technischen Hürde ab, heute kann das Währungspaar zur Stunde ebenfalls nicht darüber steigen.

Welche Faktoren könnten den GBPUSD im zweiten Quartal beeinflußen? Erfahren Sie es in unserer exklusiven GBPUSD-Prognose, die Sie hier kostenfrei herunterladen können.

Auf Vier-Stunden-Basis sieht es nach einer bärischen Flagge aus

Schauen wir auf das Vier-Stunden-Chart, dann wird ersichtlich, dass sich die zuletzt ereignete Erholung in Form einer bärischen Flagge darstellt. Die untere Trendlinie dieser Flagge verläuft in etwa bei 1,3365 US Dollar je GBP. Schlusskurse darunter könnten für kurzfristig orientierte Trader interessant werden. In diesem Fall würde der Ausbruch nach unten die Fortsetzung des übergeordneten Trends signalisieren. Hingegen dürfte ein Ausbruch nach oben aus der Flagge die Fortsetzung der Erholung andeuten.

Mit den Top-Trading Lektionen, die Sie kostenfrei herunterladen können, erlangen Sie sehr wichtige Skills für den Handel an den Forex-Märkten. Seien Sie immer einen Schritt voraus.

GBP/USD Chart auf Vier-Stunden-Basis

GBP USD Chart Vier-Stunden

Quelle: IG Handelsplattform

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Auf Wochenbasis könnte ein Retest der unterschrittenen Trendlinie erfolgen

Sollte die Flagge tatsächlich nach oben hin verlassen werden, dann wäre ein Ansteuern der kürzlich unterschrittenen Aufwärtstrendlinie bei ca. 1,3545 US Dollar je GBP denkbar. Solch ein Retest ist derzeit aus Sicht der Fundamentalindikatoren ebenfalls nicht auszuschließen. Sollte allerdings die Flagge nach unten aufgelöst werden, dann käme mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schnell das besagte 50 % Fibo-Level wieder auf die Agenda als Ziel. Nicht unerwähnt dabei sollte bleiben, dass auch der 100-Wochen-Durchschnitt im selben Kursbereich verläuft und sich in dort damit ein starker Kreuzwiderstand befindet.

GBP USD Chart auf Wochenbasis

GBP USD Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Fundamentaler Überblick

Die fundamentale Lage stellt sich derzeit nicht wirklich eindeutig dar, wenn auch seit letzter Woche mit positiver Tendenz, insbesondere was die Einkaufsmanagerindizes sowie die Einzelhandelsumsätze angeht. Zuvor waren die Inflationsdaten sowie die Daten zum BIP Wachstum unter den Erwartungen der Marktteilnehmer ausgefallen und bestärkten damit den Abwärtstrend im Cable. Nun zeigt sich aber so langsam eine positive Tendenz.

  • Einzelhandelsumsätze stiegen per April um 1,4 % nach 1,3 % im März. Die Märzdaten wurden dabei von 1,1 % nach oben revidiert.
  • Markit Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel per Monat Mai mit 54,4 über der Erwartung von 53,5 aus, nach 53,9 im Vormonat.
  • Der für GB wichtige Markit Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe fiel am Dienstag mit 54 deutlich über der Erwartung von 52,9 aus nach 52,8 im Vormonat
  • Der Einkaufsmanagerindex für das Baugewerbe lag per Mai mit 52,5 ebenfalls über der Erwartung von 52 nach 52,5 im Vormonat.

Bleiben Sie mit Hilfe unserer kostenfreien Webinare immer auf dem Laufenden, was die aktuellen Entwicklungen an den Märkten angeht. Sie können dabei ebenso mit unseren Analysten in Kontakt treten und Wunschanalysen äußern.

GB Einkaufsmanagerindizes

GB Einkaufsmanagerindizes

Quelle: DailyFX Research

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Gold-Prognose: Zwischenwahlen könnten zu Katalysator für Ausbruch nach oben werden

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Gold

Fundamentalprognose für Gold: Neutral

Gold – Preisanalyse und Gesprächsansätze:

  • Nach einer unruhigen Woche schloss der Goldpreis neutral
  • Zwischenwahlen in den USA und Federal Reserve stehen auf der Tagesordnung

In unserer vierteljährlichen Gold-Prognose erfahren Sie mehr darüber, was den Preis bis Mitte des Jahres bestimmen wird.

Der Goldpreis verzeichnete eine relativ unruhige Woche. Das Edelmetall erreichte ein Tief von 1.211 Dollar, bevor es wieder in Richtung 1.230 Dollar zulegte. Letztlich kam es zu einem neutralen Wochenschluss des Edelmetalls. Die Erholung des Goldpreises lässt sich weitgehend den Zugewinnen zuschreiben, die der chinesische Yuan verzeichnete. Dieser wird für die Preisbewegung des Edelmetalls zunehmend bestimmend. Somit konnte sich Gold auf höheren Niveaus konsolidieren und es bestehen keine Hinweise auf einen unmittelbaren Ausbruch. Der Ausblick für Gold ist daher neutral.

Zwischenwahlen in den USA und Federal Reserve auf dem Programm

Mit Blick auf die bevorstehende Woche wird die Aufmerksamkeit vor allem der politischen Front in den USA gelten, wo die Zwischenwahlen anstehen. Angesichts der aktuellen Umfragedaten und historischen Werten besteht ein größeres Risiko, dass Präsident Trump und die republikanische Partei das Unterhaus im Kongress an die demokratische Partei verlieren könnten. Dies könnte effektiv zu einem politischen Stillstand in Washington führen. Dadurch könnten der US-Dollar und die Aktienmärkte abrutschen, da Trump potenziell vor höheren Hindernissen stehen würde, um seine innenpolitische Agenda durchzusetzen. Die anfängliche Reaktion auf solch einen Ausgang könnte somit ein steigender Goldpreis sein.

Der Goldpreis könnte jedoch von der bevorstehenden Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve beeinträchtigt werden. Es wird zwar nicht erwartet, dass die Fed die Zinsen anheben wird (es wird eine Zinsanhebung für Dezember erwartet). Die Federal Reserve könnte aber wieder eine positive Einschätzung der US-Wirtschaft signalisieren und sich für weitere Zinsanhebungen aussprechen, was das Edelmetall belasten würde.

Wirtschaftskalender für die nächste Woche

WIRTSCHAFTSKALENDER

GOLDPREIS-CHART: Tageschart (Juli 2018 bis August 2018)

GOLD – Tageschart

Chart von IG

1.240 Dollar bleibt der Stolperstein für die Gold-Bullen. Der Preis schafft es nicht, fest über dieses Niveau durchzubrechen. Ein Schluss darüber könnte den Bereich in Richtung des Swing-Hochs vom 9. Juli (1.265 Dollar) eröffnen. Nach unten hin fällt ein Cluster von DMAs (50 und 100) mit dem 23,6 % Fibonacci-Retracement (Rückgang von 1.365 Dollar auf 1.160 Dollar) zusammen, was dem Preis solide Unterstützung bietet.



Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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Unmittelbar nach der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex für das erste Quartal 2018 kamen die ersten Gewinnmitnahmen mit sich. Diese hielten sich jedoch in Grenzen. Der unter den Erwartungen liegende jedoch stabile VPI deutet somit darauf hin, dass die australische Zentralbank (RBA) womöglich die Leitzinsen für den Rest des Jahres unverändert lassen wird. Der VPI liegt nun das sechste Mal in Folge unter den Erwartungen.

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Australischer VPI auf Quartalsbasis

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

Neu am Devisenmarkt? Möchten Sie die verschiedenen Ansätze für den Handel besser verstehen? Beginnen Sie jetzt mit unserem kostenlosen DailyFX Einsteiger-Leitfaden.

RBA-Gouverneur Lowe geht von einem sanften Anstieg der Inflation in 2018 aus

Die Zinsen könnten in der Tat in diesem Jahr unverändert bleiben, weil der Gouverneur der australischen Notenbank Herr Lowe eher davon ausgeht, dass die Inflation nur schleppend wieder in die Mitte des von der RBA angestrebten Ziel von 2% bis 3% zurückkehrt. Ein wichtiger Treiber für den schleppenden Anstieg sei das schwache Preiswachstum, welches einen großen Teil der Industrieländer betrifft. Erste Anzeichen einer Verbesserung könnten eventuell in den kommenden Arbeitsmarkt-und Beschäftigungsdaten gesehen werden. Eine höhere Beschäftigungsrate kann volkswirtschaftlich den Arbeitsmarkt straffen und das Lohnwachstum und die Inflation mit der Zeit ankurbeln.

Australischer Dollar (AUD) kämpft quer durch die Bank um das untere Keltner-Band

Bei einem Blick auf die Devisenpaare der größten Handelspartner Australiens fällt auch Wochenbasis auf, dass die Bullen derzeit um eine Verteidigung des unteren Keltner-Band kämpfen. Ein Fall unterhalb dieser markanten Ebene könnte den Abwertungsdruck erhöhen und die australische Landeswährung unter Druck setzen. Hier sind nun die Bullen gefragt. Sie sollten um Schadensbegrenzung bemüht sein und zumindest auf Wochenschlusskursbasis das untere Keltner-Band für sich gewinnen.

Wie geht es mit dem Aussie weiter? Hier erhalten Sie unsere kostenfreie US-Dollar-Prognose für das zweite Quartal 2018.

Major-FX Paare kämpfen auf Wochenbasis um unteres Keltner-Band

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

AUD/USD: Kampf um Schlüsselunterstützung dauert an

Bereits in meiner Analyse über den Aussie in dieser Woche berichtete ich darüber, dass eine bedeutende Schlüsselunterstützung im Fokus der Anleger steht. Nach der Veröffentlichung des VPI drückten den Bären weiter auf den Kurs. Die womöglich zurückkehrende Dollar-Schwäche könnte dem Aussie weiter belasten. Auf Wochenbasis wurde nach der Preisgabe des Wochenpivotpunktes bei 0,7712 USD rasch das untere Keltner-Band bei 0,7652 USD angepeilt. Derzeit kämpfen die Bären auch noch um die Übernahme der Unterseite des aufwärtsgerichteten Trendkanals. Sollten die Bären tatsächlich erfolgreich sein, so könnte der Kurs weiter gen Süden gehen. Der anziehende Dollar könnte den Bären in die Karten spielen.

Wie sieht die Stimmung der Aussie-Anleger bei IG aus? Sind sie mehrheitlich Long oder Short positioniert? Mit unserem kostenfreien IG Sentiment können sich die Positionierung analysieren und ggf. in Ihre Handelsentscheidung mit einbauen.

AUD-USD auf Wochenbasis

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

Quelle: IG Handelsplattform

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

@SalahBouhmidi

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen


Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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Bei einem Blick auf die fünf größten Handelspartner von Neuseeland fällt, auf das wir ein sehr ausgeglichenes Bild vorfinden. Den größten Aufwertungsschub jedoch konnte der neuseeländische Dollar zum australischen Dollar erfahren. Dies könnte natürlich auf die steigenden Rohstoffpreise zurückführbar sein. Gefolgt vom NZD/AUD konnte der NZD zum USD rund 2 Prozent im vergangenen Quartal hinzugewinnen. Die Dollar-Schwäche macht sich somit auch im NZD bemerkbar und wurde auch von den Bullen genutzt. Die größten Abschläge erfuhr der NZD gegenüber der japanischen Währung Yen und der chinesischen Währung Yuan. Für unseren weiteren Ausblick werden wir nun im Folgenden uns mit dem NZD/USD und dem NZD/JPY beschäftigen.

Das erste Quartal 2018 für den NZD ist durchwachsen gewesen, was folgt nun…?

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: DailyFX Research

Wollen Sie mehr über den neuseeländischen Dollar wissen? Dann leisten Sie Herrn Bouhmidi bei seinem täglichen Forex Marktüberblick Gesellschaft: Mo – Do um 09:30 Uhr.

NZD/USD: 40-Wochen-Linie gibt den Bullen halt

Seit nun mehr als 13 Handelswochen konnte der Kiwi die bedeutende 40-Wochen-Gleitende-Durchschnittslinie verteidigen. Mit der Übernahme der 40-Wochen-Linie Anfang Januar konnte die Aufwertungsrallye bestärkt werden. Aktuell wird der Kiwi vom Brokerhaus IG Markets auf 0,7283 US-Dollar taxiert. Damit liegt der Kurs rund 0,72 Prozentpunkte höher als vor einer Woche. Aktuell versuchen die Bullen auf Wochenbasis das 38,20-%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von Juli 2014 bei 0,7210 US-Dollar zu erobern. Sollten die Bullen erfolgreich auf Wochenschlusskursbasis dieses Kursniveau halten, stehen die Chancen nicht schlecht für einen Angriff des Verlaufshochs von Juli 2017 bei 0,75165 US-Dollar. Hierfür muss jedoch noch das obere Keltner-Band bei 0,7304 USD überwunden werden. Hier nach bildet das 50-%-Fibonacci-Retracement eine übergeordnete Widerstandszone. Eine konsequente Übernahme dieses Retracement könnte mittelfristig die 0,75 US-Dollar-Marke zu einer bedeutenden Unterstützung werden lassen. An der Unterseite würde es für den Kiwi brenzlig werden, wenn die genannte 40-Wochen-Linie von den Bullen preisgeben wird.

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NZD-USD auf Wochenbasis

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: IG Handelsplattform

NZD/JPY: Angriff auf die Trendunterseite wurde erfolgreich abgewehrt

Die generelle Yen-Stärke macht sich auch im NZD bemerkbar. Wie bereits erwähnt hat der NZD am meisten von den fünf größten Handelspartnern gegenüber den Yen nachgelassen. Dies könnte nun einige gute Trading-Chancen ermöglichen. Grundsätzliche Frage hier ist nun, ob die Rallye fortgesetzt wird oder ob es nun zu einer Gegenoffensive der Bullen kommt? Hierfür bedarf es einen näheren Blick auf den Wochenchart des Devisenpaares NZD/JPY. Die Bullen konnten in der vergangenen Woche erste Zeichen eine Trendumkehr zeigen. Durch die Verteidigung der Trendkanalunterseite bei 75,674 Yen konnte die Abwärtsfahrt zumindest kurzfristig gestoppt werden. Anschließend konnten die Bullen beflügelt werden. Derzeit kämpfen die Bullen um die Übernahme des unteren Keltner-Bandes. Gelingt dies auf Wochenschlusskursbasis könnte in der Tat die Wahrscheinlichkeit für eine Gegenoffensive erhöht werden. Schaffen die Bullen es jedoch nicht weitere bullische Impulse zu setzen könnte der Kurs versuchen erneut die Trendkanalunterseite zu testen. Dabei sollten die Bullen weiterhin dieses Niveau verteidigen, ansonsten könnte die Abwertungsrallye weiter an Fahrt hinzugewinnen.

NZD-JPY auf Wochenbasis

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: IG Handelsplattform

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Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

@SalahBouhmidi



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