Prognosen

US-Dollar wartet auf Yellen-Rede um weiter steigen zu können


US-Dollar wartet auf Yellen-Rede um weiter steigen zu können

Fundamentalprognose für den US-Dollar: Bullisch

  • Der US-Dollar litt unter einem zaghaften FOMC-Protokoll und entäuschenden VPI-Daten
  • Insgesamt scheint der fundamentale Hintergrund immer noch eindeutig unterstützend
  • Eine Yellen-Rede, die sich für eine präventive Straffung ausspricht, könnte die US-Dollar-Rally neu beleben

Möchten Sie unsere US-Dollar-Prognose für das gesamte vierte Quartal lesen? Sie finden sie hier!

Der US-Dollar verbrachte die letzte Woche beharrlich in der Defensive, da Trader sich von den Zugewinnen zurückzogen, die sich aufgrund der sich festigenden Erwartungen einer Zinsanhebung seit Mitte September entwickelt hatten. Das Protokoll der FOMC-Sitzung des letzten Monats wies große Sorge über Aussichten auf eine Reflation aus, die allem Anschein nach von enttäuschenden VPI-Statistiken, die am Freitag veröffentlicht worden waren, untermauert wurde.

Die Fed Funds Futures implizieren eine Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Rahmen der letzten Sitzung des Zinsausschusses im Dezember von 73,3 Prozent. Das stellt einen Rückgang von 78,5 Prozent während der Vorwoche dar. Der Wert liegt jedoch auch meilenweit über der 38,9 Prozent Wahrscheinlichkeit, die Trader solch einem Szenarion einen Monat zuvor noch zugewiesen hatten. Dies spricht für einen zugrundeliegenden fundamentalen Hintergrund, der unterstützender ist, als die Performance der letzten Woche implizieren mag.

Die kommende Woche bringt zahlreiche Wirtschaftsdaten von staatlicher Seite. Das meiste davon wird aber wahrscheinlich keine zu großen Auswirkungen auf die Erwartungen in Hinblick auf die Geldpolitik haben. Das Beige Book der Fed, eine Erhebung der regionalen Wirtschaftsbedingungen, stellt möglicherweise die einzige Ausnahme dar. Falls dem so sein sollte, so scheint es, lösen sich die Kräfte, die die Inflation zurückhalten, auf, wie die straffungsorientierten Angehörigen des FOMC argumentieren, und der Greenback könnte neuen Auftrieb erhalten.

Es dürften jedoch die Kommentare von Fed-Vertretern sein, die sich am einflussreichsten erweisen. Dabei steht verständlicherweise eine Rede der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen im Mittelpunkt. Die Notenbank-Chefin hat kein Geheimnis aus ihrer Präferenz für eine Fortsetzung der Reduzierung geldpolitischer Anreize gemacht. Dieses Mal wird wohl mehr davon kommen. Dabei würde eine Betonung der Notwendigkeit, einem übermäßigen Preiswachstum präventiv zuvor zu kommen, signalisieren, dass eine Zinsanhebung im Dezember so gut wie feststeht.

Die Präsidenten der New York und San Francisco Feds Bill Dudley und John Williams – einflussreiche Angehörige des zentristischen Kerns des FOMC und enge Vertraute Yellens – haben in den letzten Wochen vielsagende Kommentare gegeben. Beide schlugen vor, die Vermeidung einer Inflation über dem Ziel bedeute eine Straffung bereits bevor das Zwei-Prozent-Ziel erreicht wird, anstatt darauf zu warten, dass es sich realisiert.

Yellen könnte im Rahmen der G-30-Gruppe mit Kollegen von der PBOC, der BOJ und der EZB während des Wochenendes einen Vorgeschmack auf das geben, was am Freitag kommt. Auch Dudley wird Mitte der Woche eine Rede halten und könnte weitere Einsichten bieten. Dies könnte trotz der jüngsten Enttäuschungen bei den Daten und möglichen Enttäuschungen, die in den nächsten sechs Wochen noch kommen, die Überzeugung, das im Dezember eine Zinsanhebung kommt, stärken und der US-Dollar würde mit Wahrscheinlichkeit zulegen.



Euro wartet auf VPI-Veröffentlichung als letzten Halt vor EZB-Sitzung nächste Woche

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Euro wartet auf VPI-Veröffentlichung als letzten Halt vor EZB-Sitzung nächste Woche

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Der Euro schloss die letzte Woche irgendwo in der Mitte; das Währungspaar EUR/USD konnte +0,76 Prozent zulegen und das Währungspaar EUR/GBP verlor -0,90 Prozent.

- Laut dem CFTC COT-Report stiegen nichtkommerzielle Euro Netto-Longs während der Woche bis 10. Oktober 2017 zurück auf das höchste Niveau des Jahres und dem höchsten seit Mai 2011.

- Die Positionierung der Privat-Trader deutet auf gemischte Handelsbedingungen für das Währungspaar EUR/USD in den kommenden Tagen hin.

Der Euro hatte eine weitere durchwachsene Woche und schloss unter den führenden Währungen, die von DailyFX Research abgedeckt werden, genau in der Mitte. Während das Währungspaar EUR/USD in der ersten Oktoberwoche unter den EUR-Paaren am schlechtesten abschnitt und EUR/GBP unter den EUR-Paaren am besten, gilt für die vergangene Woche das Gegenteil: EUR/GBP verlor -0,90 Prozent und EUR/USD gewann +0,76 Prozent.

Der Wirtschaftskalender für Oktober wird wahrscheinlich während des größten Teils der bevorstehenden Woche leicht bleiben; es gibt aber einige wichtige Veröffentlichungen, die zur Formung der Erwartungen für EUR-Paare im Vorfeld der geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank in der folgenden Woche beitragen werden.

Vor allem der endgültige Verbraucherindex für September am Dienstag, der den Erwartungen zufolge im Vergleich zu dem vorläufigen Wert unverändert bei +1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr bleiben wird, hält die Tür für die EZB offen, bereits ab 26. Oktober mit einer Drosselung ihres QE-Programms zu beginnen. Die Fünf-Jahres, Fünf-Jahres Inflations-Swap-Forwards, ein Maßstab für die mittelfristige Inflation (und einer der von EZB-Präsident Draghi bevorzugten Maßstäbe), schloss die letzte Woche bei 1,639 Prozent. Ein Rückgang von 1,652 Prozent in der Vorwoche, aber ein Zugewinn von 1,605 Prozent einen Monat zuvor.

Im Vorfeld der Oktober Sitzung der EZB weisen – mit Ausnahme der jüngsten Spannungen in Katalonien, Spanien – alle Trends in die richtige Richtung für den Euro. Die Wirtschaftsdaten der Euro-Zone bleiben laut dem Citi Economic Surprise Index im Vergleich zu den Erwartungen der Analysten stark. Der CESI für die Eurozone stieg von +45,8 in der Vorwoche und von +18,4 am 15. September zum Ende der Woche auf +55,7.

In Anbetracht dessen, dass Wirtschaftsdatentrends und Inflationserwartungen in der Euro-Zone fest bleiben, gibt es nur wenige Gründe dafür, davon auszugehen, dass die Meinung des EZB-Vorstands über den Zustand der Wirtschaft in der Euro-Zone sich in den letzten Wochen stark geändert hat oder vor seiner nächsten Sitzung am 26. Oktober noch sehr ändern wird.

Schauen Sie in unsere Euro-Prognose für das vierte Quartal 2017 und in die DailyFX Trading-Leitfäden.



JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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Während die EZB und die FED derzeit durchaus Handlungsspielräume für die künftigen geldpolitischen Maßnahmen zulassen, sind dagegen die japanischen Währungshüter in ihrem geldpolitischen Kurs klar und direkt. Das bekannte Inflationsziel von 2 Prozentpunkten wird aktuell von den führenden Industriestaaten nicht eingehalten. Die BOJ lässt keine Zweifel übrig und rechnet neuerdings nicht mit einem Erreichen des 2%-Ziel vor dem Jahr 2019. Dies ist im Vergleich zu den anderen führenden Währungsräumen ein klares Statement an die Kapitalmärkte. Seit der Einführung des Zieles der Preisniveaustabilität im Jahre 2013, wurde die 2%-Marke bereits sechsmal verschoben. Ein Blick auf das Zinsniveau der der führenden Zentralbanken zeigt, dass der Leitzinssatz der BOJ negativ (-0,10%) ist. Dies ist u.a. ein Faktor, weshalb das Inflationsziel nicht erreicht werden kann. Folgende Abbildung illustriert die aktuellen Leitzinssätze:

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

In dieser kurz-bis mittelfristigen Prognose wird das Augenmerk auf den Yen gelegt. Für die Prognose werden die Devisenpaare EUR/JPY und USD/JPY genauer Betrachtet, um Aussagen über den weiteren Werdegang der japanischen Währung treffen zu können. Zunächst schauen wir uns den EUR/JPY an. Nachfolgend der Chart zum Devisenpaar Euro/Yen auf Wochenbasis:

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das dritte Quartal in USD/JPY prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

Chart erstellt mit IG Charts (EUR/JPY Wochenchart)

Der Euro befindet sich gegenüber dem Yen weiterhin in einer Bullenrallye, der nach dem Notenbanktreffen in Jackson Hole signifikant an Fahrt aufgenommen hat. Der Euro befindet sich aktuell auf Wochenbasis kurz oberhalb der bedeutungsvollen 61,80 % Fibonacci-Retracement (128,504 Yen). Zurzeit kämpft der Euro um die Unterstützung auf Wochenbasis bei 130,87 Yen. Sollten die Bullen die Unterstützung erobern, können noch höhere Kursziele erreicht werde. Kurzfristig ist dann das Erreichen der 132 Yen potenziell möglich. Gelingt es den Bullen nicht das 61,8% -Retracement konsequent auf Schlusskursbasis zu halten, ist ein weiterer Rückfall auf 125 Yen möglich.

Ein Blick auf das Devisenpaar USD/JPY zeigt ein ähnliches Bild. Der jüngste Abwärtsimpuls resultiert aus der hohen Risikoaversion infolge eines weiteren Raketentests der Nordkoreaner, woraufhin der Yen stark aufwertete. Danach folgte eine Phase der Konsolidierung und zuletzt gab der Yen einen Teil seiner Gewinne ab, da die Kurse an der Wall Street sich erholten.

Wenn sich die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer weiter verbessert, dürfte der Greenback seine Erholung von den derzeitigen Kursniveaus fortsetzen. Der USD/JPY bewegt sich weiterhin mit einer bärischen Tendenz, aber die jüngste Rallye hat den Druck etwas gemildert.

Ein Rückgang unter das 50%-Fibonacci-Retracement bei 108,619 Yen, würde das Abwärtspotenzial erhöhen. Ein Fall unter das 50%-Fibonacci-Retracement könnte, auch den Abwärtsdruck kurzfristig mindestens Richtung des 38%-Fibonacci-Retracement bei 106,347 Yen bringen. Auf der Oberseite liegt der nächste Chartwiderstand beim 61,80 Fibonacci-Retracement bei 110,89 Yen. Ein Druchbruch dieser Marke, könnte den US-Dollar beflügeln und sogar den übergeordneten Abwärtstrend kurzzeitig zum Stoppen zwingen. Bei einem näheren Blick auf den RSI wird deutlich, dass der RSI aktuell weder über noch unterverkauft ist.

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

Chart erstellt mit IG Charts (USD/JPY Wochenchart)

Die Daten der Retail-Trader zeigen, dass 71,3% der Trader Netto-Long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 2,48 zu 1. Wir verwenden das IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Long sind, könnte ein Hinweis sein, dass die Kurse im USDJPY in Zukunft fallen könnten. Vergangene Veränderungen im Sentiment warnen vor einer vorübergehenden Änderung im USDJPY. Der Kurs könnte sich aufgrund des Sentiments weniger in die Bullen Richtung bewegen.

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

Geopolitische Unsicherheiten bleiben m. E. kurz-und mittelfristig der hauptsächliche Grund für Aufwertungspotenziale des Yen. Dies liegt auf der Hand, da die BOJ langfristig nicht an ein Ende der expansiven Geldpolitik denkt. Alles in allem ist der weitere Werdegang des Yen durchwachsen. Ich bleibe mit einer neutralen Haltung an der Seitenlinie und warte auf signifikante Impulse in den nächsten zwei bis drei Wochen.

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

@SalahBouhmidi



Britisches Pfund: Gehen Sie von unruhigem Seitwärtshandel aus

Financial markets, economics, fundamental and technical analysis.

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Britisches Pfund: Gehen Sie von unruhigem Seitwärtshandel aus

Fundamentalprognose für das Britische Pfund: Neutral

  • Insgesamt war die letzte Woche eine gute Woche für das Britische Pfund, denn es erhielt durch straffungsorientierte Zinskommentare Aufwind.
  • Allerdings werden die Brexit-Verhandlungen und die Innenpolitik in den kommenden Tagen immer noch wichtige Treiber darstellen.
  • Schauen Sie in den DailyFX-Wirtschaftskalender , um herauszufinden, welche der wesentlichen Eventrisiken, die sich auf die Devisenmärkte auswirken, im DailyFX Webinar-Kalender abgedeckt werden.

In der letzten Woche wurde erwartet, dass sich alles um das legislative Programm der Regierung und den Brexit drehen würde, da die britische Premierministerin Theresa May sich nach Brüssel begab, um mit dem Verfahren zum Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union zu beginnen. Dann stellten sich jedoch die Zinsen als der primäre Treiber für Bewegungen des Britischen Pfunds heraus.

Zunächst war es der Gouverneur der Bank of England Mark Carney, der in seiner verspäteteten Mansion House Rede mit außergewöhnlich defensiven Kommentaren die Währung steil nach unten schickte. Ihm folgte jedoch der leitende Wirtschaftsexperte der Notenbank Andy Haldane, der Carney in einer viel straffungsorientierteren Rede, die für die Märkte wichtiger war als die Rede der Queen, in der sie das Regierungsprogramm vorstellte, widersprach. Das Resultat war ein Rücksetzer des Pfunds nach Carney, gefolgt von einem Sprung nach Haldane und dann stetigen Kursgewinnen.

Man kann aber wohl davon ausgehen, dass der Gedanke, dass die Zinsen in Großbritannien schon eher als erwartet angehoben werden könnten, jetzt bereits vollständig mit eingepreist ist. Und das könnte bedeuten, dass das Rampenlicht sich in den kommenden Tagen wieder zurück auf die Brexit-Verhandlungen und den brüchigen Zustand der britischen Regierung richtet.

Wie wir zuvor bereits geschrieben haben wird das Pfund wahrscheinlich zum Spielball von aus beiden Lagern der Brexit-Gesprächen durchsickernden Informationen werden, wobei Hinweise auf einen „weichen“ Brexit die Währung wahrscheinlich nach oben und Hinweise auf einen „harten“ Brexit die Währung wahrscheinlich nach unten schicken werden. Weiterhin ist es, zum Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wird, May noch nicht gelungen, eine Einigung mit der nordirischen Democratic Unionist Party, die ihr eine Mehrheit im britischen Parlament verschaffen soll, nachdem ihr dies bei den jüngsten Parlamentswahlen nicht gelungen war, zu erzielen.

Auch hier wären Hinweise auf eine Einigung, die es der Regierung ermöglichen, ihr Programm durchzusetzen, aller Wahrscheinlichkeit positiv für das Pfund, während ein Streit zwischen May und der DUP negativ wäre. Nachdem auch die IG Client Sentiment Daten kein starkes Signal in die eine oder andere Richtung ausweisen, wird es in der kommenden Woche sehr wahrscheinlich zu einem unruhigen Seitwärtshandel kommen.

Was sind die Treiber der wichtigsten Währungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2017? Finden Sie es heraus - in unseren kostenlosen DailyFX Quartalsprognosen



Goldpreis beendet nach enttäuschendem VPI vierwöchige Verlustphase


Goldpreis beendet nach enttäuschendem VPI vierwöchige Verlustphase

Fundamentalprognose für Gold:Neutral

Gold beendete eine vierwöchige Verlustphase. Vor Handelsschluss am Freitag in New York hatte das Edelmetall fast 2 Prozent zugelegt und notierte bei 1.301 US-Dollar. Die Zugewinne gehen mit einer weiteren Stärke in den breiteren Aktienmärkten einher. Der DXY drehte sich diese Woche am kritischen Widerstand.

Das veröffentlichte Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung des FOMC wies eine nach wie vor bestehende Besorgnis innerhalb des Ausschusses aus, dass der derzeit verhaltene Inflationsausblick möglicherweise doch keine transitorische Entwicklung ist. Die darauffolgende Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (VPI) für die USA unterstrich diese Besorgnis zusätzlich. Sowohl die Gesamt- als auch die Kernrate des Preiswachstums blieben hinter den Konsensschätzungen zurück. Sollte die schwache Inflation auch weiterhin die Exit-Strategie der Notenbank plagen, könnte Gold profitieren, da der Dollar wahrscheinlich weiter unter Druck bleiben wird.

Zu Beginn der nächsten Woche werden Trader genau auf die Serie von Notenbankkommentaren von Seiten der stimmberechtigten FOMC-Angehörigen William Dudley, Robert Kaplan, Patrick Harker und der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen achten. Was den Goldpreis betrifft besteht, obwohl der breitere Ausblick immer noch konstruktiv ist, das Risiko eines kurzfristigen Preisrücksetzers.

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Goldpreis beendet nach enttäuschendem VPI vierwöchige Verlustphase
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Gold Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +3,92 (79,7 Prozent der Trader sind Long) – bärischer Wert.
  • Die Long-Positionen sind 5,1 Prozent niedriger als gestern, aber 7,6 Prozent höher als gestern.
  • Die Short-Positionen sind 0,6 Prozent höher als gestern und 3,1 Prozent höher als letzte Woche.
  • Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Haltung ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Goldpreis weiter fallen könnte. Die Privat-Anleger sind jedoch weniger Netto-Long als gestern, aber stärker Netto-Long als letzte Woche und die Kombination aus aktueller Positionierung und jüngsten Veränderungen verleiht uns aus Sentiment-Perspektvie einen weiterhin gemischten Gold-Kassa-Trading-Bias.

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Gold-Tageschart

Goldpreis beendet nach enttäuschendem VPI vierwöchige Verlustphase

Gold erholte sich von dem 61,8 Prozent Retracement der Juli-Zugewinne bei 1.263 US-Dollar früher im Monat. Die darauffolgende Rally brach vor Wochenschluss durch den Widerstand bei 1.295/1.298 US-Dollar. Ein Schluss über diesem Niveaus belässt den Blick weiter nach oben gewichtet, mit Topside-Zielen bei 1.320 US-Dollar, unterstützt von dem Jahresschlusshoch bei 1.346 US-Dollar. Beachten Sie, dass der Preis inzwischen sechs Tage in Folge Zugewinne verzeichnet hat und Gold somit für einen gewissen Erschöpfungs-Rücksetzer anfällig ist, bevor die Zugewinne sich fortsetzen.

Gold 240 Min.

Goldpreis beendet nach enttäuschendem VPI vierwöchige Verlustphase

Goldpreis beendet nach enttäuschendem VPI vierwöchige Verlustphase

Ein genauerer Blick auf die Preisbewegung zeigt einen Ausbruch aus dem absteigenden Kanal, den wir bereits seit dem letzten Monat beobachten. Dabei bietet eine neu gebildete aufsteigende Neigung Orientierung für weitere Zugewinne. Achten Sie auf anfängliche Unterstützung entlang der Medianlinie / 1.290 US-Dollar. Die kurzfristige bullische Entkräftigung wird auf 1.279/1.281 US-Dollar angehoben.

Ein Ausbruch über die Kanalwiderstandsziele geht anfänglich in Richtung 1.309 US-Dollar, unterstützt von 1.320 US-Dollar. Fazit: Aus Trading-Perspektive werde ich zu Beginn der nächsten Woche auf Schwäche achten, die günstige Long-Einstiege bietet, während der Preis über 1.279 US-Dollar liegt.



Der Weg des geringsten Widerstands könnte den Australischen Dollar nach unten führen

Financial markets, economics, journalism and fundamental analysis.

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Der Weg des geringsten Widerstands könnte den Australischen Dollar nach unten führen

Fundamentalprognose für den Australischen Dollar: Bärisch

  • Der Australische Dollar hat sich gegenüber seinem US-Gegenstück in der letzten Woche nicht viel bewegt
  • Er ist jedoch ein wenig abgerutscht und hat gegenüber anderen „Rohstoff-Währungen“ Boden verloren
  • Die nächste Woche könnte schwierig werden - einfach nur aufgrund eines Mangels an wahrscheinlichen Treibern; achten Sie aber genau auf den Ölpreis.

In den DailyFX Webinaren werden alle wichtigen australischen Wirtschaftsmeldungen live abgedeckt.

Der Australische Dollar tat sich letzte Woche gegenüber dem großen Bruder aus den USA ein wenig schwer, schloss am Freitag aber nicht weit davon, wo er am Montag angefangen hatte.

Gegenüber anderen Rohstoffwährungen geriet er hingegen stärker unter Druck, was den Aussichten für das Währungspaar AUD/USD wahrscheinlich nicht zuträglich sein wird. Ungeachtet dessen, ob sie damit richtig liegen oder nicht, sehen Anleger nun die Notenbanken in Kanada und Neuseeland als in ihrer Geldpolitik weniger defensiv als die Reserve Bank of Australia. Die Notenbank Neuseelands beließ ihre Zinsen letzte Woche auf den Rekordtiefs, veröffentlichte jedoch einer Erklärung, die die Märkte etwas stärker straffungsorientierter werteten als zuvor. Was Kanada betrifft gab es starke Einzelhandelszahlen, die die Anleger zu der Vermutung veranlassten, dass höhere Zinsen nicht soweit entfernt sind, wie zuvor.

Demgegenüber zeigte das Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der Reserve Bank of Australia , dass die Zinsentscheider bedacht waren, die Zinsen, die sich derzeit auf einem Rekordtief befinden, mehr oder weniger dort zu halten, wo sie sind.

Es lässt sich darüber streiten, ob das so genau stimmt und ob diese Notenbanken kurz vor Zinsanhebungen stehen; im Moment ist das aber nicht wichtig. Der schwächere Ölpreis hilft dem breiteren Rohstoffkomplex ebenfalls nicht und da Australien ein wichtiger Produzent von Rohmaterialien ist, belasten sie ebenfalls das Paar AUD/USD. Dadurch gerät der Australische Dollar zu Beginn der neuen Woche, während der nicht viele australische Wirtschaftsmeldungen anstehen, ziemlich unter Druck.

Anleger wissen, dass die RBA den lokalen Eigenheimmarkt genau beobachtet. Sie erklärt es ihnen so oft, dass es den Anlegern wohl kaum entgangen sein dürfte. Am Donnerstag, wenn die Zahlen für die Eigenheimverkäufe der Housing Industry Association für Mai veröffentlicht werden, wird es in dieser Hinsicht zu etwas Klarheit kommen. Falls die Zahlen solide sein sollten, könnten sie das Währungspaar AUD/USD nach oben schicken, wie auch der Überblick über das Privatsektor-Kreditgeschäft am Freitag.

Von diesen beiden Datenpunkten aber einmal abgesehen, wird das WährungspaarAUD/USD den umfangreicheren US-Zahlen ausgeliefert sein. Sollten diese wie erwartet ausfallen, könnten sie das Paar unter fundamentalen Druck setzen. Achten Sie genau auf den Ölpreis und die Wirtschaftszahlen. Wenn man aber von der Annahme ausgeht, dass es zu keiner größeren Wende beim Rohöl kommt, kann diese Woche von einem bärischen Ausblick ausgegangen werden.



NZD/USD von den oberen Parallelen aus Short am Markt


Gesprächsansätze:

  • Das Währungspaar NZD/USD wird an zwei oberen Parallelen gehandelt
  • Eine Umkehr nach unten würde den Erwartungen entsprechen
  • Angesichts der schwachen Dynamik werden Einstiege bei Rücksetzern bevorzug

Was treibt den Devisenmarkt? In unseren Trading-Leitfäden können Sie es herausfinden.

Das Währungspaar NZD/USD hat während der letzten sechs Wochen eine beeindruckende Rally hingelegt. Es ist von einer beinahe ein Jahr zurückreichenden Parallele um über 500 Pips bis zu einem Paar oberer Parallelen gestiegen. Der Aufwärtsschub seit Donnerstag prallte bei einem erneuten Testen des „Blow-off“-artigen Tages am 14. ab, mit einem kritischen Umkehrtag am 19. dazwischen. Die Kursbewegung an sich ist überzeugend, aber die Tatsache, dass dies an zwei Parallelen stattfindet, in Kombination mit der generell zum Mittel zurückkehrenden Natur des Neuseeland-Dollars, und das Risiko-Chance-Verhältnis verleihen dieser Vorgehensweise ihre Attraktivität.

Wenn auch untergeordnet, weist der jüngste COT-Report aus, dass Großspekulanten ihre Netto-Long-Positionen auf das höchste Niveau seit dem Absturz 2013 anheben.

Zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wird, wird der Neuseeland-Dollar bei 0,7271 USD gehandelt. Ein Einstieg auf dem aktuellen Niveau mit einem Stop bei 0,7334 USD (über dem Hoch vom 14.6.) und einem Ziel von 0,7105 USD (über dem Swing-Day-Hoch vom 21.3. und dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt) bieten ein attraktives Risiko-Chance-Verhältnis von 1:3. Das etwas aggressivere Ziel dieses Trades wäre es darauf zu warten, dass der Neuseeland-Dollar unter die Neigung gehandelt wird, die aus dem August 2015 aufsteigt. Die Dynamik bei Erreichen des ersten Ziels würde diktieren, ob es sich lohnt einen Teil oder die ganze Position für die zusätzlichen 50 Pips oder so zu halten.

Für kurzfristig orientierte Trader wäre die Suche nach Short-Ansätzen auf dem Vier-Stunden- oder dem Stundenchart der bevorzugte Ansatz, um dabei im Rahmen des breiteren Konzepts zu handeln.

NZD/USD: Tageschart

NZD/USD von den oberen Parallelen aus Short am Markt

Trade-Kriterien:

Einstieg: Am Markt, in der Nähe des aktuellen Kurses

Stop: 0,7334 USD

Ziele: 0,7105 USD, ca. 0,7055 USD (bei Dynamik durch das erste Ziel)



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