Prognosen

US-Dollar könnte zulegen, da Ausblick für Fed-Zinsanhebungen über der Basislinie des Marktes liegt

Fundamental analysis, economic and market themes

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US-Dollar könnte zulegen, da Ausblick für Fed-Zinsanhebungen über der Basislinie des Marktes liegt

Fundamentalprognose für den US-Dollar: Neutral

  • Der US-Dollar durchbricht monatelangen Aufwärtstrend, da die Fed-Aussichten sich aufhellen
  • Vor der FOMC-Sitzung könnte es zu weiteren Zugewinnen kommen, da die FOMC-Prognosen über der Basislinie des Marktes liegen
  • Die politischen Entwicklungen in Hinsicht auf die US-Steuerreform in den USA und Maßnahmen im Zusammenhang mit den Mueller-Ermittlungen könnten nach wie vor von Bedeutung sein

Was ist der größte Fehler, den Trader machen, und wie vermeiden Sie ihn? Hier können Sie es herausfinden!

Letzte Woche kam es beim US-Dollar zu einer Rückkehr in die Offensive. Die Währung schaffte es sogar aus einem monatelangen Abwärtstrend gegenüber einem Durchschnitt ihrer wichtigsten Gegenstücke auzubrechen. Eine Verschiebung bei dem eingepreisten Ausblick für die Zinsanhebungen der Fed wies einen dichteren Zinsanhebungspfad für das Jahr 2018 aus. Gleichzeitig drangen auf finanzpolitischer Seite Berichte über einen Infrastrukturausgabenplan, der im Januar veröffentlicht werden soll, nach außen.

Alle Blicke richten sich jetzt auf die letzte geldpolitische Erklärung des FOMC des Jahres. Es wird weithin eine Zinsanhebung erwartet. Dabei implizieren die Fed-Funds-Futures eine Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung von über 98 Prozent. Das bedeutet, marktbewegende Katalysatoren ergeben sich aus der begleitenden Revision der offiziellen Prognosen und der darauffolgenden Pressekonferenz mit der Vorsitzenden Janet Yellen.

Im aktualisierten September-Ausblick ging die Fed von drei Zinsanhebungen im Jahr 2018 aus. Die Märkte sind hingegen nicht so optimistisch. Obwohl es in den letzten Wochen gewiss zu einer straffungsorientierten Verschiebung gekommen ist, rechnen die Märkte in ihrem Basislinien-Ausblick immer noch nur mit einer Zinsanhebung fest und der Möglichkeit einer zweiten. Sollte die Fed bei ihren Plänen bleiben, könnte der Greenback zulegen, wenn die Anleger ihre Position entsprechend neu anpassen.

Auch die Schlagzeilen aus Washington bleiben ein wichtiger Faktor. Trader wägen die schrittweisen Fortschritte bei der Verabschiedung des Steuerreformgesetzes gegen zunehmend entschlossenere Maßnahmen des Sonderermittlers Robert Muelle ab, der die Verbindungen zwischen Russland und der Trump-Wahlkampagne im Jahr 2016 untersucht. Insgesamt düfte alles, was die Aussichten auf finanzpolitische Anreize stärkt, der US-Währung wahrscheinlich helfen und umgekehrt.



Optimismus über Wachstums- und Inflationsprognosen der EZB könnte dem Euro Auftrieb geben

News events, market reactions, and macro trends.

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Optimismus über Wachstums- und Inflationsprognosen der EZB könnte dem Euro Auftrieb geben

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Die Futures-Positionierung bleibt weiterhin eine stärkere Beeinträchtigung des Euro. So bewegt sich die Netto-Long-Positionierung immer noch in der Nähe des 2017-Hochs und auf dem höchsten Niveau seit Mai 2011.

- Die EZB veröffentlicht am Donnerstag die neuen „Staff Economic Projections” (SEPs), wobei die hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie optimistischere Wachstums- und Inflationsprognosen ausweisen werden.

- Der IG Client Sentiment Index deutet auf durchwachsene Bedingungen für das Währungspaar EUR/USD in den kommenden fünf Tagen hin.

Der Euro schloss die letzte Woche irgendwo in der Mitte. Angesichts des dünnen Kalenders war das keine Überraschung. Als wesentlicher Treiber erweisen sich exogene Einflüsse – Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen und der Steuerreform in den USA. Das Währungspaar EUR/USD verlor -1,04 Prozent, während das Währungspaar EUR/GBP -0,39 Prozent abgeben musste.

Während diese thematischen Einflüsse auch in den kommenden Tagen in den Schlagzeilen bleiben werden, geht der Euro mit genügend eigenem Eventrisiko in die neue Woche, das über hinreichend Potenzial für Marktbewegungen verfügt. Auf dem Kalender stehen einige Datenveröffentlichungen, die in den kommenden Tagen für eine geringe Volatilität sorgen dürften (ZEW für die Euro-Zone und Deutschland am Montag; vorläufige Dezember-PMIs am Donnerstag). Ausschlaggebend diese Woche wird aber die Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag sein.

Im Vorfeld der Sitzung verfügt der Euro über solide Fundamentaldaten, die ihn unterstützen. Das Wirtschaftsdatenmoment ließ letzte Woche weiter nach, bleibt aber auf einem mehrjährigen Hoch. Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone schloss am Freitag bei +60,1, ein Rückgang von +70,3 in der Vorwoche, aber immer noch ein höherer Wert als die +58,9 im Vormonat. Die endgültigen PMI-Werte für November zeigten, dass das Wachstumsmoment in der Region sich auf dem stärksten Niveau seit 2011 bewegt.Ansonsten schlossen die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflationsswap-Forwards, ein bevorzugter Maßstab für den Preisdruck des EZB-Präsidenten Draghi, letzte Woche bei 1,708 Prozent und somit höher als die 1,700 Prozent in der Vorwoche und noch höher als der 1,679 Prozent-Wert vor einem Monat.

Angesichts dessen, dass die Euro-Stärke sich während der letzten paar Monate halten konnte und Belegen dafür, dass die Inflationserwartungen weiter einem Aufwärtstrend folgen, dürfte sich die kurzfristige Besorgnis, dass die EZB möglicherweise das Tempo ihrer Anlageankäufe zu Beginn des Jahres 2018 drosseln muss, mindern.

Somit besteht, da die geldpolitische Sitzung im Dezember eine von vier Sitzungen während des Jahres ist, bei denen die neuen „Staff Economic Projections“ (SEP) veröffentlicht werden, eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die EZB ihre Wachstums- und Inflationsprognosen für 2018 revidiert. Und angesichts dessen, wo die oben angesprochenen Indikatoren stehen, besteht das Potenzial für eine positive Überraschung, nämlich Aufwärtskorrekturen der BIP- und VPI-Prognosen.

Obwohl die EZB dem Vorbild der Fed zu folgen scheint (Drosselung des QE-Programms, Verlängerung der Niedrigzinsen ohne zusätzliche Anreize, dann Zinsanhebung nach einer kurzen Eingewöhnungszeit), sind in evtl. Aufwärtskorrekturen der SEP Spekulationen darüber impliziert, dass die EZB ihre QE-Programm schneller drosseln könnte, als derzeit geplant. Das bedeutet, es besteht die Möglichkeit, dass Zinsanhebungen schon früher kommen, als derzeit vom Markt eingepreist (frühestens zweite Hälfte des Jahres 2019). Es ist wichtig, dass wir unsere Hoffnungen darauf, dass eine optimistische EZB sich in einem stärkeren Euro äußert, angesichts dessen, wie der Markt positioniert ist, nicht zu hoch ansetzen, denn der Euro-Long-Trade im Futures-Markt ist bereits übervoll.

Laut dem jüngsten COT-Report der CFTC wurden während der Woche bis 5. Dezember 93.100 Netto-Long-Kontrakte von Spekulanten gehalten. Das ist beinahe das höchste Niveau seit der Woche bis 3. Mai 2011 (als das Währungspaar EUR/USD einen Spitzenwert von etwas unter 1,5000 USD erreichte).

Schauen Sie in unsere Euro-Prognose für das vierte Quartal 2017 und in die DailyFX Trading-Leitfäden.



JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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Während die EZB und die FED derzeit durchaus Handlungsspielräume für die künftigen geldpolitischen Maßnahmen zulassen, sind dagegen die japanischen Währungshüter in ihrem geldpolitischen Kurs klar und direkt. Das bekannte Inflationsziel von 2 Prozentpunkten wird aktuell von den führenden Industriestaaten nicht eingehalten. Die BOJ lässt keine Zweifel übrig und rechnet neuerdings nicht mit einem Erreichen des 2%-Ziel vor dem Jahr 2019. Dies ist im Vergleich zu den anderen führenden Währungsräumen ein klares Statement an die Kapitalmärkte. Seit der Einführung des Zieles der Preisniveaustabilität im Jahre 2013, wurde die 2%-Marke bereits sechsmal verschoben. Ein Blick auf das Zinsniveau der der führenden Zentralbanken zeigt, dass der Leitzinssatz der BOJ negativ (-0,10%) ist. Dies ist u.a. ein Faktor, weshalb das Inflationsziel nicht erreicht werden kann. Folgende Abbildung illustriert die aktuellen Leitzinssätze:

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

In dieser kurz-bis mittelfristigen Prognose wird das Augenmerk auf den Yen gelegt. Für die Prognose werden die Devisenpaare EUR/JPY und USD/JPY genauer Betrachtet, um Aussagen über den weiteren Werdegang der japanischen Währung treffen zu können. Zunächst schauen wir uns den EUR/JPY an. Nachfolgend der Chart zum Devisenpaar Euro/Yen auf Wochenbasis:

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das dritte Quartal in USD/JPY prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

Chart erstellt mit IG Charts (EUR/JPY Wochenchart)

Der Euro befindet sich gegenüber dem Yen weiterhin in einer Bullenrallye, der nach dem Notenbanktreffen in Jackson Hole signifikant an Fahrt aufgenommen hat. Der Euro befindet sich aktuell auf Wochenbasis kurz oberhalb der bedeutungsvollen 61,80 % Fibonacci-Retracement (128,504 Yen). Zurzeit kämpft der Euro um die Unterstützung auf Wochenbasis bei 130,87 Yen. Sollten die Bullen die Unterstützung erobern, können noch höhere Kursziele erreicht werde. Kurzfristig ist dann das Erreichen der 132 Yen potenziell möglich. Gelingt es den Bullen nicht das 61,8% -Retracement konsequent auf Schlusskursbasis zu halten, ist ein weiterer Rückfall auf 125 Yen möglich.

Ein Blick auf das Devisenpaar USD/JPY zeigt ein ähnliches Bild. Der jüngste Abwärtsimpuls resultiert aus der hohen Risikoaversion infolge eines weiteren Raketentests der Nordkoreaner, woraufhin der Yen stark aufwertete. Danach folgte eine Phase der Konsolidierung und zuletzt gab der Yen einen Teil seiner Gewinne ab, da die Kurse an der Wall Street sich erholten.

Wenn sich die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer weiter verbessert, dürfte der Greenback seine Erholung von den derzeitigen Kursniveaus fortsetzen. Der USD/JPY bewegt sich weiterhin mit einer bärischen Tendenz, aber die jüngste Rallye hat den Druck etwas gemildert.

Ein Rückgang unter das 50%-Fibonacci-Retracement bei 108,619 Yen, würde das Abwärtspotenzial erhöhen. Ein Fall unter das 50%-Fibonacci-Retracement könnte, auch den Abwärtsdruck kurzfristig mindestens Richtung des 38%-Fibonacci-Retracement bei 106,347 Yen bringen. Auf der Oberseite liegt der nächste Chartwiderstand beim 61,80 Fibonacci-Retracement bei 110,89 Yen. Ein Druchbruch dieser Marke, könnte den US-Dollar beflügeln und sogar den übergeordneten Abwärtstrend kurzzeitig zum Stoppen zwingen. Bei einem näheren Blick auf den RSI wird deutlich, dass der RSI aktuell weder über noch unterverkauft ist.

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

Chart erstellt mit IG Charts (USD/JPY Wochenchart)

Die Daten der Retail-Trader zeigen, dass 71,3% der Trader Netto-Long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 2,48 zu 1. Wir verwenden das IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Long sind, könnte ein Hinweis sein, dass die Kurse im USDJPY in Zukunft fallen könnten. Vergangene Veränderungen im Sentiment warnen vor einer vorübergehenden Änderung im USDJPY. Der Kurs könnte sich aufgrund des Sentiments weniger in die Bullen Richtung bewegen.

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

Geopolitische Unsicherheiten bleiben m. E. kurz-und mittelfristig der hauptsächliche Grund für Aufwertungspotenziale des Yen. Dies liegt auf der Hand, da die BOJ langfristig nicht an ein Ende der expansiven Geldpolitik denkt. Alles in allem ist der weitere Werdegang des Yen durchwachsen. Ich bleibe mit einer neutralen Haltung an der Seitenlinie und warte auf signifikante Impulse in den nächsten zwei bis drei Wochen.

JPY-Prognose: Sicherer Hafen vs. Expansive Geldpolitik

@SalahBouhmidi



Britisches Pfund: Gehen Sie von unruhigem Seitwärtshandel aus

Financial markets, economics, fundamental and technical analysis.

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Britisches Pfund: Gehen Sie von unruhigem Seitwärtshandel aus

Fundamentalprognose für das Britische Pfund: Neutral

  • Insgesamt war die letzte Woche eine gute Woche für das Britische Pfund, denn es erhielt durch straffungsorientierte Zinskommentare Aufwind.
  • Allerdings werden die Brexit-Verhandlungen und die Innenpolitik in den kommenden Tagen immer noch wichtige Treiber darstellen.
  • Schauen Sie in den DailyFX-Wirtschaftskalender , um herauszufinden, welche der wesentlichen Eventrisiken, die sich auf die Devisenmärkte auswirken, im DailyFX Webinar-Kalender abgedeckt werden.

In der letzten Woche wurde erwartet, dass sich alles um das legislative Programm der Regierung und den Brexit drehen würde, da die britische Premierministerin Theresa May sich nach Brüssel begab, um mit dem Verfahren zum Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union zu beginnen. Dann stellten sich jedoch die Zinsen als der primäre Treiber für Bewegungen des Britischen Pfunds heraus.

Zunächst war es der Gouverneur der Bank of England Mark Carney, der in seiner verspäteteten Mansion House Rede mit außergewöhnlich defensiven Kommentaren die Währung steil nach unten schickte. Ihm folgte jedoch der leitende Wirtschaftsexperte der Notenbank Andy Haldane, der Carney in einer viel straffungsorientierteren Rede, die für die Märkte wichtiger war als die Rede der Queen, in der sie das Regierungsprogramm vorstellte, widersprach. Das Resultat war ein Rücksetzer des Pfunds nach Carney, gefolgt von einem Sprung nach Haldane und dann stetigen Kursgewinnen.

Man kann aber wohl davon ausgehen, dass der Gedanke, dass die Zinsen in Großbritannien schon eher als erwartet angehoben werden könnten, jetzt bereits vollständig mit eingepreist ist. Und das könnte bedeuten, dass das Rampenlicht sich in den kommenden Tagen wieder zurück auf die Brexit-Verhandlungen und den brüchigen Zustand der britischen Regierung richtet.

Wie wir zuvor bereits geschrieben haben wird das Pfund wahrscheinlich zum Spielball von aus beiden Lagern der Brexit-Gesprächen durchsickernden Informationen werden, wobei Hinweise auf einen „weichen“ Brexit die Währung wahrscheinlich nach oben und Hinweise auf einen „harten“ Brexit die Währung wahrscheinlich nach unten schicken werden. Weiterhin ist es, zum Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wird, May noch nicht gelungen, eine Einigung mit der nordirischen Democratic Unionist Party, die ihr eine Mehrheit im britischen Parlament verschaffen soll, nachdem ihr dies bei den jüngsten Parlamentswahlen nicht gelungen war, zu erzielen.

Auch hier wären Hinweise auf eine Einigung, die es der Regierung ermöglichen, ihr Programm durchzusetzen, aller Wahrscheinlichkeit positiv für das Pfund, während ein Streit zwischen May und der DUP negativ wäre. Nachdem auch die IG Client Sentiment Daten kein starkes Signal in die eine oder andere Richtung ausweisen, wird es in der kommenden Woche sehr wahrscheinlich zu einem unruhigen Seitwärtshandel kommen.

Was sind die Treiber der wichtigsten Währungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2017? Finden Sie es heraus - in unseren kostenlosen DailyFX Quartalsprognosen



Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Short term trading and intraday technical levels

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Fundamentalprognose für Gold:Neutral

Gold fiel die dritte Woche in Folge. Vor Handelschluss am Freitag in New York hatte das Edelmetall 2,5 Prozent verloren und wurde bei 1.247 US-Dollar gehandelt. Die Verluste folgten auf eine fortwährende Stärke des Greenback. Dabei konnte der DXY um fast 0,9 Prozent zulegen. Jetzt richtet sich der Blick im Vorfeld der geldpolitischen Entscheidung des FOMC nächste Woche auf die Fed. Auch die Aktienmärkte bleiben insgesamt gut unterstützt. Alle drei führenden US-Indizes wurden zu Wochenschluss höher gehandelt.

Alle Augen richten sich in der nächsten Woche auf die Notenbank. Es wird weithin erwartet, dass die Fed die Zinsen um 25 Bp anheben wird. Die Aufmerksamkeit gilt neuen Quartalsprognosen zu Inflation, Wachstum und Beschäftigung. Dabei ist der aktualisierte Zins-Dot-Plot von größtem Interesse, da die Trader den Ausblick für die Geldpolitik kurz vor Beginn des Jahres 2018 abwägen. Denken Sie daran: Im September wies der Dot-Plot eine mittlere Erwartung aus, dass die Zinsen im nächsten Jahr um 2 bis 2,25 Prozent steigen werden, bei einem längerfristigen (natürlichen) Satz unverändert bei 3 Prozent.

Letztlich wird der Inflationsausblick wahrscheinlich hierher führen, da das Preiswachstum (insbesondere das Lohnwachstum) nach wie vor hartnäckig unter dem 2 Prozent-Ziel der Fed liegt. Denken Sie auch daran, dass unmittelbar vor der geldpolitischen Erklärung am Mittwoch noch die Veröffentlichung der VPI-Zahlen für die USA ansteht. Die Implikationen für den Goldpreis könnten signifikant sein, denn Erwartungen höherer Zinsen tendieren dazu den Preis nichtverzinslicher Vermögenswerte wie Gold, das keine Dividende bringt, zu belasten. Die kommende Zinsanhebung ist jedoch von den Märkten bereits weitgehend eingepreist. Diese gehen von ein bis zwei Zinsanhebungen im nächsten Jahr aus, während der Fed-Dot-Plot (mit Stand September) von drei bis vier Anhebungen ausgeht. Achten Sie auf Veränderungen dieses Spreads, da sie eine Marktreaktion auslösen könnten.

Letzte Woche schrieben wir, dass „laut dem technischen Ausblick zu Beginn des Dezemberhandels die Möglichkeit einiger weiterer Verluste, bevor das Risiko einer stärkeren Schädigung des breiteren Aufwärtstrends des Goldpreises besteht“. Tatsächlich haben die Verluste den Preis inzwischen auf ein kritisces Niveau geführt, was, falls es kompromittiert werden sollte, den breiteren Ausblick für die Eröffnung des Jahres 2018 verändern könnte.

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Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Gold Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +3,96 (79,9 Prozent der Trader sind Long) – bärischer Wert.
  • Die Long-Positionen sind 0,2 Prozent niedriger als gestern und 5,0 Prozent höher als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 14,1 Prozent niedriger als gestern und 10,4 Prozent höher als letzte Woche
  • Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Gold-Kassa-Kurs weiter fallen könnte. Die Privat-Anleger sind stärker Netto-Long als gestern, aber weniger Netto-Long als letzte Woche und die Kombination aus aktueller Positionierung und jüngsten Veränderungen verleiht uns aus Sentiment-Perspektvie einen weiterhin gemischten Gold-Kassa-Trading-Bias.

Gold-Wochenchart

Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Der Goldpreis nähert sich einem kritischen Unterstützungszusammenfluss, bei 1.240/1.243 Dollar, den wir in unserer Goldprognose für das vierte Quartal herausgestellt hatten. Diese Region wird von der 61,8 Prozent Extension der Verluste von dem Jahreshoch aus und dem 50 Prozent Retracement der Zugewinne im Dezember definiert. Dabei läuft der langfristige gleitende 200-Wochen-Durchschnitt an der oberen Unterstützungsneigung direkt darunter zusammen. Bei einem Durchbruch unter diese Schwelle bestünde das Risiko eines größeren Rückschlags bei den Preisen. In solch einem Szenario lägen anfängliche wöchentliche Unterstützungsziele bei 1.204/1.212 Dollar.

Gold-Tageschart

Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Ein Tageschart zeigt den Durchbruch unter einen kritischen Schwellenwert bei 1.263/1.267 Dollar, den wir bereits seit Monaten verfolgen. Hier läuft der gleitende 200-Tage-Durchschnitt mit einem Paar Fibonacci-Maßen und den Oktober/November-Spannentiefs zusammen. Achten Sie im Vorfeld der FOMC-Sitzung in der nächsten Woche auf eine Reaktion von 1.240 Dollar aus.

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Gold 240 Min.

Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Gold-Verluste treiben den Preis vor dem FOMC-Zinsentscheid in die kritische Unterstützung

Ein genauerer Blick auf die kurzfristige Preisbewegung zeigt ebenfalls diese Unterstützungszone vor Wochenschluss. Achten Sie auf anfänglichen Widerstand bei 1.267 USD. Es wäre ein Durchbruch über den grundlegenden Trendlinienwiderstand, der von den Jahreshochs / dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt aus verläuft, bei ca. 1.286 Dollar erforderlich, um weiteren Abwärtsdruck zu mindern.

Fazit: Aus Trading-Perspektive warte ich entweder auf ein Erschöpfungs-Tief in diese Unterstützungszone ODER einen Durchbruch über den Jahres-Trendlinienwiderstand bevor ich hier im Vorfeld der Fed-Sitzung nächste Woche ein Long-Engagement versuchen würde. Ein Durchbruch/Schluss unter dieser Region würde den Preis für Verluste in Richtung 1.219 Dollar und 1.204/1.208 Dollar anfällig werden lassen.



Der Weg des geringsten Widerstands könnte den Australischen Dollar nach unten führen

Financial markets, economics, journalism and fundamental analysis.

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Der Weg des geringsten Widerstands könnte den Australischen Dollar nach unten führen

Fundamentalprognose für den Australischen Dollar: Bärisch

  • Der Australische Dollar hat sich gegenüber seinem US-Gegenstück in der letzten Woche nicht viel bewegt
  • Er ist jedoch ein wenig abgerutscht und hat gegenüber anderen „Rohstoff-Währungen“ Boden verloren
  • Die nächste Woche könnte schwierig werden - einfach nur aufgrund eines Mangels an wahrscheinlichen Treibern; achten Sie aber genau auf den Ölpreis.

In den DailyFX Webinaren werden alle wichtigen australischen Wirtschaftsmeldungen live abgedeckt.

Der Australische Dollar tat sich letzte Woche gegenüber dem großen Bruder aus den USA ein wenig schwer, schloss am Freitag aber nicht weit davon, wo er am Montag angefangen hatte.

Gegenüber anderen Rohstoffwährungen geriet er hingegen stärker unter Druck, was den Aussichten für das Währungspaar AUD/USD wahrscheinlich nicht zuträglich sein wird. Ungeachtet dessen, ob sie damit richtig liegen oder nicht, sehen Anleger nun die Notenbanken in Kanada und Neuseeland als in ihrer Geldpolitik weniger defensiv als die Reserve Bank of Australia. Die Notenbank Neuseelands beließ ihre Zinsen letzte Woche auf den Rekordtiefs, veröffentlichte jedoch einer Erklärung, die die Märkte etwas stärker straffungsorientierter werteten als zuvor. Was Kanada betrifft gab es starke Einzelhandelszahlen, die die Anleger zu der Vermutung veranlassten, dass höhere Zinsen nicht soweit entfernt sind, wie zuvor.

Demgegenüber zeigte das Protokoll der letzten geldpolitischen Sitzung der Reserve Bank of Australia , dass die Zinsentscheider bedacht waren, die Zinsen, die sich derzeit auf einem Rekordtief befinden, mehr oder weniger dort zu halten, wo sie sind.

Es lässt sich darüber streiten, ob das so genau stimmt und ob diese Notenbanken kurz vor Zinsanhebungen stehen; im Moment ist das aber nicht wichtig. Der schwächere Ölpreis hilft dem breiteren Rohstoffkomplex ebenfalls nicht und da Australien ein wichtiger Produzent von Rohmaterialien ist, belasten sie ebenfalls das Paar AUD/USD. Dadurch gerät der Australische Dollar zu Beginn der neuen Woche, während der nicht viele australische Wirtschaftsmeldungen anstehen, ziemlich unter Druck.

Anleger wissen, dass die RBA den lokalen Eigenheimmarkt genau beobachtet. Sie erklärt es ihnen so oft, dass es den Anlegern wohl kaum entgangen sein dürfte. Am Donnerstag, wenn die Zahlen für die Eigenheimverkäufe der Housing Industry Association für Mai veröffentlicht werden, wird es in dieser Hinsicht zu etwas Klarheit kommen. Falls die Zahlen solide sein sollten, könnten sie das Währungspaar AUD/USD nach oben schicken, wie auch der Überblick über das Privatsektor-Kreditgeschäft am Freitag.

Von diesen beiden Datenpunkten aber einmal abgesehen, wird das WährungspaarAUD/USD den umfangreicheren US-Zahlen ausgeliefert sein. Sollten diese wie erwartet ausfallen, könnten sie das Paar unter fundamentalen Druck setzen. Achten Sie genau auf den Ölpreis und die Wirtschaftszahlen. Wenn man aber von der Annahme ausgeht, dass es zu keiner größeren Wende beim Rohöl kommt, kann diese Woche von einem bärischen Ausblick ausgegangen werden.



NZD/USD von den oberen Parallelen aus Short am Markt

Price behavior analysis, short to intermediate-term trade set-ups.

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Gesprächsansätze:

  • Das Währungspaar NZD/USD wird an zwei oberen Parallelen gehandelt
  • Eine Umkehr nach unten würde den Erwartungen entsprechen
  • Angesichts der schwachen Dynamik werden Einstiege bei Rücksetzern bevorzug

Was treibt den Devisenmarkt? In unseren Trading-Leitfäden können Sie es herausfinden.

Das Währungspaar NZD/USD hat während der letzten sechs Wochen eine beeindruckende Rally hingelegt. Es ist von einer beinahe ein Jahr zurückreichenden Parallele um über 500 Pips bis zu einem Paar oberer Parallelen gestiegen. Der Aufwärtsschub seit Donnerstag prallte bei einem erneuten Testen des „Blow-off“-artigen Tages am 14. ab, mit einem kritischen Umkehrtag am 19. dazwischen. Die Kursbewegung an sich ist überzeugend, aber die Tatsache, dass dies an zwei Parallelen stattfindet, in Kombination mit der generell zum Mittel zurückkehrenden Natur des Neuseeland-Dollars, und das Risiko-Chance-Verhältnis verleihen dieser Vorgehensweise ihre Attraktivität.

Wenn auch untergeordnet, weist der jüngste COT-Report aus, dass Großspekulanten ihre Netto-Long-Positionen auf das höchste Niveau seit dem Absturz 2013 anheben.

Zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wird, wird der Neuseeland-Dollar bei 0,7271 USD gehandelt. Ein Einstieg auf dem aktuellen Niveau mit einem Stop bei 0,7334 USD (über dem Hoch vom 14.6.) und einem Ziel von 0,7105 USD (über dem Swing-Day-Hoch vom 21.3. und dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt) bieten ein attraktives Risiko-Chance-Verhältnis von 1:3. Das etwas aggressivere Ziel dieses Trades wäre es darauf zu warten, dass der Neuseeland-Dollar unter die Neigung gehandelt wird, die aus dem August 2015 aufsteigt. Die Dynamik bei Erreichen des ersten Ziels würde diktieren, ob es sich lohnt einen Teil oder die ganze Position für die zusätzlichen 50 Pips oder so zu halten.

Für kurzfristig orientierte Trader wäre die Suche nach Short-Ansätzen auf dem Vier-Stunden- oder dem Stundenchart der bevorzugte Ansatz, um dabei im Rahmen des breiteren Konzepts zu handeln.

NZD/USD: Tageschart

NZD/USD von den oberen Parallelen aus Short am Markt

Trade-Kriterien:

Einstieg: Am Markt, in der Nähe des aktuellen Kurses

Stop: 0,7334 USD

Ziele: 0,7105 USD, ca. 0,7055 USD (bei Dynamik durch das erste Ziel)



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