Prognosen

Handelskrieg mit China hat Folgen: Dollar beginnt Fahrt zu verlieren – Als nächstes die Welt?

Fundamental analysis and market themes.

Verbinden über:

Fundamentalprognose für den US-Dollar: Bärisch

Gesprächsansätze:

  • Handelskriege bergen ein weltweites Risiko, aber die Folgen für den Dollar werden häufig unterschätzt
  • Pläne für Aktienrückkäufe beginnen Ihre spekulative Dynamik zu verlieren, es kommen aber die Berichte für das zweite Quartal
  • Die Geldpolitik muss im USD-Handel, zusammen mit dem Fed-Report an den Kongress und dem VPI, ebenfalls berücksichtigt werden

Die Position des Dollar in Handelskriegen

Es gab viele Bezugnahmen darauf, dass in der letzten Woche die Handelskriege „endlich“ beginnen, da die Strafzölle der Vereinigten Staaten in Höhe von 34 Mrd. Dollar auf eine Vielzahl chinesischer Waren – und die gleichzeitigen Vergeltungsmaßnahmen Chinas – in Kraft traten. Diese ökonomische Plage entwickelt sich jedoch bereits seit Wochen. Die Zolltarife auf Metalle, die die USA ursprünglich im Rahmen eines „Wachstum auf Kosten der anderen“-Ansatzes einführte, bestehen für einige ihrer Opfer bereits seit einer Weile. Letzten Endes ist die Gefahr umfangreicher Importzölle alleine schon genug, um die Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, dass die Märkte bereits weit über die Grenzen einer angemessenen Bewertung hinausgelaufen sind – und sich nirgendwo in der Nähe eines deutlichen Abschlags befinden. Und dennoch liegt, was den Dollar betrifft, das Risiko in Vergeltungsmaßnahmen für die Politik der Vereinigten Staaten. China hat sich direkt in eine „wie du mir, so ich dir“-Position gegenüber den USA begeben und beabsichtigt in etwa zwei Wochen das gleiche zu tun, wenn Zölle im Wert von 16 Mrd. Dollar in Kraft treten. Das wirkliche Risiko liegt in der Anwendung dieses Drucks auf andere Industriestaaten, wie die Europäische Union, Kanada und Mexiko. Angeischts der Verstöße gegen die Regeln des offenen Handels werden nur wenige Länder ein Interesse daran haben, sich auf die Seite Chinas zu stellen. Andere führende Volkswirtschaften könnten jedoch mehr als bereit sein, sich zusammenzuschließen, um ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen vor den USA zu schützen und alternative Routen für ihre Waren und Dienstleistungen zu finden. Achten Sie auf die offenen Drohungen bezüglich Strafzöllen auf Kraftfahrzeuge von Seiten Präsident Trumps – und die Reaktion der EU mit der Androhung von Zöllen in Höhe von 300 Mrd. Dollar.

Der „sichere Hafen“-Aspekt ist ... kompliziert

Interessanterweise kam es in allen globalen Märkten zu einem ominösen Verhalten nachdem die USA-China-Strafzölle um 00:01 Uhr Washington-Zeit in Kraft traten. Die US-Werte folgten am Freitag mit einem bullischen Schluss. Die Aktien-Referenzindizes (Dow, S&P 500, Nasdaq) konnten alle während des Handels zulegen. Aber der Enthusiasmus schlug auch auf andere Risikowerte über, die während des Handels in New York gehandelt wurden, wie etwa Schwellenmarktderivate, hochverzinsliche Instrumente und Yen-Paare. Bereiten Handelskriege keine Sorge mehr? Vielleicht sind sie bereits vollständig eingepreist? Vielleicht werden sie nur als ein Problem für diejenigen gesehen, die im Fokus der US-Politik stehen? Meiner Meinung nach wird die Belastung des Handels die Stimmung senken. An solch bemerkenswerten Handelsniveaus warten Anleger, die bereits besorgt sind, nur auf einen Grund. Und das hier könnte ihnen einen sehr guten bieten. Was sollte also passieren, falls die Stimmung während der nächsten Woche oder später im Monat schwindet? Wird der Dollar zu seinem traditionellen Status als sicherer Hafen zurückkehren oder werden die Verzerrungen ihn zu einer Risikowährung machen? Im Fall einer vollumfänglichen Finanzkrise könnte der Greenback aufgrund der absoluten Liquidität seiner Schatzanleihen und Geldmärkte Kapital aus dem Ausland anziehen. Verluste, die sich aber nicht vollständig in eine Panik entwickeln, gewähren dem Markt Spielraum, die Eignung der US-Währung zu hinterfragen, und wahrscheinlich zu Verlusten führen. Hüten Sie sich vor diesem Aspekt. Ein echter Stimmungsswandel könnte näher sein, als Sie denken.

Spielt die Fed für den Greenback noch eine Rolle oder ist sie nur noch ein bärischer Faktor?

Nachdem die Besorgnis sich stärker auf die allgemeine Stimmung im Finanzsystem konzentriert, ist es leicht, sich von der Welle des Gesamtverbrauchereinflusses, der mit diesem Thema einhergehen kann, wenn es erst einmal aktiviert ist, mit fortspülen zu lassen. Dennoch stehen die Wolken, die mit der Gefahr einer Implosion in den spekulativen Märkten drohen, schon eine ganze Weile am Horizont. Wir warten nur auf Blitz und Donner des Gewittersturms. In der Zwischenzeit ist es wichtig, bei allen anderen effektiven Fundamentalthemen, die den Dollar zum Spielball haben, auf dem Laufenden zu bleiben. Die Geldpolitik ist immer noch ein wichtiger Aspekt der allgemeinen Position der Währung im Devisenmarkt. Sie ist unter den führenden Währungen auch in Hinblick auf den Wechselkurs und prognostizierte Veränderungen konkurrenzlos. Aber man darf diesen Vorteil nicht zwangwläufig aus der Kursbewegung alleine ableiten. Bei Beurteilung der komplizierten Natur davon, wie einflussreich Zinsvorteile sind oder nicht, braucht man nur auf das Währungspaar EUR/USD zu blicken. Fed und EZB befanden sich im vergangenen Jahr auf extrem divergierenden Kursen und sind heute einer echten Kurskorrektur zum Verringern der Disparität nicht wesentlich näher. Und doch konnte sich der Euro gegenüber dem Dollar halten. Wir können die Zinsprognose der Fed nicht wirklich weiter anheben, ansonsten besteht die Gefahr, dass die spekulativen Märkte aus dem Gleichgewicht geraten. Dies würde zu einem abrupten Stopp in den Zinsmärkten führen. Falls die Fed aber gezwungen sein sollte, ihre Bestrebungen zu senken, könnte der Greenback definitiv den Schmerz eines verlorenen – wenn nicht ungenutzten – Aufschlags zu spüren bekommen. Diese Woche stehen die Verbraucherinflation (VPI) für Juni und der geldpolitische Bericht der Fed an den Kongress an. Gehen Sie davon aus, dass diese Themen eine Rolle spielen werden.

Es ist Berichtsaison. Werden die Anleger Interesse zeigen?

Ein weiterer Faktor, der die Schlagzeilen bestimmen wird, für seinen Einfluss auf die US-Währung und die Kapitalmärkte aber fraglich ist, ist der Beginn der Berichtsaison für das zweite Quartal. Das ist – mit den Unternehmensumsätzen – die Lebensader im Finanzsystem und führende Marktteilnehmer werden ihr Risiko-Chance-Verhältnis abschätzen. Dennoch haben die Umsätze keine größere Rolle gespielt, als mit beeindrucken Statistiken für Schlagzeilen zu sorgen, während die Märkte weiter ihrem bereits beeindruckenden Kurs folgten. Und doch könnten die Zeiten vorüber sein, in denen man sich grundsätzlich auf die guten Nachrichten verließ und die schlechten ignorierte. In den letzten Wochen konzentrierten die Gespräche sich auf den Umfang der Aktienrückkäufe durch Unternehmen auf Rekordniveau, die den Märkten Auftrieb verliehen, sich aber eindeutig nicht weiter fortsetzen werden. Falls die Umsätze beginnen, auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren, werden diese hohen Infusionen zurück in den Markt erwartungsgemäß die Luft ausgehen. Und wenn Großunternehmen, Notenbanken und ausländische Anleger sich abwenden, was bleibt dann noch, um den bullischen Trend am Leben zu erhalten? Achten Sie auf die Umsatz-Updates von JPMorgan, Citi und Wells Fargo, die am Freitag kommen.



Euro-Prognose: Aufmerksamkeit wendet sich Draghi zu – Euro-Stabilisierung geht weiter

News events, market reactions, and macro trends.

Verbinden über:

Euro-Prognose: Aufmerksamkeit wendet sich Draghi zu – Euro-Stabilisierung geht weiter

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Der Euro hat seinen Bodenbildungsprozess, den er vor zwei Wochen begonnen hat, fortgesetzt und konnte in der letzten Woche, mit Ausnahme von zwei, gegenüber allen Währungen Boden gewinnen.

- Die Wirtschaftsdaten haben sich im Großen und Ganzen zusammen mit den Inflationserwartungen zu bessern begonnen. Die Trader werden ihre Aufmerksamket auf zwei Reden des EZB-Präsidenten Mario Draghi in dieser Woche richten, um Hinweise auf die weitere Geldpolitik zu erhalten.

- Der IG Client Sentiment Index deutet auf einen neutralen Ausblick für das Währungspaar EUR/USD hin. Die Privat-Trader haben aber begonnen, ihre Netto-Long-Positionierung zu erhöhen.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro war in der letzten Woche unter den drei am besten abschneidenden Währungen und konnte, mit Ausnahme von zwei, gegenüber allen führenden Währungen Boden gewinnen. Unter den EUR-Paaren schnitt das Währungspaar EUR/USD am besten ab. Es konnte während der aufgrund des Feiertags in den USA verkürzten Woche +0,53 Prozent gewinnen, da der US-Dollar unter dem offiziellen Beginn des Handelskrieges zwischen den USA und China litt. Und obwohl die Marktbeteiligung aufgrund der Fußballweltmeisterschaft niedrig war, dürften die kommenden Wirtschaftsdaten und Meldungen aus der Eurozone mehr Interesse auf sich ziehen, als dies bisher im Juli der Fall gewesen ist.

Die Wirtschaftsdaten haben sich im Großen und Ganzen zusammen mit den Inflationserwartungen zu bessern begonnen. Die Trader werden ihre Aufmerksamket auf zwei Reden des EZB-Präsidenten Mario Draghi in dieser Woche richten, um Hinweise auf die weitere Geldpolitik zu erhalten. Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone, der sich am 8. Juni mit -100,1 beinahe an einem Sieben-Jahres-Wert befand, könnte sich bis zum Ende der letzten Woche auf -36,1 erholen. Der endgültige Verbraucherpreisindex für die Eurozone für Juni, der für Donnerstag ansteht, wird mit +2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr das Ausmaß veranschaulichen, mit dem die Datenlage sich stabilisieren konnte.

Nachdem das Datenmoment sich jetzt also verbessert und die Inflation steigt, scheint es entsprechend wahrscheinlich, dass EZB-Präsident Mario Draghi in der Lage sein wird, von einem stark defensiven Ton im Rahmen seiner Reden zur Gelpolitik in dieser Woche (Montag und Mittwoch) abzusehen. Im Rahmen des EZB-Zinsentscheids im Juni hatte Draghi gesagt, es sei möglich, dass eine Zinsanhebung bereits im „Sommer 2019“ anstehen könnte. Es besteht die Möglichkeit, dass er in dieser Hinsicht für mehr Klarheit sorgen wird. Die Zinsmärkte preisen derzeit die ersten Zinsbewegung der EZB für September 2019 ein.

Ansonsten enthält der Wirtschaftskalender nur wenige andere signifikante Gelegenheiten für Trader, um einen dauerhaften Eindruck der Kursbewegung zu gewinnen. Die ZEW-Erhebungen für die Eurozone und für Deutschland für Juli am Dienstag werden ein nur geringes Interesse auf sich ziehen, wie auch Kommentare der EZB-Vertreter Lautenschläger, Praet und Mersch am Dienstag und Mittwoch.

Von den Daten einmal abgesehen werden Trader den Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und ihren Handelskriegen an mehreren Fronten besondere Aufmerksamkeit schenken. Nachdem die Front mit China nun eröffnet ist, werden Trader wohl schnell auf jedwede Hinweise darauf reagieren, dass auch Europa tiefer in den Handelszwist hineingezogen wird. Die simple Realität, dass die USA im Zentrum einer Störung des weltweiten Handelssystems stehen, verschafft dem US-Dollar jedoch einen Nachteil, was ein weiterer Grund dafür sein könnte, dass sich das Währungspaar EUR/USD kurzfristig weiter stabilisieren wird.

Schließlich spielt auch die Positionierung zu Beginn des dritten Quartals 2018 keine Rolle mehr – eine vollständige 180-Grad-Wende gegenüber der Positionierung zu Beginn des zweiten Quartals 2018. Mit dem Feiertag Mitte der Woche in den USA steht noch die Veröffentlichung der CFTC-Positionierungszahlen für die Woche bis 3. Juli an (sie sollen am Montag, dem 9. Juli kommen). Laut dem jüngsten Bericht für die Woche bis 26. Juni hielten Spekulanten +33.900 Netto-Long Euro-Kontrakte, ein Rückgang um -78 Prozent von dem Rekordhoch, das während der Woche bis zum 17. April erreicht worden war (+151.500 Kontrakte). Die Positionierung ist immer noch kein signifikanter Faktor für den Euro.

FX-TRADING RESSOURCEN

Egal, ob sie gerade erst neu einsteigen oder bereits erfahrener Trader sind, DailyFX stellt Ihnen viele Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können: Einen Indikator zum Verfolgen des Trader-Sentiments, vierteljährliche Trading-Prognosen, tägliche Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, Trading Leitfäden, die Ihnen bei der Verbesserung der Trading-Performance helfen, und sogar einen Leitfaden für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.



USD/JPY Devisenpaar steht möglicherweise vor markantem Ausbruch!

Intermarketanalyse, Technische Analyse, Fundamentaldatenanalyse und Analyse der Price-Action.

Verbinden über:

(DailyFX.de - Düsseldorf) – Beim Broker IG Markets wird der US-Dollar auf aktuell 109,921 japanische Yen taxiert. Auf Wochenkerzenbasis hat das Devisenpaar nun den 100-Wochen-Durchschnitt überschritten

Relevanten Widerstand bei 110 japanischen Yen je US-Dollar erreicht

Das japanische Fiskaljahr endete im März. Das Fiskal-Jahres-Ende hat den Abwärtstrend im USDJPY-Währungspaar mit hoher Wahrscheinlichkeit verstärkt. Seit Beginn des Jahres im April erholt sich das Währungspaar und erreichte vor zwei Wochen den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt, scheiterte jedoch bisher daran. In dieser Woche könnte der Ausbruch gelingen. Das Paar steht bereits darüber, ein Schlusskurs auf Wochenkerzenbasis über dem Durchschnitt könnte den weiteren Impuls in Richtung sekundäre Abwärtstrendlinie bewirken. Diese verläuft derzeit bei ca. 111,80 japanische Yen je US-Dollar.

Gehört der japanische Yen zu den Top-Handelsmöglichkeiten im Jahr 2018? Laden Sie sich die Prognose kostenfrei herunter.

USD-JPY Wochenbasis

USD-JPY Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

200-Tage-Durchschnitt bleibt noch nicht überwunden

Auf Tageskerzenbasis sieht die Lage noch etwas anders aus. Hier hat das Währungspaar den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt noch nicht überschreiten können und es sieht danach aus, als würde die Kurszone zwischen 110-110,5 japanischen Yen je US-Dollar einen harten Widerstand bieten. Ein zweifaches Ausbruchssignal könnte dennoch erfolgen sofern sowohl der 200-Tage-Durchschnitt als auch der 200-Wochen-Durchschnitt in Kürze überwunden werden. (Japanischer Yen: US-Dollar und Konjunktur weiter im Fokus der Anleger!)

Mit Hilfe unserer kostenfreien Webinare, die täglich stattfinden, können Sie sich zeitnah zu aktuellen Chancen und Gegebenheiten an den Märkten informieren sowie sich neue Trading-Skills für die Entwicklung ihrer eigenen Strategien aneignen.

USD-JPY Tagesbasis

USD-JPY Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

BIP-Wachstum und Verbraucherpreise im Fokus

In dieser Woche stehen einige Konjunkturdaten an. So wird das vorläufige BIP-Wachstum per erstes Quartal 2018 in der Nacht zu Mittwoch bekannt gegeben. Der Konsens geht von einer Stagnation in Höhe von 0,0% im Vergleich zum Vorquartal aus nach einem Anstieg von 0,4 % im vierten Quartal 2017. Im Vergleich zum Vorjahr wird gar ein Rückgang von 0,2 % erwartet nach einem Anstieg von 1,6 % im Vorquartal. Ebenso könnte auch die Industrieproduktion per März Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Hier wird ein Anstieg von 1,2 % im Vergleich zum Vormonat erwartet nach ebenfalls 1,2 % im Februar. Und zu guter Letzt steht der nationale Verbraucherpreisindex per April am Freitag an. Erwartet wird auf Jahresbasis ein Anstieg von 0,7 % nach 1,1 % im Vormonat. Die nationale Kern-Inflation wird auf 0,8 % geschätzt nach 0,9 % im März.

Wie sieht die Stimmung der USDJPY-Anleger bei IG aus? Sind sie mehrheitlich Long oder Short positioniert? Mit unserem kostenfreien IG Sentiment können sich die Positionierung anschauen und ggf. in Ihre Handelsentscheidung mit einbauen.

USD/JPY Devisenpaar steht möglicherweise vor markantem Ausbruch!

Das Währungspaar USDJPY bewegt sich oft innerhalb einer langfristigen Range, daher können von Zeit zu Zeit Break-Outs gehandelt werden. Unsere Handbücher für Fortgeschrittene können Sie sich kostenfrei herunterladen.



GBP/USD: Charttechnik und Fundamentaldaten im Überblick

Intermarketanalyse, Technische Analyse, Fundamentaldatenanalyse und Analyse der Price-Action.

Verbinden über:

(DailyFX.de - Düsseldorf) – Das Brokerhaus IG Markets taxiert den Cable aktuell auf 1,33624 US-Dollar je GBP. Damit hat sich das Währungspaar GBPUSD zur Stunde auf Tageskerzenbasis um 0,37 % erholt. Auf Wochenkerzenbasis steht ein leichtes Plus von 0,2 % zu Buche.

Auf Tagesbasis leichte Erholung

Zuletzt unterschritt der Cable das 38,2 % Fibonacci-Retracement, erreichte aber in der Folge nicht mehr das 50% Fibo-Retracement, das bei 1,3090 US Dollar je GBP verläuft und erholte sich in den letzten Handelstagen wieder zurück bis zum 38,2 % Level. Gestern prallte das britische Pfund gegen den Greenback das erste Mal an dieser technischen Hürde ab, heute kann das Währungspaar zur Stunde ebenfalls nicht darüber steigen.

Welche Faktoren könnten den GBPUSD im zweiten Quartal beeinflußen? Erfahren Sie es in unserer exklusiven GBPUSD-Prognose, die Sie hier kostenfrei herunterladen können.

Auf Vier-Stunden-Basis sieht es nach einer bärischen Flagge aus

Schauen wir auf das Vier-Stunden-Chart, dann wird ersichtlich, dass sich die zuletzt ereignete Erholung in Form einer bärischen Flagge darstellt. Die untere Trendlinie dieser Flagge verläuft in etwa bei 1,3365 US Dollar je GBP. Schlusskurse darunter könnten für kurzfristig orientierte Trader interessant werden. In diesem Fall würde der Ausbruch nach unten die Fortsetzung des übergeordneten Trends signalisieren. Hingegen dürfte ein Ausbruch nach oben aus der Flagge die Fortsetzung der Erholung andeuten.

Mit den Top-Trading Lektionen, die Sie kostenfrei herunterladen können, erlangen Sie sehr wichtige Skills für den Handel an den Forex-Märkten. Seien Sie immer einen Schritt voraus.

GBP/USD Chart auf Vier-Stunden-Basis

GBP USD Chart Vier-Stunden

Quelle: IG Handelsplattform

Gehört der Cable zu den Top-Handelsmöglichkeiten in diesem Jahr? Finden Sie es heraus, indem Sie sich die Prognosen unserer Analysten kostenfrei herunterladen.

Auf Wochenbasis könnte ein Retest der unterschrittenen Trendlinie erfolgen

Sollte die Flagge tatsächlich nach oben hin verlassen werden, dann wäre ein Ansteuern der kürzlich unterschrittenen Aufwärtstrendlinie bei ca. 1,3545 US Dollar je GBP denkbar. Solch ein Retest ist derzeit aus Sicht der Fundamentalindikatoren ebenfalls nicht auszuschließen. Sollte allerdings die Flagge nach unten aufgelöst werden, dann käme mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr schnell das besagte 50 % Fibo-Level wieder auf die Agenda als Ziel. Nicht unerwähnt dabei sollte bleiben, dass auch der 100-Wochen-Durchschnitt im selben Kursbereich verläuft und sich in dort damit ein starker Kreuzwiderstand befindet.

GBP USD Chart auf Wochenbasis

GBP USD Chart auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Fundamentaler Überblick

Die fundamentale Lage stellt sich derzeit nicht wirklich eindeutig dar, wenn auch seit letzter Woche mit positiver Tendenz, insbesondere was die Einkaufsmanagerindizes sowie die Einzelhandelsumsätze angeht. Zuvor waren die Inflationsdaten sowie die Daten zum BIP Wachstum unter den Erwartungen der Marktteilnehmer ausgefallen und bestärkten damit den Abwärtstrend im Cable. Nun zeigt sich aber so langsam eine positive Tendenz.

  • Einzelhandelsumsätze stiegen per April um 1,4 % nach 1,3 % im März. Die Märzdaten wurden dabei von 1,1 % nach oben revidiert.
  • Markit Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel per Monat Mai mit 54,4 über der Erwartung von 53,5 aus, nach 53,9 im Vormonat.
  • Der für GB wichtige Markit Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe fiel am Dienstag mit 54 deutlich über der Erwartung von 52,9 aus nach 52,8 im Vormonat
  • Der Einkaufsmanagerindex für das Baugewerbe lag per Mai mit 52,5 ebenfalls über der Erwartung von 52 nach 52,5 im Vormonat.

Bleiben Sie mit Hilfe unserer kostenfreien Webinare immer auf dem Laufenden, was die aktuellen Entwicklungen an den Märkten angeht. Sie können dabei ebenso mit unseren Analysten in Kontakt treten und Wunschanalysen äußern.

GB Einkaufsmanagerindizes

GB Einkaufsmanagerindizes

Quelle: DailyFX Research

Wie sind die IG-Anleger derzeit für das britische Pfund gestimmt. Ist das Gros der Trader Long oder Short positioniert? Mit dem kostenfreien IG Sentiment finden Sie es heraus.



Gold flirtet mit der Katastrophe – Vor Powell-Aussage wichtige Untertützung im Blick

Short term trading and intraday technical levels

Verbinden über:

Fundamentalprognose für Gold: Neutral

Der Goldpreis gab in dieser Woche nach. Das Edelmetall verlor 1,3 Prozent und wurde vor Schluss in New York am Freitag bei 1.239 US-Dollar gehandelt. Die Verluste gehen mit erneuter Stärke des Greenback einher. Der US Dollar Index (DXY) konnte während der Woche um mehr als 1 Prozent zulegen. Die Sorgen im Zusammenhang mit dem drohenden globalen Handelskrieg scheinen sich kurzfristig gelegt zu haben. Im Mittelpunkt stehen Schlagzeilen aus Großbritannien zu den laufenden Brexit-Gesprächen und Präsident Trumps Europa-Reise. Die breitere Risikobereitschaft ist immer noch positiv. Alle drei führenden US-Aktienindizes konnten die Woche höher schließen.

Alles blickt auf Powell

Die Trader werden genau auf die Kommentare des Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve im Rahmen der halbjährlich stattfindenden Humphrey Hawkins Aussage vor dem US-Kongress in der nächsten Woche hören. Der in dieser Woche veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex (VPI) wies einen Anstieg der Kerninflationsrate auf 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Da der Arbeitsmarkt mehr oder weniger mit der „natürlichen Rate“ der Arbeitslosigkeit der Notenbank übereinstimmt, bleibt das Inflationsbild auch weiter der primäre Fokus des Ausschusses bei der Festlegung der Zinsen. Die Anleger werden in den Kommentaren des Vorsitzenden Powell nach Hinweisen suchen, die sich auf den Zeitpunkt zukünftiger Zinsanhebungen beziehen. Denken Sie daran, die Märkte preisen derzeit eine 85 Prozent Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung um 25 Bp im September und eine 59 Prozent Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinsanhebung im Dezember ein (was den FOMC „Dot Plot“-Erwartungen von vier Zinsanhebungen entspricht).

Dennoch könnte für den US-Dollar nur überschaubares Aufwärtspotenzial aufgrund der Verschiebungen bei den Zinserwartungen bestehen – eine Entwicklung, die dazu beitragen könnte, ewas von dem Abwärtsdruck auf Gold zu mindern. Beachten Sie, dass Erwartungen höherer Zinsen die Nachfrage nach dem Edelmetall tendenziell belasten. Da der Zinsausblick in den projizierten Pfad der Fed weitgehend eingepreist ist, dürfte sich dieser Gegenwind in den kommenden Wochen legen. Bei Gold gilt die Aufmerksamkeit auch weiter einem wichtigen technischen Unterstützungszusammenfluss. Der breitere Short-Bias ist dabei gefährdet, solange der Preis über 1.235 Dollar liegt.

Neu im Trading? Beginnen Sie mit diesem kostenlosen Leitfaden für Einsteiger

Gold Trader-Positionierung

Gold Trader Sentiment

  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass die Trader im Gold Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +7,34 (88,0 Prozent der Trader sind Long) –bärischer Wert.
  • Die Long-Positionen sind 0.4 Prozent niedriger als gestern und 3,3 Prozent höher als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 1,8 Prozent höher als gestern und 3,4 Prozent höher als letzte Woche.
  • Wir nehmen dem mehrheitlichen Sentiment gegenüber normalerweise eine nonkonformistische Haltung ein und die Tatsache, dass die Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Gold-Spot-Preis weiter fallen könnte. Und doch sind die Trader weniger Netto-Long als gestern und gegenüber der letzten Woche. Jüngste Veränderungen des Sentiment warnen, dass der aktuelle Gold-Kassapreis sich trotz der Tatsache, dass Trader Netto-Long bleiben, schon bald nach oben umkehren könnte.

Gold-Wochenchart

Gold-Wochenchart

Das technische Bild ist seit den letzten drei Wochen unverändert. Die Aufmerksamkeit gillt immer noch einem kritischen Unterstützungszusammenfluss an „dem 50 Prozent Retracement der Zugewinne gegen Ende 2016 bei 1.245 Dollar, ganz in der Nähe unterstützt von dem gleitenden 200-Wochen Durchschnitt / der Trendlinienunterstützung um 1.235 Dollar“. Der Preis verteidigt diese Schwelle auch weiterhin auf Wochenschlussbasis, was im Moment für einen neutralen mittelfristigen Ausblick spricht bis wir weitere Klarheit über eine kurzfristige Preisentwicklung erhalten.

Dies ist eine starke Unterstützungszone und obwohl der breitere Ausblick nach unten gewichtet bleibt, steigt das Potenzial für eine größere Erholung, während der Preis sich über diesen Tiefs befindet. Der Widerstand auf dem Wochenchart liegt bei 1.285 Dollar, wo das 61,8 Prozent Retracement auf die 50-Linie trifft. Die breitere bärische Entkräftigung liegt an der Jahreseröffnung bei 1.302 Dollar. Bei einem Durchbruch unter diese kritische Unterstützungszone besteht für Gold die Gefahr beschleunigter Verluste. Solch ein Szenario hätte das 61,8 Prozent Retracement der Zugewinne gegen Ende 2016 bei 1.215 Dollar und 1.204 Dollar zum Ziel.

Fazit: Wir warten auf ein Tief. Gold hat auf die kritische Unterstützung auf dem Wochenchart reagiert und die unmittelbare Aufmerksamkeit gilt der Juni-Eröffnungsspanne. Dabei ist der breitere Abwärtstrend gefährdet, solange der Kurs über 1.235 Dollar liegt.Eine vollständige technische Aufgliederung der kurzfristigen Goldpreisniveaus (Tageschart und Intraday)finden Sie im Technischen Ausblick für XAU/USD dieser Woche.

Was sind die Charakterzüge eines erfolgreichen Traders?

In unserem kostenlosen eBuch können Sie es herausfinden!



Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

Verbinden über:

Unmittelbar nach der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex für das erste Quartal 2018 kamen die ersten Gewinnmitnahmen mit sich. Diese hielten sich jedoch in Grenzen. Der unter den Erwartungen liegende jedoch stabile VPI deutet somit darauf hin, dass die australische Zentralbank (RBA) womöglich die Leitzinsen für den Rest des Jahres unverändert lassen wird. Der VPI liegt nun das sechste Mal in Folge unter den Erwartungen.

Möchten Sie Ihren Trading-Ansatz verbessern? Die gängigsten Trading-Fehler verstehen und vermeiden? Dann lesen Sie unser kostenfreies eBook: Was zeichnet einen erfolgreichen Anleger aus?

Australischer VPI auf Quartalsbasis

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

Neu am Devisenmarkt? Möchten Sie die verschiedenen Ansätze für den Handel besser verstehen? Beginnen Sie jetzt mit unserem kostenlosen DailyFX Einsteiger-Leitfaden.

RBA-Gouverneur Lowe geht von einem sanften Anstieg der Inflation in 2018 aus

Die Zinsen könnten in der Tat in diesem Jahr unverändert bleiben, weil der Gouverneur der australischen Notenbank Herr Lowe eher davon ausgeht, dass die Inflation nur schleppend wieder in die Mitte des von der RBA angestrebten Ziel von 2% bis 3% zurückkehrt. Ein wichtiger Treiber für den schleppenden Anstieg sei das schwache Preiswachstum, welches einen großen Teil der Industrieländer betrifft. Erste Anzeichen einer Verbesserung könnten eventuell in den kommenden Arbeitsmarkt-und Beschäftigungsdaten gesehen werden. Eine höhere Beschäftigungsrate kann volkswirtschaftlich den Arbeitsmarkt straffen und das Lohnwachstum und die Inflation mit der Zeit ankurbeln.

Australischer Dollar (AUD) kämpft quer durch die Bank um das untere Keltner-Band

Bei einem Blick auf die Devisenpaare der größten Handelspartner Australiens fällt auch Wochenbasis auf, dass die Bullen derzeit um eine Verteidigung des unteren Keltner-Band kämpfen. Ein Fall unterhalb dieser markanten Ebene könnte den Abwertungsdruck erhöhen und die australische Landeswährung unter Druck setzen. Hier sind nun die Bullen gefragt. Sie sollten um Schadensbegrenzung bemüht sein und zumindest auf Wochenschlusskursbasis das untere Keltner-Band für sich gewinnen.

Wie geht es mit dem Aussie weiter? Hier erhalten Sie unsere kostenfreie US-Dollar-Prognose für das zweite Quartal 2018.

Major-FX Paare kämpfen auf Wochenbasis um unteres Keltner-Band

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

AUD/USD: Kampf um Schlüsselunterstützung dauert an

Bereits in meiner Analyse über den Aussie in dieser Woche berichtete ich darüber, dass eine bedeutende Schlüsselunterstützung im Fokus der Anleger steht. Nach der Veröffentlichung des VPI drückten den Bären weiter auf den Kurs. Die womöglich zurückkehrende Dollar-Schwäche könnte dem Aussie weiter belasten. Auf Wochenbasis wurde nach der Preisgabe des Wochenpivotpunktes bei 0,7712 USD rasch das untere Keltner-Band bei 0,7652 USD angepeilt. Derzeit kämpfen die Bären auch noch um die Übernahme der Unterseite des aufwärtsgerichteten Trendkanals. Sollten die Bären tatsächlich erfolgreich sein, so könnte der Kurs weiter gen Süden gehen. Der anziehende Dollar könnte den Bären in die Karten spielen.

Wie sieht die Stimmung der Aussie-Anleger bei IG aus? Sind sie mehrheitlich Long oder Short positioniert? Mit unserem kostenfreien IG Sentiment können sich die Positionierung analysieren und ggf. in Ihre Handelsentscheidung mit einbauen.

AUD-USD auf Wochenbasis

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

Quelle: IG Handelsplattform

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen

@SalahBouhmidi

Australischer Dollar – AUD: VPI bleibt unter den Erwartungen


Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

Verbinden über:

Bei einem Blick auf die fünf größten Handelspartner von Neuseeland fällt, auf das wir ein sehr ausgeglichenes Bild vorfinden. Den größten Aufwertungsschub jedoch konnte der neuseeländische Dollar zum australischen Dollar erfahren. Dies könnte natürlich auf die steigenden Rohstoffpreise zurückführbar sein. Gefolgt vom NZD/AUD konnte der NZD zum USD rund 2 Prozent im vergangenen Quartal hinzugewinnen. Die Dollar-Schwäche macht sich somit auch im NZD bemerkbar und wurde auch von den Bullen genutzt. Die größten Abschläge erfuhr der NZD gegenüber der japanischen Währung Yen und der chinesischen Währung Yuan. Für unseren weiteren Ausblick werden wir nun im Folgenden uns mit dem NZD/USD und dem NZD/JPY beschäftigen.

Das erste Quartal 2018 für den NZD ist durchwachsen gewesen, was folgt nun…?

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: DailyFX Research

Wollen Sie mehr über den neuseeländischen Dollar wissen? Dann leisten Sie Herrn Bouhmidi bei seinem täglichen Forex Marktüberblick Gesellschaft: Mo – Do um 09:30 Uhr.

NZD/USD: 40-Wochen-Linie gibt den Bullen halt

Seit nun mehr als 13 Handelswochen konnte der Kiwi die bedeutende 40-Wochen-Gleitende-Durchschnittslinie verteidigen. Mit der Übernahme der 40-Wochen-Linie Anfang Januar konnte die Aufwertungsrallye bestärkt werden. Aktuell wird der Kiwi vom Brokerhaus IG Markets auf 0,7283 US-Dollar taxiert. Damit liegt der Kurs rund 0,72 Prozentpunkte höher als vor einer Woche. Aktuell versuchen die Bullen auf Wochenbasis das 38,20-%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von Juli 2014 bei 0,7210 US-Dollar zu erobern. Sollten die Bullen erfolgreich auf Wochenschlusskursbasis dieses Kursniveau halten, stehen die Chancen nicht schlecht für einen Angriff des Verlaufshochs von Juli 2017 bei 0,75165 US-Dollar. Hierfür muss jedoch noch das obere Keltner-Band bei 0,7304 USD überwunden werden. Hier nach bildet das 50-%-Fibonacci-Retracement eine übergeordnete Widerstandszone. Eine konsequente Übernahme dieses Retracement könnte mittelfristig die 0,75 US-Dollar-Marke zu einer bedeutenden Unterstützung werden lassen. An der Unterseite würde es für den Kiwi brenzlig werden, wenn die genannte 40-Wochen-Linie von den Bullen preisgeben wird.

Möchten Sie mehr über den Forexhandel lernen? Hier können Sie unseren Einsteigerleitfaden kostenlos herunterladen.

NZD-USD auf Wochenbasis

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: IG Handelsplattform

NZD/JPY: Angriff auf die Trendunterseite wurde erfolgreich abgewehrt

Die generelle Yen-Stärke macht sich auch im NZD bemerkbar. Wie bereits erwähnt hat der NZD am meisten von den fünf größten Handelspartnern gegenüber den Yen nachgelassen. Dies könnte nun einige gute Trading-Chancen ermöglichen. Grundsätzliche Frage hier ist nun, ob die Rallye fortgesetzt wird oder ob es nun zu einer Gegenoffensive der Bullen kommt? Hierfür bedarf es einen näheren Blick auf den Wochenchart des Devisenpaares NZD/JPY. Die Bullen konnten in der vergangenen Woche erste Zeichen eine Trendumkehr zeigen. Durch die Verteidigung der Trendkanalunterseite bei 75,674 Yen konnte die Abwärtsfahrt zumindest kurzfristig gestoppt werden. Anschließend konnten die Bullen beflügelt werden. Derzeit kämpfen die Bullen um die Übernahme des unteren Keltner-Bandes. Gelingt dies auf Wochenschlusskursbasis könnte in der Tat die Wahrscheinlichkeit für eine Gegenoffensive erhöht werden. Schaffen die Bullen es jedoch nicht weitere bullische Impulse zu setzen könnte der Kurs versuchen erneut die Trendkanalunterseite zu testen. Dabei sollten die Bullen weiterhin dieses Niveau verteidigen, ansonsten könnte die Abwertungsrallye weiter an Fahrt hinzugewinnen.

NZD-JPY auf Wochenbasis

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: IG Handelsplattform

Möchten Sie Ihren Trading-Ansatz verbessern? Die gängigsten Trading-Fehler verstehen und vermeiden? Dann lesen Sie unser kostenfreies eBook: Was zeichnet einen erfolgreichen Anleger aus?

.

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

@SalahBouhmidi



Gesponsert von IG – Eigentümer von DailyFX