Prognosen

US-Dollar Aufwärtstrend könnte aufgrund der Suche nach einem sicheren Hafen, einer defensiven EZB und VPI-Anstieg zurückkehren

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US-Dollar-Kurschart

PROGNOSE FÜR DEN US-DOLLAR: BULLISCH

  • US-Dollar zieht sich zusammen mit dem Yen und Staatsanleihen-Renditen zurück, nachdem sich die Risikobereitschaft verbessert
  • Grundsätzliche geopolitische Unstimmigkeiten kehren wahrscheinlich zurück, was die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen anheizt
  • Weitere Unterstützung kommt von einer defensiven EZB und einer den vierten Monat in Folge steigenden Kerninflation

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Der US-Dollar berührte zu Beginn der letzten Woche kurz ein 17-Jahres-Hoch, befand sich aber schon kurz darauf wieder in der Defensive, da sich die Stimmung in den globalen Finanzmärkten aufhellte. Es ist vielsagend, dass der Dollar zusammen mit ähnlichen „Anti-Risiko“-Werten, wie dem Japanischen Yen und US-Schatzanleihen, abrutschte.

Sich lösende geopolitische Belastungen in Großbritannien, Italien und Hongkong brachten eine Dosis Optimismus. Dem folgten Meldungen, dass Verhandler aus Washington und Peking eine Einigung erreichen konnten, die es möglich macht, direkte Handelsgespräche zwischen den USA und China im Oktober wieder aufzunehmen. Die Datenveröffentlichungen brachten nichts besonders Schockierendes.

DOLLAR LEGT BEI SUCHE NACH EINEM SICHEREN HAFEN, DEFENSIVER EZB UND POSITIVEN US-VPI-DATEN ZU

Es scheint allerdings, als wäre die Wahrscheinlichkeit, dass diese rosigen Bedingungen anhalten, zunehmend gering. Der Brexit bleibt im Optimalfall chaotisch nachdem der britische Premierminister Boris Johnson mit dem Parlament aneinandergeraten ist. Er scheint den Kampf für ein Ausscheiden aus der EU ohne Einigung („No-Deal“) verloren zu haben, aber der größere Krieg könnte gerade erst beginnen.

Ähnliche Skepsis ist wohl auch in Hinsicht auf eine Handelseinigung zwischen den USA und China angebracht. Mehrere Runden direkter Gespräche sind begonnen und abgeschlossen worden und jedes Mal führten sie zu höheren Zolltarifen und immer lauterem Streit. Die Politik hat noch einen langen Weg zu gehen, um den Märkten zu beweisen, dass es dieses Mal anders sein wird.

Das deutet darauf hin, dass die Verluste des US-Dollar im Kontext eines breiteren Aufwärtstrends nur korrigierender Art waren, da die nervösen Marktbedingungen einen Aufschlag auf Liquidität erforderlich machen. Zusätzliche Unterstützung könnte der Wirtschaftskalender bieten, bei dem die Aufmerksamkeit der geldpolitischen Erklärung der EZB und den VPI-Daten aus den USA gilt.

Notenbank-Präsident Mario Draghi und seine Kollegen haben entschieden signalisiert, dass weitere geldpolitische Anreize kommen und diesen Monat angekündigt werden. Großzügige geldpolitische Lockerungen könnten das Währungspaar EUR/USD nach unten treiben und für umfassendere Dollar-Stärke sorgen.

Gleichzeitig wird sich den Erwartungen zufolge die Kerninflation in den USA den vierten Monat in Folge beschleunigen und mit 2,3 % gegenüber dem Vorjahr den höchsten Stand seit Juli 2018 erreichen. Das könnte die Fed-Zinssenkungsspekulationen im Vorfeld der FOMC-Sitzung in diesem Monat abkühlen, was den Greenback weiter anschieben dürfte.



Wochenprognose für den Euro: Zinssenkung für September-Sitzung der EZB aufgrund stockenden Wachstums

News events, market reactions, and macro trends.

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EUR/USD-Kursprognose, EUR/USD technische Analyse, EUR/USD-Kurschart, EUR/USD-Chart, EUR/USD-Kurs, Euro-Prognose, Euro-Kurst, Euro-Kursprognose, Euro zu Dollar, Pfund zu Euro

Fundamentalprognose für den Euro: Neutral

  • Trader sollten genau darauf achten, ob die „was auch immer erforderlich sein sollte“ Super Mario-Version des EZB-Präsidenten Mario Draghi im Rahmen der September-Sitzung der Notenbank in dieser Woche zum Tragen kommen wird. Dies wird die letzte Sitzung sein, bei der er den Vorsitz führt und es kommen auch neue Staff Economic Projections (SEP).
  • Overnight-Index-Swaps preisen derzeit eine hundertprozentige Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 10 Basispunkte im Rahmen der September-Sitzung der EZB ein. Gleichzeitig besteht eine Wahrscheinlichkeit von 46 % für Zinssenkungen um 20 Bp. Insgesamt besteht eine Wahrscheinlichkeit von 78 % für Zinssenkungen um 20 Bp bis Ende des Jahres.
  • Die Privat-Trader sind laut dem IG Client Sentiment Index bereits seit dem 1. Juli Netto-Long, als das Währungspaar EUR/USD in der Nähe von 1,1369 USD gehandelt wurde. Der Kurs hat seitdem um 3,0 % nachgegeben.

Unsere langfristigen Prognosen für den Euro und andere führende Währungen finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Der Euro-Kurs im Wochenverlauf

Der Euro hatte eine durchwachsene Woche. Er konnte gegenüber Währungen mit niedriger Rendite und „sicherer Hafen“-Währungen Boden gewinnen, während er gegenüber Währungen mit hoher Rendite und hohem Beta Boden abgeben musste. EUR/USD und EUR/CHF waren die am zweit- bzw. drittbesten abschneidenden EUR-Paare während der Woche. Sie legten um 0,43 % bzw. 0,13 % zu. Der US-Dollar konnte von dem August-Bericht vom US-Arbeitsmarkt (NFP) nicht profitieren, da dieser zum Ende der Woche hin hinter den Erwartungen zurückblieb.

Da der Handelskonflikt zwischen den USA und China in einem kurzfristigen Zustands eines Waffenstillstands verbleibt, und die Notenbanken der G10-Währungen ihre Zinssenkungserwartungen neu kalibrieren, waren Währungen aus dem Asien-Pazifik-Raum unter jenen, die sich während er Woche gegenüber dem Euro am stärksten bewegten. EUR/AUD und EUR/NZD waren die beiden am schlechtesten abschneidenden EUR-Paare. Sie verloren -1,24 % bzw. -0,77 %. Derweil schnitt das Währungspaar EUR/JPY während der Woche am besten ab. Es konnte um +1,02 % zulegen.

Dem Währungspaar EUR/GBP galt große Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit der Niederlage des britischen Premierministers Boris Johnson im britischen Parlament. Da die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexit ohne Einigung mit der EU vermeintlich geringer wurde, konnte das Paar im Wochenverlauf um -0,61 % fallen.

Wirtschaftsdaten für die Euro-Zone schwach, Deutschland im Rezessionsbereich

Der Wirtschaftskalender für den Devisenmarkt ist von der September-Sitzung der EZB einmal abgesehen recht leer. Dadurch bietet sich den Märkten nur wenig Gelegenheit einer größeren Bewegung vor dem Donnerstag. Da Deutschland sich am Rande einer technischen Rezession befindet und die deutschen Finanzbehörden sich bisher Rufen nach finanziellen Anreizen widersetzen, verstärkt sich die Notwendigkeit einer aggressiveren defensiven Geldpolitik von Seiten der EZB, falls ein Konjunkturrückgang in der breiteren Euro-Zone vermieden werden soll.

Die Wirtschaftsdaten für die Euro-Zone haben in den letzten Monaten immer wieder enttäuscht, zumindest wenn man die Wirtschaftsdaten von einem objektiven Standpunkt aus betrachtet. Der Citi Economic Surprise Index für die Euro-Zone, ein Maßstab für das Wirtschaftsdatenmoment ist bis Ende der letzten Woche von -54,1 im Vormonat am 9. August auf -36,9 gestiegen. Vor drei Monaten, am 7. Juni, hatte er allerdings noch bei -25,2 gelegen.

Schwache Inflationserwartungen für die Euro-Zone bleiben ein Grund für Besorgnis

Der bevorzugte Inflationsmaßstab des scheidenden EZB-Präsidenten Mario Draghi, die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflations-Swap-Forwards für die Euro-Zone, schlossen die letzte Woche bei 1,240 % und somit tiefer als wo sie sich im Vormonat noch befunden hatten bei 1,256 %, ein Rückgang um -2 Bp. Dennoch bleiben die Inflationserwartungen deutlich über dem Jahrestief bei 1,141 %, das am 17. Juni erreicht worden war.

Inflationserwartungen für die Euro-Zone und Brent-Ölpreis: Täglicher Zeitrahmen (Chart 1)

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Die Beziehung zwischen den fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflations-Swap-Forwards und dem Preis für die Ölsorte Brent hat sich in den letzten Tagen gestrafft. Das deutet darauf hin, dass sich Spekulationen über das Wachstum der Weltwirtschaft, wie auch in Hinsicht auf die US-Notenbank Federal Reserve als signifikanterer Faktor für Trader erweisen werden. Gegen Ende August lag die Fünf-Tages-Korrelation zwischen den fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflations-Swap-Forwards der Euro-Zone und dem Brent-Ölpreis bei -0,90. Bis 6. September war die Fünf-Tages-Korrelation auf 0,80 gestiegen.

Neustart des Zinszyklus im Rahmen der September-Sitzung der EZB

In der kommenden Woche zählt nichts mehr für den Euro als die September-Sitzung der EZB, wenn er versuchen sollte, gegenüber Währungen mit niedriger Rendite und „sicherer Hafen“-Währungen eine Umkehr zu starten.

So wie es im Moment aussieht, haben die in den letzten Tagen wirbelnden Zinssenkungswahrscheinlichkeiten zu der Erholung des Euro, die er gegenüber einigen der führenden Währungen verzeichnen konnte, beigetragen. Dennoch bedeuten die rückläufigen Wetten auf eine Zinssenkung auch, dass die Sorge um das Wachstum der Weltwirtschaft und den Handelskonflikt zwischen den USA und China nachlässt. Dadurch entsteht für Währungen mit höherer Rendite und hohem Beta Raum für eine Rally gegenüber dem Euro.

In unserem letzten Update zu den EZB-Zinserwartungen hatten wir geschrieben, dass „Zinssenkungserwartungen im Vordergrund stehen und ein einfaches Retracement der aggressiven Kursbewegung dem Euro kurzfristig eine Atempause geben könnte“. Zu diesem Zeitpunkt bestand eine Wahrscheinlichkeit von 57 % für eine Zinssenkung um 20 Bp im Rahmen der September-Sitzung der EZB und eine Wahrscheinlichkeit von 85 %, dass es im Rahmen der Dezember-Sitzung der EZB zu einer zweiten Zinssenkung um 10 Bp kommen könnte. Die Zinsmärkte preisten eine dritte Zinssenkung während der nächsten zwölf Monate für höchstwahrscheinlich März 2020 ein.

Zinserwartungen der Europäischen Zentralbank (6. September 2019) (Tabelle 1)

EZB Zinserwartungen, EZB-Zinserwartungen, Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank, Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen durch die EZB

Inzwischen preisen die Overnight-Index-Swaps eine Wahrscheinlichkeit von 46 % für eine Zinssenkung um 20-Bp im Rahmen der September-Sitzung der EZB ein. Es besteht immer noch eine Wahrscheinlichkeit von 100 % für eine Zinssenkung um 10 Bp. Insgesamt besteht eine Wahrscheinlichkeit von 78 % für eine zweite Zinssenkung um 10 Bp bis Ende des Jahres. Die Zinsmärkte preisen jetzt eine dritte Zinssenkung während der nächsten zwölf Monate für höchstwahrscheinlich März 2020 ein.

Falls die EZB die Zinsen über das Overnight-Index-Swap-Pricing definitiv senken sollte – und angesichts der jüngsten Kommentare der nächsten EZB-Präsidentin Christine Lagarde sieht es so aus als gäbe es keinen Grund, dies nicht zu tun – dann stellt sich die Frage, welches Ausmaß die geldpolitischen Lockerungen haben werden. Die September-Sitzung der EZB ist immerhin die letzte Sitzung unter dem Vorsitz des Notenbank-Präsidenten Mario Draghi, bei dem ein neuer Satz von Wachstums-, Inflations-, Arbeitslosigkeits- und Währungskursprognosen bekannt gegeben wird, die sog. Staff Economic Projections (SEP).

Falls die „was auch immer erforderlich sein sollte“ Super Mario Version von Präsident Draghi im Rahmen der September-Sitzung der EZB in dieser Woche zum Tragen kommen sollte, wird es am Donnerstag zu einer Zinssenkung um 20 Bp kommen und der Euro wird seine Zugewinne in letzter Zeit gegenüber Währungen mit niedriger Rendite und „sicherer Hafen“-Währungen schnell wieder abgeben. Falls EZB-Präsident Draghi in Hinsicht auf eine Zinssenkung um 10 Bp andererseits aber Bedenken haben sollte, könnte sich für den Euro die kurzfristige Gelegenheit ergeben, einen Teil seiner Verluste in der letzten Zeit gegenüber Währungen mit höheren Renditen und hohem Beta wieder gutzumachen.

EUR/USD-Kurs gegenüber der CoT Netto-Nichtkommerziellen Positionierung: Täglicher Zeitrahmen (Chart 2)

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Schaut man auf die Positionierung gemäß dem CFTC CoT-Report für die Woche bis 3. September, haben die Spekulanten ihre Netto-Short-Position im Euro von 38.800 auf49.000 Kontrakte reduziert. Obwohl die Positionierung sich auf ähnlichen Niveaus bewegt wie im Juli 2019, als das Währungspaar EUR/USD über 1,1200 USD gehandelt wurde, stand das Paar in den letzten Wochen unter erheblichem Druck, da die Anleger sich in Währungen mit niedrigerer Rendite und „sicherer Hafen“-Status, wie dem US-Dollar, umorientierten. Mit anderen Worten, es könnte sich um mehr als eine einfache Rally zur Short-Abdeckung handeln, was dem Euro helfen könnte, sich wieder auf höheren Niveaus zu etablieren.

IG Client Sentiment Index: EUR/USD-Zinsprognose (6. September 2019) (Chart 3)

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EUR/USD: Privat-Trader-Daten zeigen, dass 61,6  der Trader Netto-Long sind. Das Long-zu-Short-Verhältnis der Trader liegt bei 1,61 zu 1. Die Trader sind bereits seit dem 1. Juli Netto-Long, als das Währungspaar EUR/USD in der Nähe von 1,1369 USD gehandelt wurde. Der Kurs hat seitdem um 3,0 % nachgegeben. Die Anzahl der Netto-Long-Trader liegt 2,8 % niedriger als gestern und 19,9 % niedriger als letzte Woche, während die Anzahl der Netto-Short Trader 7,0 % niedriger ist als gestern und 61,5 % höher als letzte Woche.

Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Kurs für das Währungspaar EUR/USD weiter fallen könnte. Die Trader sind stärker Netto-Long als gestern und letzte Woche und die Kombination aus aktueller Stimmung und jüngsten Veränderungen geben uns einen stärkeren EUR/USD-bärischen, nonkonformistischen Trading-Bias.

FX-TRADING RESSOURCEN

Egal, ob Sie gerade erst neu einsteigen oder bereits erfahrener Trader sind, DailyFX stellt Ihnen viele Ressourcen zur Verfügung, die Ihnen helfen können: Einen Indikator zum Verfolgen des Trader-Sentiments, vierteljährliche Trading-Prognosen, tägliche Analytik- und Weiterbildungs-Webinare, Trading-Leitfäden, die Ihnen bei der Verbesserung der Trading-Performance helfen, und sogar einen Leitfaden für diejenigen, die neu im Devisenhandel sind.



USDJPY Prognose: Charttechnisch und fundamental divergierend

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Konjunkturdaten in Japan sind derzeit weniger relevant und dürften selbst bei besseren Daten wenig Auswirkungen auf den USD/JPY Kurs haben. Charttechnisch ist ein Angriff der Bullen nicht auszuschließen. Fundamental betrachtet, dürfte es davon abhängen, ob der Handelsstreit positive Signale aussendet oder aber der US Dollar sich wieder erholt.

USD/JPY: 38,20-%-Fibonacci-Retracement im Fokus

Seit Ende April befindet sich der USD/JPY in einem stetigen Abwärtstrend. Die Preisgabe der 40-Wochen-Linie setze dem Währungspaar zu. Seitdem verlor der USD/JPY rund 3,5 Prozent an Wert. Im aktuellen Wochenchart des USD/JPY sehen wir, dass der Kurs momentan um das bedeutende 38,20-%-Fibonacci-Retracement bei 108,504 Yen tendiert. Gelingt keine nachhaltige Verteidigung der genannten Kursmarke, könnte sich der gegenwärtige Trend fortsetzen und zu weiterem Abwärtsdruck sorgen.

Wollen Sie grundlegende Kenntnisse zur Elliot-Wellen-Theorie erlangen und herausfinden, wie man diese in der Analyse von Währungskursen einsetzt? Hier können Sie unseren Leitfaden dazu kostenfrei herunterladen.

Charttechnisches Kursziel bleibt im Spiel

Zwischen Februar und Mai tendierte der USD/JPY Kurs in einer übergeordneten Handelsspanne zwischen 112,06 Yen und 109,51 Yen. Mit dem Durchbruch an der Unterseite setzte der Abwärtstrend neue Impulse frei. Auf Basis der Handelsspanne kann eine Kurszielprognose erstellt werden.

Bei Projektion der Höhe kann sowohl an der Ober-als auch Unterseite ein Kursziel für den USD/JPY bestimmt werden. Im aktuellen Fall kann ein Kursziel an der Unterseite bei 107,075 Yen ermittelt werden. Hier befindet sich auch das 23,60-%-Fibonacci-Retracement welches den US-Dollar an der Unterseite übergeordnet stützt.

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RSI und 38,20-%-Retracement könnten neue Impulse freisetzen

Der bekannte Oszillator RSI deutet auf eine kleine bullische Divergenz hin und könnte den Abwärtstrend temporär stoppen. Gelingt eine Rückeroberung der 48,5er-Marke und die Verteidigung des 38,20-%-Retracement, kann mit weiteren Kaufsignalen gerechnet werden, die den Kurs zumindest in Richtung 109,659 Yen hieven

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USD JPY Chart auf Wochenbasis

USDJPY Chartanalyse

Quelle: IG Handelsplattform

Japans Daten leicht besser aber kaum relevant

Fundamental betrachtet, sind die Daten zuletzt ein wenig besser ausgefallen. Das BIP Wachstum entwickelte sich im ersten Quartal 2019 besser als erwartet. Dennoch, dies sollte an der aktuellen Geldpolitik der Bank of Japan nur wenig ändern. Im Fokus bleiben daher der Handelsstreit, der US Dollar sowie vereinzelt Daten aus China, die Aufschluss darüber geben würden, wie negativ sich der Handelsstreit derzeit auswirkt.

Die Handelsbilanzdaten aus China haben bereits stark einbrechende Importe für den Monat Mai angezeigt. Der Aktienmarkt sendet derzeit leichte Stabilisierungssignale, sodass zumindest aus dieser Richtung etwas Unterstützung für das Währungspaar USD/JPY vorhanden ist. Allerdings bleibt der Aktienmarkt auf Basis von Erwartungen an dovishe Notenbanken stabil, was wiederum den US Dollar Anstieg bremsen könnte.

Unsere langfristigen Prognosen für US-Dollar, Euro, Gold, Rohöl und mehr finden Sie in den DailyFX Trading-Leitfäden.

Japan BIP QoQ

Japan BIP Wachstum QoQ

Quelle: DailyFX Research

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GBPUSD Prognose: Tendenz Short für britisches Pfund?

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In der GBP/USD Prognose schauen wir uns wie gewohnt sowohl die charttechnische als auch die fundamentale Lage an. Der Ausblick lässt kaum Positives für die nächsten Wochen verheissen. Dies könnte mit den Daten zu der Inflation und den Einzelhandelsumsätzen sich verändern oder sogar verschlechtern.

Wie sind die IG-Anleger derzeit für das britische Pfund gestimmt. Ist das Gros der Trader Long oder Short positioniert? Mit dem kostenfreien IG Sentiment finden Sie es heraus.

Chartanalyse zum Britischen Pfund

Das britische Pfund hat eine harte Handelswoche hinter sich. Der GBP/USD Kurs verlor fünf Tage in Folge an Wert und büßte knapp 2 Prozent ein. Bedeutende charttechnische Marken, wie das untere Keltner-Band bei 1,2867 USD, wurden von den bärischen Impulsen durchbrochen. Zum Ende der Woche musste sogar das wichtige 61,80-%-Retracement bei 1,2797 US-Dollar daran glauben. Die Bullen hatten keine Chance das Retracement als Unterstützung zu nutzen.

Bereits am Anfang der Woche rutschte der RSI unterhalb der 48.5er Marke und löste damit erhebliche Verkaufsimpulse aus. Zur Stunde setzen sich die Bären durch und testen bereits die Tiefs vom Februar bei 1,2774 USD. Gelingt es nicht den Kursbereich zu verteidigen, könnte das britische Pfund in der kommenden Woche die 1,2700 USD-Marke anpeilen. Eine Rückeroberung des 61,80-%-Retracement dagegen, könnte eine neue Gegenbewegung in Richtung der psychologischen Marke von 1,30 USD in Gang setzen. Vorher muss allerdings die 200-Tage-Linie bei 1,2963 USD nachhaltig überwunden werden.

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GBP/USD Chart auf Tagesbasis

GBPUSD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

GBP/USD Prognose fundamental mit der Tendenz abwärts

Die teils noch robusten Konjunkturdaten aus Großbritannien sowie die etwas zuversichtlichere Bank of England, können Marktteilnehmer derzeit kaum davon überzeugen, dass das No-Deal Brexit Risiko vom Tisch ist. Wir haben bereits seit der Verlängerung der Frist in unseren Artikeln davon gesprochen, dass diese wahrscheinlich viel zu kurz ist, um relevante Entscheidungen, geschweige denn Einigungen durch das britische Parlament zu bringen. Und so wie es aktuell aussieht, wird auch die vierte Abstimmung für Mays Deal in Kürze eine Niederlage erzielen.

Die durchschnittlichen Einkommen fielen zwar zuletzt im Rahmen der Erwartungen aus, allerdings stieg die Arbeitslosenanzahl weiter an. Die Inflation hat zuletzt das Notenbank-Ziel verfehlt. Positiv hingegen zeigten sich zuletzt zwar noch die Einzelhandelsumsätze sowie die Industrieproduktion und damit auch das BIP Wachstum per Q1. Doch aufgrund der zurückhaltenden Unternehmensinvestitionen gehen Ökonomen und Analysten davon aus, dass diese Stabilität, zumindest im zweiten Quartal wird nicht gehalten werden können.

Die Bank of England ist gemäß den letzten Prognosen etwas optimistischer und begründet diesen Optimismus mit der Fristverlängerung. Sie geht sogar so weit zu behaupten, ein Zinsanstieg wäre nicht auszuschließen, sofern sich die angehobenen Prognosen bewahrheiten. Doch Skepsis seitens der Ökonomen bleibt und Marktteilnehmer geben diesen, gemessen an der Entwicklung des GBP/USD Kurses, zumindest jetzt noch recht. Im Fazit lässt sich für die GBPUSd Prognose also sagen, dass erst die kommenden wichtigen Konjunkturdaten eventuell die Skepsis etwas eindämmen könnten. So stehen in der kommenden Woche Daten zur Inflation per April sowie die Einzelhandelsumsätze an.

Warum Fehler begehen die andere Anleger bereits gemacht haben? Erhalten Sie hierfür unseren kostenfreien Leitfaden unter folgendem Link.

UK Durchschnittseinkommen ohne Boni

GB Durchschnittseinkommen

Quelle: DailyFX Research

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Goldpreis Prognose: Technische und fundamentale Perspektive

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In der kurzfristigen Goldpreis Prognose schauen wir uns die charttechnische und die fundamentale Lage an. Kurz zusammengefasst, scheint der Korrekturtrend noch nicht beendet und der US Dollar könnte einer der hauptsächlichen, fundamentalen Einflussfaktoren bleiben.

Verunsicherung an den Märkten schiebt den Goldpreis an

Charttechnisch könnte der erneute Verunsicherungsschub an den Aktienmärkten dem sicheren Hafen unter die Arme gegriffen haben. Auf Wochenbasis könnte sich vorerst auf Höhe 1280 USD ein Boden bilden. Hierfür sollte jedoch der bekannte Oszillator RSI im weiteren Verlauf nicht die Grenzschwelle bei 48,5 preisgeben. Tritt der RSI allerdings die Reise gen Süden an, könnten mit Verlust der 48,5er-Marke weitere Verkaufssignale in den nächsten Wochen den Goldpreis drücken. Dies würde momentan noch nicht bedeuten, dass der Goldpreis in eine Abwärtsrallye übergeht.

Zwar kann ein kleiner Rücksetzer erwartet werden, dieser gefährdet jedoch nicht den Trend solange er nicht unterhalb 1243 USD liegt. Sollte es sich hier aktuell um eine Korrekturwelle 4 nach der Elliott-Wellen-Theorie handeln, dürfte die 1243 USD nicht überschritten werden. Überraschenderweise liegen im Bereich 1275 USD und 1243 USD drei Pivot-Unterstützungszonen. Allein voran fällt die bedeutende steigende 200-Tage-Linie bei 1256 US-Dollar in diesen Bereich. Gelingt eine Bodenbildung in dem genannten Kursbereich, könnte sich mit demnächst eine neue Impulswelle entfalten.

Gehört Gold zu den Top-Handelsmöglichkeiten in diesem Jahr? Finden Sie es heraus, indem Sie sich die Prognosen unserer Analysten kostenfrei herunterladen.

Charttechnischer Goldpreis Prognose Chart (täglich)

Goldpreis technisch auf Wochenbasis

Quelle: IG

Fundamental betrachtet sind die Signale nicht deutlich genug

Fundamental betrachtet, reagiert der Goldpreis in der Regel auf geldpolitische Maßnahmen, bzw. Erwartungen an Zinsentwicklungen, auf Inflationserwartungen und natürlich auf steigende/fallende Marktrisiken. Eindeutige Signale ausgehend von den Notenbanken können derzeit nicht identifiziert werden. Zwar sind die meisten Notenbanken der entwickelten Länder neutral bis locker eingestellt, allerdings spricht eine lockere Geldpolitik in der Regel nur für einen mehr oder weniger stabilen Goldpreis, aber nicht für einen steigenden Trend. Stichwort Goldilocks-Politik. Dieser Faktor, als Stützungsfaktor, dürfte bereits teilweise eingepreist worden sein.

Inflationserwartungen halten sich gemäß der aktuellen wirtschaftlichen Lage zwar stabil, doch die Werte reichen nicht aus, um Gold als Anlagevehikel gegenüber Anleihen attraktiver zu machen, Stichwort Realzinsen. Auch aus dieser Richtung gibt es also keine eindeutigen Signale, für einen stark steigenden Trend.Die Marktrisiken, die derzeit vorherrschen dürften ebenso nur von kurzfristiger Dauer sein, zumal es sich dabei um ökonomische (Handelsstreit) und nicht geopolitische Risiken handelt und Aktien- sowie Anleihemärkte weiterhin in ihren intakten Aufwärtstrends verbleiben.

Im Fazit lässt sich für die Goldpreis Prognose damit sagen, dass aufgrund der eher weniger positiven fundamentalen Signale, der hauptsächliche Faktor derzeit der US Dollar bleiben dürfte. Der US Dollar Index korrigiert aktuell und dürfte den Goldpreis damit mit erhöhter Wahrscheinlichkeit in den nächsten Tagen und Wochen stützen, je nachdem wie weit sich die Korrektur fortsetzt. Denkbar wäre durchaus ein Ziel bei zirka 96 Punkten.

Wie sieht die Stimmung der Anleger bei IG für die jeweiligen Werte aus? Sind sie mehrheitlich Long oder Short positioniert? Mit unserem kostenfreien IG Sentiment können sich die Positionierung anschauen und ggf. in Ihre Handelsentscheidung mit einbauen.

US Dollar Index Chart auf Tagesbasis

US Dollar Index Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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Diese Goldpreis Prognose wurde in Zusammenarbeit erstellt. Unsere Twitter-Channel finden Sie unter @Salahbouhmidi und @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignisse zeitnah kommentiert. Wir freuen uns, wenn Sie uns folgen.

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AUD/USD Prognose: Australischer Dollar könnte weiter fallen

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In der Prognose zum australischen Dollar (AUD/USD Kurs) werfen wir einen Blick auf die Charttechnik sowie die aktuelle vorherrschende fundamentale Lage. Kurz gesagt: Sowohl die charttechnische Lage als auch die fundamentale, deuten auf die Fortsetzung der Abwärtstendenz hin.

AUD/USD Prognose: Bärisches Kursziel wird favorisiert

Die RBA gab dem AUD/USD Kurs den Rest und setzte den Abwärtstrend weiter fort. Zwischen Anfang Januar bis Anfang Mai befand sich der australische Dollar in einer Handelsspanne zwischen 0,7235 USD und 0,7014 USD. Mitte April scheiterte der AUD/USD Kurs an der bedeutenden 200-Tage-Linie bei 0,7160 USD und gab damit weitere bärische Impulse frei.

Anfang Mai brach der AUD/USD Kurs die Unterseite der Handelspanne. Dies deutet bereits auf eine Einpreisung der dovishen Geldpolitik der RBAhin. Der nachhaltige Bruch mit der Unterseite, könnte den eingeschlagenen Trend fortsetzen. Die Rechteckformation gehört nämlich klassisch zu den Fortsetzungsformation.

Auf Basis der Rechteckformation kann eine Kursziel bestimmt werden. Dabei wird die Höhe des Rechtecks zur Ermittlung des AUD/USD Kursziel herangezogen. Das ermittelte Kursziel wäre somit im Bereich von 0,6799 US-Dollar zu finden. Gelingt ein Fall unterhalb des Hochs vom vergangenen Freitag, kann in den nächsten Wochen durchaus das Kursziel bei 0,6799 USD erreicht werden.

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UNTERSTÜTZUNGEN UND WIDERSTÄNDE (Wochenbasis)

UNTERSTÜTZUNGEN:

  • 0,6824 USD
  • 0,6781 USD
  • 0,6697 USD

WIDERSTÄNDE:

  • 0,6951 USD
  • 0,7035 USD
  • 0,7079 USD

UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT IG BARRIER-OPTIONEN

Steht man auf der Käuferseite und meint das der AUD/USD Kurs in Zukunft weiter steigt, könnten Barrier-Options von IG mit einer Knock-Out-Schwelle, unterhalb des ermittelten Kursziel bei 0,6799 US-Dollar interessant sein. Bärisch eingestellte Trader hingegen könnten in umgekehrter Weise mit Knock-Out-Schwelle oberhalb des wöchentlichen Pivotwiderstand bei 0,6951 US-Dollar ihr maximales Verlustrisiko an der Oberseite begrenzen.

Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten.

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AUD/USD Chart auf Tagesbasis

AUDUSD Chartanalyse auf Tagesbasis

Quelle: ProRealTime

Australischer Dollar fundamentale Prognose

Fundamental betrachtet, ist Marktteilnehmern bereits seit einiger Zeit klar, dass die RBA die Zinsen bald senken wird. Spätestens seit den enttäuschenden Daten zur Inflation. Die Inflation stieg per erstes Quartal 2019 um 1,3 % YoY und damit deutlich unterhalb der Zielinflation der RBA von zwischen 2-3 %. Erwartet wurden 1,5 % nach ebenfalls schwachen 1,8 % im vierten Quartal 2018. Die Erwartung der Marktteilnehmer hat sich nun in dieser Woche bewahrheitet. RBA Governeur Lowe bestätigte im Rahmen seiner Rede, dass man im nächsten Meeting eine Zinssenkung ankündigen wird.

Nun kommt es darauf an, wie viele Zinssenkungen in diesem Jahr erfolgen werden und wie viel davon bereits eingepreist ist. Man kann annehmen, dass zumindest ein Zinsschritt so gut wie eingepreist ist. Allerdings besteht derzeit die Erwartung seitens mehrerer Analysten, dass es mehr Zinsschritte sein werden. Alleine aus dem Grund, dass die australischen Banken im vergangenen Jahr die Zinssätze auf Hypotheken anhoben und so den zusätzlichen Druck auf den australischen Dollar erhöhten, weil man somit Zinsschritte der RBA nach oben unwahrscheinlicher machte. Um sich besser refinanzieren zu können und damit die niedrigeren Zinssätze an die Konsumenten weiterzugeben, sollte die Cash-Rate weiter als nur um 0,25 % fallen, so die Annahme.

Warum Fehler begehen die andere Anleger bereits gemacht haben? Erhalten Sie hierfür unseren kostenfreien Leitfaden unter folgendem Link.

Australien Inflation

Inflation Australien

Quelle: DailyFX Reserach

Fazit für die Australischer Dollar Prognose

Im Fazit lässt sich damit sagen, dass die aktuelle Lage, sowohl auf charttechnischer Basis, als auch auf fundamentaler, den AUD/USD Bären in die Karten spielt. Charttechnisch betrachtet, ist das oben genannte Kursziel noch nicht erreicht worden und fundamental betrachtet, sind noch nicht alle Zinsschritte eingepreist worden. Kurzfristige Erholungsphasen auf Basis eines schwächeren US Dollars, sind allerdings nicht auszuschließen.

Twitter-Channel finden Sie unter @DavidIusow. Dort werden neben der Veröffentlichung der Artikel Trading-Ideen und relevante Ereignisse zeitnah kommentiert.

Weiter Artikel zum Thema AUD/USD Kurs finden Sie auch unter:



Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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Bei einem Blick auf die fünf größten Handelspartner von Neuseeland fällt, auf das wir ein sehr ausgeglichenes Bild vorfinden. Den größten Aufwertungsschub jedoch konnte der neuseeländische Dollar zum australischen Dollar erfahren. Dies könnte natürlich auf die steigenden Rohstoffpreise zurückführbar sein. Gefolgt vom NZD/AUD konnte der NZD zum USD rund 2 Prozent im vergangenen Quartal hinzugewinnen. Die Dollar-Schwäche macht sich somit auch im NZD bemerkbar und wurde auch von den Bullen genutzt. Die größten Abschläge erfuhr der NZD gegenüber der japanischen Währung Yen und der chinesischen Währung Yuan. Für unseren weiteren Ausblick werden wir nun im Folgenden uns mit dem NZD/USD und dem NZD/JPY beschäftigen.

Das erste Quartal 2018 für den NZD ist durchwachsen gewesen, was folgt nun…?

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: DailyFX Research

Wollen Sie mehr über den neuseeländischen Dollar wissen? Dann leisten Sie Herrn Bouhmidi bei seinem täglichen Forex Marktüberblick Gesellschaft: Mo – Do um 09:30 Uhr.

NZD/USD: 40-Wochen-Linie gibt den Bullen halt

Seit nun mehr als 13 Handelswochen konnte der Kiwi die bedeutende 40-Wochen-Gleitende-Durchschnittslinie verteidigen. Mit der Übernahme der 40-Wochen-Linie Anfang Januar konnte die Aufwertungsrallye bestärkt werden. Aktuell wird der Kiwi vom Brokerhaus IG Markets auf 0,7283 US-Dollar taxiert. Damit liegt der Kurs rund 0,72 Prozentpunkte höher als vor einer Woche. Aktuell versuchen die Bullen auf Wochenbasis das 38,20-%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von Juli 2014 bei 0,7210 US-Dollar zu erobern. Sollten die Bullen erfolgreich auf Wochenschlusskursbasis dieses Kursniveau halten, stehen die Chancen nicht schlecht für einen Angriff des Verlaufshochs von Juli 2017 bei 0,75165 US-Dollar. Hierfür muss jedoch noch das obere Keltner-Band bei 0,7304 USD überwunden werden. Hier nach bildet das 50-%-Fibonacci-Retracement eine übergeordnete Widerstandszone. Eine konsequente Übernahme dieses Retracement könnte mittelfristig die 0,75 US-Dollar-Marke zu einer bedeutenden Unterstützung werden lassen. An der Unterseite würde es für den Kiwi brenzlig werden, wenn die genannte 40-Wochen-Linie von den Bullen preisgeben wird.

Möchten Sie mehr über den Forexhandel lernen? Hier können Sie unseren Einsteigerleitfaden kostenlos herunterladen.

NZD-USD auf Wochenbasis

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: IG Handelsplattform

NZD/JPY: Angriff auf die Trendunterseite wurde erfolgreich abgewehrt

Die generelle Yen-Stärke macht sich auch im NZD bemerkbar. Wie bereits erwähnt hat der NZD am meisten von den fünf größten Handelspartnern gegenüber den Yen nachgelassen. Dies könnte nun einige gute Trading-Chancen ermöglichen. Grundsätzliche Frage hier ist nun, ob die Rallye fortgesetzt wird oder ob es nun zu einer Gegenoffensive der Bullen kommt? Hierfür bedarf es einen näheren Blick auf den Wochenchart des Devisenpaares NZD/JPY. Die Bullen konnten in der vergangenen Woche erste Zeichen eine Trendumkehr zeigen. Durch die Verteidigung der Trendkanalunterseite bei 75,674 Yen konnte die Abwärtsfahrt zumindest kurzfristig gestoppt werden. Anschließend konnten die Bullen beflügelt werden. Derzeit kämpfen die Bullen um die Übernahme des unteren Keltner-Bandes. Gelingt dies auf Wochenschlusskursbasis könnte in der Tat die Wahrscheinlichkeit für eine Gegenoffensive erhöht werden. Schaffen die Bullen es jedoch nicht weitere bullische Impulse zu setzen könnte der Kurs versuchen erneut die Trendkanalunterseite zu testen. Dabei sollten die Bullen weiterhin dieses Niveau verteidigen, ansonsten könnte die Abwertungsrallye weiter an Fahrt hinzugewinnen.

NZD-JPY auf Wochenbasis

Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

Quelle: IG Handelsplattform

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Neuseeländischer Dollar - NZD: Unterstützungen wurden verteidigt

@SalahBouhmidi



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