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Nutzung von Margin im Devisenhandel

Nutzung von Margin im Devisenhandel

2019-11-25 16:45:00
DailyFX Analysten, DailyFX Analysten
Gesponsert von IG – Eigentümer von DailyFX

Der Einsatz von „Margin“ im Devisenhandel ist für viele Trader ein neues Konzept und wird häufig missverstanden. Einfach ausgedrückt, ist die Margin der Mindestgeldbetrag, der erforderlich ist, um einen gehebelten Trade zu platzieren, und kann ein nützliches Hilfsmittel zur Risikosteuerung sein.

Eng mit der Margin ist das Konzept des „Margin-Call“ verknüpft – und das ist etwas, was Trader unbedingt vermeiden möchten. Nicht zu wissen, was Margin ist, kann sich als extrem kostspielig erweisen. Das ist der Grund, warum es für Devisenhändler unerlässlich ist, ein solides Verständnis des Konzepts „Margin“ zu gewinnen, bevor sie einen Trade platzieren.

Lesen Sie weiter, um mehr über die Verwendung von Margin im Devisenhandel zu erfahren, wie man sie berechnet und wie man sein Risiko effektiv steuert.

WAS IST MARGIN IM DEVISENHANDEL?

Margin im Devisenhandel ist eine Einlage, die ein Trader in Treu und Glauben als Absicherung bei Eingehen eines Trades stellt. Grundsätzlich handelt es sich dabei um den Mindestbetrag, den ein Trader in seinem Tradingkonto benötigt, um einen neue Position zu eröffnen. Dies wird normalerweise als ein Prozentsatz des Nennwerts(Tradegröße) des Währungsgeschäfts kommuniziert. Die Differenz zwischen der Einlage und dem vollen Wert des Trades wird von dem Broker „geliehen“.

Beispiel einer Margin im Devisenmarkt

Unten sehen Sie eine visuelle Darstellung des Forex-Marginerfordernisses relativ zu der Größe des vollen Trades:

Tradegröße: 10.000 USD

Marginerfordernis: 3,33 %

Marginanforderungen von der Positionsgröße

Quelle: DailyFX

Die Verbindung zwischen Margin und Hebel

Bevor wir fortfahren, ist es zunächst wichtig, dass wir das Konzept von Hebeln verstehen. Hebel und Margin stehen in engem Zusammenhang, da je mehr Margin erforderlich ist, desto weniger Hebel Trader nutzen können. Das liegt daran, dass der Trader einen größeren Teil des Trades mit seinem eigenen Geld finanzieren muss. Er kann somit weniger von dem Broker leihen.

Hebel haben das Potenzial hohe Gewinne UND hohe Verluste zu bringen. Daher ist es wichtig, dass Trader Hebel verantwortungsbewusst einsetzen. Beachten Sie, dass Hebel sich von Broker zu Broker unterscheiden können und auch in anderen Rechtsräumen – entsprechend der jeweiligen aufsichtsrechtlichen Anforderungen – unterschiedlich sein können. Nachfolgend sehen sie typische Marginerfordernisse und den entsprechenden Hebel:

MarginerfordernisMaximaler Hebel
50 %2:1
3,33 %30:1
2,00 %50:1
0,5 %200:1

MARGINERFORDERNISSE IM DEVISENHANDEL VERSTEHEN

Die Marginerfordernisse im Devisenhandel werden von Brokern festgelegt und basieren auf dem Risiko, das diese zu übernehmen bereit sind (Standardrisiko), während sie gleichzeitig aufsichtsrechtliche Beschränkungen einhalten.

Unten sehen Sie unter der Überschrift „Einlagefaktor“ ein Beispiel für das Marginerfordernis für das Währungspaar GBP/USD:

Maeginanforderungen in der Handelsplattform

Quelle: IG

Die Margin wird häufig als eine Gebühr gesehen, die ein Trader bezahlen muss. Es handelt sich jedoch nicht um Transaktionskosten, sondern vielmehr um einen Teil des Kontoguthabens, der zur Seite gelegt und als eine Margineinlage zugewiesen wird.

Beim Trading mit Margin ist es wichtig daran zu denken, dass der Betrag der Margin, der erforderlich ist, um eine Position offen zu halten, letztlich von der Tradegröße bestimmt wird. Mit zunehmender Tradegröße gelangen Trader auf die nächste Stufe, wo das Margenerfordernis (in Barmitteln) ebenfalls steigt.

Marginerfordernisse können in Phasen hoher Volatilität oder vor Wirtschaftsdatenveröffentlichungen, die mit Wahrscheinlichkeit zu einer höher als normalen Volatilität beitragen, zeitweise steigen.

Die beiden ersten Ebenen sind das gleiche Marginerfordernis von 3,33 %, es steigt auf den beiden darauffolgenden Ebenen dann aber auf 4 % und 15 %.

Nachdem Sie ein Verständnis für das Marginerfordernis gewonnen haben, müssen Trader sicherstellen, dass ihr Tradingkonto hinreichend gedeckt ist, um einen Margin-Call zu vermeiden. Eine einfache Möglichkeit, mit der Trader den Status ihres Tradingkontos im Blick haben können, ist über das Marginniveau:

Forex-Marginniveau = (Guthaben / genutzte Margin) x 100

Nehmen wir an, ein Trader hat 10.000 Dollar in sein Konto einbezahlt und nutzt derzeit 8.000 Dollar als Margin. Das Forex-Marginniveau entsprich 125 und liegt über der Marke 100. Falls das Marginniveau unter 100 fällt, verbietet der Broker im Allgemeinen die Eröffnung neuer Trades und könnte einen Margin-Call für Sie absetzen.

Es ist unumgänglich, dass Trader die Margin-Ausschlussregel, die von dem Broker festgelegt wird, verstehen, um die Liquidierung aktueller Positionen zu vermeiden. Wenn ein Margin-Call für ein Konto ergeht, muss man dem Konto sofort die entsprechenden Mittel zukommen lassen, um die Liquidierung der aktuell offenen Positionen zu vermeiden. Broker tun dies, um das Guthaben des Kontos wieder auf einen akzeptablen Stand zu bringen.

BEGRIFFE ZU MARGINS IM DEVISENHANDEL

Guthaben (Equity): Der Kontostand des Tradingkontos nach Addition aktueller Gewinne und Subtraktion aktueller Verluste aus dem Barmittelsaldo.

Marginerfordernis (Margin Requirement): Der Geldbetrag (Einlage), der erforderlich ist, um einen gehebelten Trade zu platzieren.

Genutzte Margin (Used Margin): Ein Teil des Kontoguthabens, das zur Seite gelegt wurde, um bestehende Trades des Kontos zu halten.

Freie Margin (Free Margin): Das Guthaben des Kontos nach Subtraktion der genutzten Margin.

Margin-Call: Dazu kommt es, wenn das Kontoguthaben eines Traders unter den von dem Broker vorgeschriebenen Stand fällt. Dies löst die sofortige Liquidation offener Positionen aus, um das Guthaben wieder auf einen akzeptablen Stand zu bringen.

Marginniveau (Forex Margin Level): Dies ist ein Maßstab dafür, wie gut ein Tradingkonto ausgestatet ist. Ermittelt wird es durch Dividieren des Guthabens durch die genutzte Margin und Multiplikation des Ergebnisses mit 100.

Hebel: Hebel im Devisenhandel sind ein nützliches Mittel, das es Tradern ermöglicht, ihr Marktengagement über die anfängliche Investition hinaus zu erhöhen, indem sie einen kleinen Teil des Trades finanzieren und den Rest vom Broker leihen. Trader müssen wissen, dass Hebel zu hohen Gewinnen UND hohen Verlusten führen können.

WAS IST EINE FREIE MARGIN IM DEVISENHANDEL?

Freie Margin bezieht auf das Guthaben im Konto eines Traders, das nicht in einer Margin für derzeit offene Positionen gebunden ist. Man kann sich dies auch als den Geldbetrag in dem Konto des Traders vorstellen, den er zur Finanzierung neuer Positionen verwenden kann.

Dies lässt sich anhand eines Beispiels erklären:

Guthaben: 10.000 USD

Margin, die bestehenden Positionen zugewiesen ist: 8.000 USD

Freie Margin = Guthaben - Margin auf offene Positionen

Freie Margin = 10.000 USD - 8.000 USD

Freie Margin = 2.000 USD

STEUERN DES RISIKOS VON MARGIN-TRADING

Beim Trading mit einem Margin-Konto ist es für Trader unerlässlich zu verstehen, wie sich der Marginbetrag pro Position berechnet, sofern dies nicht automatisch auf dem Deal-Ticket angezeigt wird. Achten Sie auf die Beziehung zwischen Margin und Hebel und wie ein Anstieg des Marginerfordernisses den Hebel verringert, der Tradern zur Verfügung steht.

Beobachten Sie wichtige Nachrichtenmeldungen mit Hilfe eines Wirtschaftskalenders, falls Sie ein Trading während solcher volatiler Phasen vermeiden möchten.

Es ist umsichtig, einen größeren Betrag Ihres Kontoguthabens als freie Margin zu halten. Dies hilft Tradern Margin-Calls zu vermeiden und stellt sicher, dass das Konto über ausreichend Guthaben verfügt, um in Trades mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit einzusteigen sobald sie sich ergeben.

HILFREICHE RESSOURCEN, DIE IHREN DEVISENHANDEL AUF DIE NÄCHSTE STUFE BRINGEN

  • Falls Sie neu im Devisenhandel sind, eignen Sie sich zunächst die Grundlagen mit unserem Leitfaden Neu im Devisenhandel an.
  • Es ist enorm wichtig, Fehler mit Hebeln zu vermeiden. Wenn Sie lernen möchten, wie man andere Probleme vermeidet, die sich Tradern stellen, schauen Sie in unseren Leitfaden Die Top-Trading-Lektionen.
  • Wir empfehlen mit Nachdruck den Einsatz von Stops beim Trading mit Hebeln. Garantierte Stops eliminieren das Risiko eines negativen Slippage (Abrutschens), wenn die Märkte extrem volatil sind.
  • Sie müssen sich auf jeden Fall mit der Margin-Politik eines Devisenmarkt-Brokers vertraut machen, um einen Margin-Call zu vermeiden.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.

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