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ETFs vs. Aktien: So wählen Sie die beste Anlageform

ETFs vs. Aktien: So wählen Sie die beste Anlageform

Warren Venketas, Markets Writer
Gesponsert von IG – Eigentümer von DailyFX

Die Frage „Sind ETFs besser als Aktien?“ kommt regelmäßig auf, denn jeder Trader hat bestimmte Anlageerfordernisse. Es ist daher wichtig, den Unterschied zwischen einem Trading von ETFs und von Aktien zu verstehen, um fundierte Tradingentscheidungen treffen zu können.

Dieser Artikel befasst sich mit dem Folgenden:

  • So wählt man zwischen börsennotierten Fonds („Exchange Traded Funds“ bzw. ETFs) und Aktien.
  • Acht wichtige Unterschiede zwischen ETFs und Aktien
  • ETFs vs Aktien: Häufig gestellt Fragen (FAQs)

So wählt man zwischen ETFs und Aktien

Die Wahl zwischen ETFs und Aktien ist nicht immer einfach, denn jede der beiden Anlageformen bringt ihre eigenen Eigenschaften in die Anlageentscheidung ein. Es gibt bestimmte Aspekte, die man berücksichtigen muss. Hier ist eine Liste wichtiger Faktoren, denen man seine Aufmerksamkeit widmen sollte:

1. Ziele

Der erste Schritt bei der Entscheidung, ob man einen ETF oder eine Aktie wählt, ist die Einbeziehung der Anlageziele. Das heißt, jeder Trader hat bestimmte Anforderungen an die Art des Engagements seines Trades. Diese betreffen entweder eine bestimmte Aktienart oder einen breiteren Sektor, wie etwa Finanzdienstleistungen oder Bauwesen, die möglicherweise in einem ETF repräsentiert sind.

2. Risikobereitschaft

Risiko ist ein grundsätzlicher Faktor, der vor Anlage in allen Finanzinstrumenten berücksichtigt werden muss. Anleger müssen entscheiden, wieviel Risiko sie eingehen wollen, was mit ihrem aktuellen finanziellen Status und ihrem Ziel korreliert. Ein zu hohes Engagement mit zu hohem Risiko ist nicht empfehlenswert und Anleger sollten im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten blieben.

Es wird weithin akzeptiert, dass jüngere Menschen im Allgemeinen risikofreudiger sind, während ältere Anleger eher risikoscheuer sind. Dabei werden die Zeiträume bis zum Ruhestand in Erwägung gezogen, wenn sie auf ihre Rücklagen zugreifen müssen. Dieser Anlageansatz ist für viele Portfolios von Anlegern sinnvoll, die mit zunehmendem Alter konservativer werden.

3. Zeitlicher Investitionsrahmen

Die Länge der Anlage schwankt in Abhängigkeit von den Anforderungen/Zielen des Anlegers und dies kann sich auf die Anlageentscheidung zwischen ETFs und Aktien auswirken.

4. Anlagebudget

Allen individuellen Anlegern stehen unterschiedliche Anlagebudgets zur Verfügung. Sicherstellung, dass dieses Budget eingehalten und nicht überlastet wird, ist für verantwortliches Investieren zwingend notwendig.

Anlagen in ETFs oder Aktien: Ein praktisches Beispiel

„Ich bin Anleger und möchte langfristiges Wachstum mit Engagement im Technologiesektor mit einer hohen Risikotoleranz und einem Anlagebetrag von 1.000 Dollar erzielen.“

In diesem Fall wäre es für den Anleger sinnvoll, in einen börsennotierten Fonds (ETF) anstatt in mehrere individuelle Technologieaktien zu investieren, da es billiger ist, ein Produkt zu handeln, das ein Engagement in einem ähnlichen/dem gewünschten Markt ermöglicht.

Da kein individuelles Technologieunternehmen garantierten Erfolg bietet, kann es von Vorteil sein, in ein breites Spektrum von Technologieaktien zu investieren, um einen Ausgleich für Unternehmen, die langfristig scheitern, zu schaffen. Das beschränkte Budget in diesem Fall unterstützt ebenfalls eine ETF-Anlage, da mehrere Käufe mehrerer Aktien das Anlagebudget stärker erschöpft als der Kauf eines einzelnen ETF.

Die Wahl eines ETF oder einer Aktie kann verzwickt sein. Wenn ein Anleger aber erst einmal die Unterschiede zwischen ETFs und Aktien kennt, wird er dazu in der Lage sein, fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.

Die acht wichtigsten Unterschiede zwischen ETFs und Aktien

ETFs Aktien
1. DiversifizierungJa Nein
2. LiquiditätNiedriger Höher
3. KursrisikoNiedriger Höher
4. Potenzieller ErtragNiedriger Höher
5. Zugang zum SektorHöher Niedriger
6. SteuernOrtsabhängig Ortsabhängig
7. Kontrolle über die AnlageNiedriger Höher
8. KostenHöher Niedriger

1. Diversifizierung

ETFs ermöglichen im Vergleich zu Anlagen in individuelle Aktien einer stärkere Diversifizierung. Dies ist eines der attraktivsten Merkmale von ETFs, denn sie enthalten eine Vielzahl von Aktien unter einem Instrument. Manche Trader ziehen es vor, ihr Engagement auf einen Titel zu konzentrieren. Sie bewegen sich dann vom ETF-Trading in Richtung des Einzeltitel-Tradings.

2. Liquidität

Liquidität bezieht sich auf die Leichtigkeit, mit der Vermögenswerte in Barmittel gewandelt werden können. Generell wird die Aktienliquidität für höher als die von ETFs erachtet, da sich das Volumen eines Unternehmens leichter bestimmen lässt als das mehrerer Titel in einem ETF. Es gibt aber einige Aktien, die weniger liquide als bestimmte ETFs sind. Liquidität stellt für den durchschnittlichen Anleger nur selten ein Problem dar, kann aber für Großkäufer oder -verkäufer zum Problem werden.

3. Risiko

Aufgrund der Diversifizierung ist das Risiko bei ETFs über die unterschiedlichen Aktien, die in ihm enthalten sind, gestreut. Dies gilt allerdings nicht für alle ETFs, da bestimmte Rohstoff-verfolgende ETFs ähnliche Risiken wie ein einzelner Titel aufweisen können.

4. Potenzieller Ertrag

Im Allgemeinen geht man davon aus, dass Aktien einen höheren potenziellen Ertrag bringen, da die Erträge nicht durch Streuung verwässert werden. Allerdings kommt potenziellen Verlusten das gleiche Gewicht zu. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass weniger Risiko üblicherweise auch geringere Erträge mit sich bringt und umgekehrt. Das steht dann in Verbindung mit den Zielen und der Risikobereitschaft des Traders, wie oben bereits angesprochen.

5. Sektorzugang

Sektorzugang steht mit Diversifizierung in Zusammenhang. So können Anleger Zugang zu einem breiten Sektor von Aktien unter einem Anlagevehikel erhalten. ETFs sind seit ihrer Einführung exponentiell immer zahlreicher geworden, seit Einführung von Untersektor-ETFs für noch konkretere Ausrichtungen noch umso mehr.

6. Steuern

Steuerliche Aspekte lassen sich für ETFs und Aktien nur schwer differenzieren, da sie von dem jeweiligen Land abhängen. Anleger müssen steuerliche Auswirkungen vor ihren Investitionen klären, um möglicherweise exorbitante Steuerbelastungen zu vermeiden.

7. Kontrolle über die Anlage

Aktienanlagen geben dem Anleger vollständige Kontrolle darüber, in was investiert wird und welcher Anteil genau jedem Titel zugewiesen wird. ETFs können zwar anfängliche Gewichtungen ausweisen, diese können sich aber aufgrund von Aktienkursschwankungen oder dem Wirtschaftsausblick ändern.

8. Kosten

ETFs sind aufgrund von Verwaltungsgebühren für den Fonds mit höheren Kosten verbunden. Aktien und ETFs sind üblicherweise mit Provisionen für jeden Kauf und Verkauf verbunden. Dadurch werden Anlagen in Aktien angesichts der Einbeziehung von „Auslagenverhältnissen“ in ETFs generell billiger. Aufgrund der zahlreichen Broker, unter denen man wählen kann, variiert der Kostenaspekt bei ETFs und Aktien aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs unter den Brokern.

Sollte man in ETFs oder Aktien investieren?

Die Entscheidung zwischen einer Anlage in ETFs oder Aktien sollte unter Berücksichtigung der Ziele und Risikobereitschaft des Anlegers getroffen werden. Was für den einen Anleger funktionieren mag, funktioniert möglicherweise nicht für den anderen. Kenntnis der Unterschiede zwischen ETFs und Aktien führen den Trader zu der angemessensten Schlussfolgerung. Eine sorgfältige Recherche ist allerdings wichtig, wie auch die Auswahl einesgeeigneten Brokers.

ETFs vs Aktien: Häufig gestellt Fragen

Bestehen ETFs ausschließlich aus Aktien?

Börsennotierte Fonds sind nicht ausschließlich durch Aktienkomponenten gekennzeichnet. Es gibt ETFs, die auch Anleihen, Rohstoffe und sogar Devisen enthalten. Andere ETFs bestehen aus einer Kombination aus unterschiedlichen Finanzinstrumenten. Es ist daher äußerst wichtig, genau zu wissen, was in einem potenziellen ETF enthalten ist, um die passende Entscheidung für seine Anlageziele zu treffen.

Welchen ETF kauft man am besten?

Wie wir wissen, ist der ETF-Markt ein dynamisches Umfeld, das eine Vielzahl von Produkten bietet. In jedem ETF-Sektor gibt es Top-Performer, die mit der Wertentwicklung der zugrundeliegenden Komponenten der ETFs schwanken.

Bei der Auswahl eines ETF für den Kauf ist es umsichtig, das Gesamtbild in Betracht zu ziehenund nicht nur die historische Wertentwicklung des ETF. Seine Entscheidungen auf derEntwicklung in der Vergangenheit zu basieren kann gefährlich sein, denn es gibt keine Garantie dafür, dass sich die Entwicklung der Vergangenheit fortsetzen wird. In den Finanzmärkten ist auch nur wenig sicher. Der beste ETF, den man kauft, wird daher derjenigesein, der den Tradingzielen, dem Risiko, dem zeitlichen Horizont und dem Budgetdes Anlegers entspricht.

Weitere Informationen zu ETFs und das Aktien-Trading

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