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Aktien Bewerten: Ein Leitfaden für die Aktienbewertung

Aktien Bewerten: Ein Leitfaden für die Aktienbewertung

Richard Snow, Markets Writer
Gesponsert von IG – Eigentümer von DailyFX
Ein Trader bewertet eine Aktie über Aktiencharts

Das Wissen um den Wert einer Aktie ermöglicht es Tradern, Chancen im Aktienmarkt zuidentifizieren und zu nutzen. Aktienbewertung schafft die Voraussetzungen zum Identifizieren, wann eine Aktie relativ billig oder teuer ist. Die Differenz zwischen dem Marktwert einer Aktie und ihrem Substanzwert bietet Tradern die Möglichkeit von dieser Disparität zu profitieren.

Warum eine Aktie bewerten?

Die Bewertung einer Aktie ermöglicht es Tradern, ein solides Verständnis des Werts einer Aktie zu gewinnen, und festzustellen, ob sie angemessen bewertet ist. Wenn der Wert der Aktie bekannt ist, kann er dann mit dem Kurs im Aktienmarkt verglichen werden.

Wenn der Kurs der Aktie höher als der berechnete Wert ist, gilt sie als teuer und Trader werden versuchen, in ihr Short zu gehen/sie zu verkaufen, da sie davon ausgehen, dass der Kurs zu seinem Substanzwert zurückkehren wird.

Wenn der Kurs der Aktie niedriger als der berechnete Wert ist, gilt sie als billig und Trader werden versuchen, in ihr Long zu gehen/sie zu kaufen, da sie davon ausgehen, dass der Kurs auf seinen Substanzwert steigen wird.

Die Informationen unten fassen diese Beziehung zusammen:

Marktwert > Substanzwert = überbewertet (Short-Signal)

Marktwert < Substanzwert = unterbewertet (Long-Signal)

Es ist erwähnenswert, dass es, obwohl ein Titel über- oder unterbewertet sein kann, durchaus sein kann, dass dies auch über längere Zeit noch so bleibt, wenn die zugrundeliegende Ursache hierfür bestehen bleibt.

Die unterschiedlichen Arten von Aktienwert

Was bestimmt den Wert einer Aktie? Am besten lässt sich diese Frage dadurch beantworten, dass man sich mit dem Konzept von Wert auseinandersetzt. Was ist Wert? Ist es der Preis, den eine Person bereit ist, einer anderen zu bezahlen (Marktwert) oder ist es ein fundamentaler Wert, der sich basierend auf einem Satz öffentlich zugänglicher Daten objektiv berechnen lässt (Substanzwert)?

Diese beiden Konzepte werden nachfolgend definiert:

1. Marktwert: Der Aktienkurs im Aktienmarkt. Grundsätzlich ist das der zuletzt gehandelte Kurs. Marktwert ist der Kurs, zu dem ein gewillter Käufer und ein gewillter Verkäufer sich auf einen Tausch einigen.

2. Substanzwert: Ein stärker auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen berechneter Maßstab des Wertes. Da es kein definitives Model für die Aktienbewertung gibt, ermitteln Analysten tendenziell

zwar unterschiedliche Werte, diese Werte unterscheiden sich aber nicht stark voneinander.

In der Praxis weichen Aktienkurse hingegen häufig von ihrem Substanzwert ab. Ein Beispiel dafür wäre der Fall, bei dem es einen großen Hype um eine neue Aktie gibt oder bei dem eine Aktie, die Anleger schnell erwerben möchten, rasant an Wert gewinnt. Ein zunehmendes FOMO (engl. „Fear of missing out“ – die Angst etwas zu verpassen) würde dieses Ungleichgewicht auf natürliche Weise verlängern bis der Aktienkurs einer stärkeren Korrektur unterliegt.

Wenn Tesla Inc zum Beispiel aktuell bei 331 Dollar gehandelt wird und der Substanzwert bei 300 Dollar liegt, könnten Trader eine Abwärtsbewegung in Richtung 300 Dollar antizipieren.

Beispiel einer Aktie, die über dem Substanzwert gehandelt wird (Tesla Inc):

Aktie wird über dem Substanzwert gehandelt

Der umgekehrte Fall wäre, dass eine Aktie unter ihrem Substanzwert gehandelt wird und Trader die Aktie in Erwartung eines Kursanstieges auf den Substanzwert kaufen. Das ist häufig bei Value-Aktien der Fall. Ein Beispiel hierfür zeigen wir unten. Dabei wird Aviva PLC unter ihrem Substanzwert gehandelt.

Beispiel einer Aktie, die unter ihrem Substanzwert gehandelt wird (Aviva PLC):

Aktie wird unter ihrem Marktwert gehandelt

Die drei besten Möglichkeiten den Wert einer Aktie zu ermitteln

Aktienbewertungen, die von führenden Finanzinstitutionen und Hedgefondsmanagern durchgeführt werden, nutzen stark weiterentwickelte Variationen der nachfolgenden Bewertungsmethoden. Dieser Artikel soll Tradern einen umfassenden Ausgangspunkt fürAktienbewertung auf Grundlage der folgenden Aktienbewertungsmethoden zur Verfügungstellen:

  1. Kurs-Gewinn-Verhältnis (P/E-Ratio)
  2. PEG-Verhältnis
  3. Dividendenabschlagsmodell (Dividend Discount Model bzw. DDM)
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1. Kurs-Gewinn-Verhältnis (P/E Ratio)

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis oder engl. P/E-Ratio eines Unternehmens ist die beliebteste Weise, den Wert einer Aktie zu ermitteln. Es lässt sich leicht verwenden und wird von Investment-Profis genutzt.

Das Verhältnis liefert nicht den Substanzwert, sondern vergleicht stattdessen das Kurs-Gewinn-Verhältnis einer Aktie mit einer Benchmark – bzw. anderen Unternehmen in dem gleichen Sektor – um zu bestimmen, ob die Aktie relativ überbewertet oder unterbewertet ist.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis wird berechnet, indem man den Kurs pro Aktie durch den Gewinn pro Aktie dividiert.

Kurs-Gewinn-Verhältnis

Betrachten Sie beispielsweise einmal die folgenden Unternehmen und ihre jeweiligen Kurs-Gewinn-Verhältnisse:

Bestimmung eines Aktienwerts unter Verwendung von Kurs-Gewinn-Verhältnissen

Unternehmen A und B scheinen attraktiv, da sie beide unter dem Branchendurchschnitt von 11 liegen. Das ist erst der Ausgangspunkt für die Aktienbewertung, denn es kann einen sehr guten Grund dafür geben, warum diese Unternehmen relativ billig erscheinen. Es ist möglich, dass das Unternehmen zu hohe Schulden aufgenommen hat und der Aktienkurs den Marktwert des hoch verschuldeten Unternehmens genau wiedergibt.

Eine ebenso genaue Analyse muss für Unternehmen C durchgeführt werden, das ebenfalls ein deutlich über dem Durchschnitt liegendes Kurs-Gewinn-Verhältnis aufweist. Obwohl die Aktie teuer erscheint, ist es möglich, dass der Markt bereits ein zukünftiges Wachstum der Gewinne mit eingepreist hat und Anleger daher bereit sind, für diese höheren Gewinne mehr zubezahlen.

2. PEG-Verhältnis

Indem sie das Kurs-Gewinn-Verhältnis einen Schritt weiter führen, sind Trader dazu in der Lage, einen guten Eindruck einer Aktie zu gewinnen, wenn sie noch die Wachstumsrate des Gewinns je Aktie (engl. „Earnings per Share“ bzw. EPS) mit einbeziehen. Dies ist realistischer, da die Gewinne nur selten statisch sind. Indem man das EPS-Wachstum in den Mix aufnimmt, erhält man also eine dynamischere Aktienbewertungsformel.

Die verwendeten Gewinnzahlen können entweder historisch sein, um einen „Trailing PEG“ zuerhalten, oder ein prognostizierter Wert, über den man ein „Forward PEG“ erhält.

Das PEG-Verhältnis wird wie folgt berechnet:

Aktienbewertungsformel:

Bestimmung eines Aktienwertes unter Verwendung des PEG-Verhältnisses

Ziehen Sie wieder das gleiche Beispiel in Betracht, jetzt aber zusätzlich mit dem Gewinnwachstum:

Bewertung einer Aktie unter Verwendung von PEG-Verhältnissen

Generell lässt sich sagen, dass ein PEG-Verhältnis von weniger als 1 auf eine gute Investition hindeutet, während Verhältnisse von größer als 1 darauf hindeuten, dass der aktuelle Kurs der Aktie in Bezug auf das prognostizierte Gewinnwachstum zu hoch ist und somit ein weniger gutes Geschäft darstellt.

Gemäß den PEG-Verhältnissen ist Unternehmen A akzeptabel, Unternehmen C sieht auch trotz seines hohen Kurses sehr attraktiv aus und Unternehmen B beeindruckt überhaupt nicht.

Wieder einmal ist es äußerst wichtig zu beachten, dass Anlageentscheidungen nicht komplett auf Grundlage der PEG-Verhältnisse getroffen werden sollten, und dass weitere Analysen der Unternehmensbilanzen durchgeführt werden sollten.

3. Dividendenabschlagsmodell (Dividend Discount Model bzw. DDM)

Das Dividendenabschlagsmodell ist den obigen Aktienbewertungsmethoden insofern ähnlich, als dass es zukünftige Dividenden (Gewinne) an Aktionäre berücksichtigt. Das DDM-Modell betrachtet allerdings zukünftige Dividenden und diskontiert sie, um zu bestimmen, was diese Dividenden heute wert wären, was auch als Gegenwartswert bzw. engl. „Present Value“ (PV) bezeichnet wird.

Die zugrundeliegende Logik besagt, dass die Aktie heute das wert sein sollte, was der Aktionär in Form von Dividenden, diskontiert auf die Gegenwart, erhält.

Dividendenabschlagsmodell (Dividend Discount Model)

Aktienbewertung unter Verwendung der DDM

Zur Vereinfachung der Berechnung gehen wir davon aus, dass die Dividende einmal pro Jahr ausgeschüttet wird. Zweitens ist es normal davon auszugehen, dass Dividenden über die Jahre mit Wachstum des Unternehmens als Folge des Inflationseffekts steigen. Höhere Inputkosten, die an Verbraucher durchgereicht werden, äußern sich in höheren Gewinnen und dadurch in höheren Dividendenausschüttungen.

Es wird davon ausgegangen, dass das Dividendenwachstum konstant ist und wird unten als 'g' dargestellt. Die erforderliche Rendite (engl. „Rate of Return“) wird als 'r' geführt und verwendet, um zukünftige Cashflows auf den heutigen Wert zu diskontieren.

Aktienbewertungsformel:

PV= DIV1r−g

  • PV = Present Value (Gegenwartswert) der Aktie
  • DIV1 = erwartete Dividende in 1 Jahr ab heute
  • r = Diskontierungssatz
  • g = konstantes Dividendenwachstum

Dividenden, die weiter in der Zukunft erhalten werden, sind heute weniger wert und tragen daher auch weniger zur Bestimmung des heutigen Werts der Aktie bei. Nach Diskontierung zukünftiger Dividenden ist die Antwort bei PV der Wert der Aktie gemäß dem Dividendenabschlagsmodell.

Bestimmung des Wertes einer Aktie: Kernpunkte

Es wurde verdeutlicht, dass die Aktienbewertung bei der Verwendung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses oder PEG-Verhältnisses recht einfach ist und komplexer, wenn man die DDMMethode verwendet. Hat man eine geeignete Methode gefunden, kann der Trader den Marktkurs einer bestimmten Aktie mit dem berechneten Substanz-/relativem Wert vergleichen, um herauszufinden, ob eine deutliche Differenz vorliegt.

Besteht Disparität zwischen den beiden Werten, können Trader bei überbewerteten Aktien Short oder bei überverkauften Aktien Long gehen, wobei sie stets an eine solide Risikosteuerung denken sollten.

Aktien bewerten – Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Welche ist die beste Methode zur Bewertung von Aktien?

Wie vorstehend behandelt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Aktie zu bewerten. Dabeiist keine Methode besser als die anderen. Methoden zur Bewertung von Aktien werden jedoch sehr spezialisiert und komplex. Trader, die die Grundlagen verstehen, sind dazu in der Lage, falsch bewertete Aktien zu erkennen und Trades einzurichten, um davon zu profitieren.

Wie kann ich sehen, ob eine Aktie im Wert steigen wird?

Die kurze Antwort lautet: Es gibt keine Möglichkeit mit Sicherheit zu sagen, ob eine Aktie im Wert steigen oder sogar fallen wird. Trader können aber fundamentale und technische Analysen in dem Versuch durchführen, die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Trades zu erhöhen, während sie gleichzeitig eine solide Risikosteuerung verfolgen, um die Folgen von Bewegungen in die entgegengesetzte Richtung abzumildern. verfolgen, um die Folgen von Bewegungen in die entgegengesetzte Richtung abzumildern.

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