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Aktie vs. Anleihe: Die fünf größten Unterschiede & Anlagetipps

Aktie vs. Anleihe: Die fünf größten Unterschiede & Anlagetipps

Warren Venketas, Markets Writer
Gesponsert von IG – Eigentümer von DailyFX

Die Unterscheidung zwischen dem Aktien- und dem Anleihenmarkt kann Anlegern helfen, ihre Mittel auf Grundlage ihrer Ziele und Risikotoleranz entsprechend zuzuweisen. Immerhin wird generell von Marktprofis der gleichen Logik folgend empfohlen, „nicht alle Eier in den gleichen Korb zu geben“. Grund dafür ist, dass Investitionen in unterschiedliche Finanzinstrumente, die jeweils anders auf das gleiche Ereignis reagieren, dazu beitragen können risikoadjustierte Erträge zu glätten, so dass man nicht ausschließlich von der Wertentwicklung eines einzelnen Werts oder einer einzelnen Anlageklasse abhängig ist.

Dieser Artikel befasst sich ausführlich mit den Unterschieden zwischen Aktien und Anleihen. Dabei decken wir die folgenden Punkte ab:

  • Grundsätzlicher Überblick über die beiden Anlageoptionen
  • Fünf wesentliche Unterschiede
  • So investiert man in Aktien und Anleihen
  • Aktien vs. Anleihen – Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Aktie vs Anleihe: Überblick

Aktien und Anleihen stellen für Unternehmen und Einrichtungen zwei verschiedene Möglichkeiten dar, Kapital für ihre Operationen bzw. Expansion aufzunehmen. Zu Beginn des Vergleichs dieser beiden Anlageoptionen ist es wichtig, zunächst einmal ihre grundlegenden Konzepte und Definitionen zu verstehen.

Was sind Aktien?

Eine Aktie lässt sich als ein Anteil/Eigentum an einem Unternehmen definieren, der bzw. das an einer Börse ge- und/oder verkauft wird. Der Kauf einer Aktie ist mit dem Potential eines höheren zukünftigen Aktienkurses und Dividenden verbunden.

Erfahren Sie hierzu mehr in unserem Einsteiger-Leitfaden Grundlagen des Aktienmarktes.

Was sind Anleihen?

Anleihen werden von Regierungen und Unternehmen begeben, um Kapital aufzunehmen. Diese Instrumente werden im Freiverkehr (engl. „Over-the-Counter“ (OTC)) gehandelt. Wenn ein Anleger eine Anleihe kauft, gewährt er dem Emittenten im Prinzip einen Kredit. Der Emittent verpflichtet sich, den Kreditbetrag zu einem bestimmten Termin bei regelmäßigen Zinszahlungen, die Kupons genannt werden, (% des Kreditbetrages) in festgelegten Intervallen, zurückzuzahlen.

Die fünf wichtigsten Unterschiede zwischen Aktien und Anleihen

Unten sehen Sie die fünf wichtigsten Unterschiede zwischen Aktien und Anleihen. DieseUnterschiede können für Anleger attraktiv sein:

Aktien Anleihen
1.Handel an der Börse Handel im Freiverkehr (OTC)
2.Stellt einen Eigentumsanteil dar Stellt Schuldverschreibungen dar
3.Engagement in Unternehmen Engagement in Staaten, Unternehmen und Finanzinstituten
4.Werden als mit einem höheren Risiko als Anleihen verbunden gesehen Geringes Risiko
5.Auszahlungen umfassen Dividenden, die nicht immer gewiss sindAuszahlungen erfolgen zu einem festen Satz, der garantiert wird und für den der Anleihenemittent bürgt

1. So werden sie gehandelt

Während Aktien an einer zentralisierten Börse gehandelt werden, wie der NYSE oder LSE, werden Anleihen primär im Freiverkehr gehandelt. Es gibt also keine formale Börse. Diese Instrumente werden zwischen Parteien aus- und gehandelt. Der Anleihenmarkt gilt daher im Gegensatz zum Aktienmarkt als weniger transparent, weil Kauf-/Verkaufsgebote nicht allen Marktteilnehmern auf die gleiche Weise ersichtlich sind, wie dies im Allgemeinen bei Aktien der Fall ist.

2. Eigentum

Aktien stellen einen Eigentumsanteil an einem börsennotierten Unternehmen dar, während Anleihen als eine Schuldverschreibung gelten. Das heißt, Anleger erhalten den vollständigen Betrag des ursprünglichen Kreditbetrags zurück, außer in den seltenen Fällen, in denen es zu Anleiheausfällen kommt.

3. Anlegerengagement

Aktien ermöglichen ein Engagement in vielen verschiedenen Aktiensektoren. Hierzu gehören im Allgemeinen aber keine Staaten, obwohl Aktien durch Regierungsentscheidungen beeinflusst werden können. Anleihen erlauben Anlegern ein Engagement in Staaten (Staatsanleihen), Unternehmen (Unternehmensanleihen) und Finanzinstitutionen (Anleihen von Finanzinstituten).

4. Anlagerisiko

Traditionell gelten Anleihen als Anlagen mit einem niedrigeren Risiko. Grund dafür sind die geringen Ausfälle und garantierten Zinszahlungen sowie die Rückzahlung des Kapitalbetrags. Aktien liefern hingegen keinen definitiven Einkommensstrom. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass Aktien immer riskanter als Anleihen sind, da Unternehmensanleihen, insbesondere „High Yield“ (Hochzinsanleihen) oder „Junk Bonds“ (Schrottanleihen) ebenfalls riskant sein können. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Risiken bei Anlagen in Aktien und Anleihen.

5. Ertrag

Anleihen bieten Anlegern recht sichere Erträge über Zinszahlungen, die für risikoscheue Anleger oft attraktiv sind. Aktien können hingegen über Dividendenausschüttungen und Aktienkursgewinnen höhere Erträge liefern. Diese Dividenden sind aber nicht immer garantiert. Grund dafür ist, dass Unternehmen nicht dazu verpflichtet sind Dividenden an die Aktionäre auszuschütten und Dividendenzahlungen jederzeit aussetzen oder reduzieren können.

Mit Aktien und Anleihen verbundene Risiken

Ein grundsätzliches Verständnis dessen, was Aktien und Anleihen sind, reicht nicht, um solide Anlageentscheidungen treffen zu können. Kenntnis über die Risiken, die mit beiden Finanzinstrumenten verbunden sind, kann Anlegern helfen, ihr finanzielles Ziel auf das entsprechende Instrument auszurichten. Die Tabelle unten enthält eine Zusammenfassung der Risiken, die mit Aktien und Anleihen einhergehen:

Aktien Anleihen

Zinsrisiko

(Kreditkosten steigen)

Zinsrisiko

(inverse Beziehung zu Anleihen)

Legislatives Risiko

(Beziehungen zwischen Regierungen und Unternehmen, z.B. Steuern, neue Vorschriften usw.)

Wiederanlagerisiko

(Wiederanlage der Erlöse aus einer Anleihe in eine andere Anleihe mit einer niedrigeren Rendite)

Veralterungsrisiko

(Unternehmen wird „alt“ oder die Dienstleistung/das Produkt wird nicht mehr gewünscht)

Ausfallrisiko

(Unfähigkeit des Anleiheemittenten, Zinszahlungen an den Anleiheinhaber zu leisten oder den Kreditbetrag zurückzubezahlen)

Schlagzeilenrisiko

(Auswirkungen von Medien auf das Unternehmen)

Inflationsrisiko

(allgemeine Preisanstiege in der Wirtschaft lassen den Ertrag festverzinslicher Anleihen sinken)

Aktienliquiditäts risiko

(Leichtigkeit Aktien zu kaufen und zu verkaufen)

Kreditspread

(die Weitung des Spreads weitet die Rendite, was ein Hinweis auf einen Konjunkturrückgang sein kann, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen steigt)

Es ist wichtig zu beachten, dass es noch andere inhärente Risiken gibt, die bei der Durchführung von Anlagerecherchen nicht übersehen werden sollten. Erfahren Sie mehr in unserem Leitfaden zur Beherrschung eines effektiven Risikomanagements.

So investiert man in Aktien und Anleihen

Auf Aktien und Anleihen kann man über eine Vielzahl von Kanälen zugreifen. DieFinanzmärkte sind so komplex geworden, dass Anleger die Qual der Wahl haben. Dabeibesteht die Option einer Anlage in massgeschneiderte Instrumente, die ihren jeweiligen Finanzzielen und Budgeteinschränkungen entsprechen.

In Aktien investieren

  • Physische Aktiengeschäfte: In Aktien kann man über physische Aktiengeschäfte investieren. Dabei kaufen Anleger Aktien in der Hoffnung, dass deren Kurs steigt. Anschließend können sie mit Gewinn verkauft werden (oder einem Verlust, falls der Aktienkurs fallen sollte). Diese Art der Anlage ist nicht gehebelt, was dazu beitragen kann, das Abwärtsrisiko zu beschränken.
  • Gehebelter Aktienhandel: Dabei werden Aktien über gehebelte Vehikel, wie einen CFD oder einen gehebelten ETF, gehandelt. Diese Instrumente erlauben es Tradern, den Umfang ihrer Mittel durch Hebel zu multiplizieren. Dabei besteht ein Risiko, das vor dem Versuch dieser Art des Tradings unbedingt vollständig berücksichtigt werden muss. Trader, die aus Kursveränderungen der Aktie Profit schlagen wollen, können Long- und ShortPositionen handeln, was sich vom physischen Aktiengeschäft unterscheidet. Hebel verstärken sowohl die positiven wie auch die negativen Ergebnisse.
  • Aktien- ETFs und Investmentfonds: Sie bieten Tradern die Möglichkeit, über beide Anlagearten auf eine Vielzahl von Aktientiteln zuzugreifen und sie liefern ein Diversifizierungselement, das bei einem einzelnen Aktientitel oder einer einzelnen Investition üblicherweise nicht verfügbar ist. Aktiv verwaltete Investmentfonds erlauben es Fondsmanagern Aktien frei zu wählen und die Fondszusammensetzung zu modifizieren, während viele passive Fonds bzw. passive ETFs bestimmten Anlagen zugewiesen sind und deren Entwicklung verfolgen.

Anlegen in Anleihen

  • Im Freiverkehr gehandelte Anleihen: Anleihen werden vorwiegend im Freiverkehr („Over-the-Counter“; OTC) gehandelt. Das bedeutet, sie sind über einen Broker, der einem Aktien-Broker ähnlich ist, erhältlich. Es gibt Anleihen, die direkt von der Regierung erworben werden können, wie US-Schatzanleihen, aber viele Banken bieten ebenfalls Staatsanleihen an. Diese Anleihen können nicht Short gehandelt werden und sind daher nur zum Kauf erhältlich.
  • Gehebelter Anleihen-Handel: Viele Broker bieten Staatsanleihen zum Handel über Hebel an. Das ist von Broker zu Broker unterschiedlich. Dies betrifft vorwiegend Staatsanleihen, wie US-Schatzanleihen, aber keine Unternehmens- oder Kommunalobligationen. Diese Art des Tradings konzentriert sich auf die Kursveränderung der Anleihe und kann Long und Short gehandelt werden.
  • Anleihen-ETFs und Investmentfonds: Diese sind Aktien-ETFs und Aktien-Investmentfonds ähnlich. Die Hauptkomponenten einer passiven (ETFs) und aktiven (Investmentfonds) Portfolioverwaltung durch Fondsmanager sind gleich.

Brokerage- und Tradinggebühren müssen recherchiert werden, bevor man eine Anlage in Aktien oder Anleihen tätigt. Dieser Teil des Anlageprozesses wird häufig übersehen. Achten Sie darauf, sich an einen Broker mit gutem Ruf und transparenter Gebührenstruktur zu wenden.

Was gehebelte Produkte betrifft, sind die Risiken mit höherer Komplexität von Tradinggebühren und Provisionen weit höher. Seriöse Broker verfügen für gewöhnlich über eine spezielle Seite, die die Gebühren aufführt.

Aktien vs. Anleihen: Zusammenfassung

Es gibt mehrere Unterschiede zwischen Aktien und Anleihen und die Wahl der Anlage hängt ausschließlich von der Risikobereitschaft und den finanziellen Einschränkungen ab. Als Faustformel gilt: Risikoscheue Anleger sollten zu einem Anleihen-starken Portfolio tendieren, während risikofreudige Anleger Aktien bevorzugen. Hebel ändern diesen Ansatz, denn gehebeltes Trading entspricht den Neigungen risikofreudiger Anleger, während sich risikoscheue Trader im Allgemeinen vom Derivate-Trading fernhalten.

Nachdem ein Anleger seine finanziellen Ziele und Budgetbeschränkungen verstanden hat, hat er einen besseren Überblick über die Arten von Investmentvehikel, die für ihn attraktiv sind.

Aktien vs. Anleihen – Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Aktien vs. Anleihen vs. Investmentfonds?

Viele Anleger vergleichen Aktien oder Anleihen auch gerne mit Investmentfonds. Anteile an Investmentfonds sind Finanzwertpapiere, über die Fonds gebildet werden, um in eine Reihe von Finanzinstrumenten – Aktien, Anleihen und andere Instrumente – zu investieren. Diese Investmentfonds werden ungeachtet des Instruments aktiv verwaltet, da Fondsmanager bestrebt sind, den Markt zu übertreffen. Dadurch unterscheiden Sie sich von ETFs, die normalerweise passiv verwaltet werden, und individuellen Aktien- und Anleiheinvestments.

Kann man mit Anleihen Geld verlieren?

Anleger können aus Anleiheinvestments über die Zinszahlungen (Kupon) und potentiell durch Verkauf der Anleihe zu einem höheren als dem Kaufpreis einen Ertrag erzielen. Es kann zu einem Verlust kommen, wenn der Anleiheemittent zahlungsunfähig wird oder die Anleihe für weniger als dem Kaufpreis verkauft wird. Das gleiche gilt für Anleihen-ETFs und Anleihen-Investmentfonds. Dennoch gelten Anleihen im Allgemeinen als eine der sichereren Investmentoptionen, da die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls relativ gering ist, insbesondere bei „Investment Grade“-Anleihen. Aktienerträge schwanken hingegen stärker auf Grundlage der Marktdynamiken.

Weitere Informationen zu Aktien und ETFs

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