Unterstützung & Widerstand

Letzte Änderung:
S - Stark
   |   
M - Moderat
   |   
W - Schwach
   

EUR/USD-Long bei einem Dip

Swing trading, chart patterns, breakouts, and Elliott wave

Verbinden über:

Das Währungspaar EUR/USD hat sich den letzten Monat seitwärts bewegt. Dabei scheint es sich um eine Seitwärtskonsolidierung vor einem weiteren Aufwärtstrend zu handeln. Aus Elliott-Wellen-Perspektive scheint die Wellenzahl nach oben unvollständig zu sein.

EUR/USD-Long bei einem Dip

In dem idealisierten Bild oben scheint es, als befänden wir uns in Welle (iv) von drei. Falls dem so ist, könnten wir mögliche Stopp-Punkte für Welle (iv) erwarten und in Richtung des größeren Trends, der höher ist, traden.

Möchten Sie mehr über die Elliot-Wellen-Theorie lernen? Laden Sie den Leitfaden für Anfänger und Fortgeschrittene herunter.

EUR/USD-Vier-Stunden-Chart mit Elliott-Wellen-Markierungen (19. Juni 2017)

Auf dem Live-Chart oben sehen wir, dass eine „c“-Welle erforderlich ist, um ein flaches Muster abzuschließen. Durch die Wellenbeziehungen liegt der potenzielle Stopp-Punkt für Welle „c“ und Welle (iv) in der Nähe von 1,10-1,11 USD. Wir werden daher versuchen, einen Dip in diese Kurszone zu kaufen.

Sollte der Kurs unter 1,0906 USD fallen, dann ist das Wellenbild oben falsch und wir müssen die Muster neu bewerten.

Trader können daher 1,0906 USD als Stop-Loss für bullische Trades nutzen.

Unser Ziel sind neue Hochs über 1,13 USD. Das Währungspaar EUR/USD könnte letztendlich bei einem erfolgreichen Ausbruch nach oben 1,16-1,17 USD erreichen.

Das Sentiment entspricht recht genau dem Elliott-Wellen-Bild. Gerade im Moment liegt die Live-Trader-Positionierung bei -2,3. Das bedeutet, 70 Prozent der Trader sind Netto-Short. Wir nutzen dies als nonkonformistisches Signal und möchten nach Bereichen zum Eingehen einer Long-Position suchen. Erfahren Sie mehr über das Traden mit Sentiment - Hier können Sie den IG Client Sentiment Leitfaden herunterladen.


Moment der Wahrheit: USD/JPY versucht durch den kritischen Neigungswiderstand durchzubrechen

Short term trading and intraday technical levels

Verbinden über:

Gesprächsansätze:

USD/JPY Tageschart

USD/JPY Tageschart

Technischer Ausblick:Das Währungspaar USD/JPY bildete bei der Sonntags-Eröffnung eine Lücke. Die nachfolgende Rally versuchte über den Trendlinienwiderstand, der von den Jahreshochs aus verläuft, durchzubrechen. Beachten Sie, dass jedes Mal, wenn wir uns dieser Neigung annäherten, der Kurs sich entweder durch einen starken Widerstand beschleunigt hat ODER auf einen starken Widerstand stieß. Diese Niedrig-Toleranzschwelle liegt auch zu Wochenbeginn im Blick (achten Sie auf einen Tagesschluss darüber). Kurzfristig ist er nach oben gerichtet, während der Kurs sich über der markierten Region direkt um den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt befindet.

USD/JPY 240 Min.

USD/JPY 120 Min. Chart

Anmerkungen: Ein genauerer Blick auf die Kursbewegung zeigt eine neu identifizierte Neigung von den Tiefs aus. Dabei läuft die Medianlinie mit der Monatseröffnung bei 110,76 JPY zusammen (kurzfristige Unterstützung). Ein Durchbrechen der Hochs hätte das 38,2 Prozent Retracement / das Hoch der Monatseröffnung bei 115,59/115,71 JPY unterstützt von dem signifikanteren Widerstand bei 112,20/112,25 JPY zum Ziel.

Ein Durchbruch unter 110,50 JPY entkräftigt die Long-Tendenz. In solch einem Szenario wäre das Ziel 110,11 JPY, unterstützt von der unteren Parallele bei 106,60/106,80 JPY. Aus Trading-Perspektive besteht das unmittelbare Risiko eines Rücksetzers von diesem Niveau, ich gebe aber einer abklingenden Schwäche den Vorzug, solange der Kurs sich über der Monatseröffnung befindet. Achten Sie auf eine Verschiebung des Sentiments, die mit der Bewegung einhergeht, da die breiteren Metriken immer noch eher bärisch bleiben..

Moment der Wahrheit: USD/JPY versucht durch den kritischen Neigungswiderstand durchzubrechen
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentimentzeigt, dass Trader beim Währungspaar USD/JPY Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +2,03 (67 Prozent der Trader sind Long) - bärischer Wert.
  • Trader sind bereits seit dem 17. Mai Long. Der Kurs ist seitdem um 1,8 Prozent gesunken.
  • Long-Positionen sind 11,6 Prozent höher als gestern und 5,8 Prozent höher als letzte Woche.
  • Short-Positionen sind 5,9 Prozenthöher als gestern, aber 13,2 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Obwohl das breitere Sentiment immer noch nach unten gerichtet ist, versucht die jüngste Kursrally den mehrmonatigen Neigungswiderstand zu durchbrechen. Falls dieser Durchbruch gelingt würde sich der technische Fokus auf die Long-Seite des Paares verlagern. Achten Sie auf einen fortwährenden Rücksetzer des Sentiments von den Monatsextremen aus, um die Ausbruchssituation zusätzlich zu validieren.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar USD/JPY sich auf die Markttrends auswirken. Klicken Sie hier, um mehr über die IG Client Sentiment Indikatoren zu erfahren!


GBP/USD: Der Zusammenbruch des Britischen Pfunds

Price Action, Swing & Short Term Trade Setups

Verbinden über:

Gesprächsansätze:

- Technische Strategie GBP/USD: Bärischer längerfristiger Trend mit Rückkehr zu kurzfristiger, bärischer Dynamik.

- Das Währungspaar GBP/USD zeigte letzte Woche aufgrund der höheren Inflation und einer stärker straffungsorientierten BoE einen Hauch Stärke. Aber das führte lediglich zu einem erneuten Besuch des Widerstands bevor die Verkäufer wieder übernahmen.

- Sind Sie auf der Suche nach Trading-Ideen? Schauen Sie in unsere Trading-Leitfäden. Sie sind kostenlos und wurden für das erste Quartal 2017 auf den neuesten Stand gebracht. Falls Sie nach Ideen suchen, die von der Art her kurzfristiger sind, schauen Sie doch einmal in unser IG Client Sentiment.

Letzten Monat schien es noch so als verfüge das Britische Pfund über bullisches Potenzial. Nach dem Topside-Ausbruch Mitte April nach Premierministerin Theresa Mays Ankündigung vorgezogener Wahlen brach das Währungspaar GBP/USD über den Kurs von 1,2750 USD durch. Und diese Stärke hatte in den folgenden Wochen auch weiter Bestand, da Käufer das Paar immer höher trieben. Die Kursbewegung besuchte dann erneut das feste Niveau 1,3000 USD, das beim Währungspaar GBP/USD schon seit vor dem „Flash-Crash“ Anfang Oktober nicht mehr verzeichnet worden war.

Gegen Ende Mai geschah jedoch etwas Unerwartetes: Die Umfragen begannen zu zeigen, dass Mays konservative Partei bei den bevorstehenden Wahlen nicht so gut abschneiden könnte. Dadurch gelangte neue Ungewissheit in die bereits unklare Brexit-Situation. Und als die Wahlen dann zwei Wochen später stattfanden, scheiterte Theresa Mays Winkelzug, denn die Konservativen verloren tatsächlich Sitze, was die neue Premierministerin zwang eine Koalition zu bilden, um an der Macht bleiben zu können. Dadurch geriet Großbritannien in eine schwächere Position bei den Brexit-Verhandlungen, die diese Woche begannen.

Die durch die Wahl hervorgerufene Ungewissheit scheint ein direkter Negativfaktor für das Britische Pfund zu sein und noch während die Wahlergebnisse hereinkamen, brach das Währungspaar GBP/USD wieder zurück in die vorherige Spanne und bis unter 1,2750 USD. Auf dem Chart unten konzentrieren wir uns jetzt darauf, wie die Dynamiken im Zusammenhang mit den Wahlen vor kurzem dazu beigetragen haben, die Kursbewegung des GBP zu formen:

GBP/USD: Der Zusammenbruch des Britischen Pfunds

Chart erstellt von James Stanley

Der Ton hat sich verändert

Die vergangene Woche brachte einen Zinsentscheid der Bank of England, der die meisten Stimmen für eine Zinsanhebung seit 2011 erhalten hatte. Drei Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses (MPC) wichen von dem Mehrheitsentscheid der Notenbank letzte Woche ab, die Zinsen unverändert zu lassen. Das ist eine Reaktion auf den Inflationswert von 2,9 Prozent, der früher in der Woche veröffentlicht worden war, und das ist insgesamt ein sehr bullischer Datenwert. Es ist auch etwas, das wir schon eine ganze Weile beobachten, denn eine höhere Inflation war eine Beinahe-Gewissheit nach der „scharfen Neubewertung“ des Werts des Britischen Pfunds und irgendwann muss die Bank of England reagieren, indem sie „weniger lockere“ geldpolitische Optionen in Erwägung zieht.

Aber anstatt einen neuen bullischen Trend loszutreten trieben diese starken Bezugspunkte das Währungspaar GBP/USD gerade einmal auf ein „tieferes Hoch“ bevor die Verkäufer wieder ins Spiel kamen. Das veranschaulicht die Veränderung der Lage des Währungspaars GBP/USD nach den Wahlen in Großbritannien. Früher am heutigen Morgen hielt BoE-Gouverneur Mark Carney eine Rede zum BoE-Zinsentscheid der letzten Woche. Im Wesentlichen schloss er die Möglichkeit einer Zinsanhebung aus und das trieb das Britische Pfund sogar noch weiter nach unten.

GBP/USD: Der Zusammenbruch des Britischen Pfunds

Chart erstellt von James Stanley

Derzeit ist das Britische Pfund bärisch mit Potenzial für sogar noch mehr. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um hier ein Short-Engagement einzugehen, aber angesichts dessen, dass das Britische Pfund heute morgen bereits recht stark verloren hat, wäre es ratsam, dass Trader noch auf eine weitere Bestätigung warten, bevor sie das Risiko eingehen.

Trader, die innerhalb der Kursbewegung arbeiten möchten, könnten sich an den Widerstand des tieferen Hochs unter der psychologischen Marke 1,2750 USD halten. Es gibt vorherige Umkehrpunkte um 1,2700 USD und 1,2725 USD, die sich für solch einen Zweck nutzen ließen. Oder Trader könnten außerhalb der Kursbewegung versuchen, sich in einem bärischen Ausbruch unter das Unterstützungsniveau bei 1,2634 USD zu engagieren.

GBP/USD: Der Zusammenbruch des Britischen Pfunds

Chart erstellt von James Stanley


Technische Analyse: Long USD/CHF

Fundamental analysis and financial markets.

Verbinden über:

Nick Cawley, Analyst, 16. Mai 2017

Meine Wahl: Long USD/CHF

Expertise: Fundamentale/technische Analyse

Durchschnittlicher Zeitrahmen der Trades: Eine Woche bis mehrere Wochen.

Das Währungspaar USD/CHF beginnt wieder attraktiv zu erscheinen, denn technische Indikatoren deuten auf eine Umkehr der jüngsten bärischen Bewegung von 1,03439 CHF zu einem aktuellen Kurs von 0,98938 CHF hin.

Das Paar wird auf dem Wochenchart nun wieder unter dem 20- und 50-WMA gehandelt und befindet sich kurz davor, unter den 100-WMA bei 0,98580 CHF durchzubrechen. Dieses Niveau wird auch von zwei Tiefs auf dem Wochenchart um 0,98600 CHF, die am 4. und 5. Mai gebildet wurden und eine Unterstützungsebene bieten, dominiert.

Obwohl die Märkte in Hinblick auf das Paar schon bald bullisch werden könnten, könnte ein Durchbruch unter das 0,98600 CHF Niveau eine Bewegung auf das 61,8 Prozent Fibonacci-Retracement-Niveau bei 0,97908 CHF eröffnen, ein Niveau, das zum letzten Mal vor sechs Monaten erreicht wurde.

An der Macro-Front kann der Schweizer Franken, bekanntlich eine „sicherer Hafen“ Währung, obwohl Anleger immer noch dazu bereit sind, Risiken einzugehen – die Aktienmärkte erreichen mehrjährige und historische Hochs – weiter Stärke gewinnen

Neu im Markt? Schauen Sie in unsere Trading-Leitfäden.

USD/CHF: Wöchentlicher Zeitrahmen (Juli 2015 – 16. Mai 2017)

Technische Analyse: Long USD/CHF

Charts von IG

Und ein Blick auf das IG Client Sentiment zeigt, dass Kunden beim Währungspaar USD/CHF Long sind, was darauf hindeuten könnte, dass der Markt sich nach unten bewegt, und auch auf ein besseres Level, bei dem Anleger einen Trade eingehen können.

Technische Analyse: Long USD/CHF

USD/CHF: Privat-Trader-Daten zeigen, dass 69,3 Prozent der Trader Netto-Long sind. Das Verhältnis Long zu Short der Trader steht dabei bei 2,26 zu 1. Trader sind bereits seit dem 21. April Netto-Long, als das Währungspaar USD/CHF in der Nähe von 0.99754 CHF gehandelt wurde. Der Kurs ist seitdem um 0,9 Prozent gesunken. Der Prozentsatz der Trader, die Netto-Long sind, bewegt sich jetzt auf dem höchsten Stand seit dem 8. Mai, als USD/CHF bei 0,99842 CHF gehandelt wurde. Die Anzahl der Netto-Long Trader ist 34,1 Prozent höher als gestern und 18,5 Prozent höher als letzte Woche, während die Zahl der Netto-Short Trader 6,5 Prozent höher liegt als gestern und 1,0 Prozent niedriger als letzte Woche.

Einstieg – Eingehen einer USD/CHF Long-Position bei 0,98580 CHF.

Stop – Etwas unter dem 61,8 Prozent Fibonacci-Niveau bei 0,97900 CHF.

Ziel 1 Fibonacci (38,2 Prozent) bei 1,00025 CHF.

Ziel 2 – Fibonacci (23,6 Prozent) bei 1,01322 CHF.


Bullische Katalysatoren fehlen

News events, market reactions, and macro trends.

Verbinden über:

Bullische Katalysatoren fehlen

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Nachdem vergangene Woche alles gesagt und getan war, konnte das Währungspaar EUR/USD gerade einmal um +0,03 Prozent zulegen und hat sich insgesamt während des vergangenen Monats kaum bewegt.

- Da die Energiepreise weiter unter Druck bleiben sind die Inflationserwartungen für die Eurozone unter die 2017-Tiefs gefallen.

- Finden Sie heraus, wie sich unsere EUR/USD-Prognose für das zweite Quartal 2017 bisher entwickelt hat.

Der Euro schloss die letzte Woche irgendwo in der Mitte und bleibt hinter dem sich erholenden Rohstoff-Währungsblock zurück. Grund dafür scheinen viel mehr die Gewinnmitnahmen zu sein, als eine wesentliche Verbesserung des Rohstoffbereichs. Außerhalb der Rohstoffwährungen stagnierte der Euro eher. Das Währungspaar EUR/USD konnte um gerade einmal +0.03 Prozent zulegen und das Paar EUR/JPY – das am besten abschneidende EUR-Paar – um +0,53 Prozent. Der Euro ist nicht gerade schrecklich positioniert. Vielmehr fehlt ihm der zündende Funke, um seine Rally fortsetzen zu können.

Man kann das Fehlen bullischer Fundamentaltreiber auf mehrere Weisen betrachten. Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone schloß die Woche bei 30,4, dem tiefsten Stand des Jahres. Dieser Wert bedeutet, die gemeldeten Wirtschaftsdaten bringen immer weniger positive Überraschungen – die Dynamik lässt nach. Nachdem die Energiepreise während der letzten paar Wochen gefallen sind (Öl der Sorte Brent von 53,61 US-Dollar pro Fass am 19. Mai auf 47,36 US-Dollar am 16. Mai), sind auch die Inflationserwartungen auf 2017-Tiefs zurückgegangen und stehen nun bei 1,530 Prozent.

Der damit verbundene Rückgang der Inflationserwartungen könnte den Euro auf eine Weise zurückhalten, die direkt mit der Europäischen Zentralbank in Verbindung steht. Die EZB und ihr Präsdient Mario Draghi haben im Rahmen der jüngsten geldpolitischen Sitzung vorsichtig und bedächtig signalisiert, dass die lockere Geldpolitik noch bis mindestens 2018 andauern wird. Die kollektive Reaktion des Marktes könnte auch mit ein Grund dafür gewesen sein, dass die Rally des Euro im zweiten Quartal 2017 nachgelassen hat. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung bis Ende 2017 ist von 34,1 Prozent am 19. Mai (und von 55,1 Prozent am 21. März) auf 10,7 Prozent am 16. Juni gefallen.

Es gibt zwei Entwicklungen, die zu einem kurzfristigen Ende der Trägheitsphase des Euro führen könnten: ein höherer Ölpreis, der sich in höheren Inflationserwartungen äußert oder eine Phase, während der die Wirtschaftsdaten sich wieder verbessern. Das Letztere wäre für den Euro besser als das Erstgenannte.

Leider gibt es zu Beginn der Woche nichts von all zu großem Interesse im Wirtschaftskalender. Das erste als mit „mittlerer“ oder „hoher“ Bedeutung bewertete Ereignis kommt erst am Donnerstag – das vorläufige Verbrauchervertrauen für die Eurozone für Juni. Am Freitag kommen dann mehr Daten, darunter der BIP-Wert für Frankreich für das erste Quartal 2017 (der die Märkte nicht bewegen dürfte) und eine Serie von vorläufigen PMI-Werten für Juni für Frankreich, Deutschland und die weitere Eurozone (die unter den diese Woche veröffentlichten Daten die höchste Wahrscheinlichkeit haben, Volatilität auszulösen).

Obwohl die Wahlen für die französische Nationalversammlung während des Wochenendes weiter auf einen rückläufigen politischen Risikozuschlag für die Eurozone hindeuten, scheint im Moment nicht viel Positives für den Euro zu sprechen. Das soll aber nicht heißen, dass der Euro sich in einer schlechten Position befinden würde. Vielmehr mangelt es ihm einfach nur schmerzhaft an bullischen Fundamentaltreibern.

Erfahren Sie, ob unsere Euro-Prognose für das zweite Quartal 2017 bisher zugetroffen ist - Schauen Sie in die DailyFX Trading-Leitfäden.


Rohöl im Sturzflug - USD/CAD rutscht auf Widerstand zu

Short term trading and intraday technical levels

Verbinden über:

Gesprächsansätze:

USD/CAD Tageschart

USD/CAD Tageschart

Technischer Ausblick:Früher diesen Monat wiesen wir auf den Durchbruch der kritischen Jahreseröffnungsunterstützung bei 1,3435 CAD hin, wodurch die Aufmerksamkeit beim Währungspaar USD/CAD nach unten gerichtet wurde. Das Paar drehte sich kurz vor der kritischen Unterstützungsbarriere bei 1,3141/1,3145 CAD und die darauffolgende Erholung testet nun den kurzfristigen Neigungswiderstand. Der breitere Ausblick bleibt nach unten gerichtet, solange der Kurs sich unter dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt befindet, der um 1,3330/1,3334 CAD mit einem Paar Trendlinien zusammenläuft.

USD/CAD 240 Min.

USD/CAD 240 Min. Chart

Anmerkungen: Ein genauerer Blick auf die Kursbewegung zeigt, dass das Paar innerhalb der Grenzen einer absteigenden Pitchfork-Formation gehandelt wird sowie kurzfristige Widerstandsziele bei 1,3284 CAD und 1,3330/1,3334 CAD – beides Bereiche für eine Erschöpfung bzw. Short-Einstiege. Ein Durchbruch unter die kritische Unterstützung bei 1,3141/1,3145 CAD wäre erforderlich, um die Wiederaufnahme des breiteren Abwärtstrends zu markieren. Solch ein Szenario hätte 1,3063 CAD und die untere Parallele zum Ziel.

Im Vorfeld der Veröffentlichung der kanadischen Einzelhandels- und VPI-Daten später diese Woche ist erhöhte Vorsicht geboten, da die Meldungen wahrscheinlich zu erhöhter Volatilität bei CAD-Paaren führen wird. Auch die Ölbestands-Meldungen morgen könnten sich auf die Kurs auswirken, insbesondere auch, da Öl neue Jahrestiefs testet. Achten Sie, falls der Ölpreis weiter nachgeben sollte, auf einen Ausbruch über 1,3387 CAD beim Währungspaar USD/CAD, was den Ausblick wieder zurück auf die Long-Seite richten würde.

Rohöl im Sturzflug - USD/CAD rutscht auf Widerstand zu
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentimentzeigt, dass Trader beim Währungspaar USD/CAD Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +2,22 (68,9 Prozent der Trader sind Long) - bärischer Wert.
  • Trader sind bereits seit dem 7. Juni Netto-Long. Der Kurs ist seitdem um 1,3 Prozent gesunken.
  • Die Long-Positionen sind seit gestern unverändert, aber ganze 33,3 Prozent höher als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 5,4 Prozent geringer als gestern und 16,5 Prozent geringer als letzte Woche.
  • Trader sind stärker Netto-Long als gestern und letzte Woche. Die Kombination aus aktuellem Sentiment und jüngsten Veränderungen bietet für das Währungspaar USD/CAD einen stark bärischen Trading-Bias.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar USD/CAD sich auf die Markttrends auswirken. Klicken Sie hier, um mehr über die IG Client Sentiment Indikatoren zu erfahren!


NZD/USD-Sentiment im Vorfeld der RBNZ-Sitzung auf Extremen - Level, die man kennen sollte

Short term trading and intraday technical levels

Verbinden über:

Gesprächsansätze:

  • Das Währungspaar NZD/USD schafft es nicht den Widerstand auf dem Tageschart zu durchbrechen - das Sentiment ist im Vorfeld der RBNZ-Sitzung extrem einseitig
  • Schauen Sie in unsere NZD/USD-Prognosen für das zweite Quartal. Sie finden Sie in unseren kostenlosen DailyFX Trading-Prognosen.

NZD/USD Tageschart

NZD/USD-Sentiment im Vorfeld der RBNZ-Sitzung auf Extremen - Level, die man kennen sollte

Technischer Ausblick:Das Währungspaar NZD/USD scheiterte mit seinem Versuch, über den Trendwiderstand, der von den 2016-Hochs aus verläuft, durchzubrechen. Das Paar hält im Vorfeld des RBNZ-Zinsentscheids heute weiter direkt darunter. Das Sentiment für das Währungspaar NZD/USD ist extrem stark auf der Short-Seite (Niedrigrekord) gewichtet. Wir nehmen daher im Vorfeld des Entscheids eine neutralere Haltung ein und achten auf das Risiko eines Rückziehers, während der Kurs sich unter der Umkehr des Tageshochs 2017 bei 0,7301 USD befindet.

NZD/USD 120 Min.

NZD/USD-Sentiment im Vorfeld der RBNZ-Sitzung auf Extremen - Level, die man kennen sollte

Anmerkungen: Ein genauerer Blick auf die Kursbewegung zeigt eine Konsolidierung des Paares nach dem gescheiterten Ausbruch letzte Woche. Die kurzfristige Neigung zeigt eine Unterstützung bei 0,7204 USD (Swing-Tiefs vom 30. August). Ein Durchbruch unter diese Marke hätte die kurzfristige Unterstützung bei 0,7166/0,7170 USD zum Ziel, wo die 100 Prozent Verlängerung des Kursrückgangs mit den ehemaligen Swing-Tiefs auf der längerfristigen 50-Linie der breiteren, aufsteigenden Pitchfork zusammenläuft. Wir ziehen diese Schwelle als unser breiteres, bullisches Entkräftigungsniveau heran.

Der Widerstand befindet sich am heutigen Hoch bei ca. 0,7250 USD. Ein Durchbruch über den Dreiecks-Widerstand um 0,7275/0,7280 USD wäre erforderlich, um eine Wiederaufnahme des breiteren Aufwärtstrends zu markieren. Aus Trading-Perspektive interessiere ich mich für eine nachlassende Schwäche / den Kauf eines Rücksetzers in die strukturelle Unterstützung in der Nähe der Medianlinie bei einer relfexartigen Reaktion auf die RBNZ.

NZD/USD-Sentiment im Vorfeld der RBNZ-Sitzung auf Extremen - Level, die man kennen sollte
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader beim Währungspaar NZD/USD Netto-Short sind. Das Verhältnis steht bei -5,59 (15,2 Prozent der Trader sind Long - Rekordtief) - bullischer Wert. Die Privat-Trader sind bereits seit dem 24. Mai Netto-Short. Der Kurs ist seitdem 4,2 Prozent gestiegen. Die Long-Positionen sind 10,3 Prozent niedriger als gestern und 25,7 Prozent niedriger als letzte Woche. Die Short-Positionen sind 2,9 Prozent höher als gestern und 35,0 Prozent höher als letzte Woche. Trader sind stärker Netto-Short als gestern und letzte Woche. Dabei bietet die Kombination aus aktuellem Sentiment und jüngsten Änderungen für das Währungspaar NZD/USD einen stark bullischen, nonkonformistischen Trading-Bias.
  • Der Kurs steht am Widerstand und falls das Paar sich zurückzieht, achten Sie auf einen damit einhergehenden Aufbau der Long-Positionen zur weiteren Bestätigung.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar NZD/USD sich auf die Markttrends auswirken - Klicken Sie hier, um mehr über die IG Client Sentiment Indikatoren zu erfahren!


Bullische Katalysatoren fehlen

News events, market reactions, and macro trends.

Verbinden über:

Bullische Katalysatoren fehlen

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Nachdem vergangene Woche alles gesagt und getan war, konnte das Währungspaar EUR/USD gerade einmal um +0,03 Prozent zulegen und hat sich insgesamt während des vergangenen Monats kaum bewegt.

- Da die Energiepreise weiter unter Druck bleiben sind die Inflationserwartungen für die Eurozone unter die 2017-Tiefs gefallen.

- Finden Sie heraus, wie sich unsere EUR/USD-Prognose für das zweite Quartal 2017 bisher entwickelt hat.

Der Euro schloss die letzte Woche irgendwo in der Mitte und bleibt hinter dem sich erholenden Rohstoff-Währungsblock zurück. Grund dafür scheinen viel mehr die Gewinnmitnahmen zu sein, als eine wesentliche Verbesserung des Rohstoffbereichs. Außerhalb der Rohstoffwährungen stagnierte der Euro eher. Das Währungspaar EUR/USD konnte um gerade einmal +0.03 Prozent zulegen und das Paar EUR/JPY – das am besten abschneidende EUR-Paar – um +0,53 Prozent. Der Euro ist nicht gerade schrecklich positioniert. Vielmehr fehlt ihm der zündende Funke, um seine Rally fortsetzen zu können.

Man kann das Fehlen bullischer Fundamentaltreiber auf mehrere Weisen betrachten. Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone schloß die Woche bei 30,4, dem tiefsten Stand des Jahres. Dieser Wert bedeutet, die gemeldeten Wirtschaftsdaten bringen immer weniger positive Überraschungen – die Dynamik lässt nach. Nachdem die Energiepreise während der letzten paar Wochen gefallen sind (Öl der Sorte Brent von 53,61 US-Dollar pro Fass am 19. Mai auf 47,36 US-Dollar am 16. Mai), sind auch die Inflationserwartungen auf 2017-Tiefs zurückgegangen und stehen nun bei 1,530 Prozent.

Der damit verbundene Rückgang der Inflationserwartungen könnte den Euro auf eine Weise zurückhalten, die direkt mit der Europäischen Zentralbank in Verbindung steht. Die EZB und ihr Präsdient Mario Draghi haben im Rahmen der jüngsten geldpolitischen Sitzung vorsichtig und bedächtig signalisiert, dass die lockere Geldpolitik noch bis mindestens 2018 andauern wird. Die kollektive Reaktion des Marktes könnte auch mit ein Grund dafür gewesen sein, dass die Rally des Euro im zweiten Quartal 2017 nachgelassen hat. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung bis Ende 2017 ist von 34,1 Prozent am 19. Mai (und von 55,1 Prozent am 21. März) auf 10,7 Prozent am 16. Juni gefallen.

Es gibt zwei Entwicklungen, die zu einem kurzfristigen Ende der Trägheitsphase des Euro führen könnten: ein höherer Ölpreis, der sich in höheren Inflationserwartungen äußert oder eine Phase, während der die Wirtschaftsdaten sich wieder verbessern. Das Letztere wäre für den Euro besser als das Erstgenannte.

Leider gibt es zu Beginn der Woche nichts von all zu großem Interesse im Wirtschaftskalender. Das erste als mit „mittlerer“ oder „hoher“ Bedeutung bewertete Ereignis kommt erst am Donnerstag – das vorläufige Verbrauchervertrauen für die Eurozone für Juni. Am Freitag kommen dann mehr Daten, darunter der BIP-Wert für Frankreich für das erste Quartal 2017 (der die Märkte nicht bewegen dürfte) und eine Serie von vorläufigen PMI-Werten für Juni für Frankreich, Deutschland und die weitere Eurozone (die unter den diese Woche veröffentlichten Daten die höchste Wahrscheinlichkeit haben, Volatilität auszulösen).

Obwohl die Wahlen für die französische Nationalversammlung während des Wochenendes weiter auf einen rückläufigen politischen Risikozuschlag für die Eurozone hindeuten, scheint im Moment nicht viel Positives für den Euro zu sprechen. Das soll aber nicht heißen, dass der Euro sich in einer schlechten Position befinden würde. Vielmehr mangelt es ihm einfach nur schmerzhaft an bullischen Fundamentaltreibern.

Erfahren Sie, ob unsere Euro-Prognose für das zweite Quartal 2017 bisher zugetroffen ist - Schauen Sie in die DailyFX Trading-Leitfäden.


EUR/JPY-Strategie: Abwärtstrend könnte sich nach Sprung fortsetzen

Fundamental analysis, economic and market themes

Verbinden über:

Gesprächsansätze:

  • EUR/JPY-Strategie: Short bei 124.03 JPY
  • Kerzenmuster deutet auf ein mögliches Wiedereinsetzen des Abwärtstrends des Euro gegenüber dem Yen hin.
  • Die sich abwärts orientierende Short-Position testet wieder einmal die Marke 123,00 JPY.

Der Euro bildete nach dem Testen des kritischen Widerstands ein bärisches „Dark Cloud Cover“ Kerzenmuster. Das deutet darauf hin, dass eine Abwärtsbewegung gegenüber dem Japanischen Yen bevorstehen könnte. Die Umkehr erfolgt am Schnittpunkt der erst vor kurzem durchbrochenen Nackenlinienunterstützung und der Obergrenze des monatelangen Abwärtstrends.

Von hier aus öffnet ein Tagesschluss unter dem Widerstand, der zur Unterstützung geworden ist, bei 122,89 JPY die Tür für eine Herausforderung des 38,2 Prozent Fibonacci-Retracements. Alternativ käme bei einem Schub über das Hoch vom 20. Juni bei 124,65 JPY die nächste größere Aufwärtsbarriere bei 125,82 JPY, ein Doppel-Top.

Die Risiko-Chance-Parameter scheinen akzeptabel und eine EUR/JPY-Short-Position wurde bei 124,03 JPY aktiviert. Der Trade hat Anfangs 123,01 JPY zum Ziel, mit einem Stop-Loss, der bei einem Tagesschluss über 124,65 JPY ausgelöst wird. Bei Erreichen des ersten Ziels wird der Gewinn für die Hälfte des Engagements mitgenommen und der Stop auf Breakeven nachgezogen.

Benötigen Sie Hilfe bei der Entwicklung Ihrer FX-Trading-Strategie? Schauen Sie in unsere Leitfäden!

EUR/JPY-Strategie: Abwärtstrend könnte sich nach Sprung fortsetzen

GBP/JPY: Spannenausbruch gibt im Vorfeld der BoE- und BoJ-Sitzungen die Richtung vor

Short term trading and intraday technical levels

Verbinden über:

Gesprächsansätze

  • GBP/JPY bildet im Vorfeld der BoE- und BoJ-Sitzungen eine Wocheneröffnungsspanne über der kritischen Unterstützung
  • Unsere Prognosen für das zweite Quartal finden Sie in unseren kostenlosen DailyFX Trading-Prognosen.

GBP/JPY Tageschart

GBP/JPY Tageschart

Technischer Ausblick:Das Währungspaar GBP/JPY testet diese Woche eine wichtige Unterstützungszone bei 138,56/138,83 JPY. Diese Region wird von dem 76,4 Prozent Retracement der Spanne 2017 und dem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt definiert und läuft mit der grundlegenden Trendlinienunterstützung, die von dem 2016-Tief aus verläuft, zusammen. Beachten Sie, dass die absteigende Kanalunterstützung von dem Jahreshoch aus ebenfalls durch diese Zone verläuft. Das unterstreicht zusätzlich die Signifikanz dieser Schwelle, wobei die Wocheneröffnungsspanne direkt darüber Form annimmt. Achten Sie auf einen Ausbruch.

Ein Durchbruch über den gleitenden 100-Tage-Durchschnitt / Kanalwiderstand bei ca. 141,30/141,48 JPY wäre erforderlich, um den Blick zurück auf die Long-Seite zu richten. In solch einem Szenario kämen anfängliche Ziele an der Junieröffnung bei 142,75 JPY.Eine Durchbrechen der Unterstützung lenkt den Blick wieder auf 136,62/136,80 JPY, wo das Tagesschlusstief 2017 mit dem 50 Prozent Retracement der Kursgewinne Ende 2016 zusammenläuft.

GBP/JPY 240 Min.

GBP/JPY 240 Min. Chart

Anmerkungen: Ein genauerer Blick auf die Kursbewegung zeigt eine eindeutige Wocheneröffnungsspanne zwischen 138,55 JPY und 140,90 JPY. Im Vorfeld der Zinsentscheide der Bank of England (BoE) und der Bank of Japan (BoJ) gilt die Aufmerksamkeit einem Ausbruch aus dieser Zone. Ich bevorzuge Long-Scalps während wir uns innerhalb dieser Spanne befinden. Es wäre ein Ausbruch über 141,48 JPY erforderlich, um eine signifikantere laufende Erholung zu validieren. Ein Viertel der täglichen echten Durchschnittsspanne (Average True Range; ATR) bringt Gewinnziele von 39-44 Pips pro Scalp. Vor Bekanntgabe der Zinsentscheide ist erhöhte Vorsicht geboten, da diese Ereignisse wahrscheinlich die Volatilität in den entsprechenden Paaren anheizen werden.

GBP/JPY: Spannenausbruch gibt im Vorfeld der BoE- und BoJ-Sitzungen die Richtung vor
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentimentzeigt, dass Trader im Währungspaar GBP/JPY Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +1,2 (54,4 Prozent der Trader sind Long - schwach bärischer Wert.
  • Long-Positionen sind 15,4 Prozent niedriger als gestern und 5,3 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Short-Positionen sind 24,2 Prozentniedriger als gestern und 19,0 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Obwohl das breitere Sentiment für das Paar weiter nach unten gerichtet ist, ist es erwähnenswert, dass das jüngste Ausspülen des Short-Engagements und das nachlassende Long-Interese den Short-Bias schwächen. Der unmittelbare Rückgang bleibt anfällig, während der Kurs sich über der kritischen Unterstützung bei 138,55 JPY befindet.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar GBP/JPY sich auf die Markttrends auswirken - Klicken Sie hier, um mehr über die IG Client Sentiment Indikatoren zu erfahren!


Politisches Risiko steigt, FX-Märkten steht Volatilität bevor: US-Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft am Freitag

von  , Senior Währungsstratege ; , Analyst  und Oliver Morrison

Gesprächsansätze:

- Der Übergang in die erste Woche eines neuen Monats bedeutet, der Wirtschaftskalender ist voller wichtiger Daten während der Woche.

- Das steigende politische Risiko wird die FX-Märkte stärker bestimmen. Dabei steht Europa im Mittelpunkt, wo der Euro auf den Ausgang der Volksabstimmung über eine Verfassungsänderung in Italien wartet.

Nach der Feiertagsunterbrechung vergangene Woche kehren die Märkte schnell wieder zu ihren normalen Liquiditätsbedingungen zurück. Tradern wird nicht viel Zeit bleiben, sich auf die neue Situation einzustellen, da der Wirtschaftskalender bereits zu Wochenbeginn voll mit signifikantem Event-Risiko steckt und mit den US-Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft für November am Freitag seinen Höhepunkt erreicht. Dies ist der letzte Bericht vom Arbeitsmarkt bevor die US-Notenbank Federal Reserve am 14. Dezember zu ihrer letzten geldpolitischen Sitzung des Jahres 2016 zusammenkommt.

Davor gilt die ganze Aufmerksamkeit berechtigterweise Europa, wo gerade die republikanischen Vorwahlen in Frankreich stattgefunden haben und am Sonntag, dem 4. Dezember, die Volksabstimmung über eine Verfassungsänderung in Italien abgehalten wird (von der wir der Meinung sind, sie wird keinen Erfolg haben). Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi wird mehrere Male diese Woche sprechen und außerdem stehen uns die VPI-Zahlen für November für Deutschland und die Eurozone bevor. Zusammen werden sie der letzten EZB-Sitzung des Jahres am 8. Dezember weitere Orientierung bieten (wir prognostizieren seit September, dass die EZB ihr quantitatives Lockerungsprogramm im Rahmen der Dezember-Sitzung ändern wird).

Im Kalender finden Sie eine vollständige Liste, den Zeitplan und die Konsensprognosen für die bevorstehenden Wirtschaftsindikatoren. DailyFX Calendar

31.11. Mittwoch | 07:00 GMT | GBP BOE Bericht über die Finanzstabilität

Please add a description for the image.

Ein zweimal jährlich vom Finanzpolitischen Ausschuss (Financial Policy Committee bzw. FPC) veröffentlichter Bericht über die aktuelle Stärke und die Schwächen des britischen Finanzsystems wird am letzten Tag des Monats November veröffentlicht. Der Bericht enthält auch zukunftsgerichtete Aussagen und eine rückblickende Analyse der Maßnahmen des FPC während des vorangehenden Berichtzeitraums. Er beleuchtet die Effektivität dieser Maßnahmen, was beachtenswert ist, da der Berichtzeitraum die unmittelbaren Maßnahmen nach der Brexit-Abstimmung am 23. Juni abdeckt.

Der am 5. Juli 2016 veröffentlichte, vorherige Bericht befasste sich mit der anfänglichen Reaktion auf die Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen, als das Währungspaar GBP/USD massiv von der Marke um 1,5000 US-Dollar auf 1,3300 US-Dollar abstürzte. Vorherrschender Ton des FPC war, dass dem Land ein rasanter Wachstumsrückgang und dann eine starke Rezession bevorstehe. Seitdem hat die Datenlage sich von den Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung wieder erholt. Dies lag vor allem an den positiven Auswirkungen eines schwächeren Pfunds, obwohl nun weitgehend die importierte Inflation im Mittelpunkt des Denkens der geldpolitischen Entscheider steht.

Was die Zukunft betrifft, wird das FPC wahrscheinlich anführen, dass die Finanzmärkte sich zwar stabilisiert haben, bis Ende März aber das Auslösen des Artikels 50 bevorsteht und somit Ungewissheit im Inland und global. Das steigende Leistungsbilanzdefizit Großbritanniens wird ebenfalls genau beobachtet werden. Leistungsbilanzdefizite machen eine schwächere Währung als Ausgleich erforderlich, was im Fall des Pfunds angesichts der Auswirkungen auf die Inflation zusätzliche Kopfschmerzen bereiten könnte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: GBP/USD

30.11. Mittwoch | 10:00 GMT | EUR Verbraucherpreisindex für die Eurozone (NOV A)

Die vorläufigen VPI-Zahlen für die Eurozone für November werden am Mittwoch veröffentlicht und können für die Entscheidung der Europäischen Zentralbank über die zukünftige Geldpolitik im Rahmen ihrer Sitzung am 8. Dezember eine Rolle spielen. Im Oktober konnte die endgültige VPI der Eurozone ein Plus von +0,5% verzeichnen, eine Verbesserung von +0,4% im Vormonat (gegenüber dem Vorjahr). Das lag über der Analystenprognose von +0,4% und war der stärkste Anstieg seit Juni 2014. Die Kerninflation lag bei +0,8% (gegenüber dem Vorjahr). Ebenso deuteten auch jüngste PMI-Daten auf ein stärkeres Wachstum in Europa und zunehmenden Inflationsdruck hin.

Analysten erwarten, dass die Kerninflation am Mittwoch wieder bei +0,8% liegen wird. Für die Gesamtteuerung wird ein leichter Anstieg von +0,5% auf +0,6% (gegenüber dem Vormonat) erwartet. Es besteht zunehmend Sorge, dass das Ziel der Notenbank, die Realwirtschaft zu stimulieren, trotz weiterer Belege dafür, dass die Inflation über die Erwartungen im Euroraum steigt, nicht erreicht werden wird. Letztlich könnte der November-VPI – obwohl er langfristig wichtig ist – sich jedoch nicht auf die Entscheidung der EZB auswirken, ihr Anleihenankaufprogramm mit einem Volumen von 1,74 Bio. Euro über den März hinaus zu verlängern, da dies am 8. Dezember aus mehr oder weniger rein technischen Gründen geschehen könnte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: EUR/USD

30.11. Mittwoch | 13:30 GMT | CAD Bruttoinlandsprodukt (3. Quartal)

Please add a description for the image.

Erwartungen zufolge wird der erste Blick auf das BIP-Wachstum in Kanada für das dritte Quartal eine Erholung nach dem Rückgang während der ersten Hälfte ausweisen. Die September-Prognosen liegen bei +0,1% (gegenüber dem Vormonat), +1,8% (gegenüber dem Vorjahr) und +3,4% annualisiert (gegenüber dem vorhergehenden Quartal). Insgesamt wären dies Verbesserungen gegenüber den vorhergehenden Werten: das Wachstum gegenüber dem Vorjahr lag im August bei +1,3% und das annualisierte Wachstum im zweiten Quartal 2016 bei -1,6%.

Die kanadische Wirtschaft kann nach den Waldbränden in Alberta früher im Jahr nach wie vor verlorenen Boden wieder gutmachen, während die Inlandserträge aufgrund des mehrjährigen Rückgangs des Ölpreises überschaubar blieben. Obwohl der Privatkonsum über Teile des Jahres hinweg schwach war, dürften wir bei einer Erholung der Unternehmens- und Verbraucherstimmung sowie der Investitionsbarometer eine Verbesserung beobachten können. Der kanadische Ivey PMI stieg im Oktober auf 59,7.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: USD/CAD

01.12. Donnerstag | 03:00 GMT | CNY PMI für den Fertigungssektor in China (NOV)

Der chinesische Index für den Fertigungssektor stieg im Oktober auf 51,2 und übertraf somit die Erwartungen von 50,2. Es war der vierte monatliche Zuwachs in Folge und der höchste Wert seit Juli 2014. Laut dem Datenanbieter IHS Markit stieg der chinesische Ausstoß mit dem höchsten Tempo seit mehr als fünfeinhalb Jahren. Hintergrund war eine Erholung des Wachstums der Neuaufträge. Die Erwartungen des Marktes liegen bei einem leichten Rückgang auf 51,0 im November, ein positives, wenn auch langsameres Wachstum, als das zuvor beobachtete.

Offiziellen Daten zufolge ist die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal +6,7% gewachsen, das gleiche Niveau, wie auch im ersten und zweiten Quartal. Die Exportaktivität wurde diesen Monat von einer abschwächenden chinesischen Währung unterstützt. Der chinesische Offshore-Yuan wurde vor kurzem bei bis zu 6,965 USD/CNH gehandelt nachdem er den Monat bei etwa 6,7750 Yuan begonnen hatte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: USD/CNH

02.12. Freitag | 13:30 GMT | USD Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft & Arbeitslosenquote (NOV)

Die Erwartungen für den Bericht vom US-Arbeitsmarkt für November sind bescheiden. Die Prognose für die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 4,9% und die Gesamtzahl neu geschaffener Arbeitsplätze bei +175.000. Der Trend von 200.000 Arbeitsplätzen monatlich wurde in letzter Zeit zu einem psychologischen Wert für die Märkte, aber die Fed-Vertreter tendieren dazu, einen anderen Wert in Erwägung zu ziehen. Im Oktober 2015 (und viele Male seitdem) schrieb der Präsident der San Francisco Fed John Williams in einem Research-Bericht, dass er der Überzeugung sei, ein Wachstum von +100.000 Arbeitsplätzen pro Monat sei ausreichend, um das Wachstum des Arbeitsmarkts und die aktuelle Arbeitslosenquote zu erhalten. Im Dezember 2015 (und viele Male seitdem) äußerte die Fed-Chefin Janet Yellen die gleiche Sichtweise. Laut dem „Jobs Calculator“ der Atlanta Fed benötigt die Wirtschaft – bei Annahme einer langfristigen Arbeitslosenquote von 4,9% – nur ein Wachstum von 120.000 Arbeitsplätzen monatlich, um dieses Niveau bis Oktober 2017 zu halten.

Die Daten dürften keine Auswirkungen darauf haben, ob die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen im Dezember anhebt oder nicht. Die Fed Funds Future-Kontrakte preisen derzeit eine 100% Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Bp im nächsten Monat ein. Vielmehr wird das Tempo des Arbeitsplatzwachstums dafür wichtig sein, einen Beitrag dazu zu leisten, was der Markt glaubt, wie der Zinspfad der Fed aussehen wird: Für Juni 2017 und Dezember 2017 sind derzeit Zinserhöhungen um 25 Bp eingepreist.

Kennen Sie bereits unsere kostenlosen Tradingleitfäden? Erfahren Sie mehr.


Bullische Katalysatoren fehlen

News events, market reactions, and macro trends.

Verbinden über:

Bullische Katalysatoren fehlen

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Nachdem vergangene Woche alles gesagt und getan war, konnte das Währungspaar EUR/USD gerade einmal um +0,03 Prozent zulegen und hat sich insgesamt während des vergangenen Monats kaum bewegt.

- Da die Energiepreise weiter unter Druck bleiben sind die Inflationserwartungen für die Eurozone unter die 2017-Tiefs gefallen.

- Finden Sie heraus, wie sich unsere EUR/USD-Prognose für das zweite Quartal 2017 bisher entwickelt hat.

Der Euro schloss die letzte Woche irgendwo in der Mitte und bleibt hinter dem sich erholenden Rohstoff-Währungsblock zurück. Grund dafür scheinen viel mehr die Gewinnmitnahmen zu sein, als eine wesentliche Verbesserung des Rohstoffbereichs. Außerhalb der Rohstoffwährungen stagnierte der Euro eher. Das Währungspaar EUR/USD konnte um gerade einmal +0.03 Prozent zulegen und das Paar EUR/JPY – das am besten abschneidende EUR-Paar – um +0,53 Prozent. Der Euro ist nicht gerade schrecklich positioniert. Vielmehr fehlt ihm der zündende Funke, um seine Rally fortsetzen zu können.

Man kann das Fehlen bullischer Fundamentaltreiber auf mehrere Weisen betrachten. Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone schloß die Woche bei 30,4, dem tiefsten Stand des Jahres. Dieser Wert bedeutet, die gemeldeten Wirtschaftsdaten bringen immer weniger positive Überraschungen – die Dynamik lässt nach. Nachdem die Energiepreise während der letzten paar Wochen gefallen sind (Öl der Sorte Brent von 53,61 US-Dollar pro Fass am 19. Mai auf 47,36 US-Dollar am 16. Mai), sind auch die Inflationserwartungen auf 2017-Tiefs zurückgegangen und stehen nun bei 1,530 Prozent.

Der damit verbundene Rückgang der Inflationserwartungen könnte den Euro auf eine Weise zurückhalten, die direkt mit der Europäischen Zentralbank in Verbindung steht. Die EZB und ihr Präsdient Mario Draghi haben im Rahmen der jüngsten geldpolitischen Sitzung vorsichtig und bedächtig signalisiert, dass die lockere Geldpolitik noch bis mindestens 2018 andauern wird. Die kollektive Reaktion des Marktes könnte auch mit ein Grund dafür gewesen sein, dass die Rally des Euro im zweiten Quartal 2017 nachgelassen hat. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung bis Ende 2017 ist von 34,1 Prozent am 19. Mai (und von 55,1 Prozent am 21. März) auf 10,7 Prozent am 16. Juni gefallen.

Es gibt zwei Entwicklungen, die zu einem kurzfristigen Ende der Trägheitsphase des Euro führen könnten: ein höherer Ölpreis, der sich in höheren Inflationserwartungen äußert oder eine Phase, während der die Wirtschaftsdaten sich wieder verbessern. Das Letztere wäre für den Euro besser als das Erstgenannte.

Leider gibt es zu Beginn der Woche nichts von all zu großem Interesse im Wirtschaftskalender. Das erste als mit „mittlerer“ oder „hoher“ Bedeutung bewertete Ereignis kommt erst am Donnerstag – das vorläufige Verbrauchervertrauen für die Eurozone für Juni. Am Freitag kommen dann mehr Daten, darunter der BIP-Wert für Frankreich für das erste Quartal 2017 (der die Märkte nicht bewegen dürfte) und eine Serie von vorläufigen PMI-Werten für Juni für Frankreich, Deutschland und die weitere Eurozone (die unter den diese Woche veröffentlichten Daten die höchste Wahrscheinlichkeit haben, Volatilität auszulösen).

Obwohl die Wahlen für die französische Nationalversammlung während des Wochenendes weiter auf einen rückläufigen politischen Risikozuschlag für die Eurozone hindeuten, scheint im Moment nicht viel Positives für den Euro zu sprechen. Das soll aber nicht heißen, dass der Euro sich in einer schlechten Position befinden würde. Vielmehr mangelt es ihm einfach nur schmerzhaft an bullischen Fundamentaltreibern.

Erfahren Sie, ob unsere Euro-Prognose für das zweite Quartal 2017 bisher zugetroffen ist - Schauen Sie in die DailyFX Trading-Leitfäden.


Ölpreis-Prognose: Öl schließt nach EIA-Report auf 2017-Tiefs

Position Trading based on technical set ups, Risk Management & Trader Psychology.

Verbinden über:

Wird die Schieferölproduktion die OPEC-Pläne stören? Unsere Gedanken hierzu finden Sie in der DFX Öl-Prognose hier.

Gesprächsansätze:

  • Technische Strategie Rohöl: Der Preis beginnt unter die Unterstützung des LT-Preiskanals zu drücken
  • Öl fällt erschreckend nahe an neue 2017-Tiefs; das aktuelle 2017-Tief liegt bei 43,79 US-Dollar pro Fass
  • IGCS-Sentiment-Highlight: Eine Kombination aus aktueller Stimmung und jüngsten Veränderungen gibt uns einen stärkeren Oil - US Crude -bärischer, nonkonformistischer Trading-Bias

Der Preis von WTI-Rohöl fiel am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit fünf Wochen und kam dem tiefsten Stand seit November erschreckend nahe, nachdem ein EIA-Report gezeigt hatte, dass die Ölbestände zwar gefallen waren, aber US-Produkte, wie Benzin, stiegen, während die Nachfrage zurückgegangen war. Auf dem Chart unten können sie sehen, dass dies reichte, um den Ölpreis weiter unter Druck zu setzen. Außerdem konnte der US-Dollar, der dazu tendiert invers mit dem Ölpreis zu korrelieren, zulegen, nachdem die US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch die Zinsen angehoben hatte und bei einer eher straffungsorientierten Prognose geblieben war.

Zusätzlich zu dem wöchentlichen Bestandsbericht der EIA zeigte ein Bericht der IEA, dass das Nicht-OPEC-Angebot mit Wahrscheinlichkeit das globale Nachfragewachstum für 2018 übertreffen wird. Der Report verstärkte die Erweiterung der Dezember 2017 bis Dezember 2018 Spreads, was zu einem Contango führte, das sich entwickelt, wenn die erwarteten zukünftigen Kassapreise mit einem Abschlag gegenüber dem Future-Preis gehandelt werden. So ein Umfeld tendiert dazu der bärischen Sichtweise Glaubwürdigkeit zu verleihen und entsteht, wenn Anleger bereit sind, einen Aufschlag zu bezahlen, um den Rohstoff nicht zu halten, aber eine Lieferung zu einem zukünftigen Zeitpunkt akzeptieren. Das deutet auf eine Angebotsschwämme hin bzw. auf Kosten, die aufgrund eines Haltens des Rohstoffs, entstehen bis die Nachfrage wieder steigt und er genutzt wird. Ihnen wird auffallen, dass der Preis sich in Abwärtsrichtung erstreckt. Angesichts des sich entwickelnden Fundamentalbilds bedeutet das aber nicht, dass ein Sprung unmittelbar bevorsteht.

Das schleppende Contango könnte für einen Gebotsmangel sorgen, und ein mögliches Bestreben von US-Schieferölproduzenten, bei steigenden Kassapreisen Absicherungen einzugehen, könnte zu einem natürlichen Deckeln der Preise führen. Der fünfprozentige Preisrückgang letzte Woche am 7. Juni bleibt weiter ein wichtiger Wendepunkt und die Tageseröffnung in der Nähe von 48 US-Dollar pro Barrel ein kritischer Widerstand auf dem Chart. Solange der Preis unter diesem Widerstandspunkt und dem Spannenhoch der Wocheneröffnung bei 46,69 US-Dollar pro Fass bleibt, wird bei einem Handel unter der bullischen, aufsteigenden Kanalunterstützung eine Abwärtsbewegung auf 40 US-Dollar pro Fass begünstigt.

Rohöl gibt weiter nach und durchbricht die Preiskanalunterstützung

Ölpreis-Prognose: Öl schließt nach EIA-Report auf 2017-Tiefs

Chart erstellt von Tyler Yell, CMT

Rohöl-Sentiment:

Oil - US Crude: Private-Trader--Daten zeigen, dass 83,8 Prozent der Trader Netto-Long sind. Das Verhältnis der Trader Long zu Short steht bei 5,16 zu 1. Die Trader sind seit dem 19. April Netto-Long, als Oil - US Crude in der Nähe von 5.336,6 gehandelt wurde. Der Preis ist seitdem um 15,8 Prozent gesunken. Der Prozentsatz der Netto-Long-Trader ist jetzt auf dem höchsten Stand seit dem 7. Oktober, als Öl in der Nähe von 4.989,2 gehandelt wurde. Die Anzahl der Netto-Long-Trader ist 13,6 Prozent höher als gestern und 23,4 Prozent höher als letzte Woche, während die Zahl der Netto-Short-Trader 12,8 Prozent niedriger liegt als gestern und 12,8 Prozent niedriger als letzte Woche.

Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der US-Ölpreis weiter fallen wird. Trader sind stärker Netto-Long als gestern und vergangene Woche und die Kombination aus aktuellem Sentiment und jüngsten Veränderungen verleiht uns eine stärker Oil - US Crude bärische, nonkonformistische Trading-Tendenz. (Hervorhebung durch den Autor)

Sichern Sie sich jetzt Ihren kostenlosen Platz für das Special Webinar mit Paul Robinson am 22. Juni


Goldpreis wird von FOMC-Bemerkungen über eine Normalisierung belastet - Unterstützung ist im Blick

Short term trading and intraday technical levels

Verbinden über:

Goldpreis wird von FOMC-Bemerkungen über eine Normalisierung belastet - Unterstützung ist im Blick

Fundamentalprognose für Gold: Neutral

Gold fiel die zweite Woche in Folge. Vor Handelschluss am Freitag in New York hatte das Edelmetall 0,95 Prozent verloren und wurde bei 1.254 US-Dollar gehandelt. Die Verluste kamen nach einer Serie von Notenbank-Zinsentscheiden und obwohl der Preis unter Durck bleibt, könnte die technische Unterstützung Anfang nächster Woche dem jüngsten Abverkauf Einhalt gebieten.

Der FOMC-Zinsentscheid am Mittwoch führte zu dem, was manche insofern als eine „defensive Anhebung“ werteten, als dass der Ausschuss die Zinsen zwar (wie erwartet) anhob, er aber gleichzeitig die Inflationsprognose für 2017 senkte. Bei dem dualen Fed-Mandat der Förderung maximaler Beschäftigung und Preisstabilität, hinkt die Inflation hinterher. Ein Absenken des Inflationsausblicks wirft daher einen Schatten des Zweifels auf den Zeitpunkt der nächsten Zinsanhebung. Interessanterweise haben sich die Zinserwartungen kaum geändert. Die Märkte preisen nach wie vor eine 50:50-Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung um weiter 25 Basispunkte durch die Notenbank im Dezember ein, womit der Ausschuss seine Median-Dot-Plot-Erwartungen von drei Zinsanhebungen dieses Jahr erfüllen würde.

Obwohl höhere Zinsen dazu tendieren den Goldpreis, der keine Dividenden ausschüttet, zu belasten, könnten Bemerkungen über eine Reduzierung der massiven 4,5 Bio. US-Dollar umfassenden Bilanz die Verluste mittelfristig beschränken, während die Märkte die Auswirkungen und das Tempo der Fed-Maßnahmen verdauen. Und obwohl die Kommentare zu einer Normalisierung darauf hindeuten, dass die Notenbank in Hinsicht auf den Ausblick für die US-Wirtschaft zuversichtlich ist, stellt die Besorgnis über externe politische und finanzpolitische Risiken nach wie vor eine Bedrohung dar. Für Gold bleibt das technische Bild aufgrund des Rückgangs, der den Preis unter die monatliche Eröffnungsspanne brachte, anfällig.

Goldpreis wird von FOMC-Bemerkungen über eine Normalisierung belastet - Unterstützung ist im Blick
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader bei Gold Netto-Long sind - bärischer Wert.
  • Long-Positionen sind 12,9 Prozent höher als gestern und 8,2 Prozent höher als letzte Woche.
  • Short-Positionen sind 12,9 Prozent höher als gestern und 8,2 Prozent höher als gestern, aber ganze 2,8 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Die Privatanleger-Stimmung ist nach wie vor nach unten gerichtet und der Marktanstieg des Long-Engagements seit gestern und letzter Woche unterstreicht zusätzlich den bärischen Ausblick. Achten Sie auf eine Reaktion, wenn der Preis sich der kritischen Unterstützung bei 1.240/1.245 US-Dollar annähert.

Finden Sie heraus, was die aktuelle Gold-Positionierung über den derzeitigen Trend aussagt.Kostenlose Informationen zum Sentiment finden Sie hier!

Gold Wochenchart

Goldpreis wird von FOMC-Bemerkungen über eine Normalisierung belastet - Unterstützung ist im Blick

Der Goldpreis hat es diesen Monat wieder nicht geschafft, die Woche über dem kritischen Widerstand bei1.278 US-Dollar zu schließen. Der Preisrückgang zielt nun auf die Wochenunterstützung 1.242 US-Dollar, ganz in der Nähe unterstützt von einer grundlegenden Trendlinie, die von dem Tief Ende Januar aus verläuft.

Gold Tageschart

Goldpreis wird von FOMC-Bemerkungen über eine Normalisierung belastet - Unterstützung ist im Blick

Das Durchbrechen der Tiefs der monatlichen Eröffnungsspanne richtet den Blick vor Monatsschluss nun nach unten. Direkt darunter liegt jedoch eine kritische Unterstützung, die die Verluste vor Beginn der nächsten Woche kurzfristig beschränken könnte. Der Widerstand auf dem Tageschart liegt beim Zusammenfluss der Monatseröffnung und einem Paar Parallelen um 1.264/1.267 US-Dollar.

Gold 240 Min.

Goldpreis wird von FOMC-Bemerkungen über eine Normalisierung belastet - Unterstützung ist im Blick

Goldpreis wird von FOMC-Bemerkungen über eine Normalisierung belastet - Unterstützung ist im Blick

Ein genauerer Blick auf die Preisbewegung zeigt, dass Gold immer noch innerhalb der Grenzen dieser absteigenden Pitchfork-Formation gehandelt wird. Der Preis lag dabei vor Schluss des Handels am Freitag direkt unter der 50-Linie. Letzte Woche schrieben wir, dass ein Durchbruch unter die monatliche Eröffnungsunterstützung eine „signifikantere Unterstützungszone bei 1.241/1.245 US-Dollar zum Ziel hat - eine Region die von dem 61,8 Prozent Retracement, dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt und den Oktober-Swing-Tiefs definiert wird. Fazit: Achten Sie auf ein Abschwächen der Stärke unter 1.284 US-Dollar zu Beginn der nächsten Woche. Ein Durchbruch unter 1.264 US-Dollar wäre erforderlich, um die kurzfristige Umkehrstrategie im Spiel zu halten.“ Der Ausblick bleibt vor Beginn der nächsten Woche unverändert und wir warten auf eine gewisse, kurzfristige Unterstützung mit einem endgültigen Abrutschen in die kritische Unterstützung ODER einen Durchbruch über 1.264/1.267 US-Dollar mit der oberen Parallele als Ziel.

Erweitern Sie ihren Tradinghorizont und nehmen Sie an dem Special Webinar mit Paul Robinson teil


Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand

Short term trading and intraday technical levels

Verbinden über:

Gesprächsansätze

  • Gold-/Silberpreis testet kurzfristigen Widerstand; aktualisierte Ziele und Entkräftigungsniveaus
  • Unsere Gold-Prognosen für das zweite Quartal finden Sie in unseren DailyFX Trading-Prognosen.

Gold Tageschart

Gold Tageschart

Technischer Ausblick:Gold erholt sich von einerwichtigen Unterstützungszone aus, auf die wir früher im Monat hingewiesen hatten. Die Rally nähert sich jetzt dem kurzfristigen Widerstand am Zusammenfluss der Monatseröffnung und der oberen Medianlininenparallele, die von dem Jahreshoch bei ca. 1.267/1.270 US-Dollar aus verläuft. Beachten Sie, dass die tägliche Dynamik sich außerdem nach wie vor unter der 1.260 US-Dollar Schwelle schwertut, und diese, FALLS diese Erholung sich als korrigierend erweisen sollte, einen Deckel der kurzfristigen Rally darstellen dürfte.

Fazit: Die unmittelbaren Preiszugewinne sind unter dieser Schwelle anfällig. Wir werden daher auf einen möglichen Erschöpfungsrücksetzer achten. Letztlich bleibt der Trade konstruktiv, solange der Preis über 1.241 US-Dollar liegt. Ein Durchbruch hier hätte den signifikanteren Widerstand bei 1.278 US-Dollar (Breakout-Niveau) zum Ziel.

Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader bei Gold Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +3,2 (76,2 Prozent der Trader sind Long) - bärischerWert
  • Long-Positionen sind 2,7 Prozent höher als gestern, aber 7,2 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Short-Positionen sind 1,8 Prozenthöher als gestern und ganze 40,1 Prozent höher als letzte Woche
  • Trotz der Tatsache, dass das Sentiment weiter nach unten gerichtet ist, unterstreicht der deutliche Anstieg des Short-Engagements das Ausbruchspotenzial hier; dies insbesondere, da der Preis sich dem wichtigen, kurzfristigen, strukturrellen Widerstand annähert. Wir achten hier oben aber dennoch auf eine kurzfristige Erschöpfung. Der unmittelbare Long-Bias ist dabei um die Monatseröffnung bei 1.267/1.270 US-Dollar gefährdet.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Gold sich auf die Markttrends auswirken - Klicken Sie hier, um mehr über die IG Client Sentiment Indikatoren zu erfahren!

Silber Tageschart

Silber Tageschart

Technischer Ausblick: Silber konnte seine Monatseröffnung bereits durchlaufen. Die Rally setzt sich nun in das 50 Prozent Retracement des April-Rückgangs bei 17,36 US-Dollar fort. Beachten Sie, dass solche Divergenzen (Silber übertrifft sein Monatshoch, während Gold hält) häufig Warnzeichen einer kurfristigen Erschöpfung sein können. Auch hier ist der unmittelbare Long-Bias gefährdet, solange der Preis sich unter dieser Schwelle befindet. Die breitere Aufmerksamkeit bleibt aber nach oben gewichtet, solange der Preis über 16,85 US-Dollar liegt. Ein Durchbruch nach oben hätte den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt zum Ziel und würde ganz in der Nähe von dem Zusammenfluss-Widerstand in das 61,8 Prozent Retracement bei 17,66 US-Dollar unterstützt.

Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Silber Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +8,86 (89,9 Prozent der Trader sind Long) - bärischer Wert
  • Long-Positionen sind 1,4 Prozent niedriger als gestern und 9,4 Prozent niedriger als letzte Woche
  • Short-Positionen sind 9,4 Prozentniedriger als gestern, aber 0,8 Prozent höher als letzte Woche.
  • Die Privat-Trader sind jetzt schon seit einiger Zeit Long, es ist dabei aber erwähnenswert, dass dieser jüngste Rücksetzer von den Sentiment-Extremen von einem starken Aufwärtsschub des Preises begleitet wurde. Achten Sie daher auf einen weiteren Rückgang der Netto-Long Positionierung, was die Überzeugung für einen Ausbruch über 17,36 US-Dollar weiter stärken dürfte.

Hat Gold als “safe heaven” ausgedient? Werfen Sie doch einen Blick in die täglichen Bitcoin-Artikel.


Dollar (DXY) auf FOMC vorbereitet: Wichtige Niveaus

Short term trading and intraday technical levels

Verbinden über:

Gesprächsansätze:

DXY Tageschart

DXY Daily Chart

Technischer Ausblick: Der DXY wurde innerhalb der Grenzen seiner absteigenden Neigungsformation, die sich von den Jahreshochs aus erstreckt, gehandelt. Kurz vor der Zusammenflussunterstützung bei 96,47 drehte er letzte Woche. Im Vorfeld des mit Spannung erwarteten FOMC-Zinsentscheids gilt die Aufmerskamkeit einem Ausbruch aus der monatlichen Eröffnungsspanne, die sich direkt darüber gebildet hat. Beachten Sie, dass die bullische Divergenz im täglichen RSI-Profil in die Tiefs der letzten Zeit vor einer nachlassenden Dynamik warnt und ein Widerstandsauslöser bevorsteht. Einfach ausgedrückt: Der Index erholt sich von der Abwärtstrendunterstützung aus. Ob die Bewegung zu einer deutlicheren Erholung reifen wird, ist eine Frage, die der FOMC beantworten wird.

DXY 120 Min.

DXY 120 Min. Chart

Anmerkungen: Ein genauerer Blick auf die Kursbewegung zeigt eine eingebettete aufsteigende Pitchfork-Formation, die von den Tiefs aus verläuft, mit einer gleitenden Parallele, die das Hoch der letzten Woche erreicht hat (rot). Jetzt wird die Monatseröffnung bei 96,98 getestet. Sie wird von einer signifikanteren Unterstützungszone bei 96,70/96,80 unterstützt – eine Region, die von dem Schluss des jährlichen Tagestiefs, dem Swing-Low im Mai und der unteren Medianlinienparallele (blau) definiert wird. Ein Durchbruch unter dieses Niveau wäre erforderlich, um den kurzfristigen Blick nach unten, mit Ziel 96,47 zu richten. Achten Sie auf den anfänglichen Widerstand an der Wocheneröffnung

bei 97,27. Ein Durchbruch über 97,51/97,57 wäre erforderlich, um den breiteren Blick zurück in Aufwärtsrichtung zu lenken. Fazit: Falls wir einen Sprung erleben sollten, könnte er von diesen Niveaus ausgehen. Wie auch immer, letztlich würden wir solch eine Rally als Gelegenheit nutzen wollen, um wieder zurück auf die Short-Seite zu gelagen. Denken Sie daran, dass die Märkte weithin eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte eingepreist haben und die Aufmerksamkeit dem aktualisierten Zins-Dot-Polot und dem mittelfristigen Ausblick für die Geldpolitik gelten wird. Im Vorfeld der nachfolgenden Pressekonferenz mit der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen ist erhöhte Vorsicht geboten, da sie wahrscheinlich zu zusätzlicher Volatilität bei USD-Paaren führen wird.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung sich auf die Markttrends auswirken - Klicken Sie hier, um mehr über die IG Client Sentiment Indikatoren zu erfahren!

Sichern Sie sich jetzt Ihren kostenlosen Platz für das Special Webinar mit Paul Robinson am 22. Juni


S&P 500 bleibt long bis zu diesen Änderungen


S&P 500 bleibt long bis zu diesen Änderungen

S&P 500: Die Daten der Retail-Trader zeigen, dass 19,6% der Trader netto-long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 4,1 zu 1.

Die Long-Positionen sind 1,7% höher als gestern und 14,1% höher als letzte Woche. Das Niveau der Short-Positionen von 5,0% ist niedriger als gestern und 6,4% niedriger als letzte Woche.

Wir verwenden unser IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Short sind, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Kurse im S&P 500 in Zukunft steigen könnten. Aktuell sind Trader weniger Netto-Short als gestern im Vergleich zur letzten Woche. Vergangene Veränderungen im Sentiment warnen vor einer vorübergehenden Änderung im S&P 500. Der Kurs könnte sich aufgrund einer Wiederaufnahme der Shortrichtung weniger in die bullische Richtung bewegen.

Sind Sie interessiert, wie sich der S&P 500 in den nächsten Monaten verhalten könnte? Laden Sie sich die Prognosen herunter, die das DailyFX-Team für den S&P 500 für das Q2 im Jahr 2017 erstellt hat.


Bullische Katalysatoren fehlen

News events, market reactions, and macro trends.

Verbinden über:

Bullische Katalysatoren fehlen

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Nachdem vergangene Woche alles gesagt und getan war, konnte das Währungspaar EUR/USD gerade einmal um +0,03 Prozent zulegen und hat sich insgesamt während des vergangenen Monats kaum bewegt.

- Da die Energiepreise weiter unter Druck bleiben sind die Inflationserwartungen für die Eurozone unter die 2017-Tiefs gefallen.

- Finden Sie heraus, wie sich unsere EUR/USD-Prognose für das zweite Quartal 2017 bisher entwickelt hat.

Der Euro schloss die letzte Woche irgendwo in der Mitte und bleibt hinter dem sich erholenden Rohstoff-Währungsblock zurück. Grund dafür scheinen viel mehr die Gewinnmitnahmen zu sein, als eine wesentliche Verbesserung des Rohstoffbereichs. Außerhalb der Rohstoffwährungen stagnierte der Euro eher. Das Währungspaar EUR/USD konnte um gerade einmal +0.03 Prozent zulegen und das Paar EUR/JPY – das am besten abschneidende EUR-Paar – um +0,53 Prozent. Der Euro ist nicht gerade schrecklich positioniert. Vielmehr fehlt ihm der zündende Funke, um seine Rally fortsetzen zu können.

Man kann das Fehlen bullischer Fundamentaltreiber auf mehrere Weisen betrachten. Der Citi Economic Surprise Index für die Eurozone schloß die Woche bei 30,4, dem tiefsten Stand des Jahres. Dieser Wert bedeutet, die gemeldeten Wirtschaftsdaten bringen immer weniger positive Überraschungen – die Dynamik lässt nach. Nachdem die Energiepreise während der letzten paar Wochen gefallen sind (Öl der Sorte Brent von 53,61 US-Dollar pro Fass am 19. Mai auf 47,36 US-Dollar am 16. Mai), sind auch die Inflationserwartungen auf 2017-Tiefs zurückgegangen und stehen nun bei 1,530 Prozent.

Der damit verbundene Rückgang der Inflationserwartungen könnte den Euro auf eine Weise zurückhalten, die direkt mit der Europäischen Zentralbank in Verbindung steht. Die EZB und ihr Präsdient Mario Draghi haben im Rahmen der jüngsten geldpolitischen Sitzung vorsichtig und bedächtig signalisiert, dass die lockere Geldpolitik noch bis mindestens 2018 andauern wird. Die kollektive Reaktion des Marktes könnte auch mit ein Grund dafür gewesen sein, dass die Rally des Euro im zweiten Quartal 2017 nachgelassen hat. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung bis Ende 2017 ist von 34,1 Prozent am 19. Mai (und von 55,1 Prozent am 21. März) auf 10,7 Prozent am 16. Juni gefallen.

Es gibt zwei Entwicklungen, die zu einem kurzfristigen Ende der Trägheitsphase des Euro führen könnten: ein höherer Ölpreis, der sich in höheren Inflationserwartungen äußert oder eine Phase, während der die Wirtschaftsdaten sich wieder verbessern. Das Letztere wäre für den Euro besser als das Erstgenannte.

Leider gibt es zu Beginn der Woche nichts von all zu großem Interesse im Wirtschaftskalender. Das erste als mit „mittlerer“ oder „hoher“ Bedeutung bewertete Ereignis kommt erst am Donnerstag – das vorläufige Verbrauchervertrauen für die Eurozone für Juni. Am Freitag kommen dann mehr Daten, darunter der BIP-Wert für Frankreich für das erste Quartal 2017 (der die Märkte nicht bewegen dürfte) und eine Serie von vorläufigen PMI-Werten für Juni für Frankreich, Deutschland und die weitere Eurozone (die unter den diese Woche veröffentlichten Daten die höchste Wahrscheinlichkeit haben, Volatilität auszulösen).

Obwohl die Wahlen für die französische Nationalversammlung während des Wochenendes weiter auf einen rückläufigen politischen Risikozuschlag für die Eurozone hindeuten, scheint im Moment nicht viel Positives für den Euro zu sprechen. Das soll aber nicht heißen, dass der Euro sich in einer schlechten Position befinden würde. Vielmehr mangelt es ihm einfach nur schmerzhaft an bullischen Fundamentaltreibern.

Erfahren Sie, ob unsere Euro-Prognose für das zweite Quartal 2017 bisher zugetroffen ist - Schauen Sie in die DailyFX Trading-Leitfäden.




Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

News events, market reactions, and macro trends.

Verbinden über:

Position: Long USD/JPY

Einstieg #1: 114,95 JPY

Einstieg #2: 115,62 JPY

Ziel: 118,66 JPY (+371 Pips für Einstieg #1, +304 Pips für Einstieg #2; Durchschnitt +337,5 JPY)

Stop: 114,00 (-95 Pips Maximum; Trail unter Tageschart 13-EMA)

Chance-Risiko-Verhältnis: 337,5/95 = 3,55

Chart 1: USD/JPY Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Chart 2: USD/JPY Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Das Währungspaar USD/JPY scheint zu versuchen über einem Bereich, der während der vergangenen 14 Monate sowohl Unterstützung, als auch Widerstand gewesen ist, eine Basis zu finden. Diese Basisfindung hat die Form eines symmetrischen Dreiecks angenommen, das Hinweise auf einen Ausbruch nach oben bietet. Die Swing-Level in dem Dreieck, die man im Auge behalten sollte, sind 114,95 JPY und 115.62 JPY. Tagesschlüsse über diesen Niveaus werden das Vertrauen auf eine Rückkehr zu den Jahreshoch in der Nähe von 118,66 JPY stärken. Das Risiko lässt sich mit dem täglichen 13-EMA - welcher Kurs seit 28. Februar getestet, bei dem aber nicht geschlossen wurde - leicht definieren. Derzeit liegt der tägliche 13-EMA bei 114,00 JPY, wohin Stops nachgezogen werden können.

Eine Möglichkeit, das Vertrauen in eine USD/JPY Long-Position zu stärken, wäre es, im japanischen Aktienindex, dem Nikkei 225, nach Bestätigung zu suchen. Historisch entwickelt der Nikkei 225 sich am besten, wenn der Japanische Yen abschwächt. Das aufsteigende Dreieck, das beim Nikkei 225 besteht, kann als Test zur Bestätigung dienen, dass das Währungspaar USD/JPY zulegen wird. Ein Durchbruch über 19.676 Punkte würde unser Vertrauen in einen Ausbruch des Währungspaars USD/JPY zurück auf 118,66 JPY stärken. (Siehe die detaillierte Betrachtung des Nikkei 225 durch den Währungs-Strategen Michael Boutros.

Chart 3: Nikkei 225 Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Chart 4: Nikkei 225 Täglicher Zeitrahmen (April 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Hier erfahren Sie mehr: Zahlen vom US-Arbeitsmarkt steigen, aber US-Dollar zeigt sich enttäuscht

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das erste Quartal im USD/JPY prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!


FTSE 100: Widerstand im Weg, BoE-Sitzung später diese Woche

Price behavior analysis, short to intermediate-term trade set-ups.

Verbinden über:

Was sich dahinter verbirgt:

  • Der FTSE 100 wird um eine wichtige Widerstandszone herum gehandelt.
  • Da der Index zurückbleibt, wird er zum Ziel für Verkäufe und ist für Käufe weniger attraktiv
  • Dass das Britische Pfund sich der USD-Stärke widersetzt hilft nicht

Lernmaterial finden Sie in unseren Trading-Leitfäden.

Seit Donnerstagmorgen, als wir uns den FTSE 100 zum letzten Mal ansahen, hat sich nicht viel verändert. Durch die starke Bewegung von der Nackenlinien-Unterstützung aus fordert der Index im Moment einen wichtigen Widerstand heraus. Wie wir vor ein paar Tagen bereits sagten, eine Schulter-Kopf-Schulter Formation ist immer noch eine Möglichkeit, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, sinkt, da allgemeine globale Risikotrends dem hinterherhinkenden britischen Index helfen, den Auftrieb zu erhalten.

Aber lassen Sie sich nicht täuschen, entlang der Performancekurve verhält der FTSE sich nicht annähernd so gut, wie Indizes in Europa (DAX und CAC), Asien (Nikkei 225) und Nordamerika (S&P 500). Die Stärke des GBP, die sich die meiste Zeit der USD-Stärke widersetzt, hilft dabei nicht. Angesichts des Ausmaßes des internationalen Engagements der Unternehmen im 100 Index senkt ein stärkeres Pfund die Gewinne im Ausland, wenn sie in die Lokalwährung umgewandelt werden.

Falls es zu einem Nachlassen der allgemeinen Risikobereitschaft und/oder mehr GBP-Stärke kommen sollte, wäre der FTSE der Index, in dem wir die ausgeprägteste Schwäche erwarten würden. Eine entschlossene Bewegung über die ~6.917/55 Punkte Barriere auf Abschlussbarbasis und ein Halten als Unterstützung könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir erleben werden, wie der britische Index einen starken Lauf zu Rekordhochs über der 7.100 Marke verzeichnet.

Achten Sie bei einem Dip darauf, ob die wieder erreichte Juni-Trendlinie in der Lage ist zu halten. Der FTSE könnte sich zwischen Unterstützung und Widerstand konsolidieren bevor er versucht weiter zu steigen.

Aktuelles: Die BoE trifft sich am Donnerstag und wird um 12 Uhr GMT ihre Entscheidung zur Geldpolitik bekanntgeben.

FTSE 100: Tageschart

FTSE 100: Widerstand im Weg, BoE-Sitzung später diese Woche

Erstellt mit Tradingview