Unterstützung & Widerstand

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DAX: FED-Sitzung bringt die Märkte in Schwung

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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(DailyFX.de) – Zum anderen gab die FED bekannt, dass ab Oktober die Notenbankbilanz schrittweise reduziert wird. Die FED will pro Monat ihre Bilanz um zweistellige Milliardenbeträge reduzieren. Die Märkte reagierten durch die Bank weg auf die bekannt gegebenen Informationen der US-Notenbank. Der deutsche Leitindex reagierte mit einem Kursplus und stieg über die bedeutende Marke von 12.600 Punkten. Der Euro wurde durch die FED-Nachricht in Mitleidenschaft gezogen und erfuhr zeitweise einen Rücksetzer bis auf 1,1890 US-Dollar. Aktuell erholt sich der Euro von seinen gestrigen Verlusten und wird aktuell vom Brokerhaus IG Markets auf 1,1901 US-Dollar taxiert. Sollte der Euro weiterhin Schwäche zeigen, könnte dies im Tagesverlauf den DAX positiv beeinflussen. Das deutsche Börsenbarometer kann am heutigen Donnerstag eine Attacke auf das Niveau um die 12.670 bzw. 12.700 Punkte versuchen. Die Bären könnten erst ins Spiel kommen, wenn die kurzfristige horizontale Unterstützung um 12.476 Zählern von den Bullen preisgegeben wird. Hier nach ist auch eine Wiedergewinnung der 12.300 Punkte durch die Bären möglich.

Sie wollen mehr über die Stimmung der Anleger wissen? Dann schauen Sie doch in unser Sentiment rein.

Das gelbe Edelmetall wurde gestern ebenfalls von den Aussagen der FED belastet. Der Goldpreis rutschte nach der Bekanntgabe in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 1300 US-Dollar ab. Aktuell wird sogar die 1300 US-Dollar-Marke durchbrochen. Nach IG Markets Taxierung liegt der Goldpreis bei 1295 US-Dollar.

DAX: FED-Sitzung bringt die Märkte in Schwung

Chart erstellt mit IG Charts (DAX Tageschart)

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das dritte Quartal für den Euro prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!

Der US-Rohölpreis der Sorte WTI legte gestern eine Atempause ein. Obwohl die US-Energiebehörde (EIA) einen stärker als erwarteten Anstieg der gelagerten Erdölbestände um 4,6 Millionen Barrel bekannt gegeben hat, bleibt ein signifikanter Abverkauf des US-Ölpreises aus. Der Rohölpreis der Sorte WTI liegt aktuell weiterhin über der wichtigen 50 US-Dollar Marke bei 50,05 US-Dollar.

In den täglichen Webinaren meines Kollegen Timo Emden wird der weitere Werdegang vom DAX besprochen. Melden Sie sich an für das tägliche Morgen Setup, um weitere Informationen zu erhalten.

DAX: FED-Sitzung bringt die Märkte in Schwung

@SalahBouhmidi


USD/JPY-Trend: Ist dies ein langfristiger Boden?


Am Freitag schrieben wir darüber, dass das Währungspaar USD/JPY und seine Zugewinne wie es scheint einen neuen Aufwärtstrend auslösen könnten. Nachdem die Kursbewegung inzwischen weiter reifen konnte, entwickelt sich immer mehr eine Bestätigung, dass sich beim Währungspaar USD/JPY ein längerfristiger Boden gebildet haben könnte.

Zusätzlich zu der Impulsbewegung zum Starten eines neuen Trends hatten wir am 14. September eine kurze Korrektur und eine teilweise Rückkehr zu diesem Trend. Dies ist eine 5-3 Wellensequenz, die wir üblicherweise in der Elliott-Wellen-Theorie dafür heranziehen, um mit dem Zählen zu beginnen.

Das nächste große Hindernis im Pfad des Währungspaars USD/JPY ist die Widerstandstrendlinie, die die Hochs im Januar und Juli 2017 abdeckt. Diese Widerstandslinie kreuzt in der Nähe der Marke 112,80 JPY. Es ist möglich, dass der Kurs hier in der Nähe nach unten hin reagiert. Falls das Währungspaar USD/JPY ein wenig korrigiert, werden wir versuchen, eine Long-Position bei einem Dip in der Nähe von 111,70 JPY aufzunehmen.

Damit das Wellenbild so bleibt, wie es markiert ist, muss sich das Währungspaar USD/JPY über 111,09 JPY halten. Falls das Paar erfolgreich über 112,80 JPY durchbricht, dann sind die nächsten Widerstandsniveaus 114,50 JPY, 115,50 JPY und 118,67 JPY.

Wir denken, diese Aufwärtsbewegung hat das Potenzial, diese Widerstandsniveaus zu testen und möglicherweise sogar noch höhere, einschließlich neuer Hochs über 126 JPY.

Fazit: Wir versuchen bei einem Durchbrechen der Marke 112,80 JPY oder einem Dip auf 111,70 JPY Long zu gehen. Das kritische Niveau und das anfängliche Risiko kann bei 111,09 JPY festgesetzt werden. Unser anfängliches Zielniveau ist 115,50 JPY, an dem wir ein Drittel der Position auflösen werden. Wir werden die verbleibende Position mit dem Ziel höherer Niveaus manuell nachziehen.

Mehr Informationen zur Elliott-Wellen-Theorie finden Sie in dem Leitfaden für Anfänger und Fortgeschrittene.

USD/JPY - Beginn eines neuen Aufwärtstrends?

USD/JPY-Trend: Ist dies ein langfristiger Boden?

Gemischte Prognose für den britischen Pfund nach einer starken Rallye


Gemischte Prognose für den britischen Pfund nach einer starken Rallye

GBP/USD: Die Daten der Retail-Trader zeigen, dass 30,0% der Trader netto-long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 2,33 zu 1.

Zusammengefasst haben Trader eine Netto-Short Position seit dem 05 Sept., als das Währungspaar GBP/USD nahe des Levels um 1,29292 lag, sind die Preise seitdem um 4,4% angestiegen. Die Long-Positionen sind 7,4% höher als gestern und 12,5% niedriger als letzte Woche. Das Niveau der Short-Positionen von 8,5% ist niedriger als gestern und 3,8% höher als letzte Woche.

Wir verwenden unser IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Short sind, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Kurse im GBP/USD in Zukunft steigen könnten. Die Positionierung ist weniger netto-short als gestern aber noch mehr als in der Woche zuvor. Die Mischung aus aktueller Stimmung und jüngster Veränderungen sorgt für eine weiterhin gemischte Trading-Tendenz.

Sind Sie interessiert, wie sich der GBP/USD in den nächsten Monaten verhalten könnte? Laden Sie sich die Prognosen herunter, die das DailyFX-Team für den GBP/USD für das Q3 im Jahr 2017 erstellt hat.


Long USD/CHF

Fundamental analysis and financial markets.

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Gesprächsansätze:

USD/CHF scheint für eine Aufwärtsbewegung in naher Zukunft bereit, nachdem das Paar Ende Juni einen aktuellen Doppelboden um die Marke 0,95540 CHF gebildet hat. Ein Ausbruch über den gleitenden 20-Tage-Durschschnitt – derzeit bei 0,96789 CHF – könnte sich als Katalysator für die nächste Erholungsphase erweisen. Ebenfalls in der Nähe dieser Marke – 0,96836 CHF – liegt das 23,6 Prozent Fibonacci-Retracement-Niveau der Bewegung vom Hoch am 11. Mai bis zum Tief am 30. Juni.

Darüber lockt ein Cluster von Widerstandsniveaus, darunter das 38,2 Prozent Retracement bei 0,97635 CHF, das Tief vom 27. März bei 0,98138 CHF und das 50,0 Prozent Retracement bei 0,98271 CHF.

USD/CHF Täglicher Zeitrahmen (17. Januar bis 4. Juli 2017)

Long USD/CHF

Chart von IG

Aus fundamentaler Sicht hat der US-Dollar in letzter Zeit eine Rally verzeichnet. Hintergrund war die besser als erwartete Datenlage. Der jüngste Index für das fertigende Gewerbe des Institute of Supply Management stieg von 54,9 auf 57,8 im Juni. Das war der schnellste Anstieg seit fast drei Jahren. 15 von 18 Branchen gaben an, dass ihre Geschäftstätigkeit im Juni zugenommen hat. Dies veranlasste die Renditen von US-Schatzanleihen zu einem Sprung nach oben. Die zweijährigen UST werden nun um 1,415 Prozent angeboten, ein mehrjähriges Renditehoch. Hierdurch wurde die Aufwärtsbewegung des Greenback unterstützt.

Long USD/CHF am Markt (derzeit 0,96473 CHF)

Stop-Loss bei 0,95530 CHF

Ziel 1 bei 0,97635 CHF

Ziel 2 bei 0,98271 CHF.

Neu im Markt? Schauen Sie in unsere kostenlosen Trading-Leitfäden

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Bitcoin-Kurs steht unter Druck - Ist die Zeit gekommen zu kaufen?


  • Der Bitcoin-Kurs rutscht unter die kurzfristige Unterstützung - die Kursverluste bieten nun günstige Long-Einstiege.
  • Schauen Sie in unsere Quartals-Projektionen in unseren kostenlosen DailyFX Tradng-Prognosen

BTC/USD-Tageschart

Bitcoing Kurschart - Täglicher Zeitrahmen

Technischer Ausblick: Letzte Woche befassten wir uns mit einem Durchbruch unter die Tiefs der Monatseröffnungsspanne des Bitcoin-Kurses. Die Kursverluste hatten dabei Unterstützungsziele „an dem 50 Prozent Retracement bei 3.404 USD, mit einem signifikanteren Unterstützungszusammenfluss bei 3.023/3.097 USD. Diese Region wird von einer Vielzahl Fibonacci-Erwägungen definiert und läuft zu Beginn der nächsten Woche mit den unteren Parallelen zusammen.“

Bei 2.972 USD wurde ein Tief registriert, bevor der Kurs sich steil wieder zur Medianlinie der breiteren aufsteigenden Pitchfork-Formation umkehren konnte. Von hier aus könnten die Dinge ein wenig heikel werden. Es besteht zwar möglicherweise kurzfristig noch mehr Abwärtspotenzial, der Ausblick bleibt jedoch konstruktiv, während der Kurs sich innerhalb dieser Formation befindet. Die breitere bullische Entkräftigung wird nun auf die untere Parallele/den 100-DMA bei ca. 3.270 USD angehoben. Der wesentliche kurzfristige Widerstand liegt jetzt bei 4.213USD. Es wäre ein Kursanstieg über das Rekord-Tagesschlusshoch bei 4.600 USD erforderlich, um eine Wiederaufnahme des Trends zu markieren.

BTC/USD 240 Min.

Bitcoin-Kurschart - 240 Min. Zeitrahmen

Anmerkungen: Ein genauerer Blick auf die Kursbewegung zeigt, dass der Bitcoin weiterhin innerhalb der Grenzen einer kurzfristig absteigenden Medianlinien -Formation gehandelt wird, die von dem Monatshoch aus verläuft. Der Kurs ist dabei heute in New York unter die Medianlinie gerutscht. Das unmittelbare Risiko ist unter 4.001 USD geringer; kurzfristige Unterstützungsziele liegen bei 3.561 USD und dem 61,8 Prozent Retracement bei 3.410 USD (beides Bereiche von Interesse für eine mögliche Erschöpfung/Long-Einstiege).

Ein Ausbruch über 4.213 USD würde den Blick wieder auf die anfänglichen Widerstandsziele bei 4.363 USD und die obere Medianlinienparallel, die derzeit im Bereich um 4.580 USD liegt, richten. Fazit: Falls Sie nicht schon Short sind, würde ich bei einer Reaktion nach unten auf mögliche Long-Einstiege achten. Falls Sie keine Shorts halten, würde ich versuchen einen Abschnitt/niedrigere Absicherungsstops vor Erreichen der oben genannten Unterstützungsziele zu verbuchen.

Bitcoin IG Client Sentiment
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Paar BTC/USD Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +1,78 (64,0 Prozent der Trader sind Long) – bärischer Wert.
  • Die Long-Positionen sind 5,1 Prozent niedriger als gestern und 5,3 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 2,4 Prozent niedriger als gestern und 15,2 Prozent höher als letzte Woche.
  • Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Bitcoin (USD) Kurs weiter fallen könnte. Und doch sind Trader weniger Netto-Long als gestern und gegenüber der letzen Woche. Jüngste Veränderungen des Sentiments warnen, dass der aktuelle Bitcoin (USD) Kurstrend sich trotz der Tatsache, dass Trader Netto-Long bleiben, schon bald nach oben umkehren könnte.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung sich auf den Trend auswirken. Hier können Sie mehr über das Sentiment erfahren.


Bank of Canada erhöht den Leitzins unerwartet auf 1 %

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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Bank of Canada erhöht den Leitzins unerwartet auf 1 %

Die kanadische Zentralbank (BOC) hebt unerwartet den Leitzins von 0,75 Prozentpunkten auf 1 Prozentpunkt. Die Märkte reagieren sehr empfindlich auf diese unerwartete Nachricht der kanadischen Währungshüter.

Der USD/CAD erreicht binnen von Sekunden zeitweise die 1,21 CAD. Das sind kurzeitig ein Kursverlust i.H.v. 2,19 Prozent.

Bank of Canada erhöht den Leitzins unerwartet auf 1 %

Chart erstellt mit IG Charts (USD/CAD Minutenchart)

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das dritte Quartal für den Dollar prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!


NZD/USD testet vor FOMC-Sitzung wichtigen Widerstand, Neuseeland-BIP


  • Der Neuseeland-Dollar nähert sich einem kritischen Widerstand. Die Rally ist kurzfristig anfällig, während der Kurs sich unter 0,7400 USD befindet.
  • Schauen Sie in unsere NZD/USDQuartals-Projektionen in unseren kostenlosen DailyFX Trading-Prognosen

NZD/USD-Tageschart

NZD/USD-Tageschart - Täglicher Zeitrahmen

Technischer Ausblick: Wir schrieben bereits, dass das Währungspaar NZD/USD gegen Ende des letzten Monats eine Zusammenflussunterstützung am gleitenden 200-Tage-Durchschnitt testete. Die darauffolgende Erholung nähert sich nun dem kurzfristigen Widerstand bei 0,7390/0,7395 USD. Diese Region wird von dem 61,8 Prozent Retracement der Kursverluste im Juli und der 100 Prozent Extension der Kursgewinne im September definiert und trifft heute mit einem Paar Parallelen zusammen (technisch signifikantes Niveau).

NZD/USD 240 Min.

NZD/USD-Kurschart - 240 Min. Zeitrahmen

Anmerkungen:Ein genauerer Blick auf die Kursbewegung zeigt, dass der Neuseeland-Dollar innerhalb der Grenzen einer aufsteigenden Kanalformation gehandelt wird. Der kurzfristige Neigungswiderstand unterstreicht diese Widerstandsspanne unmittelbar vor dem 0,74-Handle. Die zwischenzeitliche Unterstützung liegt am Hoch der wöchentlichen Eröffnungsspanne bei 0,7345 USD. Es wäre ein Durchbruch unter 0,7247 USD/die Kanalunterstützung erforderlich, um den Blick wieder nach unten zu richten.

Fazit: Die Long-Seite ist auf dem Weg in diese Widerstandsregion anfällig und wir warten im Vorfeld des FOMC-Zinsentscheids und der neuseeländischen BIP-Zahlen für das zweite Quartal am späten Nachmittag heute auf eine Reaktion von dieser Marke aus. Aus Trading-Perspektive werde ich versuchen, sukzessive mit einer Stärke mitzugehen (Rallys verkaufen), während der Kurs sich unter diesem Widerstand befindet. Ein Durchbruch von hier aus entkräftigt jedoch die Umkehr-Strategie. Solch ein Szenario hätte das Tagesschlusshoch 2016 bei 0,7450 USD und eine weitere signifikante Fibonacci-Zusammenflussregion bei 0,7515/0,7517 USD zum Ziel.

NZD/USD IG Client Sentiment
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentimentzeigt, dass Trader im Währungspaar NZD/USD Netto-Short sind. Das Verhältnis steht bei -1,02 (49,6 Prozent der Trader sind Long) – schwach bullischerWert.
  • Die Long-Positionen sind 13,0 Prozent niedriger als gestern und 17,0 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 5,3 Prozent höher als gestern und gegenüber der Vorwoche unverändert.
  • Wir nehmen gegenüber der mehrheitlichen Stimmung normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Short sind, deutet darauf hin, dass das Währungspaar NZD/USD weiter steigen wird. Die Trader sind stärker Netto-Short als gestern und letzte Woche und die Kombination aus aktueller Positionierung und jüngsten Veränderungen verleiht uns aus Sentiment-Perspektive eine bullischere, nonkonformistische Trading-Tendenz.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar NZD/USD sich auf den Trend auswirken. Hier können Sie mehr über das Sentiment erfahren.


EUR/GBP: Anleger warten gespannt auf die EZB-Leitzinsentscheidung

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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(DailyFX.de) – Nach der überraschenden Leitzinsentscheidung der kanadischen Zentralbank (BOC) sind die Marktteilnehmer heute gewarnt. Die Marktteilnehmer halten die Füße still und warten auf die EZB-Zinssatzentscheidung. Derzeit taxiert IG Markets den Kurs auf 0,9158 Pfund. Damit liegt der Euro aktuell +0,19 Prozentpunkte höher als am Vortag.

Sie wollen mehr über die Stimmung der Anleger wissen? Dann schauen Sie doch in unser Sentiment rein.

Die kurzfristige Bullenrallye, die auf Tagesbasis am 18.07.2017 mit dem Durchbruch der 200 Tage Durchschnittslinie bei 0,8791 Pfund begonnen hat, scheint im Moment von den Bären gestoppt zu werden. Darüber hinaus hat sich der Kurs in den letzten Tagen deutlich über dem 200 Tage gleitenden Durchschnitt bewegt, was die Wahrscheinlichkeit für einen Reverse nach unten erhöht.

Aktuell testet das Devisenpaar EUR/GBP den exponentiellen 21 Tage gleitenden Durchschnitt bei 0,9158 Pfund. Wenn diese Stützfläche nachgibt, dann könnten wir gepaart mit der EZB-Leitzinsentscheidung einen deutlicheren Rückgang im EUR/GBP sehen. Hierbei müssen die Bären auf Schlusskursbasis das untere Band des Keltner Kanals bei 0,91404 Pfund, die beiden Unterstützungen bei 0,9121 Pfund und 0,9100 Pfund und im besten Fall auch den gleitenden 200 Tage Durchschnitt hinter sich lassen, um eine Korrektur einzuleiten.

Letzte Woche am 29.08.2017 bildete sich auf dem Hoch der Schulterformation ein Doji auf Tagesbasis bei 0,9306 Pfund. Diese Kombination aus Schulterformation und Doji leitete die Umkehr ein. Seitdem liegt der Kurs unterhalb der Doji-Kerze, welches ein Indiz sein kann für einen einleitenden Bärenmarkt. Im Umkehrschluss steigt der Euro weiter, wenn die Bullen es schaffen oberhalb des Doji bei 0,9306 Pfund zu schließen.

EUR/GBP: Anleger warten gespannt auf die EZB-Leitzinsentscheidung

Chart erstellt mit IG Charts (EUR/GBP Tageschart)

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das dritte Quartal für den Pfund prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!

Bei Heranziehung des IG Sentiments wird deutlich, dass 25,2 % der IG Markets Kunden Netto-Long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 2,97 zu 1. Wir verwenden unser IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Short ist, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Kurse im EUR/GBP in Zukunft weiter steigen könnten. Trader sind letzter Woche überwiegend Netto-Short positioniert. Die Kombination aus dem aktuellen Sentiment und den vorherigen Veränderungen gibt uns ein stärkeres bärisches Trading-Sentiment für EUR/GBP.

EUR/GBP: Anleger warten gespannt auf die EZB-Leitzinsentscheidung

Nichtsdestotrotz muss jedoch die um 13:00 Uhr (MEZ) anstehende EZB-Leitzinsentscheidung abgewartet werden. Es kann zu einer höheren Volatilität kommen, daher seien Sie wachsam und gehen Sie keine überhöhten Risiken ein. Manchmal ist es auch klüger, an der Seitenlinie zu stehen und nichts zu tun.

In den täglichen Webinaren meines Kollegen Timo Emden wird der weitere Werdegang vom Euro besprochen. Melden Sie sich an für das tägliche Morgen Setup, um weitere Informationen zu erhalten.

EUR/GBP: Anleger warten gespannt auf die EZB-Leitzinsentscheidung

@SalahBouhmidi


Euro orientiert sich vor den Bundestagswahlen an VPI- und PMI-Daten

News events, market reactions, and macro trends.

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Euro orientiert sich vor den Bundestagswahlen an VPI- und PMI-Daten

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

- Die endgültigen VIP-Zahlen für die Eurozone für August am Montag dürften einen leicht höheren Wert ausweisen als die vorläufigen Zahlen. Das dürfte auch den steigenden mittelfristigen Inflationserwartungen entsprechen.

- Die Bundestagswahl am kommenden Wochenende stellt nur ein geringes Risiko für den Euro dar, da davon ausgegangen wird, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Leichtigkeit eine weitere Amtszeit für sich entscheiden werden kann.

- Laut dem neusten CFTC-COT-Report sind die Netto-Long-Positionen im Euro von Spekulaten während der Woche bis 12. September um -10 Prozent zurückgegangen.Der Euro konnte letzte Woche gegenüber dem Japanischen Yen und dem Schweizer Franken Boden gewinnen. Das war aber auch schon alles. Alle anderen führenden Währungen konnten gegenüber dem Euro zulegen.

Wie es ausschaut hat der Euro keine eigene Kontrolle über sein Schicksal, auch wenn wir mehrere beachtenswerte Termine auf dem Kalender haben.

Obwohl die Europäische Zentralbank nur einige Tage vorher starke Signale ausgesendet hatte, dass sie im Rahmen ihrer September-Sitzung eine Drosselung ihres QE-Programms ankündigen würde, scheint es, als ob die Marktteilnehmer diese Eventualität bereits vollständig in den Euro eingepreist haben und nun nach einer mehrmonatigen Rally Gewinne mitnehmen: Bei zwei neuen bullischen Katalysatoren in der vergangenen Woche reduzierten Spekulaten ihre Netto-Long-Positionen im Euro.

Generell scheinen die fundamentalen Treiber des Euro sich aber in die richtige Richtung zu bewegen. Das hilft Tradern, die in Hinblick auf den Euro eine „Buy-the-dip“-Stragegie verfolgen. Die Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone haben laut dem Citi Economic Surprise Index begonnen, die Erwartungen leicht zu übertreffen. Der CESI der Euro-Zone stieg von +9,9 Prozent im Vormonat auf +18,4 Prozent bei Ende der Woche.Wir werden sehen, ob diese positive Daten-Dynamik sich in eine Verbesserung der Wachstumsbedingungen übersetzen lässt, wenn am Freitag die vorläufigen PMIs für die Eurozone (und einzelne Länder) für September veröffentlicht werden.Ansonsten schlossen die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflationsswap-Forwards, ein Maßstab für die mittelfristige Inflation (und einer der von EZB-Präsident Draghi bevorzugten Maßstäbe), die letzte Woche bei 1,620 Prozent und somit höher als die 1,591 Prozent während des Vormonats.

Das verheißt für die am Montag kommenden Inflationsdaten Gutes. Es wird erwartet, dass sie einen Anstieg des endgültigen VPI-Werts für die Euro-Zone für August von +1,5 Prozent auf +1,3 Prozent (gegenüber dem Vorjahr) ausweisen werden. Angesichts der umfassenden Euro-Stärke während der letzten Monate, werden jedwede Hinweise darauf, dass die Inflation steigt, einiges dazu beitragen, die Bedenken der EZB im Zusammenhang mit einer Reduzierung ihrer geldpolitischen Anreize zu mindern.

Gegen Ende der Woche wird die Aufmerksamkeit sich, was den Euro betrifft, auf die Bundestagswahlen verlagern, deren Ausgang nicht wirklich angezweifelt wird: Es sieht so aus als würde Bundeskanzlerin Angela Merkel, Hüterin des Euro während der dunklen Jahre der globalen Finanzkrise, deutlich gewinnen wird. Die Zwickmühle besteht darin, dass ihr politischer Hauptrivale Martin Schulz ebenso, wenn nicht sogar noch stärker, für eine pro-europäische Integration der Finanzpolitik steht als sie. Wie auch immer, der nächste Bundeskanzler bzw. die nächste Bundeskanzlerin wird jemand sein, der kein Euroskeptiker ist.

Dementsprechend sieht es so aus, als wäre der Euro bereit, durch die September-Sitzung des FOMC am Mittwoch überschattet zu werden. Dies nicht aufgrund eines Mangels an wichtigen Fundamentaltreibern seinerseits, sondern schlicht und ergreifend weil die Ergebnisse bevorstehender Ereignisse und Daten auf seiner Seite bereits mit eingepreist zu sein scheinen.

Schauen Sie in unsere Euro-Prognose für das dritte Quartal 2017 und in die DailyFX Trading-Leitfäden.


GBP/JPY Analysten-Pick

Fundamental analysis and financial markets.

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Schauen Sie in unsere neuen Trading-Leitfäden: Sie sind kostenlos und wurden für das dritte Quartal 2017 aktualisiert

Das Währungspaar GBP/JPY hat während der letzten Woche um das 151,50 JPY-Niveau ein Vierfach-Top gebildet. Es benötigt nun einen weiteren Impuls um weiter nach oben zu stoßen. Nach einer Rally von 139,35 JPY vor etwas weniger als einem Monat und einem Aufwärtstrend, der sich seit Montag, dem 11. September, beschleunigt, versucht der Markt immer noch ein Gleichgewicht zu finden. Blickt man auf den stochastischen Indikator, befindet das Paar sich im überkauften Bereich – verständlicherweise nach dem jüngsten Lauf nach oben – und das erste Fibonacci-Retracement-Niveau kommt bei 148,70 JPY, direkt vor dem Hoch vom 11. Mai bei 148,10 JPY.

Chart: GBP/JPY – Täglicher Zeitrahmen (7. Mai bis 20. September 2017)

GBP/JPY Analysten-Pick

Chart von IG

Und auf dem Wochenchart kommt auch der Doppelboden bei 151,65 JPY vom 4. April und 6. Juni 2016 ins Spiel, was ein weiteres Widerstandsniveau darstellt. Der stochastische Indikator bestätigt auch, dass das Paar sich im überkauften Bereich befindet.

Chart: GBP/JPY – Wöchentlicher Zeitrahmen (22. Juni 2015 bis 20. September 2017)

GBP/JPY Analysten-Pick

Chart von IG

Obwohl wir beim Währungspaar GBP/JPY langfristig bullisch bleiben, erwarten wir, dass der Mark zurück auf das 148,10/148,70 JPY Niveau korrigieren wird, bevor es den aktuellen Widerstand bei 151,50/151,65 JPY erneut testet bis es dann weiterläuft, um das Hoch vom 6. Juni 2016 bei 157,85 JPY zu testen.

Einstieg: 148,10 JPY (Hoch vom 11. Mai 2017)

Ziel 1: 151,65 JPY (Cluster der Tiefs zwischen 4. April und 6. Juni 2016/Vierfach-Tops im September 2017)

Ziel 2: 157,80 JPY (direkt unter dem Hoch vom 6. Juni 2016)

Stop-Loss: 146,70 JPY (Hoch vom 13. September 2017)


Politisches Risiko steigt, FX-Märkten steht Volatilität bevor: US-Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft am Freitag

von  , Senior Währungsstratege ; , Analyst  und Oliver Morrison

Gesprächsansätze:

- Der Übergang in die erste Woche eines neuen Monats bedeutet, der Wirtschaftskalender ist voller wichtiger Daten während der Woche.

- Das steigende politische Risiko wird die FX-Märkte stärker bestimmen. Dabei steht Europa im Mittelpunkt, wo der Euro auf den Ausgang der Volksabstimmung über eine Verfassungsänderung in Italien wartet.

Nach der Feiertagsunterbrechung vergangene Woche kehren die Märkte schnell wieder zu ihren normalen Liquiditätsbedingungen zurück. Tradern wird nicht viel Zeit bleiben, sich auf die neue Situation einzustellen, da der Wirtschaftskalender bereits zu Wochenbeginn voll mit signifikantem Event-Risiko steckt und mit den US-Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft für November am Freitag seinen Höhepunkt erreicht. Dies ist der letzte Bericht vom Arbeitsmarkt bevor die US-Notenbank Federal Reserve am 14. Dezember zu ihrer letzten geldpolitischen Sitzung des Jahres 2016 zusammenkommt.

Davor gilt die ganze Aufmerksamkeit berechtigterweise Europa, wo gerade die republikanischen Vorwahlen in Frankreich stattgefunden haben und am Sonntag, dem 4. Dezember, die Volksabstimmung über eine Verfassungsänderung in Italien abgehalten wird (von der wir der Meinung sind, sie wird keinen Erfolg haben). Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi wird mehrere Male diese Woche sprechen und außerdem stehen uns die VPI-Zahlen für November für Deutschland und die Eurozone bevor. Zusammen werden sie der letzten EZB-Sitzung des Jahres am 8. Dezember weitere Orientierung bieten (wir prognostizieren seit September, dass die EZB ihr quantitatives Lockerungsprogramm im Rahmen der Dezember-Sitzung ändern wird).

Im Kalender finden Sie eine vollständige Liste, den Zeitplan und die Konsensprognosen für die bevorstehenden Wirtschaftsindikatoren. DailyFX Calendar

31.11. Mittwoch | 07:00 GMT | GBP BOE Bericht über die Finanzstabilität

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Ein zweimal jährlich vom Finanzpolitischen Ausschuss (Financial Policy Committee bzw. FPC) veröffentlichter Bericht über die aktuelle Stärke und die Schwächen des britischen Finanzsystems wird am letzten Tag des Monats November veröffentlicht. Der Bericht enthält auch zukunftsgerichtete Aussagen und eine rückblickende Analyse der Maßnahmen des FPC während des vorangehenden Berichtzeitraums. Er beleuchtet die Effektivität dieser Maßnahmen, was beachtenswert ist, da der Berichtzeitraum die unmittelbaren Maßnahmen nach der Brexit-Abstimmung am 23. Juni abdeckt.

Der am 5. Juli 2016 veröffentlichte, vorherige Bericht befasste sich mit der anfänglichen Reaktion auf die Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen, als das Währungspaar GBP/USD massiv von der Marke um 1,5000 US-Dollar auf 1,3300 US-Dollar abstürzte. Vorherrschender Ton des FPC war, dass dem Land ein rasanter Wachstumsrückgang und dann eine starke Rezession bevorstehe. Seitdem hat die Datenlage sich von den Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung wieder erholt. Dies lag vor allem an den positiven Auswirkungen eines schwächeren Pfunds, obwohl nun weitgehend die importierte Inflation im Mittelpunkt des Denkens der geldpolitischen Entscheider steht.

Was die Zukunft betrifft, wird das FPC wahrscheinlich anführen, dass die Finanzmärkte sich zwar stabilisiert haben, bis Ende März aber das Auslösen des Artikels 50 bevorsteht und somit Ungewissheit im Inland und global. Das steigende Leistungsbilanzdefizit Großbritanniens wird ebenfalls genau beobachtet werden. Leistungsbilanzdefizite machen eine schwächere Währung als Ausgleich erforderlich, was im Fall des Pfunds angesichts der Auswirkungen auf die Inflation zusätzliche Kopfschmerzen bereiten könnte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: GBP/USD

30.11. Mittwoch | 10:00 GMT | EUR Verbraucherpreisindex für die Eurozone (NOV A)

Die vorläufigen VPI-Zahlen für die Eurozone für November werden am Mittwoch veröffentlicht und können für die Entscheidung der Europäischen Zentralbank über die zukünftige Geldpolitik im Rahmen ihrer Sitzung am 8. Dezember eine Rolle spielen. Im Oktober konnte die endgültige VPI der Eurozone ein Plus von +0,5% verzeichnen, eine Verbesserung von +0,4% im Vormonat (gegenüber dem Vorjahr). Das lag über der Analystenprognose von +0,4% und war der stärkste Anstieg seit Juni 2014. Die Kerninflation lag bei +0,8% (gegenüber dem Vorjahr). Ebenso deuteten auch jüngste PMI-Daten auf ein stärkeres Wachstum in Europa und zunehmenden Inflationsdruck hin.

Analysten erwarten, dass die Kerninflation am Mittwoch wieder bei +0,8% liegen wird. Für die Gesamtteuerung wird ein leichter Anstieg von +0,5% auf +0,6% (gegenüber dem Vormonat) erwartet. Es besteht zunehmend Sorge, dass das Ziel der Notenbank, die Realwirtschaft zu stimulieren, trotz weiterer Belege dafür, dass die Inflation über die Erwartungen im Euroraum steigt, nicht erreicht werden wird. Letztlich könnte der November-VPI – obwohl er langfristig wichtig ist – sich jedoch nicht auf die Entscheidung der EZB auswirken, ihr Anleihenankaufprogramm mit einem Volumen von 1,74 Bio. Euro über den März hinaus zu verlängern, da dies am 8. Dezember aus mehr oder weniger rein technischen Gründen geschehen könnte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: EUR/USD

30.11. Mittwoch | 13:30 GMT | CAD Bruttoinlandsprodukt (3. Quartal)

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Erwartungen zufolge wird der erste Blick auf das BIP-Wachstum in Kanada für das dritte Quartal eine Erholung nach dem Rückgang während der ersten Hälfte ausweisen. Die September-Prognosen liegen bei +0,1% (gegenüber dem Vormonat), +1,8% (gegenüber dem Vorjahr) und +3,4% annualisiert (gegenüber dem vorhergehenden Quartal). Insgesamt wären dies Verbesserungen gegenüber den vorhergehenden Werten: das Wachstum gegenüber dem Vorjahr lag im August bei +1,3% und das annualisierte Wachstum im zweiten Quartal 2016 bei -1,6%.

Die kanadische Wirtschaft kann nach den Waldbränden in Alberta früher im Jahr nach wie vor verlorenen Boden wieder gutmachen, während die Inlandserträge aufgrund des mehrjährigen Rückgangs des Ölpreises überschaubar blieben. Obwohl der Privatkonsum über Teile des Jahres hinweg schwach war, dürften wir bei einer Erholung der Unternehmens- und Verbraucherstimmung sowie der Investitionsbarometer eine Verbesserung beobachten können. Der kanadische Ivey PMI stieg im Oktober auf 59,7.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: USD/CAD

01.12. Donnerstag | 03:00 GMT | CNY PMI für den Fertigungssektor in China (NOV)

Der chinesische Index für den Fertigungssektor stieg im Oktober auf 51,2 und übertraf somit die Erwartungen von 50,2. Es war der vierte monatliche Zuwachs in Folge und der höchste Wert seit Juli 2014. Laut dem Datenanbieter IHS Markit stieg der chinesische Ausstoß mit dem höchsten Tempo seit mehr als fünfeinhalb Jahren. Hintergrund war eine Erholung des Wachstums der Neuaufträge. Die Erwartungen des Marktes liegen bei einem leichten Rückgang auf 51,0 im November, ein positives, wenn auch langsameres Wachstum, als das zuvor beobachtete.

Offiziellen Daten zufolge ist die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal +6,7% gewachsen, das gleiche Niveau, wie auch im ersten und zweiten Quartal. Die Exportaktivität wurde diesen Monat von einer abschwächenden chinesischen Währung unterstützt. Der chinesische Offshore-Yuan wurde vor kurzem bei bis zu 6,965 USD/CNH gehandelt nachdem er den Monat bei etwa 6,7750 Yuan begonnen hatte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: USD/CNH

02.12. Freitag | 13:30 GMT | USD Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft & Arbeitslosenquote (NOV)

Die Erwartungen für den Bericht vom US-Arbeitsmarkt für November sind bescheiden. Die Prognose für die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 4,9% und die Gesamtzahl neu geschaffener Arbeitsplätze bei +175.000. Der Trend von 200.000 Arbeitsplätzen monatlich wurde in letzter Zeit zu einem psychologischen Wert für die Märkte, aber die Fed-Vertreter tendieren dazu, einen anderen Wert in Erwägung zu ziehen. Im Oktober 2015 (und viele Male seitdem) schrieb der Präsident der San Francisco Fed John Williams in einem Research-Bericht, dass er der Überzeugung sei, ein Wachstum von +100.000 Arbeitsplätzen pro Monat sei ausreichend, um das Wachstum des Arbeitsmarkts und die aktuelle Arbeitslosenquote zu erhalten. Im Dezember 2015 (und viele Male seitdem) äußerte die Fed-Chefin Janet Yellen die gleiche Sichtweise. Laut dem „Jobs Calculator“ der Atlanta Fed benötigt die Wirtschaft – bei Annahme einer langfristigen Arbeitslosenquote von 4,9% – nur ein Wachstum von 120.000 Arbeitsplätzen monatlich, um dieses Niveau bis Oktober 2017 zu halten.

Die Daten dürften keine Auswirkungen darauf haben, ob die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen im Dezember anhebt oder nicht. Die Fed Funds Future-Kontrakte preisen derzeit eine 100% Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Bp im nächsten Monat ein. Vielmehr wird das Tempo des Arbeitsplatzwachstums dafür wichtig sein, einen Beitrag dazu zu leisten, was der Markt glaubt, wie der Zinspfad der Fed aussehen wird: Für Juni 2017 und Dezember 2017 sind derzeit Zinserhöhungen um 25 Bp eingepreist.

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US-Dollar steht diese Woche vor einer Fülle an Wirtschaftsdaten

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US-Dollar steht diese Woche vor einer Fülle an Wirtschaftsdaten

Fundamentalprognose für den US-Dollar: Neutral

- Ein übervoller Wirtschaftskalender bietet die Möglichkeit dem angeschlagenen US-Dollar neues Leben einzuhauchen.

- Laut dem IG Client Sentiment Index setzen Privat-Trader immer noch auf eine nachlassende Stärke des Greenback.

- Finden Sie heraus, wie sich unsere EUR/USD-Prognose für das zweite Quartal 2017 entwickelt hat.

Bei leichter Wirtschaftsdatenlage und einer Reihe straffungsorientierter Fed-Sprecher erhielt der US-Dollar letzte Woche nur moderat Aufwind. Die Suche des US-Dollar nach einer Basis ist nach wie vor nur schwer zu fassen, insbesondere nach der Juni-Sitzung des FOMC, die das dritte Quartal in Folge eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte beschlossen hatte. Die Feedback-Schleife für die US-Dollar-Zugewinne ist einfach: Bessere Wirtschaftsdaten werden zu einem schnelleren Fed-Straffungszyklus führen.

Nachteilig für den US-Dollar ist im Moment, dass die US-Wirtschaftsdaten ständig enttäuschten. Laut dem US Citi Economic Surprise Index befindet sich die US-Datendynamik auf dem niedrigsten Niveau seit sechs Jahren. Mit einem übervollen Wirtschaftskalender diese Woche (was einem wie eine Wiedergutmachung für die Flaute der letzten Woche vorkommt) bietet sich dem US-Dollar eine optimale Gelegenheit, seine Erholung zu festigen, falls die Datenlage sich umkehren sollte.

Nach einer Woche mit absolut keinen als „Hoch“ bewerteten Ereignissen kommen während der nächsten Woche gleich sechs davon (und weitere 22 als „Mittel“ bewertete Ereignisse). Unter den Meldungen befinden sich auch einige mit recht starken Auswirkungen. Am Montag kommen die vorläufigen Durable Goods Orders für Mai, die stellvertretend für die langfristige finanzielle Gesundheit der US-Verbraucher stehen. Am Dienstag wird der Bericht über das Verbrauchervertrauen im Juni veröffentlicht und die Fed-Vorsitzende Janet Yellen wird in London eine Rede zu globalen Wirtschaftsfragen halten.

Am Mittwoch wird die Advance Goods Trade Balance für Mai veröffentlicht, während am Donnerstag die endgültige BIP-Schätzung für das erste Quartal 2017 kommt. Die möglicherweise wichtigste Meldung der nächsten Woche sind die Kernzahlen für die persönlichen Konsumausgaben für Mai am Freitag. Sie sind einer der bevorzugten Inflationsmaßstäbe der Fed und werden am kritischsten beobachtet werden. Obwohl es dazwischen noch eine Vielzahl anderer Daten geben wird, gelten diese Ereignisse als am wichtigsten für die Suche des US-Dollars nach einem Boden.

Insgesamt können bessere Daten Abhilfe für den derzeitigen Ursprung der Schwäche des US-Dollars schaffen: Die Märkte glauben nicht an den vorgezeichneten Pfad der Fed für Zinsanhebungen und eine Normalisierung der Geldpolitik. Obwohl der FOMC im Rahmen seiner Juni-Sitzung gesagt hat, er beabsichtige die Zinsen 2017 noch einmal anzuheben und den Prozess der Normalisierung der Bilanz bis Ende des Jahres zu beginnen, preisen die Märkte erst den März 2018 als den frühesten Zeitpunkt für die nächste Fed-Zinsanhebung ein. In der Tat preisen die Zinsmärkte nur eine Anhebung ab jetzt und bis Ende des Jahres 2018 ein. Etwas Steilheit der Zinskurve würde viel zu einem während er ersten Hälfte des Jahres 2017 angeschlagenen US-Dollar beitragen.

Erfahren Sie, wie sich unsere Prongose für den US-Dollar für das zweite Quartal 2017 entwickelt hat - Schauen Sie in die DailyFX Trading-Leitfäden.


Öl strebt nach Durchbrechen des Widerstands weiter nach oben


Kernpunkte:

  • Rohöl - Technische Strategie: Suche nach Potenzial für einen weiteren Lauf auf 53,94 US-Dollar, 100 Prozent Fibonacci-Extension
  • Ein Durchbruch über den Trendlinienzusammenfluss eröffnet Aufwärtsziele, was dem Sentiment-Bias entsprechen würde
  • IGCS-Highlight: Starker USOIL-Anstieg (42 Prozent gegenüber der Vorwoche) bei den Netto-Short-Positionen lässt den Blick nach oben richten

Rohöl-Bullen atmen wahrscheinlich erleichtert auf. Der Rohölpreis hat ohne aggressive Volumen einen Zusammenfluss von Widerständen aus dem 200-DMA (49,55 US-Dollar pro Fass) und zwei Trendlinien, die von den tieferen Hochs des Abwärtstrends 2017 aus eingezeichnet sind, überwunden. Die Schlüsselfrage, die sich nun stellt, ist, ob der Abwärtstrend jetzt vorüber ist oder nicht.

Sie können in dem Chart unten sehen, dass wir höhere Tiefs in den Märkten gebildet haben und nun an unserem ersten höheren Hoch (das das Hoch Anfang August übersteigt) des Jahres 2017 arbeiten. Die gute Nachricht (für Rohöl-Bullen) ist, dass das Sentiment-Bild gemäß IGCS auf eine weitere Stärke ausgerichtet ist. Unten finden Sie weitere Informationen zum Rohöl-spezifischen IG Client Sentiment.

Das nächste Niveau von Interesse ist der Tagesschlus über dem August-Hoch, was ein Ziel von 51,97 US-Dollar (Hoch Ende Mai) in den Blick rücken würde, gefolgt von der 100 Prozent Fibonacci-Extension bei 53,94 US-Dollar. Eine Unterstützung für den höheren Ölreis hat der US-Dollar (Dollar-Index – DXY) geboten. Die Schwäche des DXY hat dem Rohölpreis Unterstützung geboten. Weitere Verluste des US-Dollar, der mit Sicherheit aufgrund der FOMC-Sitzung am Mittwoch, dem 20. September, Volatilität verzeichnen wird, könnte den Ölpreis weiter unterstützen.

Die Nachfrageprognosen steigen weiter. Schauen Sie in unsere kostenlose Ölpreisprognose.

Tageschart:US Oil Chart: Ausbruch über den Widerstand und Sentiment sprechen für eine Annäherung an Widerstand

Öl strebt nach Durchbrechen des Widerstands weiter nach oben

Chart erstellt von Tyler Yell, CMT

US Oil-Erkenntnisse aus der IG-Kundenpositionierung: Der starke Anstieg der Netto-Short-Position lässt den Blick nach oben gerichtet.

Der Abschnitt „Sentiment Highlight“ soll Ihnen helfen zu erkennen, wie DailyFX die Erkenntnisse nutzt, die sich aus dem IG Client Sentiment ableiten lassen, und wie die Kundenpositionierung zu Trading-Ideen führen kann.

Öl strebt nach Durchbrechen des Widerstands weiter nach oben

Oil - US Crude: Privat-Trader-Daten zeigen, dass 44,2 Prozent der Trader Netto-Long sind. Das Verhältnis der Trader Short zu Long liegt bei 1,26 zu 1. Die Zahl der Netto-Long-Trader ist 2,4 Prozent niedriger als gestern und 28,5 Prozent niedriger als letzte Woche, während die Zahl der Netto-Short-Trader 1,1 Prozent höher ist als gestern und 43,2 Prozent höher als letzte Woche.

Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Short sind, deutet darauf hin, dass der US-Ölpreis weiter steigen wird. Trader sind stärker Netto-Short als gestern und letzte Woche und die Kombination aus aktueller Stimmung und jüngsten Veränderungen verleiht uns eine stärker Öl - US Rohöl-bullische, nonkonformistische Trading-Tendenz.(Hervorhebung hinzugefügt.)


DAX: FED-Sitzung bringt die Märkte in Schwung

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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(DailyFX.de) – Zum anderen gab die FED bekannt, dass ab Oktober die Notenbankbilanz schrittweise reduziert wird. Die FED will pro Monat ihre Bilanz um zweistellige Milliardenbeträge reduzieren. Die Märkte reagierten durch die Bank weg auf die bekannt gegebenen Informationen der US-Notenbank. Der deutsche Leitindex reagierte mit einem Kursplus und stieg über die bedeutende Marke von 12.600 Punkten. Der Euro wurde durch die FED-Nachricht in Mitleidenschaft gezogen und erfuhr zeitweise einen Rücksetzer bis auf 1,1890 US-Dollar. Aktuell erholt sich der Euro von seinen gestrigen Verlusten und wird aktuell vom Brokerhaus IG Markets auf 1,1901 US-Dollar taxiert. Sollte der Euro weiterhin Schwäche zeigen, könnte dies im Tagesverlauf den DAX positiv beeinflussen. Das deutsche Börsenbarometer kann am heutigen Donnerstag eine Attacke auf das Niveau um die 12.670 bzw. 12.700 Punkte versuchen. Die Bären könnten erst ins Spiel kommen, wenn die kurzfristige horizontale Unterstützung um 12.476 Zählern von den Bullen preisgegeben wird. Hier nach ist auch eine Wiedergewinnung der 12.300 Punkte durch die Bären möglich.

Sie wollen mehr über die Stimmung der Anleger wissen? Dann schauen Sie doch in unser Sentiment rein.

Das gelbe Edelmetall wurde gestern ebenfalls von den Aussagen der FED belastet. Der Goldpreis rutschte nach der Bekanntgabe in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 1300 US-Dollar ab. Aktuell wird sogar die 1300 US-Dollar-Marke durchbrochen. Nach IG Markets Taxierung liegt der Goldpreis bei 1295 US-Dollar.

DAX: FED-Sitzung bringt die Märkte in Schwung

Chart erstellt mit IG Charts (DAX Tageschart)

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das dritte Quartal für den Euro prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!

Der US-Rohölpreis der Sorte WTI legte gestern eine Atempause ein. Obwohl die US-Energiebehörde (EIA) einen stärker als erwarteten Anstieg der gelagerten Erdölbestände um 4,6 Millionen Barrel bekannt gegeben hat, bleibt ein signifikanter Abverkauf des US-Ölpreises aus. Der Rohölpreis der Sorte WTI liegt aktuell weiterhin über der wichtigen 50 US-Dollar Marke bei 50,05 US-Dollar.

In den täglichen Webinaren meines Kollegen Timo Emden wird der weitere Werdegang vom DAX besprochen. Melden Sie sich an für das tägliche Morgen Setup, um weitere Informationen zu erhalten.

DAX: FED-Sitzung bringt die Märkte in Schwung

@SalahBouhmidi


Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand


Gesprächsansätze

  • Gold-/Silberpreis testet kurzfristigen Widerstand; aktualisierte Ziele und Entkräftigungsniveaus
  • Unsere Gold-Prognosen für das zweite Quartal finden Sie in unseren DailyFX Trading-Prognosen.

Gold Tageschart

Gold Tageschart

Technischer Ausblick:Gold erholt sich von einerwichtigen Unterstützungszone aus, auf die wir früher im Monat hingewiesen hatten. Die Rally nähert sich jetzt dem kurzfristigen Widerstand am Zusammenfluss der Monatseröffnung und der oberen Medianlininenparallele, die von dem Jahreshoch bei ca. 1.267/1.270 US-Dollar aus verläuft. Beachten Sie, dass die tägliche Dynamik sich außerdem nach wie vor unter der 1.260 US-Dollar Schwelle schwertut, und diese, FALLS diese Erholung sich als korrigierend erweisen sollte, einen Deckel der kurzfristigen Rally darstellen dürfte.

Fazit: Die unmittelbaren Preiszugewinne sind unter dieser Schwelle anfällig. Wir werden daher auf einen möglichen Erschöpfungsrücksetzer achten. Letztlich bleibt der Trade konstruktiv, solange der Preis über 1.241 US-Dollar liegt. Ein Durchbruch hier hätte den signifikanteren Widerstand bei 1.278 US-Dollar (Breakout-Niveau) zum Ziel.

Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader bei Gold Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +3,2 (76,2 Prozent der Trader sind Long) - bärischerWert
  • Long-Positionen sind 2,7 Prozent höher als gestern, aber 7,2 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Short-Positionen sind 1,8 Prozenthöher als gestern und ganze 40,1 Prozent höher als letzte Woche
  • Trotz der Tatsache, dass das Sentiment weiter nach unten gerichtet ist, unterstreicht der deutliche Anstieg des Short-Engagements das Ausbruchspotenzial hier; dies insbesondere, da der Preis sich dem wichtigen, kurzfristigen, strukturrellen Widerstand annähert. Wir achten hier oben aber dennoch auf eine kurzfristige Erschöpfung. Der unmittelbare Long-Bias ist dabei um die Monatseröffnung bei 1.267/1.270 US-Dollar gefährdet.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Gold sich auf die Markttrends auswirken - Klicken Sie hier, um mehr über die IG Client Sentiment Indikatoren zu erfahren!

Silber Tageschart

Silber Tageschart

Technischer Ausblick: Silber konnte seine Monatseröffnung bereits durchlaufen. Die Rally setzt sich nun in das 50 Prozent Retracement des April-Rückgangs bei 17,36 US-Dollar fort. Beachten Sie, dass solche Divergenzen (Silber übertrifft sein Monatshoch, während Gold hält) häufig Warnzeichen einer kurfristigen Erschöpfung sein können. Auch hier ist der unmittelbare Long-Bias gefährdet, solange der Preis sich unter dieser Schwelle befindet. Die breitere Aufmerksamkeit bleibt aber nach oben gewichtet, solange der Preis über 16,85 US-Dollar liegt. Ein Durchbruch nach oben hätte den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt zum Ziel und würde ganz in der Nähe von dem Zusammenfluss-Widerstand in das 61,8 Prozent Retracement bei 17,66 US-Dollar unterstützt.

Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Silber Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +8,86 (89,9 Prozent der Trader sind Long) - bärischer Wert
  • Long-Positionen sind 1,4 Prozent niedriger als gestern und 9,4 Prozent niedriger als letzte Woche
  • Short-Positionen sind 9,4 Prozentniedriger als gestern, aber 0,8 Prozent höher als letzte Woche.
  • Die Privat-Trader sind jetzt schon seit einiger Zeit Long, es ist dabei aber erwähnenswert, dass dieser jüngste Rücksetzer von den Sentiment-Extremen von einem starken Aufwärtsschub des Preises begleitet wurde. Achten Sie daher auf einen weiteren Rückgang der Netto-Long Positionierung, was die Überzeugung für einen Ausbruch über 17,36 US-Dollar weiter stärken dürfte.

Hat Gold als “safe heaven” ausgedient? Werfen Sie doch einen Blick in die täglichen Bitcoin-Artikel.


US-Dollar hält sich an FOMC-Zinsentscheid und US-BIP für das zweite Quartal 2017 als Bremse der Verluste

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US-Dollar hält sich an FOMC-Zinsentscheid und US-BIP für das zweite Quartal 2017 als Bremse der Verluste

Fundamentalprognose für den DXY-Index: Neutral

- Die kommende Woche ist wieder einmal voller Wirtschaftsdaten und -ereignisse: Am Mittwoch kommt der FOMC-Zinsentscheid, am Donnerstag der vorläufige Durable Goods Report für Juni und am Freitag die anfänglichen BIP-Zahlen für das zweite Quartal 2017.

- Der US-Dollar (über den DXY-Index) befindet sich ganz dicht an den Jahrestiefs, während die Wirtschaftsdatentrends weiter abgwärtsgeneigt sind; für eine Stabilisierung bedarf es in Hinsicht auf die Datenlage einer starken Woche.- Ein Viertel des Quartals ist beinahe um.

Schauen Sie in unsere EUR/USD-Prognose für das dritte Quartal 2017.

Trotz keiner Wirtschaftsmeldungen, die von Seiten der Daten oder Reden hereingekommen wären, gab es beim Abverkauf des US-Dollar in der letzten Woche keine Atempause. Der Greenback schloss als die am zweitschlechtesten abschneidende Währung. Dabei ist erwähnenswert, dass das Währungspaar EUR/USD, trotz eines scheinbar defensiven Mario Draghi, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, um +1,68 Prozent zulegen und somit auf Zwei-Jahres-Hochs steigen konnte. Das Währungpaar USD/JPY verlor auf ähnliche Weise, trotz einer entschlossen defensiven Bank of Japan, 1,26 Prozent. Nachdem der US-Dollar (über den DXY-Index) sich jetzt direkt an den Jahrestiefs befindet, richtet sich die Aufmerksamkeit auf einen mit US-Wirtschaftsdaten vollen Kalender und die geldpolitische Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch, um zu sehen, ob der Greenback etwas finden kann, um sich zu stabilisieren.

Obwohl sie als ein mit „Hoch“ bewertetes Ereignis darstellen, sind die Zahlen für das Verbrauchervertrauen in den USA für Juli am Dienstag wahrscheinlich das am wenigsten wichtige mit „Hoch“ bewertete Ereignis auf dem Kalender dieser Woche. Stimmungswerte und die reale Wirtschaftsaktivität haben sich schon seit langem voneinander gelöst. Der Markt wird daher über die Daten einfach hinwegblicken oder sie gar komplett ignorieren. Obwohl die US-Aktienmärkte sich in der Nähe von Rekordhochs bewegen, hat der konstante Streit in Washington D.C. möglicherweise begonnen, ausgezeichnete Stimmungswerte (die sich ebenfalls in der Nähe des höchsten Niveaus seit 2000 befinden) auszuwaschen.

Die Woche beginnt erst Mittwoch so richtig für den US-Dollar, obwohl nicht erwartet wird, dass die Federal Reserve etwas mit den Zinsen tun wird. Immerhin ist es eine „außerzyklische Sitzung“ bzw. eine, die keine neue Zusammenfassung der Wirtschaftsprognosen (SEPs) oder eine Pressekonferenz mit Fed-Chefin Janet Yellen bringt. Dementsprechend wird die geldpolitische Erklärung die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Angesichts der festen Unterstützung einer Mehrheit der geldpolitischen Entscheider der Fed – insbesondere der im Jahr 2017 stimmberechtigten Mitglieder –, die Zinsen bis Ende des Jahres noch einmal anzuheben, ist es möglich, dass die Fed diese „außerzyklische“ Sitzung dazu nutzen wird, mit der Umsetzung ihrer Bilanz-Normalisierungsstrategie zu beginnen, die bereits im Rahmen der Juni-Sitzung in den „Grundsätzen und Plänen zur Normalisierung der Geldpolitik“ dargelegt wurde. Die Fed beabsichtigt ihre Bilanz mit einer anfänglichen Deckelung der Reinvestitionen von „anfangs 6 Mrd. US-Dollar und einer Erhöhung in Schritten von 6 Mrd. US-Dollar in dreimonatigen Intervallen über zwölf Monate bis 30 Mrd. US-Dollar monatlich erreicht sind“ zu reduzieren.

„Für Kapitalzahlungen, die die Federal Reserve aus ihren Positionen in Agency Debt und hypothekenbesicherten Wertpapieren erhält, erwartet der Ausschuss eine Deckelung bei 4 Mrd. US-Dollar pro Monat anfänglich und dann eine Steigerung in Schritten von 4 Mrd. US-Dollar in dreimonatigen Intervallen über zwölf Monate bis 20 Mrd. US-Dollar pro Monat erreicht sind“.

Chart 1: DXY-Index gegenüber US 5-Year, 5 Year Inflation Swap Forwards (Juli 2016 bis Juli 2017)

US-Dollar hält sich an FOMC-Zinsentscheid und US-BIP für das zweite Quartal 2017 als Bremse der Verluste

Das entschlossene Verhalten der Fed, ihre Maßnahmen durchzuführen und ihren gewünschten Straffungsplan weiter fortzusetzen, könnte Spekulationen über den Zeitpunkt von Zinsmaßnahmen wiederbeleben. Diese waren in den letzten Wochen mit schwachen Wirtschaftsdaten entschieden defensiv. Der US Citi Economic Surprise Index schloss letzte Woche bei -52,6, ein Rückgang von -4,8 drei Monate zuvor. Während dieses Zeitraums sind die Inflationserwartungen parallel hierzu gefallen. So fielen die 5-Year, 5-Year Inflation Swap Forwards von 2,404 Prozent am 28. April auf 2,207 Prozent am 21. Juli.

Chart 2: Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung durch die Fed bis Ende 2017

US-Dollar hält sich an FOMC-Zinsentscheid und US-BIP für das zweite Quartal 2017 als Bremse der Verluste

Bei matten US-Daten und einem Rückgang mittelfristiger US-Inflationserwartungen sind die Wetten auf eine Fed-Zinsanhebung bis Dezember 2017 stetig gesunken. Ende letzter Woche, am 21. Juli, lag die implizierte Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung um 25 Basispunkte bei 40,4 Prozent. Noch drei Wochen zuvor, am 28. April, hatte sie bei 46,7 Prozent gelegen. Der Zeitpunkt der nächsten Anhebung deutet laut Fed-Funds-Future-Kontrakten auf März 2018 hin, obwohl dies in den letzten Tagen zu einem späteren Zeitpunkt hin oszilllierte: Es wird jetzt das Ende des ersten Quartals 2018 oder der Beginn des zweiten Quartals 2018 eingepreist.

Sollte die geldpolitisiche Erklärung der Federal Reserve den Beginn des Normalisierungsprozesses ausweisen und eine Bekräftigung des Wunsches, die Zinsen bis Ende des Jahres anzuheben, wären die Marktteilnehmer möglicherweise gezwungen, sich der Divergenz zwischen dem, das die Fed sagt, was sie tun möchte, und der viel defensiveren Interpretation, die der Markt derzeit folgt, zu stellen. Falls dem so sein sollte, könnte der US-Dollar nach seiner jüngsten Abwärtsbewegung endlich eine Atempause erhalten.

Zum Ende der Woche werden die voläufigen Durable Goods Orders in den USA für Juni am Donnerstag die übliche Aufmerksamkeit erhalten. Durable Goods (langlebige Güter) sind Waren mit einer Lebensdauer von drei Jahren oder länger (beispielsweise Haushaltswaren). Die Daten tendieren daher dazu ein zuverlässiger Indikator für die zugrundeliegenden Konsumtrends in der US-Wirtschaft zu sein. Außerdem werden die US-Handelsbilanzzahlen für Juni veröffentlicht, obwohl sie angesichts der anderen Datenveröffentlichungen wohl keine große Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden.

Schließlich kommt am Freitag der anfängliche BIP-Report für die USA für das zweite Quartal 2017. Alle Augen sind nach einer schwachen +1,4 Prozent Performance im ersten Quartal auf eine Erholung gerichtet. Laut einer Bloomberg News Erhebung geht die Konsensprognose von einem annualisierten Wachstum von 2,5 Prozent zwischen April und Juni aus. Das entspricht genau der Schätzung des GDPNow-Prognosemodells der Atlanta Fed.

Insgesamt wird die kommende Woche für den US-Dollar wohl eine potenziell entscheidende werden. Über die ganze Woche verteilte Wirtschaftsdaten umgeben einen FOMC-Zinsentscheid in der Mitte. Das bedeutet, die Volatilität beim US-Dollar dürfte höher sein. Bei der ganzen Unruhe könnte der US-Dollar dennoch dazu in der Lage sein, einen stabilisierenden Faktor zu finden, der ihm als Bremse der Verluste der letzten Zeit dient.

Schauen Sie in unsere US-Dollar-Prognose für das dritte Quartal und die DailyFX Trading-Leitfäden.


S&P 500 könnte neue Höhen erreichen


S&P 500 könnte neue Höhen erreichen

S&P 500: Die Daten der Retail-Trader zeigen, dass 15,2% der Trader netto-long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 5,59 zu 1.

Die Long-Positionen sind 11,6% niedriger als gestern und 28,5% niedriger als letzte Woche. Das Niveau der Short-Positionen von 6,8% ist höher als gestern und 17,9% höher als letzte Woche.

Wir verwenden unser IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Short sind, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Kurse im S&P 500 in Zukunft steigen könnten. Trader sind seit gestern und letzter Woche überwiegend netto-short positioniert. Die Kombination aus dem aktuellen Sentiment und den vorherigen Veränderungen gibt uns ein stärkeres bullisches Trading-Sentiment S&P 500. Die Mischung aus aktueller Stimmung und jüngster Veränderungen sorgt für eine weiterhin gemischte Trading-Tendenz.

Sind Sie interessiert, wie sich der S&P 500 in den nächsten Monaten verhalten könnte? Laden Sie sich die Prognosen herunter, die das DailyFX-Team für den S&P 500 für das Q3 im Jahr 2017 erstellt hat.


DAX: Kurs halten bis Kursbewegung auf etwas anderes hindeutet


Gesprächsansätze:

  • Der DAX hält sich seit dem kleinen Macron „Gap-n-Trap“ weiter im Rekordbereich
  • Er wird vom vorherigen Topside-Trendlinien-Widerstand unterstützt
  • Wir bleiben bei einer Long-Tendenz bis die Kursbewegung darauf hindeutet, dass wir es nicht mehr tun sollten

Es war eine ziemlich heftige Woche für den DAX. Der Montag begann mit einem kleineren „Gap-n-Trap“ aufgrund des Wahlsiegs von Macron, eine Reaktion der Art „kaufe das Gerücht, verkaufe die Meldung“. Nun das Kaufen als Reaktion auf die erste Runde der Wahlen war heftig, der Verkauf nach dem endgültigen Ergebnis hingegen vergleichsweise vernachlässigbar.

Die Kursbewegung hält den DAX in den letzten Tagen im Rekordbereich und es bildet sich eine Konsolidierung auf hohem Niveau über der Topside-Trendlinie im Februar, die er erst vor kurzem überholt hat. Das war die letzte Widerstandslinie, die wir auf dem Papier hatten. Diese Trendlinie wurde durch das Halten am Montag als Unterstützung (alter Widerstand = neue Unterstützung) validiert. Wir werden kurzfristig von dieser Linie als Unterstützung (ca. 12.700 Punkte) aus arbeiten. Sollte es zu einem Durchbruch darunter kommen, liegt nicht weit darunter eine weitere Topside-Trendlinie (ca. 12.600 Punkte), die seit August nach oben verläuft.

Während wir unseren bullischen Bias beibehalten, wurden aufgrund der so niedrigen Volatilität unsere Erwartungen entsprechend angeglichen. Sollte der DAX weiter einem Aufwärtstrend folgen, könnte er dies auf „schleifende“ Weise tun. Bei dieser Sichtweise wäre es für kurzfristige Trader eine gute Vorgehensweise, nach einer kleineren Schwäche als Kaufgelegenheit Ausschau zu halten, mit dem Plan in die Stärke hinein zu verkaufen (wir sprachen darüber gestern im Zusammenhang mit dem S&P 500).

Damit der bullische Ton des Marktes untergraben wird, würde es einer gewissen, scharfen Umkehr der Kursbewegung bedürfen, die darauf hindeuten würde, dass der Markt mit Käufern gesättigt und für einen Rücksetzer bereit ist. Bis dahin sehen wir keinen Grund dafür gegen den Trend zu kämpfen.

DAX: Tageschart

DAX: Kurs halten bis Kursbewegung auf etwas anderes hindeutet

Erstellt mit TradingView

In unseren Trading-Leitfäden finden Sie Prognosen für den Devisenmarkt, Rohstoffe und Aktienindizes im zweiten Quartal.




Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

News events, market reactions, and macro trends.

Verbinden über:

Position: Long USD/JPY

Einstieg #1: 114,95 JPY

Einstieg #2: 115,62 JPY

Ziel: 118,66 JPY (+371 Pips für Einstieg #1, +304 Pips für Einstieg #2; Durchschnitt +337,5 JPY)

Stop: 114,00 (-95 Pips Maximum; Trail unter Tageschart 13-EMA)

Chance-Risiko-Verhältnis: 337,5/95 = 3,55

Chart 1: USD/JPY Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Chart 2: USD/JPY Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Das Währungspaar USD/JPY scheint zu versuchen über einem Bereich, der während der vergangenen 14 Monate sowohl Unterstützung, als auch Widerstand gewesen ist, eine Basis zu finden. Diese Basisfindung hat die Form eines symmetrischen Dreiecks angenommen, das Hinweise auf einen Ausbruch nach oben bietet. Die Swing-Level in dem Dreieck, die man im Auge behalten sollte, sind 114,95 JPY und 115.62 JPY. Tagesschlüsse über diesen Niveaus werden das Vertrauen auf eine Rückkehr zu den Jahreshoch in der Nähe von 118,66 JPY stärken. Das Risiko lässt sich mit dem täglichen 13-EMA - welcher Kurs seit 28. Februar getestet, bei dem aber nicht geschlossen wurde - leicht definieren. Derzeit liegt der tägliche 13-EMA bei 114,00 JPY, wohin Stops nachgezogen werden können.

Eine Möglichkeit, das Vertrauen in eine USD/JPY Long-Position zu stärken, wäre es, im japanischen Aktienindex, dem Nikkei 225, nach Bestätigung zu suchen. Historisch entwickelt der Nikkei 225 sich am besten, wenn der Japanische Yen abschwächt. Das aufsteigende Dreieck, das beim Nikkei 225 besteht, kann als Test zur Bestätigung dienen, dass das Währungspaar USD/JPY zulegen wird. Ein Durchbruch über 19.676 Punkte würde unser Vertrauen in einen Ausbruch des Währungspaars USD/JPY zurück auf 118,66 JPY stärken. (Siehe die detaillierte Betrachtung des Nikkei 225 durch den Währungs-Strategen Michael Boutros.

Chart 3: Nikkei 225 Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Chart 4: Nikkei 225 Täglicher Zeitrahmen (April 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Hier erfahren Sie mehr: Zahlen vom US-Arbeitsmarkt steigen, aber US-Dollar zeigt sich enttäuscht

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das erste Quartal im USD/JPY prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!


FTSE 100: Widerstand im Weg, BoE-Sitzung später diese Woche


Was sich dahinter verbirgt:

  • Der FTSE 100 wird um eine wichtige Widerstandszone herum gehandelt.
  • Da der Index zurückbleibt, wird er zum Ziel für Verkäufe und ist für Käufe weniger attraktiv
  • Dass das Britische Pfund sich der USD-Stärke widersetzt hilft nicht

Lernmaterial finden Sie in unseren Trading-Leitfäden.

Seit Donnerstagmorgen, als wir uns den FTSE 100 zum letzten Mal ansahen, hat sich nicht viel verändert. Durch die starke Bewegung von der Nackenlinien-Unterstützung aus fordert der Index im Moment einen wichtigen Widerstand heraus. Wie wir vor ein paar Tagen bereits sagten, eine Schulter-Kopf-Schulter Formation ist immer noch eine Möglichkeit, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, sinkt, da allgemeine globale Risikotrends dem hinterherhinkenden britischen Index helfen, den Auftrieb zu erhalten.

Aber lassen Sie sich nicht täuschen, entlang der Performancekurve verhält der FTSE sich nicht annähernd so gut, wie Indizes in Europa (DAX und CAC), Asien (Nikkei 225) und Nordamerika (S&P 500). Die Stärke des GBP, die sich die meiste Zeit der USD-Stärke widersetzt, hilft dabei nicht. Angesichts des Ausmaßes des internationalen Engagements der Unternehmen im 100 Index senkt ein stärkeres Pfund die Gewinne im Ausland, wenn sie in die Lokalwährung umgewandelt werden.

Falls es zu einem Nachlassen der allgemeinen Risikobereitschaft und/oder mehr GBP-Stärke kommen sollte, wäre der FTSE der Index, in dem wir die ausgeprägteste Schwäche erwarten würden. Eine entschlossene Bewegung über die ~6.917/55 Punkte Barriere auf Abschlussbarbasis und ein Halten als Unterstützung könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir erleben werden, wie der britische Index einen starken Lauf zu Rekordhochs über der 7.100 Marke verzeichnet.

Achten Sie bei einem Dip darauf, ob die wieder erreichte Juni-Trendlinie in der Lage ist zu halten. Der FTSE könnte sich zwischen Unterstützung und Widerstand konsolidieren bevor er versucht weiter zu steigen.

Aktuelles: Die BoE trifft sich am Donnerstag und wird um 12 Uhr GMT ihre Entscheidung zur Geldpolitik bekanntgeben.

FTSE 100: Tageschart

FTSE 100: Widerstand im Weg, BoE-Sitzung später diese Woche

Erstellt mit Tradingview