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EUR/USD entwickelt Schulter-Kopf-Schulter-Formation, nachdem Fed-Vertreter niedrigere Inflation befürchten

Central bank policy, economic indicators, and market events.

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Es scheint sich eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation beim Währungspaar EUR/USD zu entwicklen. Damit besteht bei dem Paar die Möglichkeit einer größeren Erholung, da Vertreter der US-Notenbank Federal Reserve im Vorfeld der letzten geldpolitischen Sitzung des Jahres 2017 einen zurückhaltenden Ton anschlugen.

Obwohl der Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) im Plan für eine weitere Normalisierung der Geldpolitik zu liegen scheint, sprachen der Präsident der St. Louis Fed James Bullard und der Präsident der Chicago Fed Charles Evans ein Risiko für eine defensive Zinsanhebung im Dezember an, als die Notenbankvertreter vor einem ungünstigeren Szenario warnten, in dem die Notenbank weiter „Zinsanhebungen vornimmt und die Inflation dort bleibt, wo sie ist, oder sogar noch weiter von unserem Ziel aus sinkt und die Inflationserwartungen zurückgehen“.

Fed-Fund-Futures

Denken Sie daran, dass die Fed-Fund-Futures immer noch von der ersten Zinsanhebung im Jahr 2018 im Juni ausgehen, insbesondere da Janet Yellens Amtszeit im Februar ablaufen wird. Es muss sich erst noch herausstellen, ob der derzeitige Gouverneur Jerome Powell den FOMC auf Kurs für drei Zinsanhebungen pro Jahr halten wird. Aber die neuesten Prognosen der Federal Reserve könnten für einen bärischen Ausblick für den Greenback sorgen, falls noch mehr Fed-Vertreter einen flacheren Pfad für die Anhebung des Leitzinses prognostizieren sollten. Haben Sie Interesse an einer umfassenderen Diskussion der aktuellen Marktthemen? Melden Sie sich für die LIVE-Sitzungen mit dem DailyFX-Währungsanalysten David Song an. Dort erhalten Sie die Gelegenheit potenzielle Trading-Strategien zu disktutieren!

EUR/USD-Tageschart

EUR/USD-Tageschart

Der kurzfristige Ausblick für das Währungspaar EUR/USD hat sich nach der Serie gescheiterter Versuche unter die 1,1580 USD (100 Prozent Expansion) Hürde durchzubrechen bzw. darunter zu schließen verbessert. Bei dem Paar besteht nun die Möglichkeit einer Fortsetzung der jüngsten Serie höherer Hochs und Tiefs, da sowohl Kurs als auch der Relative Strength Index (RSI) die bärischen Formationen aus dem September bedrohen. Dennoch beginnt die breitere Formation gegenüber dem Schulter-Kopf-Schulter-Muster die Form einer Bullenflagge anzunehmen. Ein Durchbrechen/Schluss über der Region 1,1810 USD (61,8 Prozent Retracement) bis 1,1860 USD (161,8 Prozent Expansion) eröffnet nächste Topside-Ziele um 1,1960 USD (38,2 Prozent Retracement), gefolgt von 1,2130 USD (50 Prozent Retracement).

Wechselnde Marktbedingungen machen bei Trendänderungen alternative Strategien erforderlich. Möchten Sie ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Trading-Ansätze gewinnen? Hier finden Sie den KOSTENLOSEN DailyFX-Trading-Leitfaden für Fortgeschrittene!


USD/JPY-Strategie: Unter 115,00 JPY scheint sich ein Dreifach-Top zu bilden

Fundamental analysis, economic and market themes

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Gesprächsansätze:

  • Trading-Strategie: USD/JPY Short bei 113,07 JPY
  • Der US-Dollar scheint gegenüber dem Japanischen Yen unter der Marke 115,00 JPY ein Dreifach-Top gebildet zu haben.
  • Short-Positionen wurden aktiviert. Achten Sie auf einen anfänglichen Rückgang unter 112,00 JPY.

Der US-Dollar scheint unter der Marke 115,00 JPY gegenüber dem Yen ein Dreifach-Top gebildet zu haben. Die japanische Währung scheint jetzt für den Start einer dauerhaften Offensive aufgestellt zu sein. Das Paar rutschte vor dem Hintergrund einer breitgestreuten Risikoscheu ab, was dem immer wieder als Anti-Risk-Währung gesehenen Yen einen vertrauten Schub gab.

Die kurzfristige Unterstützung liegt jetzt im Bereich 111,72 JPY bis 111,90 JPY (Tagesschluss vom 25. September, 38,2 Prozent Fibonacci Retracement). Ein Durchbruch darunter auf Tagesschlussbasis öffnet die Tür für eine Herausforderung des 50 Prozent Niveaus bei 111,03 JPY. Alternativ hierzu könnte ein Schub zurück über das 23,6 Prozent Fibonacci-Niveau bei 112,99 JPY die nächste Aufwärtsbarriere bei 113,65 JPY, dem 14,6 Prozent Retracement, bringen.

Ein Intraday-Sprung lieferte bessere Risiko-Chance-Parameter und es wurde bei 113,07 JPY ein USD/JPY Short-Trade ausgelöst, der das anfängliche Ziel 111,90 JPY hat. Ein Stop-Loss wird bei einem Tagesschluss über 113.65 AUD aktiviert. Ein Gewinn wird für die Hälfte der Position mitgenommen und der Stop bei Erreichen des ersten Ziels auf Breakeven nachgezogen.

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USD/JPY-Strategie: Unter 115,00 JPY scheint sich ein Dreifach-Top zu bilden

In unseren täglichen Webinaren wird der weitere Werdegang vom Yen besprochen. Melden Sie sich an für das tägliche Morgen Setup, um weitere Informationen zu erhalten.


GBP/USD-Konsolidierungsausbruch steht unmittelbar bevor

Short term trading and intraday technical levels

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GBP/USD-Tageschart

GBP/USD-Konsolidierungsausbruch steht unmittelbar bevor

GBP/USD-Konsolidierungsausbruch steht unmittelbar bevorGBP/USD-Kurschart – Täglicher Zeitrahmen

Technischer Ausblick: Das Britische Pfund wird weiter direkt über der Neigungsunterstützung gehandelt, die bis zum März-Tief zurückreicht. Wir verfolgen diese kritische Unterstützungsbarriere jetzt schon seit Monaten in unserem wöchentlichen technischen Ausblick und in der nächsten Zeit wird sich die Aufmerksamkeit weiter auf einen Ausbruch aus der Monatseröffnungsspanne, die sich direkt darüber gebildet hat, richten.

FALLS das Währungspaar GBP/USD zulegen sollte, müsste der Kurs über 1,3020 USD halten (bullische Entkräftigung). Bei einer Bewegung unter diese Schwelle besteht das Risiko von Verlusten in die anfängliche Unterstützung am gleitenden 200-Tage-Durchschnitt um 1,2870 USD. Der Widerstand auf dem Tageschart liegt bei 1,3272/1,3283 USD. Es wäre ein Ausbruch über 1,3338 USD erforderlich, um eine Wiederaufnahme des breiteren Aufwärtstrends zu markieren.

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GBP/USD 240 Min.-Chart

GBP/USD-Kurschart - 240 Min. Zeitrahmen

Anmerkungen: Ein genauerer Blick auf die Kursbewegung unterstreicht zusätzlich diese kurzfristige Konsolidierung direkt über der Neigungsunterstützung. Dabei deckelt der von den September-Hochs aus verlaufende Trendlinienwiderstand nach wie vor jegliche Erholung. Fazit: Die Aufmerksamkeit gilt einem Ausbruch aus der Spanne 1,3063-1,3221 USD, der (bevorzugt) 1,3338 USD zum Ziel hätte, unterstützt von dem 61,8 Prozent Retracement bei 1,3417 USD.

Ein Ausbruch nach unten gibt uns eine neutrale Perpektive. Es wäre ein Schluss unter 1,3020 USD als Signal erforderlich, dass ein viel größerer Ausbruch nach unten läuft. Solch ein Szenario hätte anfängliche Unterstützungsziele bei 1,2947 USD und 1,2870 USD.

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GBP/USD IG Client Sentiment
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Währungspaar GBP/USD Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +1,07 (51,8 Prozent der Trader sind Long) – schwach bärischer Wert.
  • Die Privat-Trader sind bereits seit dem 14. November Netto-Long. Der Kurs ist seitdem um 0,7 Prozent gefallen.
  • Die Long-Positionen sind 11,8 Prozent niedriger als gestern, aber 3,3 Prozent höher als letzte Woche.
  • Die Short-Positionen sind 11,1 Prozent niedriger als gestern, aber 3,3 Prozent höher als letzte Woche.
  • Wir nehmen gegenüber dem merheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistsiche Haltung ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der GBP/USD-Kurs weiter fallen könnte. Dennoch sind Trader weniger Netto-Long als gestern und im Vergleich zur letzten Woche und die jüngsten Veränderungen des Sentiment warnen, dass der aktuelle GBP/USD-Kurstrend sich trotz der Tatsache, dass die Trader Netto-Long bleiben, bald nach oben wenden könnte.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen in der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar GBP/USD sich auf den Trend auswirken. Klicken Sie hier, um mehr über das Sentiment zu erfahren.


Wöchentliche technische Perspektive: AUD, EUR und CHF

Short term trading and intraday technical levels

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  • Ein Blick auf die wöchentliche technische Entwicklung der Währungspaare AUD/USD, EUR/USD und USD/CHF
  • Lesen Sie die Mini-Serie Grundlagen der technischen Analyse

AUD/USD-Wochenchart

AUD/USD-Kurschart – Wöchentlicher Zeitrahmen

Anmerkungen: Der breitere Ausblick für den Australischen Dollar bleibt im Vorfeld der Veröffentlichung des australischen VPI heute Nacht unverändert; die Aufmerksamkeit gilt immer noch der Zusammenflussunterstützung bei 0,7630/0,7665USD, einer Region, die von dem 38,2 Prozent Retracement der Kursgewinne 2016, dem 61,8 Prozent Retracement der Zugewinne im Mai und dem gleitenden 52-Wochen-Durchschnitt definiert wird. Beachten Sie, dass diese Region auf den vormaligen Trendlinienwiderstand (2016) und die derzeitige Neigungsunterstützung von den Mai-Tiefs aus trifft.

Fazit: Es besteht nach wie vor ein unmittelbares Abwärtsrisiko; der breitere Ausblick bleibt aber konstruktiv, während der Kurs sich über dieser wichtigen Marke befindet. Der zwischenzeitliche Widerstand befindet sich am Jahres-Tagesschlusshoch bei 0,8054 USD, unterstützt von 0,8168 USD. Es wäre hier ein Ausbruch erforderlich, um der nächsten Aufwärtsbewegung des Währungspaars AUD/USD einen Schub zu verleihen.

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EUR/USD-Wochenchart

EUR/USD-Kurschart – Wöchentlicher Zeitrahmen

Anmerkungen: Der Euro wird direkt über der Neigungsunterstützung gehandelt, die ganz in der Nähe von dem Hoch gegen Ende 2015 bei 1,1714 USD unterstützt wird. „FALLS das Paar zu der oberen Parallele bei 1,2167 USD zurückkehren sollte, dürfte der Kurs sich über diesen Tiefs stabilisieren. Ein Durchbruch unter 1,1616 USD würde darauf hindeuten, dass eine größere Korrektur läuft. In solch einem Szenario lägen Ziele an der kritischen Unterstützung und der breiteren bullischen Entkräftigung bei 1,1366-1,1423 USD.“

Fazit: Die Aufmerksamkeit gilt weiter einem Ausbruch aus der Monatseröffnungsspanne (1,1670 USD bis 1,1880 USD), die sich direkt über der Zusammenflussunterstützung gebildet hat. Denken Sie daran, dass am Donnerstag der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) kommt, gefolgt von der Veröffentlichung der BIP-Zahlen für die USA für das dritte Quartal am Freitag.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Währungspaar EUR/USD sich auf den Trend auswirken. Hier können Sie mehr über das Sentiment erfahren.

USD/CHF-Wochenchart

USD/CHF-Kurschart – Wöchentlicher Zeitrahmen

Anmerkungen:Früher in diesem Monat schrieben wir, dass das Währungspaar USD/CHF sich „einem kritischen Widerstandszusammenfluss direkt über 0,9870/0,9882 CHF annähert (bärische Entkräftigung). Diese Region wird von dem gleitenden 51-Wochen-Durchschnitt und dem 50 Prozent Retracement definiert und läuft mit der oberen Parallele der absteigenden Pitchfork-Formation, die von den 2015 und 2016-Hochs aus verläuft, zusammen“. Der Kurs testet diese Region im Moment – die Zeit der Entscheidung ist für den Schweizer Franken gekommen.

Fazit: Ein Durchbruch über diese Schwelle hat eine objektive, gemessene Doppelbodenbewegung bis zu 1.0107 CHF zum Ziel. Die zwischenzeitliche Unterstützung liegt bei ca. 0,9730 CHF, mit einer kritischen Unterstützung und breiteren bullischen Entkräftigung unverändert bei 0,9444 CHF.

Schauen Sie in unsere Projektionen für das vierte Quartal für die wichtigsten USD-Paare in den kostenlosen DailyFX Trading-Prognosen


Schlüsselverschiebung im Sentiment kann den australischen Dollar unter Druck setzen


Schlüsselverschiebung im Sentiment kann den australischen Dollar unter Druck setzen

AUD/USD: Die Daten der Retail-Trader zeigen, dass 56,5% der Trader netto-long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 1,3 zu 1.

Die Long-Positionen sind 2,4% höher als gestern und 11,3% höher als letzte Woche. Das Niveau der Short-Positionen von 2,3% ist höher als gestern und 17,2% niedriger als letzte Woche.

Wir verwenden das IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Long sind, könnte ein Hinweis sein, dass die Kurse im AUD/USD in Zukunft fallen könnten. Trader sind seit gestern und letzter Woche überwiegend Netto-Long positioniert. Die Kombination aus dem aktuellen Sentiment und den vorherigen Veränderungen gibt uns ein stärkeres bärische Trading-Sentiment im AUD/USD.

In unseren Trading-Leitfäden finden Sie Prognosen für den Devisenmarkt, Rohstoffe und Aktienindizes im vierten Quartal.


USD/CAD: Greenback zeigt kurzfristige Anzeichen von Schwäche

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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(DailyFX.de) – Aus fundamentaler Sicht warten die Marktteilnehmer auf Informationen bezüglich der fälligen US-Steuerreform und auf den heute um 14:30 Uhr (MEZ) anstehenden NHPI Preisindex für neue Häuser in Kanada.

Das Devisenpaar navigiert ohne klare Richtung in der zweiten Wochenhälfte und versucht nun, sich auf Tagesbasis im unteren Bereich der Wochenbandbreite zu konsolidieren, nachdem am Dienstag die Bullen in der Gegend um die 1,28 US-Dollar an Fahrt verloren haben.

Sie wollen mehr über die Stimmung der Anleger wissen? Dann schauen Sie doch in unser Sentiment rein.

Die vorsichtige, wenn auch restriktive Haltung der Bank of Canada und die jüngsten Kommentare von Gouverneur S.Poloz milderten die Erwartungen einer weiteren Straffung durch die Zentralbank in naher Zukunft. Nichtsdestotrotz erwarten Lonnie-Händlerdie nächste Zinserhöhung im ersten Quartal 2018. Auf der Greenback-Seite ist die dritte Zinssatzerhöhung durch die Federal Reserve bei der Sitzung am 13. Dezember fast vollständig eingepreist, obwohl der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit nun auf der Zukunft der von Donald Trumpanvisierten Steuerreform liegt.

Möchten Sie wissen, wie meine Kollegen das vierte Quartal für den US-Dollar prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!

Derzeit wird das Devisenpaar vom Brokerhaus IG Markets auf 1,27 US-Dollar taxiert. Damit liegt der Greenback rund 0,20 Prozentpunkte tiefer als am Vortag. Derzeit sieht es bärisch für den Greenback aus. Die untere Keltner-Linie bei 1,2718 US-Dollar und die 20-Tage-Gleitende-Durchschnittslinie stehen auf Tagesbasis aktuell unter Druck. Sollte der NHPI-Index unerwartet positiv ausfallen, so könnten die Bären einen stärken Verkaufsdruck in Gang setzten und den Greenback weiter Richtung der 1,26 US-Dollar-Marke befördern. Hierfür müsste jedoch die ehemalige waagrechte Widerstandslinie bei 1,2663 US-Dollar von den Bären zurückgewonnen werden. Sollten die Bären hier auf Schlusskursbasis dies erfolgreich schaffen, könnte als erste starke waagerechte Unterstützung der 50-Tage-Exponentielle-Durchschnitt bei 1,2623 US-Dollar dienen. Auf der anderen Seite würde ein Durchbruch über 1.2788 US-Dollar die Tür zu 1.28198 US-Dollar (Hoch vom 07.11.2017) und schließlich 1.2831 (50% Fibonacci-Retracement öffnen.

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USD/CAD: Greenback zeigt kurzfristige Anzeichen von Schwäche

Chart erstellt mit IG Charts (USD/CAD-Tageschart)


Neuseeland-Dollar wird es schwer haben, falls das geldpolitische Mandat der RBNZ ausgeweitet wird

Financial markets, economics, journalism and fundamental analysis.

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Sind Sie in der NZD/USD-Trading-Welt gerade erste angekommen? Unser Anfänger-Leitfaden bietet Hilfe.

Die Politik ist schon seit Monaten ein Problem für den Neuseeland-Dollar und ihr negativer Einfluss auf die Währung könnte noch nicht vorüber sein.Ende September rutschte der Neuseeland-Dollar ab, nachdem keine Partei mit einer Gesamtmehrheit aus den Parlamentswahlen hervorgegangen war.

Dann fiel er noch weiter als das Koalitions-Hickhack zu einer sonderbaren Koalition der Mitte-Links angesiedelten Labour Partei mit der nationalistischen New Zealand First Gruppierung führte, zu der auch die Grünen ein paar Stimmen beitrugen.

Das war nicht das Ergebnis, das die Märkte sich erhofft hatten – NZD-Bullen hätten gerne eine Koalition unter Führung der National Party gehabt. Wie auch immer – man hat gelernt sich zu arrangieren. Das Währungspaar NZD/USD hat sich seit Ende Oktober erheblich stabilisiert, auch wenn es aus seinem Abwärtstrend seit den Wahlen erst noch ausbrechen muss.

Neuseeland-Dollar wird es schwer haben, falls das geldpolitische Mandat der RBNZ ausgeweitet wird

Es stehen aber wieder dunkle Wolken am Horizont. Die neue Regierung möchte bis Weihnachten einen neuen Gouverneur der Reserve Bank of New Zealand als Nachfolger des zurückgetretenen Graeme Wheeler einsetzen. Wenn sie dies tut, könnte es durchaus zu Diskussionen über ein weitreichenderes Mandat kommen. Finanzminister Grant Robertson sagte vergangene Woche, dass eine gewisse Form von Arbeitsmarktkomponente den derzeitigen Aufgaben der RBNZ bei der Inflationsbekämpfung hinzugefügt werden könnte.

Um es klar zu sagen: Die Inflation wird auch weiterhin im Mittelpunkt stehen und es wird nicht explizit auf eine bestimmte Arbeitslosenquote abgezielt. Geht man aber nach den offiziellen Erklärungen der RBNZ, könnte dies durchaus ein Ende haben, wenn der Notenbank eine irgendwie nebulöse Aufgabe zugewiesen wird, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um den Arbeitsmarkt zu stimulieren. Das könnte dazu führen, dass sie ein Mandat erhält, das dem der US-Notenbank Federal Reserve ähnlich ist. Die Fed muss ihr eigenes Inflationsziel unter Berücksichtigung der Generierung einer maximalen Beschäftigung erreichen.

Diese Mandatserweiterung könnte sehr gut zu der Sichtweise führen, dass die neuseeländische Geldpolitik in Zukunft lockerer sein muss, als dies ansonsten der Fall wäre. In Kombination mit der Antipathie der RBNZ einer stärkeren Währung gegenüber und einer Fed, die sich immer noch im Straffungsmodus befindet, lässt sich nur schwer davon ausgehen, dass das Währungspaar NZD/USD zu Beginn des Jahres 2018 gewinnen kann.

Das Hauptrisiko dieser Sichtweise tritt in den Vordergrund, falls es zu Anzeichen kommen sollte, dass die US-Wirtschaft ins Stocken gerät.


Euro erweist sich robust und könnte Wirtschaftskalender weiter ignorieren

News events, market reactions, and macro trends.

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Euro erweist sich robust und könnte Wirtschaftskalender weiter ignorieren

Fundamentalprognose für EUR/USD: Neutral

– Der Euro war in der letzten Woche unter den am besten abschneidenden Währungen. Da keine Negativkräfte auf die Einheitswährung wirkten, bestand viel Raum für eine Erholung gegenüber anderen Währungen, die mit schwelenden Problemen (Brexit, US-Steuerreform) zu tun haben.

- Die Positionierungsdaten für die Woche bis 7. November wurden am Freitag nicht veröffentlicht; sie kommen am 13. November.

- Die Privat-Trader-Positionierung deutet auf gemischte Bedingungen für das Währungspaar EUR/USD in den kommenden Tagen hin.

Der Euro zeigte in der zweiten Novemberwoche eine bessere Performance, auch wenn der ruhigere Wirtschaftskalender die Einheitswährung den launischen Einflüssen, die auf andere führende Währungen wirken, überließ. Das Währungspaar EUR/USD war das am besten abschneidende EUR-Paar. Mit ein Grund dafür waren Einzelheiten zu den Fortschritten der Steuerreform-Gesetzgebung in den USA, die sich als enttäuschend herausstellten. Das Währungspaar EUR/GBP hingegen war das am schlechtesten abschneidende EUR-Paar. Hier senkten positive Entwicklungen bei den Brexit-Verhandlungen den Druck nach der geldpolitischen Sitzung der Bank of England.

Die kommenden Tage bieten einige Gelegenheiten für Ereignis-getriebene Volatilität beim Euro, zumindest mehr als in der letzten Woche. Weder das am besten, noch das am schlechtesten abschneidende EUR-Paar verzeichnete Zugwinne außerhalb von +/- 0,5 Prozent. Der Wirtschaftskalender der Euro-Zone ist voll mit über zwei Dutzend individuellen Datenveröffentlichungen, aber keine davon scheint über das Potenzial zu verfügen, die Richtung des Euro signifikant zu ändern. Nichtsdestotrotz gibt es zwei Veröffentlichungen, auf die es zu achten lohnt.

Zunächst werden die zweiten BIP-Zahlen für die Euro-Zone für das dritte Quartal 2017 den Erwartungen zufolge den ursprünglich gemeldeten Wert von +2,5 Prozent bestätigen. Aber angesichts der erwarteten BIP-Werte für die individuellen Länder – Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien – ist es möglich, dass Überraschungen bevorstehen. Am Donnerstag kommen die endgültigen VPI-Zahlen für die Euro-Zone für Oktober. Es wird erwartet, dass der Preisdruck von +1,5 Prozent auf +1,4 Prozent (gegenüber dem Vorjahr) zurückgeht.

Das vielleicht interessanteste Ereignis der kommenden Woche ist der Runde Tisch am Dienstag in Frankfurt mit EZB-Präsident Mario Draghi, der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen und dem Gouverneur der Bank of Japan Haruhiko Kuroda. Es ist zwar nicht zwangsläufig ein Forum, in dem eine neue Geldpolitik bekanntgegeben wird, und es findet nur zwei Wochen vor der geldpolitischen Sitzung im Oktober statt, doch scheint es wahrscheinlich, dass Draghi seine Redezeit nutzen wird, um über die außergewöhnliche Geldpolitik seit der weltweiten Finanzkrise zu reflektieren.

Insgesamt erweist sich der Euro aufgrund sich stetig verbessernder Fundamentaldaten im Euro-Raum als robust. Die Dynamik der Wirtschaftsdaten bleibt solide. So schloß der Citi Economic Surprise Index für die Euro-Zone die letzte Woche bei +58,9, eine leichte Verbesserung von +58,7 in der Vorwoche und von +55,7 im Vormonat. Was den Preisdruck betrifft schlossen die fünfjährigen Fünf-Jahres-Inflationsswap-Forwards (einer der von EZB-Präsdient Draghi bevorzugten Maßstäbe) die letzte Woche bei 1,679 Prozent und somit höher als der 1,659 Prozent Wert in der Vorwoche und höher als der 1,639 Prozent Wert im Vormonat. Angesichts der umfassenden Euro-Stärke während der letzten Monate, werden jedwede Hinweise darauf, dass die Inflation einem Aufwärtstrend folgt, die Bedenken der EZB im Zusammenhang mit einer Drosselung des Tempos ihrer Anlagenankäufe zum Jahreswechsel ins Jahr 2018 mindern.

Für den Moment bedeutet der Mangel an signifikanten Topline-Events, obwohl der Wirtschaftskalender der Euro-Zone für die kommende Woche gesättigt ist, dass der Euro weitgehend von Entwicklungen bewegt werden wird, die sich bei anderen Währungen ergeben, wie etwa Schlagzeilen im Zusammenhang mit den Brexit-Verhandlungen oder der Steuerreform in den USA.

Schauen Sie in unsere Euro-Prognose für das vierte Quartal 2017 und in die DailyFX Trading-Leitfäden.


USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Swing trading, chart patterns, breakouts, and Elliott wave

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Wir gingen am 22. September nach dem Rücksetzer auf 111,70 JPY im Währungspaar USD/JPY Long und zogen den den Stop-Loss am 30. Oktober auf 112,48 JPY nach.

Das IG Client Sentiment ist neutral. Der Sentiment-Wert liegt derzeit in dieser Woche in der Nähe der Parität. Mit einem Wert von +1,01 würden wir jetzt gerne eine wesentliche Bewegung über +1,10 oder unter -1,10 sehen, um sie als Teil unserer Analyse heranzuziehen. Hier können Sie den Sentiment-Wert live verfolgen.

Die aktuelle Kursbewegung des Währungspaars USD/JPY öffnet die Tür für eine größere Korrektur in Richtung ca. 112.00 JPY. Die USD/JPY-Korrektur könnte nicht viel tiefer gehen als unser Stop-Loss. Die Wahrscheinlichkeit des ursprünglichen Trades hat sich jedoch eher in Abwärtsrichtung verschoben und wir steigen jetzt, wo das Paar USD/JPY um 112,78 JPY gehandelt wird, mit einem Gewinn von mehr als 100 Pips aus der Party aus.

USD/JPY-Intraday-Chart vom 15. November 2017

USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Wir wurden zunehmend besorgt, weil einige andere JPY-Paare Potenzial für tiefere Korrekturen auswiesen. Das Währungspaar AUD/JPY kehrte sich beispielsweise in der Nähe der 61,8 Prozent Fibonacci-Expansion um und ist inzwischen unter den Unterstützungstrendkanal durchgebrochen.

USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Auch den Währungspaaren GBP/JPY und EUR/JPY scheinen tiefere Korrekturen bevorzustehen. Was haben diese Märkte also gemeinsam? Den Japanischen Yen und die höhere Wahrscheinlichkeit einer kommenden Stärke.

USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Das Währungspaar EUR/JPY scheint für eine Abwärtskorrektur einer Welle (c) aufgestellt.

USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Wir werden daher den USD/JPY-Trade am Markt um 112,78 JPY schließen und uns mit dem bisher erzielten Gewinn zufrieden geben. Es geht dann mit anderen Gelegenheiten beim EUR, AUD, CAD und GBP weiter.

Wissen Sie, warum viele Trader verlieren? Hier können Sie es herausfinden!

Falls Sie neu im Devisenhandel sind, haben wir hier genau den richtigen Leitfaden für Sie.

Mehr Informationen zur Elliott-Wellen-Theorie finden Sie in dem Leitfaden für Anfänger und Fortgeschrittene.


USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Swing trading, chart patterns, breakouts, and Elliott wave

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Wir gingen am 22. September nach dem Rücksetzer auf 111,70 JPY im Währungspaar USD/JPY Long und zogen den den Stop-Loss am 30. Oktober auf 112,48 JPY nach.

Das IG Client Sentiment ist neutral. Der Sentiment-Wert liegt derzeit in dieser Woche in der Nähe der Parität. Mit einem Wert von +1,01 würden wir jetzt gerne eine wesentliche Bewegung über +1,10 oder unter -1,10 sehen, um sie als Teil unserer Analyse heranzuziehen. Hier können Sie den Sentiment-Wert live verfolgen.

Die aktuelle Kursbewegung des Währungspaars USD/JPY öffnet die Tür für eine größere Korrektur in Richtung ca. 112.00 JPY. Die USD/JPY-Korrektur könnte nicht viel tiefer gehen als unser Stop-Loss. Die Wahrscheinlichkeit des ursprünglichen Trades hat sich jedoch eher in Abwärtsrichtung verschoben und wir steigen jetzt, wo das Paar USD/JPY um 112,78 JPY gehandelt wird, mit einem Gewinn von mehr als 100 Pips aus der Party aus.

USD/JPY-Intraday-Chart vom 15. November 2017

USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Wir wurden zunehmend besorgt, weil einige andere JPY-Paare Potenzial für tiefere Korrekturen auswiesen. Das Währungspaar AUD/JPY kehrte sich beispielsweise in der Nähe der 61,8 Prozent Fibonacci-Expansion um und ist inzwischen unter den Unterstützungstrendkanal durchgebrochen.

USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Auch den Währungspaaren GBP/JPY und EUR/JPY scheinen tiefere Korrekturen bevorzustehen. Was haben diese Märkte also gemeinsam? Den Japanischen Yen und die höhere Wahrscheinlichkeit einer kommenden Stärke.

USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Das Währungspaar EUR/JPY scheint für eine Abwärtskorrektur einer Welle (c) aufgestellt.

USD/JPY: Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach

Wir werden daher den USD/JPY-Trade am Markt um 112,78 JPY schließen und uns mit dem bisher erzielten Gewinn zufrieden geben. Es geht dann mit anderen Gelegenheiten beim EUR, AUD, CAD und GBP weiter.

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Politisches Risiko steigt, FX-Märkten steht Volatilität bevor: US-Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft am Freitag

von  , Senior Währungsstratege ; , Analyst  und Oliver Morrison

Gesprächsansätze:

- Der Übergang in die erste Woche eines neuen Monats bedeutet, der Wirtschaftskalender ist voller wichtiger Daten während der Woche.

- Das steigende politische Risiko wird die FX-Märkte stärker bestimmen. Dabei steht Europa im Mittelpunkt, wo der Euro auf den Ausgang der Volksabstimmung über eine Verfassungsänderung in Italien wartet.

Nach der Feiertagsunterbrechung vergangene Woche kehren die Märkte schnell wieder zu ihren normalen Liquiditätsbedingungen zurück. Tradern wird nicht viel Zeit bleiben, sich auf die neue Situation einzustellen, da der Wirtschaftskalender bereits zu Wochenbeginn voll mit signifikantem Event-Risiko steckt und mit den US-Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft für November am Freitag seinen Höhepunkt erreicht. Dies ist der letzte Bericht vom Arbeitsmarkt bevor die US-Notenbank Federal Reserve am 14. Dezember zu ihrer letzten geldpolitischen Sitzung des Jahres 2016 zusammenkommt.

Davor gilt die ganze Aufmerksamkeit berechtigterweise Europa, wo gerade die republikanischen Vorwahlen in Frankreich stattgefunden haben und am Sonntag, dem 4. Dezember, die Volksabstimmung über eine Verfassungsänderung in Italien abgehalten wird (von der wir der Meinung sind, sie wird keinen Erfolg haben). Der Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi wird mehrere Male diese Woche sprechen und außerdem stehen uns die VPI-Zahlen für November für Deutschland und die Eurozone bevor. Zusammen werden sie der letzten EZB-Sitzung des Jahres am 8. Dezember weitere Orientierung bieten (wir prognostizieren seit September, dass die EZB ihr quantitatives Lockerungsprogramm im Rahmen der Dezember-Sitzung ändern wird).

Im Kalender finden Sie eine vollständige Liste, den Zeitplan und die Konsensprognosen für die bevorstehenden Wirtschaftsindikatoren. DailyFX Calendar

31.11. Mittwoch | 07:00 GMT | GBP BOE Bericht über die Finanzstabilität

Please add a description for the image.

Ein zweimal jährlich vom Finanzpolitischen Ausschuss (Financial Policy Committee bzw. FPC) veröffentlichter Bericht über die aktuelle Stärke und die Schwächen des britischen Finanzsystems wird am letzten Tag des Monats November veröffentlicht. Der Bericht enthält auch zukunftsgerichtete Aussagen und eine rückblickende Analyse der Maßnahmen des FPC während des vorangehenden Berichtzeitraums. Er beleuchtet die Effektivität dieser Maßnahmen, was beachtenswert ist, da der Berichtzeitraum die unmittelbaren Maßnahmen nach der Brexit-Abstimmung am 23. Juni abdeckt.

Der am 5. Juli 2016 veröffentlichte, vorherige Bericht befasste sich mit der anfänglichen Reaktion auf die Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen, als das Währungspaar GBP/USD massiv von der Marke um 1,5000 US-Dollar auf 1,3300 US-Dollar abstürzte. Vorherrschender Ton des FPC war, dass dem Land ein rasanter Wachstumsrückgang und dann eine starke Rezession bevorstehe. Seitdem hat die Datenlage sich von den Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung wieder erholt. Dies lag vor allem an den positiven Auswirkungen eines schwächeren Pfunds, obwohl nun weitgehend die importierte Inflation im Mittelpunkt des Denkens der geldpolitischen Entscheider steht.

Was die Zukunft betrifft, wird das FPC wahrscheinlich anführen, dass die Finanzmärkte sich zwar stabilisiert haben, bis Ende März aber das Auslösen des Artikels 50 bevorsteht und somit Ungewissheit im Inland und global. Das steigende Leistungsbilanzdefizit Großbritanniens wird ebenfalls genau beobachtet werden. Leistungsbilanzdefizite machen eine schwächere Währung als Ausgleich erforderlich, was im Fall des Pfunds angesichts der Auswirkungen auf die Inflation zusätzliche Kopfschmerzen bereiten könnte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: GBP/USD

30.11. Mittwoch | 10:00 GMT | EUR Verbraucherpreisindex für die Eurozone (NOV A)

Die vorläufigen VPI-Zahlen für die Eurozone für November werden am Mittwoch veröffentlicht und können für die Entscheidung der Europäischen Zentralbank über die zukünftige Geldpolitik im Rahmen ihrer Sitzung am 8. Dezember eine Rolle spielen. Im Oktober konnte die endgültige VPI der Eurozone ein Plus von +0,5% verzeichnen, eine Verbesserung von +0,4% im Vormonat (gegenüber dem Vorjahr). Das lag über der Analystenprognose von +0,4% und war der stärkste Anstieg seit Juni 2014. Die Kerninflation lag bei +0,8% (gegenüber dem Vorjahr). Ebenso deuteten auch jüngste PMI-Daten auf ein stärkeres Wachstum in Europa und zunehmenden Inflationsdruck hin.

Analysten erwarten, dass die Kerninflation am Mittwoch wieder bei +0,8% liegen wird. Für die Gesamtteuerung wird ein leichter Anstieg von +0,5% auf +0,6% (gegenüber dem Vormonat) erwartet. Es besteht zunehmend Sorge, dass das Ziel der Notenbank, die Realwirtschaft zu stimulieren, trotz weiterer Belege dafür, dass die Inflation über die Erwartungen im Euroraum steigt, nicht erreicht werden wird. Letztlich könnte der November-VPI – obwohl er langfristig wichtig ist – sich jedoch nicht auf die Entscheidung der EZB auswirken, ihr Anleihenankaufprogramm mit einem Volumen von 1,74 Bio. Euro über den März hinaus zu verlängern, da dies am 8. Dezember aus mehr oder weniger rein technischen Gründen geschehen könnte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: EUR/USD

30.11. Mittwoch | 13:30 GMT | CAD Bruttoinlandsprodukt (3. Quartal)

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Erwartungen zufolge wird der erste Blick auf das BIP-Wachstum in Kanada für das dritte Quartal eine Erholung nach dem Rückgang während der ersten Hälfte ausweisen. Die September-Prognosen liegen bei +0,1% (gegenüber dem Vormonat), +1,8% (gegenüber dem Vorjahr) und +3,4% annualisiert (gegenüber dem vorhergehenden Quartal). Insgesamt wären dies Verbesserungen gegenüber den vorhergehenden Werten: das Wachstum gegenüber dem Vorjahr lag im August bei +1,3% und das annualisierte Wachstum im zweiten Quartal 2016 bei -1,6%.

Die kanadische Wirtschaft kann nach den Waldbränden in Alberta früher im Jahr nach wie vor verlorenen Boden wieder gutmachen, während die Inlandserträge aufgrund des mehrjährigen Rückgangs des Ölpreises überschaubar blieben. Obwohl der Privatkonsum über Teile des Jahres hinweg schwach war, dürften wir bei einer Erholung der Unternehmens- und Verbraucherstimmung sowie der Investitionsbarometer eine Verbesserung beobachten können. Der kanadische Ivey PMI stieg im Oktober auf 59,7.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: USD/CAD

01.12. Donnerstag | 03:00 GMT | CNY PMI für den Fertigungssektor in China (NOV)

Der chinesische Index für den Fertigungssektor stieg im Oktober auf 51,2 und übertraf somit die Erwartungen von 50,2. Es war der vierte monatliche Zuwachs in Folge und der höchste Wert seit Juli 2014. Laut dem Datenanbieter IHS Markit stieg der chinesische Ausstoß mit dem höchsten Tempo seit mehr als fünfeinhalb Jahren. Hintergrund war eine Erholung des Wachstums der Neuaufträge. Die Erwartungen des Marktes liegen bei einem leichten Rückgang auf 51,0 im November, ein positives, wenn auch langsameres Wachstum, als das zuvor beobachtete.

Offiziellen Daten zufolge ist die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal +6,7% gewachsen, das gleiche Niveau, wie auch im ersten und zweiten Quartal. Die Exportaktivität wurde diesen Monat von einer abschwächenden chinesischen Währung unterstützt. Der chinesische Offshore-Yuan wurde vor kurzem bei bis zu 6,965 USD/CNH gehandelt nachdem er den Monat bei etwa 6,7750 Yuan begonnen hatte.

Währungspaar, das im Auge behalten werden sollte: USD/CNH

02.12. Freitag | 13:30 GMT | USD Beschäftigtenzahlen ohne Landwirtschaft & Arbeitslosenquote (NOV)

Die Erwartungen für den Bericht vom US-Arbeitsmarkt für November sind bescheiden. Die Prognose für die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 4,9% und die Gesamtzahl neu geschaffener Arbeitsplätze bei +175.000. Der Trend von 200.000 Arbeitsplätzen monatlich wurde in letzter Zeit zu einem psychologischen Wert für die Märkte, aber die Fed-Vertreter tendieren dazu, einen anderen Wert in Erwägung zu ziehen. Im Oktober 2015 (und viele Male seitdem) schrieb der Präsident der San Francisco Fed John Williams in einem Research-Bericht, dass er der Überzeugung sei, ein Wachstum von +100.000 Arbeitsplätzen pro Monat sei ausreichend, um das Wachstum des Arbeitsmarkts und die aktuelle Arbeitslosenquote zu erhalten. Im Dezember 2015 (und viele Male seitdem) äußerte die Fed-Chefin Janet Yellen die gleiche Sichtweise. Laut dem „Jobs Calculator“ der Atlanta Fed benötigt die Wirtschaft – bei Annahme einer langfristigen Arbeitslosenquote von 4,9% – nur ein Wachstum von 120.000 Arbeitsplätzen monatlich, um dieses Niveau bis Oktober 2017 zu halten.

Die Daten dürften keine Auswirkungen darauf haben, ob die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen im Dezember anhebt oder nicht. Die Fed Funds Future-Kontrakte preisen derzeit eine 100% Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Bp im nächsten Monat ein. Vielmehr wird das Tempo des Arbeitsplatzwachstums dafür wichtig sein, einen Beitrag dazu zu leisten, was der Markt glaubt, wie der Zinspfad der Fed aussehen wird: Für Juni 2017 und Dezember 2017 sind derzeit Zinserhöhungen um 25 Bp eingepreist.

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US-Dollar steht diese Woche vor einer Fülle an Wirtschaftsdaten

News events, market reactions, and macro trends.

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US-Dollar steht diese Woche vor einer Fülle an Wirtschaftsdaten

Fundamentalprognose für den US-Dollar: Neutral

- Ein übervoller Wirtschaftskalender bietet die Möglichkeit dem angeschlagenen US-Dollar neues Leben einzuhauchen.

- Laut dem IG Client Sentiment Index setzen Privat-Trader immer noch auf eine nachlassende Stärke des Greenback.

- Finden Sie heraus, wie sich unsere EUR/USD-Prognose für das zweite Quartal 2017 entwickelt hat.

Bei leichter Wirtschaftsdatenlage und einer Reihe straffungsorientierter Fed-Sprecher erhielt der US-Dollar letzte Woche nur moderat Aufwind. Die Suche des US-Dollar nach einer Basis ist nach wie vor nur schwer zu fassen, insbesondere nach der Juni-Sitzung des FOMC, die das dritte Quartal in Folge eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte beschlossen hatte. Die Feedback-Schleife für die US-Dollar-Zugewinne ist einfach: Bessere Wirtschaftsdaten werden zu einem schnelleren Fed-Straffungszyklus führen.

Nachteilig für den US-Dollar ist im Moment, dass die US-Wirtschaftsdaten ständig enttäuschten. Laut dem US Citi Economic Surprise Index befindet sich die US-Datendynamik auf dem niedrigsten Niveau seit sechs Jahren. Mit einem übervollen Wirtschaftskalender diese Woche (was einem wie eine Wiedergutmachung für die Flaute der letzten Woche vorkommt) bietet sich dem US-Dollar eine optimale Gelegenheit, seine Erholung zu festigen, falls die Datenlage sich umkehren sollte.

Nach einer Woche mit absolut keinen als „Hoch“ bewerteten Ereignissen kommen während der nächsten Woche gleich sechs davon (und weitere 22 als „Mittel“ bewertete Ereignisse). Unter den Meldungen befinden sich auch einige mit recht starken Auswirkungen. Am Montag kommen die vorläufigen Durable Goods Orders für Mai, die stellvertretend für die langfristige finanzielle Gesundheit der US-Verbraucher stehen. Am Dienstag wird der Bericht über das Verbrauchervertrauen im Juni veröffentlicht und die Fed-Vorsitzende Janet Yellen wird in London eine Rede zu globalen Wirtschaftsfragen halten.

Am Mittwoch wird die Advance Goods Trade Balance für Mai veröffentlicht, während am Donnerstag die endgültige BIP-Schätzung für das erste Quartal 2017 kommt. Die möglicherweise wichtigste Meldung der nächsten Woche sind die Kernzahlen für die persönlichen Konsumausgaben für Mai am Freitag. Sie sind einer der bevorzugten Inflationsmaßstäbe der Fed und werden am kritischsten beobachtet werden. Obwohl es dazwischen noch eine Vielzahl anderer Daten geben wird, gelten diese Ereignisse als am wichtigsten für die Suche des US-Dollars nach einem Boden.

Insgesamt können bessere Daten Abhilfe für den derzeitigen Ursprung der Schwäche des US-Dollars schaffen: Die Märkte glauben nicht an den vorgezeichneten Pfad der Fed für Zinsanhebungen und eine Normalisierung der Geldpolitik. Obwohl der FOMC im Rahmen seiner Juni-Sitzung gesagt hat, er beabsichtige die Zinsen 2017 noch einmal anzuheben und den Prozess der Normalisierung der Bilanz bis Ende des Jahres zu beginnen, preisen die Märkte erst den März 2018 als den frühesten Zeitpunkt für die nächste Fed-Zinsanhebung ein. In der Tat preisen die Zinsmärkte nur eine Anhebung ab jetzt und bis Ende des Jahres 2018 ein. Etwas Steilheit der Zinskurve würde viel zu einem während er ersten Hälfte des Jahres 2017 angeschlagenen US-Dollar beitragen.

Erfahren Sie, wie sich unsere Prongose für den US-Dollar für das zweite Quartal 2017 entwickelt hat - Schauen Sie in die DailyFX Trading-Leitfäden.


Rohöl fällt aufgrund steigender Bestände und OPEC-Plänen – der Trend könnte sich aber fortsetzen

Position Trading based on technical set ups, Risk Management & Trader Psychology.

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Gesprächsansätze:

  • WTI-Rohöl– Technische Strategie: Kauf von Rücksetzern
  • Rohöl könnte sich der 100 Prozent Fibonacci-Extension bei 53,94 US-Dollar annähern
  • Sentiment-Highlight: Die Positionierung spricht immer noch im Großen und Ganzen für einen kurzfristig bullischen Bias

Der Rohölpreis ist vom höchsten Stand des Monats gefallen, da Anleger erst noch einen aktuellen EIA-Report verdauen müssen, demzufolge es zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder zu einem Anstieg von Öl und Ölprodukten gekommen ist, und man auf Klarheit von Seiten der OPEC+ (so wird die OPEC zusammen mit ihren strategischen Partnern, wie etwa Russland, bezeichnet) wartet. Traders sollten sich darüber im Klaren sein, dass das Ende des Jahres in letzter Zeit für Rohöl freundlich war und die Charts deuten darauf hin, dass wir eine ähnliche Rally erleben könnten. Sie werden sich aber auch mit der Volatilität auseinandersetzen müssen, die bis zum Treffen der OPEC und ihrer Verbündeten am 30. November den Ölpreis orientierungslos bleiben lassen wird.Aus breiterer Perspektive erhielt das jüngste 28-Monats-Hoch des Öls in der letzten Woche Unterstützung durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten im Zusammenhang mit Saudi-Arabien, die zu einer Präsenz im Libanon als Warnung des saudischen Königshauses an den Iran eskaliert sind.

Eine weitere wichtige Branchenmeldung, die zur Preisvolatilität beitrug, den Ölpreis aber letztlich orientierungslos bleiben lassen dürfte, war, dass der norwegische, globale Staatsfonds mit einem Vermögen von 1 Bio. US-Dollar plant, sein energieintensives Öl- und Gasportfolio zu reduzieren. Das Energieengagement des Staatsfonds wird auf fast 35 Mrd. Dollar geschätzt. Diese Maßnahme würde das Konzentrationsrisiko reduzieren, falls es wieder zu einem negativen Energiepreisschock kommen sollte.Zu weiterer Besorgnis führte diese Woche eine Senkung der Nachfrageprognose der IEA, die einen Preisrückgang vom aktuellen Niveau ausweist. Vom aktuellen Preisniveau aus öffnet ein Halten auf Tagesschlussbasis über der Marke 54 US-Dollar (höchster Tagesschluss im Februar) die Tür für ein Herausfordern des Bereichs 52,83 US-Dollar bis 53,94 US-Dollar pro Fass (September-Hoch, 100 Prozent Fibonacci-Extension).

Alternativ eröffnet eine Umkehr und ein Schluß unter 50,18 US-Dollar die Marke 49,13 US-Dollar (Oktober-Tief, Trendlinien-Pivot). Ein Halten über der Unterstützung könnte den Preis weiter gegen die Oberseite des Preiskanals drücken oder bis zu der 1,6118 Prozent Fibonacci-Extension der August-September-Extreme bis 59,08 US-Dollar

Schauen Sie in unsere Prognose für das vierte Quartal – darin erfahren Sie mehr über die Euro- und US-Dollar-Trends bis Jahresende!

Rohöl fällt aufgrund steigender Bestände und OPEC-Plänen – der Trend könnte sich aber fortsetzen

Chart erstellt von Tyler Yell, CMT.

WTI-Rohöl-Einsichten aus der IG-Kundenpositionierung: Eine Erholung bei der Long-Positionierung spricht für Widerstand bei Preiszugewinnen

Der Abschnitt „Sentiment-Highlight“ soll Ihnen zu verstehen helfen, wie DailyFX die Einsichten, die sich aus dem IG Client Sentiment ableiten lassen, nutzt, und wie die Kundenpositionierung zu Trading-Ideen führen kann.

Rohöl fällt aufgrund steigender Bestände und OPEC-Plänen – der Trend könnte sich aber fortsetzen

Jüngste Veränderungen des Sentiment warnen, dass der aktuelle Öl – US Rohöl Preistrend sich trotz der Tatsache, dass Trader Netto-Short bleiben, schon bald nach unten umkehren könnte.


Gold: Bullen kämpfen um bedeutende Unterstützung

Seit gut zwölf Jahren beschäftigt sich Salah-Eddine Bouhmidi mit dem Börsengeschehen, und weiß: Zusammenhänge zu kennen ist gut Emotionen im Griff zu haben, umso besser.

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(DailyFX.de) – Der gestern Abend von der US-Aufsichtsbehörde CFTC veröffentlichte Commitments of Traders-Report zeigte ein leicht anziehendes Kaufengagement der spekulativen Marktteilnehmer. Auffällig ist hierbei, dass der größte Anstieg bei den Non-Reportables zu verzeichnen war. Die Gruppe der Non-Reportables sind im Allgemeinen die Privatanleger. Aufgrund der Tatsache, dass Privatanleger im Vergleich zu institutionellen Anlegern oftmals verspätet in Trends einsteigen, wird die Non-Reportables-Gruppe im angelsächsischen umgangssprachlich auch als "Dumb Money" bezeichnet. Hieraus könnte aus fundamentaler Sicht der Rückschluss gezogen werden, ähnlich wie bei dem Sentiment, das der Trader-Report der CFTC als Kontraindikator gesehen werden kann, insbesondere dann, wenn die größten Veränderungen bei den Non-Reportables zu finden sind.

Sie wollen mehr über die Stimmung der Anleger wissen? Dann schauen Sie doch in unser Sentiment rein.

Daher könnte der Goldkurs aus diesem Blickwinkel eher weiter fallen. Hierfür müsste jedoch, m.E. die steigende 200-Tage-Gleitende-Durchschnittslinie bei 1270,52 US-Dollar auf Tageschlusskursbasis von den Bären erobert werden.

Charttechnisch kämpft der Kurs nach unten hin um eine Verteidigung des unteren Keltner-Bandes sowie der 200-Tage-Gleitenden-Durchschnittslinie. Nach oben wird versucht, die mittlere Keltner-Linie auf Schlusskursbasis wieder zu gewinnen. Ein Durchbruch der mittleren Keltner-Linie würde m.E. den Weg freimachen für eine potenzielle Übernahme der 1280 US-Dollar-Marke. Diese könnte kurzfristig ihren Höhepunkt am oberen Band des Keltner-Kanals bei 1285 US-Dollar erfahren. Ein Durchbruch darüber hinaus wäre für einen erneuten Angriff auf die 1300-US-Dollar-Marke wünschenswert. Die Bären könnten jedoch dieses Spiel zunichtemachen, wenn die 1272 US-Dollar-Marke auf Schlusskursbasis von den Bullen preisgegeben wird. Ist dies der Fall, könnte ein neuer Angriff auf die steigende 200-Tage-Gleitende-Durchschnittslinie in Angriff genommen werden. Gelingt den Bären ein konsequenter Durchbruch unterhalb der Durchschnittslinie, so kann nach vier Monaten erstmals der bedeutende Indikator unter die Räder kommen. Die potenzielle Fallhöhe kann sich dann beschleunigen und m.E. sogar wieder das Niveau um die 1240 US-Dollar erreichen.

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Gold: Bullen kämpfen um bedeutende Unterstützung

Chart erstellt mit IG Charts (Gold-Tageschart)

Ein Blick auf das IG-Sentiment zeigt ein ähnliches Bild, wie der CFTC Traders-Report. Die Daten der Retail-Trader zeigen, dass 80,2% der Trader netto-long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 4.04 zu 1. Wir verwenden das IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Long sind, könnte ein Hinweis sein, dass die Kurse im Gold in Zukunft fallen könnten.

Gold: Bullen kämpfen um bedeutende Unterstützung

Möchten Sie wissen, wie meine Kollegen das vierte Quartal für Gold prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!


Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand

Short term trading and intraday technical levels

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Gesprächsansätze

  • Gold-/Silberpreis testet kurzfristigen Widerstand; aktualisierte Ziele und Entkräftigungsniveaus
  • Unsere Gold-Prognosen für das zweite Quartal finden Sie in unseren DailyFX Trading-Prognosen.

Gold Tageschart

Gold Tageschart

Technischer Ausblick:Gold erholt sich von einerwichtigen Unterstützungszone aus, auf die wir früher im Monat hingewiesen hatten. Die Rally nähert sich jetzt dem kurzfristigen Widerstand am Zusammenfluss der Monatseröffnung und der oberen Medianlininenparallele, die von dem Jahreshoch bei ca. 1.267/1.270 US-Dollar aus verläuft. Beachten Sie, dass die tägliche Dynamik sich außerdem nach wie vor unter der 1.260 US-Dollar Schwelle schwertut, und diese, FALLS diese Erholung sich als korrigierend erweisen sollte, einen Deckel der kurzfristigen Rally darstellen dürfte.

Fazit: Die unmittelbaren Preiszugewinne sind unter dieser Schwelle anfällig. Wir werden daher auf einen möglichen Erschöpfungsrücksetzer achten. Letztlich bleibt der Trade konstruktiv, solange der Preis über 1.241 US-Dollar liegt. Ein Durchbruch hier hätte den signifikanteren Widerstand bei 1.278 US-Dollar (Breakout-Niveau) zum Ziel.

Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader bei Gold Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +3,2 (76,2 Prozent der Trader sind Long) - bärischerWert
  • Long-Positionen sind 2,7 Prozent höher als gestern, aber 7,2 Prozent niedriger als letzte Woche.
  • Short-Positionen sind 1,8 Prozenthöher als gestern und ganze 40,1 Prozent höher als letzte Woche
  • Trotz der Tatsache, dass das Sentiment weiter nach unten gerichtet ist, unterstreicht der deutliche Anstieg des Short-Engagements das Ausbruchspotenzial hier; dies insbesondere, da der Preis sich dem wichtigen, kurzfristigen, strukturrellen Widerstand annähert. Wir achten hier oben aber dennoch auf eine kurzfristige Erschöpfung. Der unmittelbare Long-Bias ist dabei um die Monatseröffnung bei 1.267/1.270 US-Dollar gefährdet.

Finden Sie heraus, wie Verschiebungen bei der Privat-Trader-Positionierung im Gold sich auf die Markttrends auswirken - Klicken Sie hier, um mehr über die IG Client Sentiment Indikatoren zu erfahren!

Silber Tageschart

Silber Tageschart

Technischer Ausblick: Silber konnte seine Monatseröffnung bereits durchlaufen. Die Rally setzt sich nun in das 50 Prozent Retracement des April-Rückgangs bei 17,36 US-Dollar fort. Beachten Sie, dass solche Divergenzen (Silber übertrifft sein Monatshoch, während Gold hält) häufig Warnzeichen einer kurfristigen Erschöpfung sein können. Auch hier ist der unmittelbare Long-Bias gefährdet, solange der Preis sich unter dieser Schwelle befindet. Die breitere Aufmerksamkeit bleibt aber nach oben gewichtet, solange der Preis über 16,85 US-Dollar liegt. Ein Durchbruch nach oben hätte den gleitenden 200-Tage-Durchschnitt zum Ziel und würde ganz in der Nähe von dem Zusammenfluss-Widerstand in das 61,8 Prozent Retracement bei 17,66 US-Dollar unterstützt.

Gold und Silber strecken sich nach dem Widerstand
  • Eine Zusammenfassung des IG Client Sentiment zeigt, dass Trader im Silber Netto-Long sind. Das Verhältnis steht bei +8,86 (89,9 Prozent der Trader sind Long) - bärischer Wert
  • Long-Positionen sind 1,4 Prozent niedriger als gestern und 9,4 Prozent niedriger als letzte Woche
  • Short-Positionen sind 9,4 Prozentniedriger als gestern, aber 0,8 Prozent höher als letzte Woche.
  • Die Privat-Trader sind jetzt schon seit einiger Zeit Long, es ist dabei aber erwähnenswert, dass dieser jüngste Rücksetzer von den Sentiment-Extremen von einem starken Aufwärtsschub des Preises begleitet wurde. Achten Sie daher auf einen weiteren Rückgang der Netto-Long Positionierung, was die Überzeugung für einen Ausbruch über 17,36 US-Dollar weiter stärken dürfte.

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US-Dollar-Abverkauf hat anfängliche Unterstützung zum Ziel

Short term trading and intraday technical levels

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DXY-Tageschart

US-Dollar-Abverkauf hat anfängliche Unterstützung zum Ziel

US-Dollar-Abverkauf hat anfängliche Unterstützung zum ZielDXY-Kurschart – Täglicher Zeitrahmen

Technischer Ausblick: Wir haben eine langfristige Neigungslinie verfolgt, die bis 2011 zurückreicht und im Technischen Ausblick der letzten Woche befassten wir uns mit dem Risiko eines Rücksetzers während der Kurs sich unter dieser wichtigen Schwelle befindet. Die nachfolgenden Verluste testen jetzt die anfängliche Unterstützung am 94-Handle, wo die grundlegende Kanalunterstützung mit dem breiteren 23,6 Prozent Retracement der Jahresspanne zusammenläuft. Ein Durchbruch nach unten bekommt es erst noch mit dem gleitenden 100-Tage-Durchschnitt / der Medianlinie (blau) bei ca. 93,60 zu tun. Ein Tagesschluss unter dieser Region ist erforderlich, um einen Hinweis darauf zu erhalten, dass ein signifikanteres kurzfristiges Hoch besteht.

Neu im Devisenhandel? Beginnen Sie mit diesem kostenlosen Anfänger-Leitfaden

DXY 240 Min. Chart

DXY-Kurschart – 240 Min. Zeitrahmen

Anmerkungen: Ein genauerer Blick auf die kurzfristige Kursbewegung zeigt ebenfalls die kurzfristige Unterstützungszone um diesen Wert. Der Widerstand steht bei November-Eröffnung / Hoch der wöchentlichen Eröffnungsspanne bei 94,63. Es wäre ein Durchbrechen der aufsteigenden Medianlinie (rot) erforderlich, um den Blick wieder zurück auf die Longseite des Index zu verschieben.

Fazit: Der Index testet die anfängliche Unterstützung und obwohl es hier zu einer unmittelbaren Atempause kommt, bleibt der Blick abwärts gerichtet, solange der Kurs sich in der Nähe dieser kurzfristig absteigenden Pitchfork-Formation (blaue) befindet. Denken Sie daran, dass morgen der US-Verbraucherpreisindex (VPI) ansteht, der wahrscheinlich eine höhere Volatilität bei den USD-Paaren auslösen wird.

In unseren täglichen Webinaren wird der weitere Werdegang vom Dollar besprochen. Melden Sie sich an für das tägliche Morgen Setup, um weitere Informationen zu erhalten.


S&P 500 geht mit einer gemischten Trading-Tendenz ins Wochenende


S&P 500 geht mit einer gemischten Trading-Tendenz ins Wochenende

US 500: Die Daten der Retail-Trader zeigen, dass 23,8% der Trader netto-long positioniert sind, mit einem Verhältnis der Long zu Short Positionen von 3,19 zu 1.

Die Long-Positionen sind 3,0% niedriger als gestern und 3,0% niedriger als letzte Woche. Das Niveau der Short-Positionen von 0,8% ist höher als gestern und 2,7% höher als letzte Woche.

Wir verwenden unser IG Sentiment als Kontraindikator. Der Fakt, dass die Mehrheit der Trader Netto-Short sind, könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Kurse im S&P 500 in Zukunft steigen könnten. Trader sind seit gestern und letzter Woche überwiegend netto-short positioniert. Die Kombination aus dem aktuellen Sentiment und den vorherigen Veränderungen gibt uns ein stärkeres bullisches Trading-Sentiment S&P 500.

Sind Sie interessiert, wie sich der S&P 500 in den nächsten Monaten verhalten könnte? Laden Sie sich die Prognosen herunter, die das DailyFX-Team für den S&P 500 für das Q4 im Jahr 2017 erstellt hat.


DAX: Kurs halten bis Kursbewegung auf etwas anderes hindeutet

Price behavior analysis, short to intermediate-term trade set-ups.

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Gesprächsansätze:

  • Der DAX hält sich seit dem kleinen Macron „Gap-n-Trap“ weiter im Rekordbereich
  • Er wird vom vorherigen Topside-Trendlinien-Widerstand unterstützt
  • Wir bleiben bei einer Long-Tendenz bis die Kursbewegung darauf hindeutet, dass wir es nicht mehr tun sollten

Es war eine ziemlich heftige Woche für den DAX. Der Montag begann mit einem kleineren „Gap-n-Trap“ aufgrund des Wahlsiegs von Macron, eine Reaktion der Art „kaufe das Gerücht, verkaufe die Meldung“. Nun das Kaufen als Reaktion auf die erste Runde der Wahlen war heftig, der Verkauf nach dem endgültigen Ergebnis hingegen vergleichsweise vernachlässigbar.

Die Kursbewegung hält den DAX in den letzten Tagen im Rekordbereich und es bildet sich eine Konsolidierung auf hohem Niveau über der Topside-Trendlinie im Februar, die er erst vor kurzem überholt hat. Das war die letzte Widerstandslinie, die wir auf dem Papier hatten. Diese Trendlinie wurde durch das Halten am Montag als Unterstützung (alter Widerstand = neue Unterstützung) validiert. Wir werden kurzfristig von dieser Linie als Unterstützung (ca. 12.700 Punkte) aus arbeiten. Sollte es zu einem Durchbruch darunter kommen, liegt nicht weit darunter eine weitere Topside-Trendlinie (ca. 12.600 Punkte), die seit August nach oben verläuft.

Während wir unseren bullischen Bias beibehalten, wurden aufgrund der so niedrigen Volatilität unsere Erwartungen entsprechend angeglichen. Sollte der DAX weiter einem Aufwärtstrend folgen, könnte er dies auf „schleifende“ Weise tun. Bei dieser Sichtweise wäre es für kurzfristige Trader eine gute Vorgehensweise, nach einer kleineren Schwäche als Kaufgelegenheit Ausschau zu halten, mit dem Plan in die Stärke hinein zu verkaufen (wir sprachen darüber gestern im Zusammenhang mit dem S&P 500).

Damit der bullische Ton des Marktes untergraben wird, würde es einer gewissen, scharfen Umkehr der Kursbewegung bedürfen, die darauf hindeuten würde, dass der Markt mit Käufern gesättigt und für einen Rücksetzer bereit ist. Bis dahin sehen wir keinen Grund dafür gegen den Trend zu kämpfen.

DAX: Tageschart

DAX: Kurs halten bis Kursbewegung auf etwas anderes hindeutet

Erstellt mit TradingView

In unseren Trading-Leitfäden finden Sie Prognosen für den Devisenmarkt, Rohstoffe und Aktienindizes im zweiten Quartal.




Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

News events, market reactions, and macro trends.

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Position: Long USD/JPY

Einstieg #1: 114,95 JPY

Einstieg #2: 115,62 JPY

Ziel: 118,66 JPY (+371 Pips für Einstieg #1, +304 Pips für Einstieg #2; Durchschnitt +337,5 JPY)

Stop: 114,00 (-95 Pips Maximum; Trail unter Tageschart 13-EMA)

Chance-Risiko-Verhältnis: 337,5/95 = 3,55

Chart 1: USD/JPY Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Chart 2: USD/JPY Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Das Währungspaar USD/JPY scheint zu versuchen über einem Bereich, der während der vergangenen 14 Monate sowohl Unterstützung, als auch Widerstand gewesen ist, eine Basis zu finden. Diese Basisfindung hat die Form eines symmetrischen Dreiecks angenommen, das Hinweise auf einen Ausbruch nach oben bietet. Die Swing-Level in dem Dreieck, die man im Auge behalten sollte, sind 114,95 JPY und 115.62 JPY. Tagesschlüsse über diesen Niveaus werden das Vertrauen auf eine Rückkehr zu den Jahreshoch in der Nähe von 118,66 JPY stärken. Das Risiko lässt sich mit dem täglichen 13-EMA - welcher Kurs seit 28. Februar getestet, bei dem aber nicht geschlossen wurde - leicht definieren. Derzeit liegt der tägliche 13-EMA bei 114,00 JPY, wohin Stops nachgezogen werden können.

Eine Möglichkeit, das Vertrauen in eine USD/JPY Long-Position zu stärken, wäre es, im japanischen Aktienindex, dem Nikkei 225, nach Bestätigung zu suchen. Historisch entwickelt der Nikkei 225 sich am besten, wenn der Japanische Yen abschwächt. Das aufsteigende Dreieck, das beim Nikkei 225 besteht, kann als Test zur Bestätigung dienen, dass das Währungspaar USD/JPY zulegen wird. Ein Durchbruch über 19.676 Punkte würde unser Vertrauen in einen Ausbruch des Währungspaars USD/JPY zurück auf 118,66 JPY stärken. (Siehe die detaillierte Betrachtung des Nikkei 225 durch den Währungs-Strategen Michael Boutros.

Chart 3: Nikkei 225 Täglicher Zeitrahmen (November 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Chart 4: Nikkei 225 Täglicher Zeitrahmen (April 2016 bis März 2017)

Bevorstehender USD/JPY-Long - Nikkei 225 als Bestätigung

Hier erfahren Sie mehr: Zahlen vom US-Arbeitsmarkt steigen, aber US-Dollar zeigt sich enttäuscht

Möchten Sie wissen, wie unsere Analysten das erste Quartal im USD/JPY prognostiziert haben? Schauen Sie sich hier die Prognosen an!


FTSE 100: Widerstand im Weg, BoE-Sitzung später diese Woche

Price behavior analysis, short to intermediate-term trade set-ups.

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Was sich dahinter verbirgt:

  • Der FTSE 100 wird um eine wichtige Widerstandszone herum gehandelt.
  • Da der Index zurückbleibt, wird er zum Ziel für Verkäufe und ist für Käufe weniger attraktiv
  • Dass das Britische Pfund sich der USD-Stärke widersetzt hilft nicht

Lernmaterial finden Sie in unseren Trading-Leitfäden.

Seit Donnerstagmorgen, als wir uns den FTSE 100 zum letzten Mal ansahen, hat sich nicht viel verändert. Durch die starke Bewegung von der Nackenlinien-Unterstützung aus fordert der Index im Moment einen wichtigen Widerstand heraus. Wie wir vor ein paar Tagen bereits sagten, eine Schulter-Kopf-Schulter Formation ist immer noch eine Möglichkeit, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, sinkt, da allgemeine globale Risikotrends dem hinterherhinkenden britischen Index helfen, den Auftrieb zu erhalten.

Aber lassen Sie sich nicht täuschen, entlang der Performancekurve verhält der FTSE sich nicht annähernd so gut, wie Indizes in Europa (DAX und CAC), Asien (Nikkei 225) und Nordamerika (S&P 500). Die Stärke des GBP, die sich die meiste Zeit der USD-Stärke widersetzt, hilft dabei nicht. Angesichts des Ausmaßes des internationalen Engagements der Unternehmen im 100 Index senkt ein stärkeres Pfund die Gewinne im Ausland, wenn sie in die Lokalwährung umgewandelt werden.

Falls es zu einem Nachlassen der allgemeinen Risikobereitschaft und/oder mehr GBP-Stärke kommen sollte, wäre der FTSE der Index, in dem wir die ausgeprägteste Schwäche erwarten würden. Eine entschlossene Bewegung über die ~6.917/55 Punkte Barriere auf Abschlussbarbasis und ein Halten als Unterstützung könnte die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir erleben werden, wie der britische Index einen starken Lauf zu Rekordhochs über der 7.100 Marke verzeichnet.

Achten Sie bei einem Dip darauf, ob die wieder erreichte Juni-Trendlinie in der Lage ist zu halten. Der FTSE könnte sich zwischen Unterstützung und Widerstand konsolidieren bevor er versucht weiter zu steigen.

Aktuelles: Die BoE trifft sich am Donnerstag und wird um 12 Uhr GMT ihre Entscheidung zur Geldpolitik bekanntgeben.

FTSE 100: Tageschart

FTSE 100: Widerstand im Weg, BoE-Sitzung später diese Woche

Erstellt mit Tradingview