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Rohöl-Preisprognose – Gesprächsansätze:

  • WTI-Rohöl – technische Analyse und Strategie: Terminabschlag sorgt weiterhin für einen Käufermarkt
  • Sanktionen gegen den Iran, die zu Angebotsschocks in einem jetzt bereits gestrafften Markt sorgen könnten, werden zunehmend wahrscheinlich
  • Trader Sentiment Highlight von IG UK: Der Short-Bias der Privat-Trader spricht für weitere Preiszugewinne

Die Wahrscheinlichkeit neuer Sanktionen gegen den Iran durch US-Präsident Trump stieg am Montag, nachdem der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu in einer öffentlichen Rede erklärt hatte, dass es Beweise dafür gebe, dass der Iran bereits seit über einem Jahrzehnt nukleare Fortschritte erzielen konnte.

Lesen Sie unsere Prognose für das zweite Quartal 2018, um herauszufinden, was den Ölpreis in einem volatilen zweiten Quartal bewegen wird

Netanyahu geht in die Offensive

Die Sanktionen gegen den Iran kämen zu einem schlechten Zeitpunkt für den bereits engen physischen Brent-Öl-Markt. Dieses wurde mit einem aggressiven Terminabschlag gehandelt. Die IEA geht bereits davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass der Markt von Angebotsschocks gestört wird, als von Angebotsfluten, die ihn überschwemmen. Hauptargument für die Besorgnis der IEA war der scharfe Produktionsrückgang einiger Produzenten, wie Venezuela. Ein Wegfallen Irans als Lieferant würde diese Besorgnis noch verstärken.

Jüngste Daten zeigen, dass selbst bei den aktuellen Marktstraffungen die Rohölverschiffungen aus dem Iran im April auf den höchsten Stand seit der Lockerung der Sanktionen im Januar 2016 gestiegen sind. Wenn dieses Angebot aus dem Markt genommen wird – ungeachtet dessen, ob die Sanktionen berechtigt sind oder nicht – käme dies einem massiven Angebotsschock gleich.

Betrachtung der Kurve

Dies alles scheint sich auch der gezeigten Rohölkurve entnehmen zu lassen. Sie hat sich aggressiv nach oben verschoben und scheint dafür zu sprechen, das breite bärische Wetten im Idealfall verfrüht und neutrale Wetten in dem aktuellen Umfeld möglicherweise falsch sind. Der Markt hat sich aggressiv von einem Contango, bei dem rückdatierte Kontrakte mit einem Aufschlag gegenüber dem Front-Month 2017 gehandelt werden, zu einem Terminabschlag, wobei der Front-Month-Kontrakt mit einem Aufschlag auf den später datierten Futures-Kontrakt gehandelt wird, verschoben.

Brent-Rohöl Fututes-Kurve mit Terminabschlag – Heute bis Dez. 2019

Rohöl-Preisprognose: Neue Sanktionen könnten zu Angebotsschocks führen

Datenquelle: Bloomberg

Der Terminabschlag (Backwardation) wird als stellvertretend für eine steigende Nachfrage gesehen, da die Lagerkosten, Versicherungen usw. einen Aufschlag für das Halten eines Rohstoffes, der über einen gewissen Zeitraum gehalten werden muss, sofern es zu keine Angebotsknappheit kommt, mit sich bringen.

Trotz des bullischen Hintergrunds preisten die Trader bei Brent auch die höchste Volatilität mit ein, während der globale Referenzwert sich in der letzten Woche einem Sieben-Monats-Hoch annäherte.

Wie die Wall Street, erfreute sich auch „Big Oil“ hervorragender Quartals- und Jahresberichte. Besonders bei Öl ist, dass die Quelle der Umsätzen zur Quelle der Belastungen für andere wird, wenn der Preis im Quartals- oder Jahresvergleich steigt. Mit anderen Worten: Obwohl es Big Oil im Moment gut zu gehen scheint, könnte die OPEC das letzte Wort haben, da der höhere Brent-Preis deren finanzpolitischen Ziele unterstützt.

Technische Analyse – Brent-Rohöl bleibt in bullischer Position

Rohöl-Preisprognose: Neue Sanktionen könnten zu Angebotsschocks führen

Chart-Quelle: Pro Real Time mit IG UK Kurs-Feed Erstellt von Tyler Yell, CMT

Brent Rohöl findet bei 71 Dollar pro Fass starke Unterstützung. Dies ist ein Niveau, das auf einen Zusammenfluss technischer Preisböden ausgerichtet ist. Obwohl Volatilität stark eingepreist ist, scheint der Hintergrund dafür zu sprechen, dass der Pfad des geringsten Widerstands nach oben weist.

Ein starkes Signal für die kurzfristige Stärke von Öl ist der Neun-Tage-Mittpunkt, der in der Ichimoku-Theorie auch als Tenkan-se bezeichnet wird. Der Tenkan-Sen liegt bei Brent derzeit bei 74 Dollar pro Fass und der Preis wurde bereits seit dem Ausbruch am 10. April über dem Tenkan-sen gehandelt.

Trader des kurzfristigen Momentums wären gut beraten nicht gegen einen bullischen Trend anzukämpfen, während der Preis über dem Neun-Tage-Mittpunkt gehandelt wird. Sie können einen Trailing Stop über dem 26-Tage-Mittpunkt, der auch als Ichimoku-Umwandlungslinie bezeichnet wird, platzieren.

Sie kennen sich mit Ichimoku (noch) nicht aus? Sie sind nicht alleine und an der richtigen Stelle! Ich habe einen kostenlosen Leitfaden für Sie erstellt. Sie finden ihn hier.

WTI-Rohöl: Einsichten aus der IG Kundenpositionierung

Rohöl-Preisprognose: Neue Sanktionen könnten zu Angebotsschocks führen

Einsichten von IG UK zeigen uns, dass 41,7 Prozent der Trader Netto-Long sind. Das Long-zu-Short-Verhältnis der Trader liegt bei 1,4 zu 1. In der Tat sind die Trader bereits seit dem 9. April Netto-Short als Öl – US Rohöl in der Nähe von 6.233,5 gehandelt wurde. Der Preis ist seitdem um 9,0 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Netto-Long-Trader ist 1,4 Prozent höher als gestern und 12,3 Prozent niedriger als letzte Woche, während die Anzahl der Netto-Short-Trader 9,8 Prozent niedriger ist als gestern und 8,6 Prozent niedriger als letzte Woche.

Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Short sind, deutet darauf hin, dass der US-Ölpreis weiter steigen wird. Die Positionierung ist weniger Netto-Short als gestern, aber stärker Netto-Short als letzte Woche. Die Kombination aus aktueller Stimmung und jüngsten Veränderungen sorgt für einen weiterhin gemischten Trading-Bias bei US-Rohöl (Hervorherbung durch mich)

Neu im Devisenhandel? Keine Sorge – Wir haben diesen Leitfaden speziell für Sie zusammengestellt.