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Rohöl: „Bannon-Bounce“ lässt Blick nach oben richten

Rohöl: „Bannon-Bounce“ lässt Blick nach oben richten

2017-08-21 15:55:00
Tyler Yell, CMT, Währungsstratege
Teile:

Highlights:

  • Technische Strategie Rohöl: Warten auf einen Durchbruch über 50,20 US-Dollar zum Aufbau von Long-Engagements
  • Die physische Marktstruktur begünstig eine stärkere Nachfrage, als sich bei WTI erkennen lässt
  • Der Anstieg gegen Ende der Woche zeigt, dass Rohöl es den Basismetallen gleichtun und nach oben ausbrechen könnte, um den Sommertrend fortzusetzen
  • IGCS Sentiment Highlight: Starker Anstieg der Short-Positionen liefert ein nonkonformistisches Signal für einen Blick nach oben

Was für ein wilder Wochenschluss. Rohöl wurde zunächst geordnet nach unten gehandelt, um den Tag mit einem Zugewinn von 3 Prozent zu schließen und die Woche beinahe positiv zu beenden. Für den Moment bleibt der Blick auf 45,38 US-Dollar pro Fass als Unterstützung (untere horizontale, weiße Linie) und 50,20 US-Dollar pro Fass als Widerstand (unteres Hoch auf dem Chart oben) gerichtet. Der Preis hat zwischen diesen beiden Niveaus oszilliert, was es schwierig macht selbstsicher (und glaubwürdig) zu sein, ob der Preis die Unterstützung oder den Widerstand durchbricht. Die starke Aufwärtsbewegung hat Rohöl geholfen, die meiste Zeit des Monats August höher gehandelt zu werden. Es liegt daher nahe, dass der Widerstand vor der Unterstützung getestet werden wird.

Während das technische Bild für ein Testen des Widerstands spricht, begünstigt auch das fundamentale Bild aufgrund der physischen Marktstruktur während der letzten Wochen diesen Ausblick. Die Aufschläge, die sich bei physischem Rohöl zeigten, wurden mit zunehmenden Aufschlägen gegenüber den Benchmark-Märkten gehandelt. Das geschieht normalerweise, wenn das Angebot im Vergleich zur Nachfrage zurückgeht. Mit dem Sprung nach oben am Freitagnachmittag ging die Meldung einher, dass der Chefstratege des Weißen Hauses Steve Bannon entlassen worden war. Das trug dazu bei der Risikostimmung zur gleichen Zeit einen Schub zu verleihen, zu der auch der Baker Hughes Rig Count den stärksten Rückgang aktiver Rigs in den USA seit Januar auswies. Vom WTI abgesehen, können wir auch bullischen Druck bei Brent erkennen. Die internationale Öl-Benchmark wurde den achten Tag in Folge mit Abschlag gehandelt und mit einem Zwei-Jahres-Aufschlag gegenüber dem WTI.

Beim Abgleich der Entwicklungen in den physischen Märkten mit der potenziell starken Short-Auflösung aufgrund der politischen Meldungen aus den USA, werden wir auf einen Test des Widerstands in der Nähe von 50,20 US-Dollar achten. Bei solch einer Bewegung würde Rohöl dem Beispiel der Basismetalle, wie Kupfer und Aluminium, folgen, die vor kurzem auf Drei-Jahres-Hochs gehandelt wurden.

Angesichts des starken Anstiegs des Rohöls seit Beginn des dritten Quartals können Sie hier herausfinden, auf welche Gelegenheiten wir beim Öl achten.Obwohl der Preis unter dem Widerstand bleibt, bleibe ich vorsichtig optimistisch, da wir einen schwachen Dollar haben, positive Zeichen im physischen Markt und da auch andere Rohstoffblöcke, die mit der Ölnachfrage korrelieren, sich gut entwickeln.

Öl-Trader lösten vor Ende der Woche aggressiv Short-Positionen auf, wodurch der Preis 3 Prozent gestiegen ist

Rohöl: „Bannon-Bounce“ lässt Blick nach oben richten

Chart erstellt von Tyler Yell, CMT

Rohöl-Sentiment: Der Netto-Long-Positions-Bias bei Rohöl liefert ein nonkonformistisches Signal für einen Blick nach unten.

Der Abschnitt „Sentiment-Highlight“ soll Ihnen helfen zu erkennen, wie DailyFX die Einsichten, die sich aus dem IG Client Sentiment ableiten lassen, nutzt, und wie die Kundenpositionierung zu Handelsideen führen kann.

Rohöl: „Bannon-Bounce“ lässt Blick nach oben richten

Oil - US Crude: Privat-Trader-Daten zeigen, dass 58,7 Prozent der Trader Netto-Long sind. Das Verhältnis der Trader Long zu Short steht be 1,42 zu 1. Die Anzahl der Netto-Long Trader ist 26,6 Prozent niedriger als gestern und 7,0 Prozent höher als letzte Woche, während die Anzahl der Netto-Short-Trader 4,5 Prozent niedriger ist als gestern und 22,6 Prozent niedriger als letzte Woche.

Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Long sind, deutet darauf hin, dass der Preis von Oil - US Crude weiter fallen wird. Die Positionierung ist weniger Netto-Long als gestern, aber stärker Netto-Long als letzte Woche. Die Mischung aus aktueller Stimmung und jüngsten Veränderungen sorgt für eine weiterhin gemischte Rohöl Trading-Tendenz. (Hervorhebung durch mich)

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.