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  • ...Kontrakte kennen bedeutet z.B. den Hebel verstehen, realen Risk definieren, sodass die niedrigere Schwankungsbreite auch tatsächlich zum Tragen kommt und nicht unnötig durch den Leverage negativ kompensiert wird.
  • Eine weitere Erkenntnis der letzten Monate. Es ist einfacher für mich Märkte (Indizes, #Forex, #Gold, Öl) zu #traden, sofern ich die Kontrakte kenne, als #Aktien. Warum? 1. Übersichtlicher 2. Schwankungsbreite niedriger
  • Zwei Wochen ohne #Daytrading und meine Annahme bestätigt sich immer mehr. Man kann nach den annähernd gleichen Regeln auch auf höheren TFs (4h-Daily) handeln, dafür mit weniger Stress und mehr Zeit am Ende. Und die Performance ist auch nicht schlechter. Mehr dazu dann im Juni.
  • Hier ist der korrekte Link: https://t.co/HEq85wNkFj
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Rohöl: Aufwärtsbewegung naht

Rohöl: Aufwärtsbewegung naht

Tyler Yell, CMT, Währungsstratege

Highlights:

  • Technische Strategie Rohöl: Abwärtspotenzial des Rohöls könnte erwartungsgemäß auf das Preismuster beschränkt sein
  • Bestände in den USA gehen trotz steigender Benzin- und Cushing-Bestände zurück
  • Der nächste bullische Trigger liegt bei dem tieferen Hoch aus dem Mai bei 50,00 US-Dollar
  • IGCS Sentiment Highlight: Der starke Anstieg der Short-Positionen liefert ein nonkonformistisches Signal für einen Blick nach oben

Die Serie aufeinanderfolgender Rückgänge der Ölbestände in den USA seit Mai setzte sich laut der Energy Information Administration am Mittwoch fort. Die Rohöl-Trader erhielten die sechste Woche in Folge die positive Nachricht eines Rückgangs der Bestände um 6,45 Mio. Barrel während der Woche bis zum 4. August. Es gab aber auch die schlechtere Nachricht, dass die Bestände in Cushing, Oklahoma, einem wichtigen Lieferzentrum in den USA, trotz landesweiter Rückgänge zum ersten Mal seit zwölf Wochen wieder gestiegen waren. Die Benzinimporte lagen auf einem Sechs-Jahres-Hoch, wodurch die Bestände um 3,42 Mio. Barrel stiegen, während ein Rückgang um 1,56 Mio. Barrel erwartet worden war. Benzin wird aus Rohöl gewonnen und ist ein wichtiges Produkt, das während der Ölraffinerie hergestellt wird.

Bullische Rohöl-Trader könnten darüber enttäuscht sein, dass die Spannungen zwischen den USA und Nordamerika nicht für einen Preisanstieg sorgen, aber der positive Effekt zeigt sich deutlicher in „sichere Hafen“ Anlagen, wie dem Japanischen Yen und bei Gold, die in acht Wochen am stärksten gestiegen sind. Eine weitere Entwicklung, die sich zu beobachten lohnt, ist der stärker werdende US-Dollar, der nach einem ermutigenden Arbeitsmarktbericht zum Leben erwacht ist. Der Bericht führt wahrscheinlich zu einer Auflösung des zunehmend populären USD-Short-Handels. Da der Ölpreis in US-Dollar notiert wird, lässt sich erwarten, dass ein schwächerer US-Dollar einen höheren Ölpreis mit sich bringt, sofern alle anderen Faktoren gleich bleiben. Schließlich könnte das Chartmuster noch zeigen, dass Rohölbullen sich über ein mangelndes Aufwärtspotenzial, das sich im August beobachten ließ und sich entgegen des bullischen Rohstoffmarkts entwickelte, der im Juli zum dominierenden Thema wurde, keine Sorgen machen sollten.

Das Preismuster weist ein Dreieck aus und ist somit ein Muster, das für eine letztendliche Trendfortsetzung günstig ist, aber nicht der Beginn einer aggressiven Gegentrendbewegung.

Der untenstehende Chart umfasst die breitere Preisbewegung seit 2017. Ganz rechts auf dem Chart können Sie sehen, das der Preis über den fallenden/bärischen Preiskanal gebrochen ist. Die Decke dieses Kanals relativ zum aktuellen Preis liegt in der Nähe von 47,75 US-Dollar pro Faß. Ich gehe davon aus, dass, sollte der Preis weiter fallen, er in der Nähe dieser Zone vor einem Sprung zum Halten kommt und sich eine potenzielle Fortsetzung des Aufwärtstrends entwickelt. Ein Tagesschluss unter 47,75 US-Dollar pro Faß würde zu einer erneuten Erwägung der bullischen Tendenz einladen.

Angesichts des starken Anstiegs des Rohöls seit Beginn des dritten Quartals können Sie hier herausfinden, auf welche Gelegenheiten wir beim Öl achten.

Nach einem ermutigenden EIA-Bericht richtet sich die Aufmerksamkeit bei Öl auf den Handel außerhalb des bärischen Kanals.

Rohöl: Aufwärtsbewegung naht

Chart erstellt von Tyler Yell, CMT

Rohöl-Sentiment: Netto-Short-Rohöl-Positionen sorgen für ein nonkonformistisches Signal für einen Blick nach oben

Der Abschnitt „Sentiment Highlight“ soll Ihnen helfen zu erkennen, wie DailyFX die Einsichten nutzt, die sich aus dem IG Client Sentiment ableiten lassen, und wie die Kundenpositionierung zu Trading-Ideen führen kann.

Rohöl: Aufwärtsbewegung naht

Oil - US Crude: Privat-Trader-Daten zeigen, dass 42,0 Prozent der Trader Netto-Long sind. Das Verhältnis der Trader Short zu Long steht bei 1,38 zu 1. In der Tat sind Trader bereits seit dem 26. Juli Netto-Short, als Oil - US Crude in der Nähe von 4.869,3 gehandelt wurde; der Preis ist seitdem um 1,1 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Netto-Long Trader ist 2,9 Prozent niedriger als gestern und 8,7 Prozent niedriger als letzte Woche, während die Zahl der Netto-Short Trader 2,8 Prozent niedriger liegt als gestern und unverändert gegenüber der Vorwoche ist.

Wir nehmen gegenüber dem mehrheitlichen Sentiment normalerweise eine nonkonformistische Sichtweise ein und die Tatsache, dass Trader Netto-Short sind, deutet darauf hin, dass der US-Ölpreis weiter steigen wird. Trader sind stärker Netto-Short als gestern und vergangene Woche und die Kombination aus aktueller Stimmung und jüngsten Veränderungen verleiht uns eine stärker Öl - US Rohöl-bärische, nonkonformistische Trading-Tendenz. (Hervorhebung durch den Autor)

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.