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Der Goldpreis musste seit den Präsidentschaftswahlen in den USA einen harten Schlag einstecken und verlor über 120 US-Dollar in weniger als einer Woche. Ein zentrales, langfristiges Unterstützungslevel lauert direkt unter der aktuellen Preisbewegung.

Der Goldpreis musste seit den Präsidentschaftswahlen in den USA einen harten Schlag einstecken und verlor über 120 US-Dollar in weniger als einer Woche. Ein zentrales, langfristiges Unterstützungslevel lauert direkt unter der aktuellen Preisbewegung.

2016-11-15 17:20:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Anknüpfungspunkte:

  • Technische Strategie Gold: Langfristig steigende Tendenz > 1.200 US-Dollar; kurzfristig aggressiv abwärtsgerichtet
  • Ein wichtiger Unterstützungslevel für Gold liegt bei 1.200 US-Dollar. Das ist das 38,2% Fibonacci-Retracement des Bretton Woods-Fix zum 2011-Hoch.
  • Sind Sie auf der Suche nach Trading-Ideen? Schauen Sie in unsere Trading-Leitfäden.

Wir hatten bereits über das Chaos im Goldmarkt gesprochen, das im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen in den USA ausgelöst wurde. Nach einem anfänglichen Anstieg aufgrund der Risikoaversion als immer deutlicher wurde, dass Donald Trump mit Wahrscheinlichkeit als Wahlsieger hervorgehen würde, begann um Mitternacht der US-Ostküstenzeit herum in der Wahlnacht eine überstarke Umkehr, die bis jetzt noch nicht aufgehört hat. Der Dollar war immer weiter gestiegen und testete die höchsten Stände seit 13 Jahren, während der „Reflations-“Handel in den Märkten mit eingepreist war.

Kern dieser Annahme ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen im Dezember anheben wird. Vor der Wahl lag die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im Dezember bei über 80%. Nach ersten Meldungen, dass Donald Trump gewinnen könnte, wurde der Dollar abverkauft, da diese neue Phase der Ungewissheit die Fed zu einem weiteren Aufschub veranlassen könnte. Nach einer bewegenden Siegesansprache, in der der designierte Präsident Trump über Aussichten auf eine reduzierte Regulierung und höhere Infrastrukturausgaben sprach, begannen die Aktienmärkte eine Rally und der Dollar konnte wieder Stärke gewinnen. Diese Themen bestimmen die Märkte nun bereits seit letztem Dienstag.

Viele kennen die inverse Beziehung zwischen Gold und dem US-Dollar bereits (der Goldpreis wird ja in Dollar ausgedrückt). Möglicherweise sind für die Entwicklung des Goldpreises aber die Inflationserwartungen für die US-Wirtschaft ausschlaggebender. Inflationserwartungen wirken sich auf Zinsen aus und die wiederum auf den Dollar, was dann den Goldpreis beeinflusst. Wir können also den logischen Schluss ziehen, dass zunehmende Inflationserwartungen für den Goldpreis enorm negativ sind und das ist genau, was wir gerade im Moment aufgrund der „reflationären“ Hoffnungen für die potenzielle Politik des designierten Präsidenten Trump beobachten können.

Die wichtigere Frage im Moment betrifft den Mittler zwischen Inflationserwartungen und Zinsen, denn die US-Notenbank Federal Reserve verhielt sich angesichts der zunehmenden ökonomischen Risiken während der vergangenen 15 Monate extrem passiv. Dies war im August/September letzten Jahres der Fall, als China zu implodieren begann und dann wieder Anfang 2016 als die Idee der „vier Zinsanhebungen im Jahr 2016“ zu Risikoaversion in aller Welt führte. Die Reaktion der Fed war immer die gleiche: Mehr schnelle und lockere Geldpolitik, die über Kommentare, Erwartungen und/oder Prognosen mitgeteilt wurde. Jede wiederholte Erklärung der Fed zu ihrer defensiven Haltung hat den Goldpreis weiter nach oben getrieben und das ist der Grund dafür, dass Gold sich „technisch“ für dieses Jahr immer noch in einem Aufwärtstrend befindet.

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Falls die Fed schon wieder vor Zinssenkungen kapituliert, könnte dies das Interesse an Gold wieder wecken. Aber es sieht nicht so aus, als ob wir derzeit soweit wären. Die Fed tendiert dazu bei fallenden Aktienkursen defensiv zu werden. Dies wird gemeinhin die „Fed Rückkopplungsschleife“ genannt. Da die Aktienkurse sich aber auf historischen Höchstständen bewegen und die meisten Wirtschaftsdaten „gar nicht mal so schlecht“ sind, gibt es keinen überzeugenden Grund dafür, dass die Fed sich von einer Anhebung zurückziehen wird. Das könnte kurzfristig zu weiteren Verlusten beim Gold führen.

Nachdem er während der Wahlnacht der Präsidentschaftswahl auf über 1,330 US-Dollar gestiegen war, fiel er dann um insgesamt -9,5% bis er von einem wichtigen Fibonacci-Level bei 1,210 US-Dollar abprallte. Das Fibonacci-Retracement, das zur Festlegung der kurzfristigen Unterstützung beigetragen hat, ist das 50% Retracement des Tiefs im Dezember 2015 bis zum Hoch im Juli. Aber direkt unter dieser Unterstützung befindet sich eine längerfristige Unterstützungszone, die dazu beigetragen hat, das Swing-Low im September festzulegen.

Bei 1.200,51US- Dollar sehen wir das 38,2% Fibonacci-Retracement der „Big Picture“ Bewegung des Goldpreises, das das Tief von 35 US-Dollar des Bretton Woods Fix bis zum Hoch 2011 führt (unten in Grün dargestellt). Dieses Level wurde kurzzeitig zum Widerstand als der Goldpreis im Februar zulegte und half dann im Mai die Unterstützung festzulegen.

Trader, die darüber nachdenken in Gold Long zu gehen, sollten wahrscheinlich bestätigen, dass sich eine legitime Unterstützung entwickelt, bevor sie auf diesem Level kaufen. Wie wir bereits vergangenen Monat besprochen haben, hat der Goldpreis eine zyklische Form angenommen, die von FOMC Erwartungen bestimmt wird. Wie es scheint, stecken wir immer noch in einem „Negativzyklus“ fest und das wird wahrscheinlich so bleiben, bis die Fed Zinsanhebungsplänen nachgibt.

Für Trader, die Positionen auf Grundlage einer fallenden Tendenz aufbauen möchten, könnte der potenzielle Widerstand bei 1.250 US-Dollar attraktiv für kurzfristige Abwärtsschwingungen sein.

Der Goldpreis musste seit den Präsidentschaftswahlen in den USA einen harten Schlag einstecken und verlor über 120 US-Dollar in weniger als einer Woche. Ein zentrales, langfristiges Unterstützungslevel lauert direkt unter der aktuellen Preisbewegung.

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