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(DailyFX.de) Der gestrige Tag offenbarte es bereits mit einer präsenten Stärke, die der US-Dollar um 14:30 Uhr mit den Kennzahlen des Erzeugerpreisindex in den Märkten zeigte, wurde offensichtlich die Märkte agieren empfindlich auf Teuerungsraten. Der PPI (Producer Price Index/Erzeugerpreisindex) gilt als frühe Indikation für die Inflation. Wertentwicklungen der Erzeugerpreise spiegeln sich häufiger in den für Inflation relevanten Verbraucherpreisen wider.

Reaktion auf die gestrigen Erzeugerpreisindex Daten: Zins 10-jähriger US-Staatsanleihen zogen deutlich um 14:30 an – amerikanische Ostküstenzeit im Chart (+6 Stunden zur deutschen Zeitzone)

Gold_16.01.2014_body_Picture_4.png, Gold: Inflationsdaten heute relevant, gestrige PPI Daten boten einen Hint & der Impala Streik

Der rasche Zinsanstieg an 2,92% der 10-jährigen US-Staatsanleihen verdeutlicht das verstärkte Einpreisen dieser Information, die wieder einmal als ein Argument für restriktive Schritte der Fed oder viel eher als Vorbote für die relevante Inflation einen potenziellen Anstieg dieser andeutet. Der USD kam daraufhin in Fahrt für den Goldmarkt endete der Tag im Minus. Während Aussichten auf inflationäre Entwicklungen prinzipiell den Goldmarkt stützen, so bilden sie schwerer lastende Argumente für eine Beibehaltung des eingeschlagenen geldpolitischen restriktiven Pfades des Fed und können somit auch preisdämpfend im Goldmarkt auswirken. Der Anstieg der gestern veröffentlicht PPI Daten scheinen diese „Taper-Fear“ wieder angestoßen zu haben.

Heutige Inflationsdaten: Impulse für die Orientierung gesucht.

Um 10:00 Uhr werden die finalen Verbraucherpreisindex Daten der Eurozone erwartet. Zuletzt waren Werte von 0,8% und eine Kerninflation von 0,7% veröffentlicht worden. Fern des Inflationsziel der EZB von 2,0%. Doch vorrangig wird die US-Inflation heute interessant für Marktteilnehmer ausfallen.

Exklusive der schwankungsanfälligen Komponenten wie Lebensmittel und Energieprodukte wird eine Teuerungsrate im Jahresvergleich von 1,7% erwartet, die Inflation in diesem Zeitraum soll laut den Schätzungen bei 1,5% liegen.

Gold_16.01.2014_body_Picture_3.png, Gold: Inflationsdaten heute relevant, gestrige PPI Daten boten einen Hint & der Impala Streik

Der Wochenstart für den Goldmarkt fiel nach einem vielversprechenden Start in das Jahr mit Kursen über 1.250 USD/Feinunze geschwächt aus. Auch im Silber- & Platinpreise fielen diese Woche. Bemerkenswert fiel der COT-Report aus. "Die spekulative Nachfrage kehrt zurück" betitelte ich den gestrigen Artikel. Institutionelle Spekulanten wie Hedgefonds, Banken und Vermögensverwalter setzen an der COMEX seit 3 aufeinanderfolgenden Wochen wieder verstärkt auf den Gold. Die in 2013 gesehenen Trends eines schwachen Goldkurses und starken US-Dollars könnten sich schnell wieder zurückmelden und vieles deutet daraufhin, dass der USD sich in den Devisenmärkten nach dem Schock der schwachen US-Arbeitsmarktdaten von letzter Wochen erholen kann und Marktteilnehmer wieder übergeordnet den robusten konjunkturellen Stand der US-Wirtschaft sehen, der gestern auch wieder vom Beige Book im Konjunkturbericht der Zentralbanken von den Notenbankern hervorgehoben wurde. Das Beige Book zeigte sich für die Rohstoffmärkte jodoch als nicht als ausschlaggebend für Bewegungen.

Nachrichten zum Impala Streik

Der Goldmarkt scheint die aktuellen Nachrichten zum Impala-Streik nicht zu spüren. Preistreibende Reaktionen bleiben aus, denn der Streik betrifft größtenteils Platinförderstätten. Doch sollte die AMCU den Streik auf Goldminen und weitere Ressourcen erweitern, so wäre mit Preisanstiegen zu rechnen.

Übergeordnete Goldschwäche noch nicht überwunden

Ein positives Signal sendet die gesteigerte Positionierung der institutionellen Spekulanten an der COMEX, die scharf zuvor in November fiel. Ein Zeichen eines gesteigerten Vertrauens in den Goldmarkt. Doch als präsentes Risiko lauert der eingeschlagene geldpolitische Richtungswechsel der Fed. Als unvermeidbar könnte die Beibehaltung von kontrollierten QE-Drosselungen der Fed zeitnah wieder gesehen werden und damit der übergeordnete Druck für Gold wieder einschlagen. Ein Bruch der Kursmarke von 1.217 USD/Feinunze könnte zügig den Fokus auf das 2013-Jahrestief um 1.180 wieder richten.

Ein fundamentales Ereignis, das den Goldkurs zügig heben könnte, wäre ein weiteres Greifen der Streiks der AMCU Union auf entscheidende Goldminen in Südafrika. Ein Anstieg über die 1255 USD/Feinunze wäre ein positives Signal, der Spielraum kurzzeitig bis an die 1268er USD/Feinunze eröffnet.

Gold 4 Stunden-Chart

Gold_16.01.2014_body_Picture_2.png, Gold: Inflationsdaten heute relevant, gestrige PPI Daten boten einen Hint & der Impala Streik

Weitere Goldartikel:

Chart erstellt mit FXCMs Trading Station/ Marketscope

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

Gold_16.01.2014_body_x0000_i1025.png, Gold: Inflationsdaten heute relevant, gestrige PPI Daten boten einen Hint & der Impala Streik