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Technische Analyse GBP/USD: Sprünge in Spanne auf Fibonacci-Basis

Technische Analyse GBP/USD: Sprünge in Spanne auf Fibonacci-Basis

2016-12-01 18:00:00
James Stanley, Strategist
Teile:

Gesprächsansätze:

  • GBP/USD – Technische Strategie: Beim GBP bestehen weiterhin kurzfristige Aufwärtstendenzen; trotz des unnachgiebigen Ausbruchs des US-Dollar nach oben bleibt das Währungspaar GBP/USD spannengebunden.
  • Das Währungspaar GBP/USD findet weiter Unterstützung und Widerstands-Inflektionen aus dem Fibonacci-Retracement, das wir schon vergangene Woche besprochen haben.
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In unserem letzten Artikel beschäftigten wir uns mit der Tatsache, dass das Währungspaar GBP/USD von dem zügellosen Lauf des US-Dollar auf die höchsten Stände seit 13 Jahren weitgehend unbeeindruckt blieb. Die Dollar-Stärke zeigte sich klar und deutlich als EUR/USD neue Tiefs und USD/JPY neue Hochs erreichte. Gleichzeitig bewegte sich GBP/USD in einer vergleichsweise beständigen Spanne und fand immer wieder Unterstützung in einer häufig frequentierten Unterstützungszone, die zuvor, während der Zeit nach dem „Flash Crash“, einen Widerstand dargestellt hatte.

Technische Analyse GBP/USD: Sprünge in Spanne auf Fibonacci-Basis

Chart erstellt vonJames Stanley

Seit diesem letzten Artikel konnte der US-Dollar noch weiter zulegen und sogar noch höhere Hochs erreichen, während GBP/USD in seiner spannengebundenen Formation blieb. Dies könnte die Tatsache unterstreichen, dass, falls die US-Dollar Stärke nachlassen sollte, GBP/USD Long eine ziemlich hervorragende Position sein könnte, um sich in dem Thema zu engagieren. Wahrscheinlicher Grund dafür ist das, worüber wir während der letzten Monate im Zusammenhang mit den Inflationserwartungen gesprochen haben. Nach der „scharfen Neubewertung“ des GBP war es nur eine Frage der Zeit, bis die Inflation sich bei importierten Produkten bemerkbar machen würde. Schon schnell hörten wir von der „Marmite-Krise“ oder den üppigen Preiserhöhungen für MacBooks in Großbritannien – und das sind nur einzelne Beispiele dafür, wie dieses Thema sich bemerkbar gemacht hat.

Wenn eine Währung 20% fällt, wie das Britische Pfund dies gegenüber dem US-Dollar zwischen 23. Juni und Anfang Oktober getan hat, stehen Firmen, die Produkte in das Land importieren vor einer schweren Entscheidung. Entweder sie erhöhen die Preise oder sie nehmen den 20% Verlust in Kauf, indem sie die Produkte trotz des fallenden Wechselkurses zu den gleichen Preisen wie zuvor verkaufen. Wie Sie sich sicher denken können, sind viele dieser Produzenten nicht ohne Verstand. Anstatt dabei zuzusehen, wie ihre Margen zu Schall und Rauch werden, erhöhten sie also die Preise. Und das ist Inflation... Inflation macht die Aussichten auf weitere Zinssenkungen viel weniger wahrscheinlich.

Anfang November erfuhren wir dann schließlich, dass auch die Bank of England diese Tatsache am „Super Thursday“ bestätigte. Seitdem ist die Welt für den Sterling nicht mehr die gleiche. GBP hat begonnen, Aufwärtstendenzen zu zeigen, da die Short-Abdeckung sich zu Unterstützungsaspekten gewandelt hat. Und selbst bei dieser beinahe schon historischen Bewegung des Greenback während des Monats November findet GBP/USD auch weiterhin jenseits der Tiefs Unterstützung.

Ein Hindernis für den weiteren Topside-Ansatz könnte jedoch die heftige Bewegung des US-Dollar sein. Wenn Sie diese Bewegung des Greenback durch den Verkauf der Hochs abschwächen möchten, könnte das Währungspaar GBP/USD eine attraktive Möglichkeit bieten. Bei diesen Dollar-Bewegungen könnte es jedoch schwierig sein, überhaupt den Wunsch zu haben diese Bewegung im Moment abzuschwächen. Trader, die sich eher Long im GBP engagieren möchten, sollten sich vielleicht woanders umschauen, wie etwa bei GBP/JPY oder möglicherweise sogar bei EUR/GBP.

Technische Analyse GBP/USD: Sprünge in Spanne auf Fibonacci-Basis

Chart erstellt von James Stanley

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