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Optionsanalyse EUR/USD,  Nach dem Verfall

Optionsanalyse EUR/USD, Nach dem Verfall

2013-10-07 14:00:00
Heiko Gäbler,
Teile:

Optionsanalytisch und charttechnisch liegt der Vorteil im Währungspaar weiterhin auf der Longseite. Die Warnsignale im Future bezüglich der Trendstabilität bleiben weiterhin bestehen. Damit diese zum Tragen kommen und baerische Action begünstigen, muss der EUR/USD allerdings nachhaltig unter den charttechnischen Bereich 1,3450(60) fallen.

Rückblick auf die letzten Handelstage aus Sicht des Options- und Futuremarktes:

Die letzte Handelswoche ist aus Sicht des Optionsmarktes schnell umschrieben. Wie in der letzten Analyse aufgezeigt* stand der Kampf um den Optionslevel 1,3600 im Mittelpunkt. Im Laufe der Woche erhöhte sich die Signifikanz dieser Kursmarke weiter. Das Open Interest stieg auf 8000 an. Dies ist für einen kleinen Verfall ein beachtlicher Wert.

Am Mittwoch, mit der EZB Pressekonferenz zum Zinsentscheid, kam es zum ernsthaften „Angriff“ auf diesen wichtigen Level. In den folgenden zwei Tagen sollte der Kurs um die 1,3600 schwanken. Erst wenige Stunden vor dem Verfall fiel der Kurs wieder nachhaltig darunter und wurde bei 1,3558 abgerechnet. Wie zu erwarten war, verfielen die offenen Calloptionen auf die 1,3600 wertlos.

Bemerkenswert war die Tatsache, dass der EUR/USD am Donnerstag bis 1,3649 im Future steigen konnte ohne dass es zu den erwarteten Absicherungskäufen kam. Zumindest in der breiten Masse war dies nicht erkennbar. Absicherungskäufe sind in der Regel 20 bis 30 Pips nach überschreiten (bei offenen Calloptionen) bzw. unterschreiten (bei offenen Putoptionen) eines signifikanten Levels zu erwarten und können squezzeartige Bewegungen auslösen.

Diese blieben aus. Zwei mögliche Erklärungen konnten in diesem Moment gefunden werden.

Zum einen, dass die offenen Optionen schon im Vorfeld abgesichert wurden bzw. bereits bei Eröffnung gehegt waren um beispielsweise von anziehender Volatilität zu profitieren. Dies wurde hier (http://www.dailyfx.com/forex_forum/traden-sie-den-eur-usd-mit-unseren-dailyfx-analysten/408861-der-eur-usd-talk-1623.html#post1746849) im Vorfeld bereits am 02.10. diskutiert.

Zum zweiten, die im Endeffekt wahrscheinlichste Erklärung: Bei den Optionsstillhaltern handelte es sich um sehr große einflussreiche Adressen die genau wussten, dass sie allein durch ihr Volumen die Macht besitzen den Markt am letzten Handelstag wieder unter die Schwelle von 1,3600 zu drücken. Diese Annahme erklärt sehr gut die Kursbewegungen wenige Stunden vor dem Verfall.

Aus den Grafiken 1 und 2 wird ersichtlich, der Verfall bei 1,3558 erfolgte für die Optionsstillhalter im optimalen Bereich. Kurse über 1,3600 wären für die Stillhalter teuer geworden.

Grafik 1: Open Interest Oktoberkontrakt, Optionsmarkt CME, Stand: 04.10.2013 Grüne Balken= Call-Optionen, Rote Balken= Put-Optionen

Optionsanalyse_EURUSD__Nach_dem_Verfall__body_Picture_6.png, Optionsanalyse EUR/USD,  Nach dem Verfall

Grafik 2: Prozentualer Anteil aller offenen Optionen die im Geld liegen, also zur Auszahlung kommen

Optionsanalyse_EURUSD__Nach_dem_Verfall__body_Picture_5.png, Optionsanalyse EUR/USD,  Nach dem Verfall

*siehe auch hier http://www.dailyfx.com/forex_forum/traden-sie-den-eur-usd-mit-unseren-dailyfx-analysten/374308-der-eur-usd-eine-sentiment-betrachtung-23.html

Beurteilung der aktuellen Lage:

Nach dem Verfall des Oktoberkontraktes ist nun für die Analyse der Novemberkontrakt maßgebend.

Wie aus Grafik 3 hervorgeht hat sich der überkaufte Modus etwas abgebaut. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass der Markt zum Verfall wieder unter die 1,3600 zurückgefallen ist. Derzeit befinden wir uns weiter im kurzfristigen Aufwärtstrend. Der Vorteil liegt somit auf der Longseite. Da die Oktoberoptionen nun verfallen sind, ist der Markt nun auch nicht mehr bei 1,3600 gedeckelt und besitzt weiteres Aufwärtspotential.

Kurse unter 1,3460 negieren den Trend und eröffnen deutliches Abwärtspotential. Dieses Potential ergibt sich aus dem zuletzt überkauften Modus an den Optionsmärkten und den Warnsignalen an den Futuremärkten. Allen voran ist hierbei der signifikante Anstieg des Open Interestes im Bereich 1,3500 und 1,3550 zu nennen (Grafik 4 – orangene Markierungen).

Grafik 3: Trendintensität und Absicherungsbedarf der Optionsstillhalter

Optionsanalyse_EURUSD__Nach_dem_Verfall__body_Picture_4.png, Optionsanalyse EUR/USD,  Nach dem Verfall

Grafik 4: Tagesveränderung der Open Interest an der CME

Optionsanalyse_EURUSD__Nach_dem_Verfall__body_Picture_3.png, Optionsanalyse EUR/USD,  Nach dem Verfall

Rote Balken: Tagesveränderungen Put´s am Geld

Grüne Balken: Tagesveränderungen Call´s am Geld

Hellrote Balken: Tagesveränderungen Put´s out oft the money, nah am Kurs

Hellgrüne Balken: Tagesveränderungen Calls out oft the money, nah am Kurs

Rote Kreise: signifikant hoher Anstieg des Open Interest am Optionsmarkt (Tagesveränderung)

Orangene Markierungen: (ab Augustkontrakt) signifikant hoher Anstieg des Open Interest am Futuremarkt

Wochenausblick:

Derzeit handeln wir aus Sicht der Optionsstillhalter im optimalen Verfallsbereich des Novemberkontraktes. Das Optimium aus dieser Sichtweise lässt sich auf 1,3250 bis 1,3650 abgrenzen (Grafik 5). Test´s der Bereichsgrenzen sind zu erwarten. Außerhalb der Grenzen ist mit erhöhtem Absicherungsbedarf der Optionsstillhalter zu rechnen.

Der Vorteil im Währungspaar liegt weiterhin auf der Longseite. Potential besteht aus derzeitiger Sicht bis 1,3800 (Grafik 6). Auch Kurse darüber sind denkbar. Kleinere Widerstände finden sich bei 1,36 und 1,37.

Auf der Unterseite sollten die Warnsignale im Future bezüglich der Trendstabilität weiterhin angeführt werden. Damit diese zum Tragen kommen und baerische Action begünstigen, muss der EUR/USD allerdings erst nachhaltig unter den charttechnischen Bereich 1,3450(60) fallen.

Aus optionsanalytischer Sicht ist hier die 1,3400 zu nennen. Kurse unterhalb zeigen den Tradingvorteil auf der Shortseite an.

Auf der Unterseite sollte der Markt bei

1,3370(80) charttechnisch

1,3300 optionstechnisch

1,3250 bis 1,3310 sentimenttechnisch

Unterstützungszonen finden.

Die nächsten 3 Tage sollten näheren Aufschluss über den Trendvorteil geben. Hierbei ist verstärkt auf die täglichen Verschiebungen im Open Interest zu achten. Es sollten verstärkt Neupositionierungen im Kontrakt stattfinden.

Auffällig oft kommt es in den Tagen um den Verfall zu signifikanten Hoch- bzw. Tiefpunkten die im Verlauf des Verfallmonats nicht mehr erreicht wurden. Dies war in 6 der letzten 12 Monate der Fall. In zwei Fällen (9.11.12 und 5.07.13) kam es zu einer mittel bis langfristigen Trendwende.

Grafik 5: Prozentualer Anteil aller offenen Optionen die derzeit im Geld liegen, also zur Auszahlung kommen würden

Optionsanalyse_EURUSD__Nach_dem_Verfall__body_Picture_2.png, Optionsanalyse EUR/USD,  Nach dem Verfall

Grafik 6: Open Interest Oktoberkontrakt, Optionsmarkt CME, Stand: 04.10.2013; Grüne Balken= Call-Optionen, Rote Balken= Put-Optionen

Optionsanalyse_EURUSD__Nach_dem_Verfall__body_Picture_1.png, Optionsanalyse EUR/USD,  Nach dem Verfall

Fazit:

Der Tradingvorteil liegt weiter auf der Longseite. Potential besteht bis mindestens 1,3800. Trendumkehrend wäre der Fall unter 1,3460 bzw. 1,3400 zu bezeichnen. Um die Verfallstage entstehen oft signifikante Hoch- bzw. Tiefpunkte, welche im Monatsverlauf nicht mehr erreicht werden.

Analysezeit: 07.10.13 10:20 Uhr

Heiko Gäbler ist seit 20 Jahren an den Finanzmärkten aktiv. Im deutschen DailyFX-Forum hat er sich unter dem Synonym FXEUS einen Namen gemacht. Er besticht hier durch detaillierte Sentiment-Betrachtungen besonders auf den EUR/USD, aber auch auf das GBP/USD und den AUD/USD, welche er kontinuierlich weiterentwickelt. Einen besonderen Fokus legt er dabei auf die Auswertung der Optionsdaten, welche täglich auf der Webpage der CME veröffentlicht werden. Basierend darauf und in Kombination mit den Sentimentdaten zum Währungs-Future, der Markttechnik und Charttechnik erstellt er seine Analysen, welche er im Eigenhandel nutzt.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.