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EUR/USD mit Warnsignalen

EUR/USD mit Warnsignalen

2013-09-23 14:03:00
Heiko Gäbler,
Teile:

Charttechnisch ist der EUR/USD derzeit strong bullisch einzuschätzen. Allerdings eine Analyse der Future- und Optionsmärkte offenbart deutliche Warnsignale die zur Vorsicht mahnen. Sollten sich diese Indizien in einer ersten erkennbaren Kursschwäche manifestieren, ist aus meiner Sichtweise der kurz- bis mittelfristige Ausblick für den EUR/USD als baerisch zu klassifizieren. Momentan ist dies allerdings noch nicht der Fall. Die Datenlage stellt sich daher im Augenblick uneinheitlich dar.

Rückblick auf die letzten Handelstage aus Sicht der Options- und Futuremärkte:

Ein zentraler Termin war der Verfall des Septemberfutures am vergangenen Montag. Im Vorfeld waren massive Umschichtungen in den Dezemberkontrakt zu verzeichnen. Dies war abzulesen am hohen Volumen, welches über ClearPort1 und Open Outcry2 abgewickelt wurde, ebenso am Ansteigen des Open Interestes im Bereich 1,32600 bis 1,3300. In diesem Kursbereich wurden verstärkt Positionen aufgebaut. Ein dynamischer und nachhaltiger Ausbruch aus einem tagelangen Seitwärtsmarkt war zu erwarten. Dieser erfolgte auf der Oberseite bereits zur Wocheneröffnung in Form eines Aufwätsgap´s.

Der Markt testete den wichtigen Optionslevel 1,3400 und korrigierte in der Folge. Er schloss nahezu pipgenau dieses Gap erholte sich wieder leicht und erstarrte in der Folge. Die Umsätze im Future und Optionshandel gingen massiv zurück. Man wartete mit Spannung auf die Verkündung des Ergebnisses der Fedsitzung am Mittwoch. Bernankes Statement löste in den späten Abendstunden eine Squezze aus. Unter anderem am Optionsmarkt mussten sich die Stillhalter von geschiebenen Callpositionen absichern. Vor allem die Basis 1,3400 war hierbei von höchstem Interesse (Grafik 1/2). Im restlichen Wochenverlauf tendierte der Kurs seitwärts.

Grafik 1: EUR/USD 3h Chartrückblick

EURUSD_mit_Warnsignalen_body_Picture_6.png, EUR/USD mit Warnsignalen

Grafik 2: Open Interest Optionsmarkt CME, Stand: 17.09.2013

EURUSD_mit_Warnsignalen_body_Picture_5.png, EUR/USD mit Warnsignalen

Am Optionsmarkt:

Traden wir derzeit im überkauften Bereich (siehe Grafiken 3 u. 4). Die Funktionsweise des dargestellten Indikators ist ähnlich dem eines Oszillators. Die Extrembereiche sind rot bzw. grün dargestellt. Der Indikator misst den Druck auf die Stillhalter und die Höhe des Absicherungsbedarfes.

Man erkennt, des Öfteren führte solch eine Überkauftsituation zu einem Trendwechsel am Markt oder zu einer kurzfristigen Konsolidierung. Man erkennt allerdings auch, solch Überkauftsituationen können durchaus lang anhalten und der Druck auf die Stillhalter noch deutlich zunehmen. Daher sind weitere Betrachtungen notwendig.

Grafik 3: Trendintensität und Absicherungsbedarf der Optionsstillhalter (7.5.2013 bis 20.09.2013)

EURUSD_mit_Warnsignalen_body_Picture_4.png, EUR/USD mit Warnsignalen

Ergänzende Historie:

Grafik 4: Trendintensität und Absicherungsbedarf der Optionsstillhalter (17.9.2012 bis 05.04.2013)

EURUSD_mit_Warnsignalen_body_Picture_3.png, EUR/USD mit Warnsignalen

In den vergangenen Handelstagen ist das Open Interest am Optionsmarkt bei Optionen mit Basispreisen am Geld und Basispreisen out oft he money3 stark angestiegen. Dies deutet ebenfalls auf eine überkauft Situation hin. Eine größere Konsolidierung oder gar ein Trendwechsel sindmöglich.

Zum besseren Verständnis siehe Grafik 5. Diese ist sehr komplex und beinhaltet eine Vielzahl an Informationen. Eine detailliertere Betrachtung lohnt sich, würde allerdings an dieser Stelle zu weit führen.

Grafik 5: Tagesveränderung der Open Interest an der CME

EURUSD_mit_Warnsignalen_body_Picture_2.png, EUR/USD mit Warnsignalen

Rote Balken: Tagesveränderungen Put´s am Geld

Grüne Balken: Tagesveränderungen Call´s am Geld

Hellrote Balken: Tagesveränderungen Put´s out oft the money, nah am Kurs

Hellrote Balken: Tagesveränderungen Calls out oft the money, nah am Kurs

Rote Kreise: signifikant hoher Anstieg des Open Interest am Optionsmarkt (Tagesveränderung)

Gelbe Markierungen: (ab Augustkontrakt) signifikant hoher Anstieg Open Interest Futuremarkt

Zum Future :

Am Futuremarkt traten ebenfalls Indizien zu Tage, welche für eine Trendwende Situation sprechen:

  1. Ist in den vergangenen 3 Tagen das Open Interest stark angestiegen (siehe Grafik 4 – orangene Markierungen)
  2. Signifikant hohe Umsätze über CME ClearPort1 am 19.09. und 20.09.
  3. Auch signifikant hohe Umsätze über Open Outcry2 am 19.09. und 20.09.

Ergänzend: Auch im Retailsentiment wurden durch dem Anstieg am Mittwoch Extremwerte erreicht.

Ausblick: Der Aufwärtstrend im Währungspaar ist weiterhin intakt. Auf der Oberseite ist als nächster signifikanter Optionslevel die Basis 1,3600 zu nennen. Kann diese überwunden werden, bestünde aus jetziger Sicht Potential bis zur Basis 1,3800. Ein nachhaltiges überwinden sollte aufgrund der zahlreichen sentimenttechnischen Warnsignale* allerdings schwierig werden. Aus meiner Sicht lassen sich momentan nur auf kurzfristiger Zeitebene vernünftige Longeinstiege mit adäquatem CRV finden. Das Risiko einer Korrektur ist hoch und ein sinnvoller Stopplevel für langfristige Longpositionen derzeit weit.

Unterstützung erfährt das Währungspaar an den Optionsleveln 1,3400 und 1,3500. Massiv sollte das Währungspaar im Bereich 1,3300(30) unterstützt sein. Dieser ist in mehrfacher Hinsicht interessant. Hier wurden im Zuge des Verfalls große Positionen im Dezemberfuture aufgebaut, bei 1,3337 befindet sich das Tief der Tageskerze vom 18.09.2013 (dem Tag der Fedäußerungen), bei der Basis 1,3300 erhöhte sich das Open Interest von Putoptionen am Freitag um 1600 und bei 1,3300 wechselt der Optionsmarkt nach meiner Definition vom Long in den Shortmodus.

*Detailiert wird dies hier im deutschen DailyFX Forum ausgeführt:

http://www.dailyfx.com/forex_forum/traden-sie-den-eur-usd-mit-unseren-dailyfx-analysten/374308-der-eur-usd-eine-sentiment-betrachtung.html#post1735205

Grafik 6: Open Interest Optionsmarkt CME, Stand: 23.09.2013

EURUSD_mit_Warnsignalen_body_Picture_1.png, EUR/USD mit Warnsignalen

1 CME Group’s clearing service for Over-The-Counter markets

2 CME trading floor

Heiko Gäbler ist seit 20 Jahren an den Finanzmärkten aktiv. Im deutschen DailyFX-Forum hat er sich unter dem Synonym FXEUS einen Namen gemacht. Er besticht hier durch detaillierte Sentiment-Betrachtungen besonders auf den EUR/USD, aber auch auf das GBP/USD und den AUD/USD, welche er kontinuierlich weiterentwickelt. Einen besonderen Fokus legt er dabei auf die Auswertung der Optionsdaten, welche täglich auf der Webpage der CME veröffentlicht werden. Basierend darauf und in Kombination mit den Sentimentdaten zum Währungs-Future, der Markttechnik und Charttechnik erstellt er seine Analysen, welche er im Eigenhandel nutzt.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.