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Währungs-Arbitrage: USD/JPY gerät infolge massiver Abschläge im AUD/JPY unter Druck

Währungs-Arbitrage: USD/JPY gerät infolge massiver Abschläge im AUD/JPY unter Druck

Jens Klatt, Marktstratege

Der gestrige Handelstag wr von einer sehr hohen Volatilität am Markt geprägt und der japanische Yen war einer der größten Profiteure, auch gegenüber dem US-Dollar.

Im Morning Meeting hatte ich am Montagmorgen noch den US-Dollar als sicheren Hafen in Zeiten finanzieller Unsicherheit bezeichnet. Wie kann es dann zu einem solch starken Rücksetzer auf Intraday-Basis im USD/JPY kommen? Im Hoch wurde das Währungspaar bei 94,66 Yen gehandelt, in seinem Tief bei 90,78 Yen.

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Ist der Yen tatsächlich ein derart sichererer Hafen als der US-Dollar? Lange Zeit war dem sicherlich so, infolge der deflationären Situation in Japan hatte man hier lange Zeit eine positive Realverzinsung oder einfach gesprochen: mit einem Investment in japanischen Staatstiteln bekam man nach Abzug der Inflation tatsächlich Geld.

Doch nach den Entwicklungen in Japan in den vergangenen Monaten, der ultra-dovishen Haltung der Bank of Japan und der Aussicht auf ein angestrebtes Inflationsziel von 2% ist dieser Umstand nicht mehr aktuell.

Was ist also der Grund für die starke Yen-Nachfrage?

Eine Argumentation findet sich im Bereich „Währungs-Arbitrage“.

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Unter Währungs-Arbitarge versteht man das Ausnutzen von Preisunterschieden für gleiche Währungen gegenüber anderen Währungen. Durch die Arbitrage gleichen sich die Währungen dann wieder an ein fair-bewertetes Preisniveau an.

Um das besser zu verstehen schaue man sich folgende einfache Gleichung an:

A * C = B

Damit lässt sich natürlich nicht allzu viel anfangen, dass ist klar. :)

Wählen wir das aktuelle Beispiel von gestern und betrachten uns drei Währungen:

Den AUD/USD (=A), den USD/JPY (=B) und den AUD/JPY (=C).

Setzen wir diese drei Währungspaare in unsere Gleichung ein erhalten wir

AUD/USD * USD/JPY = AUD/JPY

Bei Betrachtung der einzelnen Charts fällt im Bezug auf den AUD/USD auf, dass dieser sich im Vergleich zum AUD/JPY relativ stabil präsentieren konnte, während der AUD gegenüber dem JPY stark an Wert verlor.

Bei der Betrachtung unserer Gleichung fällt auf, dass diese nur dann eine Gleichung ist, wenn die rechte Seite gleich der linken Seite ist. Um Arbitrage-Geschäfte zu vermeiden ist es nun notwendig den USD/JPY entsprechend „runter zu rechnen“. Es handelt sich also weniger um eine tatschliche USD-Schwäche, als eher um einen regulierenden Effekt, der Arbitrage-Geschäfte beinhaltet bzw. ausmerzt.

Füllen wir die obige abschließende Gleichung mit Zahlen:

Angenommen wir haben einen AUD/USD, der bei 1,0260 USD notiert. Zum gleichen Zeitpunkt notiert der AUD/JPY bei 94,50 Yen.

Hieraus ergibt sich nach unserer obigen Formel für den USD/JPY (=x) folgender Wert:

1,0260 * x = 94,50 | : 1,0260

x = 94,50 / 1,0260

x = 92,10

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Abweichen von dieser Notierung ein Arbitrage-Geschäft im USD/JPY möglich werden lassen würde und entsprechende Bewegungen im USD/JPY nach sich zieht.

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