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US Dollar Technische Analyse: DXY steht bei Extremen einer zweimonatigen Regression

US Dollar Technische Analyse: DXY steht bei Extremen einer zweimonatigen Regression

2016-10-24 17:43:00
Tyler Yell, CMT, Währungsstratege
Teile:

Anknüpfungspunkte:

- US Dollar Technische Strategie: Ein Stocken um März-Levels verdient unsere Aufmerksamkeit

- 3 Mt. USD LIBOR: 7-Jahreshochs könnten eine Zunahme der USD-Stärke signalisieren

- Die Kommentare von Bullard am Montag kühlen die Theorie einer mehrfachen Zinsanhebung ab

Der Kurs des DXY handelte im ganzen Monat Oktober unaufhörlich höher und wird den Monat voraussichtlich erhöht abschließen. Obwohl die Wirtschaft in den USA nicht so ist, wie es sich die Fed-Offiziellen erhofft hatten, hatten die Gegenstücke des DXY, wie der EUR bei 57,6 %, der Japanische Yen bei 13,6 %, das Britische Pfund bei 11,9 % und der Kanadische Dollar bei 9,1 % ihre Gründe für ihre Abwertung, was den DXY unterstützt.

Nachdem die Mehrheit des EUR den DXY belastet, sehen die Charts fast umgekehrt aus. Der CFTC Commitment of Trader Bericht vom Freitag zeigte, dass die institutionellen Spekulanten ihre bärische Positionierung seit Juli am stärksten aufgestockt hatten. Die Daten stammten vom Dienstag der Vorwoche, also vor dem Policy Meeting der Europäischen Zentralbank, in der Mario Draghi darauf hinwies, dass weder ein Auslaufen der Anleihekäufe noch eine QE-Ausweitung diskutiert wurde.

Euro Dollar Chart durchbrach vor Kurzem die Trend-Unterstützung, steht nun vor März-Tiefs

US Dollar Technische Analyse: DXY steht bei Extremen einer zweimonatigen Regression

Viele Trader erachten den DXY als wahrscheinlichsten Auslöser für einen Trend nach enttäuschenden Monaten mit gescheiterten Breakouts und konsequenten Trends. Sie sehen im Chart oben, wie der Euro Dollar in den vergangenen Handelszeiten auf 1,09/08 gesunken ist. Das sind Levels, die wir seit März nicht mehr gesehen hatten. Obwohl die EZB offenbar abwartet, gibt es die berechtigte Frage, was die Fed tun wird, um die Geldpolitik in Bezug zum aktuellen Stand zu straffen. Derzeit besteht eine Chance von ~68 % für eine Zinsanhebung der Fed bei ihrer Dezember-Sitzung, aber es ist schwierig zu sagen, was sie zusammen mit der Erhöhung sagen würde, und wie dies dem USD schaden könnte. Die Fed wird voraussichtlich eine expansive Zinsanhebung vornehmen, mit der sie versichern wird, dass sie bereit und fähig ist, die Märkte wenn nötig zu beruhigen.

Am Montag fuhr der St. Louis Fed-Präsident James Bullard mit seiner einzigartigen expansiven Einstellung fort und sagte, dass die FOMC-Mitglieder ihre langfristigen Zahlen nach unten korrigieren müssten. Im Sommer sagte Bullard, dass die Fed eine weitere Zinsanhebung in 2018 vornehmen würde.

Lesen Sie unsere kostenlose Dollar-Prognose für das 4. Quartal, da die Fed offenbar in Bezug auf eine wirksame Geldpolitik in die Enge getrieben wird.

Trotz der Ungewissheit gegenüber der Kurve der Zinsanhebungen der Fed (das meiste intelligente Geld befindet sich auf einer sehr flachen Kurve) gibt es einen Markt, der weiterhin steigt, und zwar die internationalen USD Kreditkosten. Die 3-monatliche Londoner Interbank Overnight Offer Rate [LIBOR] stieg vor Kurzem auf ihren höchsten Stand seit Mai 2009, und eine anhaltender Anstieg könnte den USD unterstützt halten, obwohl er in der nachstehenden technischen Analyse etwas gedehnt zu sein scheint.

D1 DXY Index Chart / Starke Wende scheint den Widerstand überwinden zu können

US Dollar Technische Analyse: DXY steht bei Extremen einer zweimonatigen Regression

Der Anstieg im USD, der vor dem Jackson Hole Symposium begann, dauerte weniger als 50 Handelstage und brachte den DXY um fast 5 % höher. Der Chart oben zeigt zwei Kanäle, die es zu beobachten gilt. Der engere Kanal ist ein Regressionskanal, der eine ungleichmäßige Regressionslinie sowie eine gleich weit entfernte Unterstützungs- und Widerstandslinie zeigt, basierend auf extremen Schlusskursen ab der Regressionslinie.

Der Kurs vom 24. Oktober handelt außerhalb des Regressionskanals, was nicht nachhaltig erscheint, da die Volatilität im Devisenmarkt gemäß dem Deutsche Bank CVIX oder Währungsvolatilitätsindex ziemlich gering ist.

Einen ähnlichen Anstieg sahen wir im US Dollar, als er vor dem EU-Referendum von einem 17-Monatstief abprallte. Die Bewegung fand zwischen dem 3. Mai und dem 25. Juli statt, also in 59 Handelstagen, und der US Dollar legte um 5,79 % zu, bevor er wieder 61,8 % der Rallye abgab.

Obwohl die aktuelle Bewegung etwas gedehnt erscheint, lohnt es sich wegen der Schwäche der Gegenstücke des DXY nicht, sie zu bekämpfen. Viele Trader würden gerne eine Wende erhaschen oder beim Top verkaufen, aber es ist vor dem Aufsprung besser, auf die Entwicklung einer Kehrtwende zu warten. Ein Schlüssellevel, das überwacht werden sollte und möglicherweise ein Retracement von mehreren Prozenten produziert, wäre ein Zusammenbruch unter 94,54, wo es eine Konsolidierung im DXY Mitte Oktober gab und sich auch das Hoch vom 25. Juli befindet.

Auch wenn ein Retracement bevorsteht, sollten Trader dennoch ihren Blick auf einen weiteren Anstieg fixieren. Egal wie gering die Volatilität ist, die Trendlinie bleibt positiv und hat eine fundamentale Unterstützung, eben weil die Gegenstücke des DXY schwach sind.

Kurzfristigere technische Levels für den DXY für Montag, dem 24. Oktober 2016

Für alle, die sich für kurzfristigere Levels als oben angezeigt interessieren, signalisieren diese Levels für die Handelszeiten der nächsten 48 Stunden wichtige potentielle Wendepunkte.

US Dollar Technische Analyse: DXY steht bei Extremen einer zweimonatigen Regression

T.Y.

DailyFX stellt Neuigkeiten zu Forex und technische Analysen, die sich auf Trends beziehen, die die globalen Währungsmärkte beeinflussen, zur Verfügung.