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USD fällt rapide nach Befürwortung des FOMC hinsichtlich expansiver Geldpolitik - Bruch der Schlüsselunterstützung riskiert weiteren Kursfall

USD fällt rapide nach Befürwortung des FOMC hinsichtlich expansiver Geldpolitik - Bruch der Schlüsselunterstützung riskiert weiteren Kursfall

2012-08-22 22:18:00
Michael Boutros, Strategist
Teile:
USD_Plummets_on_Dovish_FOMC-_Key_Support_Break_Risks_Further_Declines_body_Picture_5.png, USD fällt rapide nach Befürwortung des FOMC hinsichtlich expansiver Geldpolitik - Bruch der Schlüsselunterstützung riskiert weiteren Kursfall

Der Greenback musste heute in der nordamerikanischen Handelszeit herbe Verluste einstecken. Der Dow Jones FXCM Dollar Index (Ticker: USDOLLAR) verlor 0,50% in der Handelszeit, nachdem er sich unglaubliche 169% von seiner täglichen Average True Range entfernt hatte. Der Verlust folgt auf dem Fuße der Veröffentlichung des FOMC Protokolls der Sitzung vom 1. August, welches zeigte, dass "Viele Mitglieder die Lage so einschätzten, dass zusätzliche finanzielle Lockerung wahrscheinlich recht bald eingeräumt würde, es sei denn, neue Informationen deuteten auf eine substantielle und nachhaltige Erholung der Wirtschaft hin." Das Sitzungsprotokoll deutet auf eine größere Bereitschaft der Zentralbank hin, und außerdem auf eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbank sich auf ein weiteres groß angelegtes Wertpapierkaufprogramm einlassen könnte, um den Wirtschaftsaufschwung voranzutreiben. Obwohl wir vermutet hatten, dass die Fed sich die Option auf eine weitere Lockerungsrunde offenhalten würde, hat das heute veröffentlichte Protokoll zusätzliche Lockerungsmaßnahmen so gut wie bestätigt, und diese Nachricht macht dem Greenback schwer zu schaffen. Die US-Aktienmärkte waren in der Lage, einen Großteil der Verluste, die früh in der Handelssitzung zu sehen waren, wieder wett zu machen. Der S&P und der NASDAQ schlossen den Tag höher, mit Gewinnen von jeweils 0,02% und 0,21%, während der Dow mit einem Verlust von 0,23% hinterherhinkte.

Das Jackson Hole Wirtschaftssymposium nächste Woche wird nun im zentralen Fokus der Investoren stehen, besonders nachdem die heutigen Entwicklungen bereits genügend Spekulation für die Einführung weiterer Lockerungsmaßnahmen schüren. Obwohl das Quantitative Easing das meistzitierte Werkzeug ist, können wir die Möglichkeit der Fed das 2014 Versprechen weiter bis zu 2015 auszubauen in Hinsicht auf die Zinsraten nicht ausschließen. Auf jeden Fall werden sich die Ergebnisse als schwierig für den Dollar erweisen, und während ein schwacher Dollar wahrscheinlich der Wirtschaft kurzfristig helfen wird, sind die langfristigen Auswirkungen der Implementierung solcher Maßnahmen für einen längeren Zeitraum nach wie vor unbekannt.

Nach der heutigen Publikation muss man einige Schlüsselaspekte betrachten. Erstens: Was ist das Konzept des abnehmenden Grenznutzens? Wir haben bereits Bedenken des Vorsitzenden der Federal Reserve Ben Bernanke gehört, dass jedesmal, wenn die Zentralbank eine weitere Runde von Lockerungsmaßnahmen durchführt, die Auswirkungen des beabsichtigten Effekts eine immer kürzere Halbwertszeit haben. Zweitens: Wenn die inländische Wirtschaft tatsächlich einer wirklichen und aktuellen Bedrohung gegenübersteht, zukünftig wieder in eine Rezession zurückzufallen, welche Optionen gibt es dann noch, nachdem die stärkste und effektivste Waffe der Zentralbank schon ausgereizt wurde? Wir bleiben der Ansicht, dass die Fed bis jetzt viel genug unternommen hat und von der Durchführung außergewöhnlicher Maßnahmen zur Wachstumsförderung absehen sollte, es sei denn, um ein drohendes Double-Dip Szenario abzuwenden. Der Fokus der Regierungsoffiziellen sollten darauf liegen, Anreize zu schaffen und steuerpolitische Reformen durchzuführen, um die wirtschaftliche Erholung auf Spur zu halten. Es scheint allerdings so zu sein, dass die Offiziellen weiterhin Druck auf die Fed ausüben werden, damit sie ihre unterstützende Haltung beibehält solange die Nation auf die mit Spannung erwarteten Präsidentschaftswahlen im November blickt.

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Der Dollar brach unter die kritische Tagesunterstützung an der Konfluenz des 200-Tage gleitenden Durchschnitts und der 78,6% Fibonacci Extension, die von den Hochs im Juni und Juli bei 9990 genommen wurde, bevor er schließlich knapp über dem monatlichen S1 Pivot bei 9960 schloss. Dieser Bruch stellt einen wesentliche Verschiebung im Verlauf des Dollar dar. Der tägliche RSI schloss erstmals seit April unter der Marke von 40 und der Greenback könnte in den kommenden Tagen weiter nach unten tendieren, da die Marktteilnehmer weitere Interventionen der Fed einpreisen. Die Unterstützung liegt jetzt bei 9937; sie wird verstärkt durch die 100% Extension bei 9925. Der Tageswiderstand liegt jetzt bei 9990; er wird durch die frühere Kanalunterstützung verstärkt, die aktuell ein Widerstand ist und auf die Tiefs vom Februar zurückgeht.

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Ein stündlicher Scalp Chart zeigt die schiere Größe des Rückgangs des Dollars heute, mit dem Index der knapp über der 100% Fibonacci Extension ausgehend von den Gipfeln am 17. und 22. August bei 9953. Ein Bruch unter diesem Level betrachtet anschließende Böden bei der 123.,6% Extension bei 9933, 9925 und dem 9900-Level. Vorläufiger Widerstand steht nun bei 9970 unterstützt durch die 61,8% Extension bei 9985. Bemerken Sie dass RSI im überkauften Bereich bleibt nach den Stunden des Tradings mit einem Bruch über der30-Schwelle, welcher eine Oberseiten-Korrektur hervorrufen könnte bevor er niedriger geht mit eine Bruch bei nur früherer Haupt-Unterstützung bei 9990, welche wohl den weiteren Abwärtsdruck in der Zwischenzeit lindert.

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Der Greenback fiel gegenüber allen vier Währungen, betont von einem 0,96% Abfall gegenüber dem Japanischen Yen. Der USD/JPY stürzte nach der Fed Veröffentlichung, wobei das Paar sich mehr als 223% von seiner täglichen Average True Range entfernte. Die Schlüsseltagesunterstützung ruht jetzt bei der 38,2% Fibonacci Extension, die von den Hochs vom März und Juni bei 78,15 stammt, wobei ein Bruch unter das Juli Tief von 77,95 nachfolgende Unterstützungsziele bei 77,40 und die 61,8% Extension bei 76,60 freilegt. Nur ein Durchbruch zurück über den 200-Tages gleitenden Durchschnitt bei 79,27 würde einen weiteren abwärts Druck in der Zwischenzeit mindern, wobei solch ein Szenario die Oberseitenziele bei dem 61,8% Retracement von dem Rückgang Mitte Juni bei 79,60 anpeilt.

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