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USD Index drückt auf wichtigen Fibonacci-Widerstand - Trader schauen auf EZB

USD Index drückt auf wichtigen Fibonacci-Widerstand - Trader schauen auf EZB

2012-06-05 21:24:00
Michael Boutros, Technischer Stratege
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Der Greenback ist zum Schluss der nordamerikanischen Handelszeiten stärker. Der Dow Jones FXCM Dollar Index (Ticker: USDOLLAR) legte in der Handelszeit um 0,20% zu, nachdem er sich um volle 103% seiner täglichen Average True Range bewegt hatte. Die Gewinne kommen trotz starker Aktienmärkte. Der Dow beendete seine viertägige Verlustphase bei dünnem Handelsvolumen. Dazu beigetragen haben der stärker als erwartet ausgefallene Dienstleistungssektorbericht und die Abwesenheit von neuen Schlagzeilen aus Europa, die im Vorfeld der mit Spannung erwarteten Zinssatzentscheidung der EZB zu einem Anstieg bei den breiteren risikoreichen Anlagen führte. Die Zentralbank wird den Benchmark-Zinssatz aller Voraussicht nach bei 1,0% belassen. Die Anleger werden jedoch die Anmerkungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi aufmerksam verfolgen, da er eine Einschätzung der gegenwärtigen Bedingungen und der zukünftigen Geldpolitik liefern wird. Die Märkte dürften bis zur Entscheidung ziemlich ruhig bleiben und der Dollar sollte zwischenzeitlich eine gute Unterstützung haben. Die Märkte waren zum Schluss der Handelszeit in New York fester. Der Dow, S&P und NASDAQ gewannen 0,22%, 0,57% beziehungsweise 0,66%.

Der Dollar ging ganz knapp unter dem Schlüssel-Widerstand an der 100% Fibonacci Extension, die von den Tiefpunkten am 1. August und 27. Oktober bei 10.255 genommen wurde, aus der Handelszeit. Ein Tagesschluss über dieser Marke würde unser anfängliches Ziel von 10.320 in Sichtweite bringen; darüber ist ein stärkerer Widerstand bei 10.340 absehbar. Die zwischenzeitliche Unterstützung bleibt bei dem früheren Oktober-Hoch bei 10.134; abgesichert wird diese Unterstützung durch die 78,6% Extension bei 10.080. Ein Bruch unter diesen Level wurde unseren bullischen Ausblick fürs Erste widerlegen. Solch ein Szenario würde vermuten lassen, dass eine umfangreichere Korrektur beim Dollar auf dem Weg sein könnte. Beachten Sie, dass der tägliche RSI für einen weiteren Oberseiten-Bruch über die 70-überkauft Schwelle bereit sein könnte, was für den Index weitere Bewegungen zur Oberseite in den nächsten Handelszeiten nahelegt.

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Ein Stunden-Chart zeigt, dass der Index unter die bis zum 1. Mai zurückreichende Kanalunterstützung brach und dann an der 38,2% Fibonacci Extension, die von den Tiefpunkten am 30. April und 21. Mai bei 10.205 genommen wurde, abprallte. Beachten Sie, dass sich der Index zum Handelsschluss in einer engen Range unter der früheren Kanalunterstützung (jetzt ein Widerstand) und der 50% Extension bei 10.245 hielt. Ein nachfolgender Break-down von diesem Level würde den Kanalbruch bestätigen, wobei dieses Szenario zwischenzeitliche Unterstützungsziele bei 10.205, der 23,6% Extension bei 10.156 und 10.100 ins Auge fassen würde. Ein Bruch, der den Index in den Kanal zurückbringt, würde den jüngsten Bruch unwirksam machen; dieses Szenario visiert Oberseiten-Ziele bei der 61,8% Extension bei 10.284, 10.300 und dem NFP-Hoch vom Freitag bei 10.320 an. Gehen Sie im Vorfeld der morgigen Zinssatzentscheidung der EZB von einem recht unauffälligen Dollar aus; ein Bruch über die 61,8% Extension würde unserer Richtungstendenz weiter festigen.

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Der Greenback legte gegen drei der vier Währungen zu. Dabei ragt ein Anstieg um 0,49% auf den Japanischen Yen heraus, der im US-Handel gegen alle Major-Währungen verlor. Bemerkungen des japanischen Finanzministers Jun Azumi belasteten die Niedrigzinswährung. Er führte Sorgen über übertriebene Bewegungen in den Devisenmärkten an und fügte hinzu, dass die Aufwertung des Yen in der jüngsten Vergangenheit die Aussichten für die exportorientierte Volkswirtschaft weiter dämpfen würden. Obwohl wir unseren bullischen Ausblick für den USD/JPY beibehalten, sollte man sich bewusst sein, dass extreme Ausschläge bei Kapitalströme aus den risikoreichen Anlagen heraus das Paar wahrscheinlich weiterhin belasten werden, insbesondere da positive reale Zinssätze in Japan die Attraktivität des Yen als sicherer Hafen erhöhen. Einen tiefergehenden Ausblick für das Paar finden Sie im Gewinner/Verlierer Report von gestern.

Der Australische Dollar zeigte die stärkste Performance in dieser Gruppe. Die Hochrenditewährung gewann in der Handelszeit 0,11% dazu, obwohl die RBA letzte Nacht ihren Zinssatz um 25 Basispunkte gesenkt hatte. Unsere mittelfristige Tendenz für das Paar zeigt eher abwärts. Dennoch ist es erwähnenswert, dass der Abprall an den 2012er-Tiefs noch weiter laufen könnte, während eine Bereinigung von einigen Shorts stattfindet und die Märkte sich neu ausrichten. Die Veröffentlichung des BIP in Q1 könnte gerade der erforderliche Katalysator sein, um eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends anzustoßen. Unser primäres Ziel visieren wir bei der 161,8% Fibonacci Extension an, die von den Hochs im Februar und April bei 0,9455 genommen wurde. Einen ausführlichen Ausblick für den AUD/USD einschließlich aktueller Scalp-Ziele finden Sie im heutigen Gewinner/Verlierer Report.

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