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EUR/USD: Draghis Andeutungen keiner weiteren Zinssenkungen wendeten Kursrutsche

EUR/USD: Draghis Andeutungen keiner weiteren Zinssenkungen wendeten Kursrutsche

Niall Delventhal, Marktanalyst

(DailyFX.de) Expansiv drehte die EZB gestern auf. Sämtliche Leitzinsen schraubte die EZB tiefer. Die EZB entschied sich für eine Nullzinspolitik und auch der Ausbau der außergewöhnlichen Maßnahmen überraschte.

Die jeweiligen Beschlüsse waren in unterschiedlichem Ausmaß erwartet worden, was sich am Devisenmarkt, am europäischen Aktien- und Rentenmarkt in deutlichen Marktreaktionen niederschlug.

Der EUR/USD setzte deutlich unter 1,09 nach der Verkündung der geldpolitischen Maßnahmen. Doch sowohl die Euphorie am Aktien- und Rentenmarkt als die Euro-Schwäche hielten nur bis zur Pressekonferenz mit EZB-Chef Mario Drahi an. Seine Haltung wurde als „hawkisher als erwartet“ wahrgenommen. Es könnten die letzten Zinssenkungen gewesen sein.

Dass Mario Draghi aber fortfuhr mit den Worten „ein Shift hin zu außergewöhnlichen Maßnahmen würde verstärkt stattfinden“ ging unter.

EUR/USD: Draghis Andeutungen keiner weiteren Zinssenkungen wendeten Kursrutsche

Der Anstieg imEUR/USD-Wechselkurs über 1,10 eröffnete weiteres Potenzial bis 1,11. Der Bruch ist erfolgt. Folgendes Ziel auf der Oberseite 1,137. Oberhalb der 1,137/1,138 könnte sich die Bewegung vorerst an die 1,15 erstrecken. Hält auch dieser Widerstandsbereich nicht, wäre ein Test des Augusthochs um 1,17 denkbar.

Unter 1,10 könnte den Kurs wieder Richtung 1,08 gedrängt werden. Sollte der Kurs unter 1,08 brechen, liegen die folgenden Unterstützungen um das Jahrestief um 1,071 und um das Dez.-Tief auf 1,052.

EUR/USD: Draghis Andeutungen keiner weiteren Zinssenkungen wendeten Kursrutsche

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD: Draghis Andeutungen keiner weiteren Zinssenkungen wendeten Kursrutsche

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