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COT-Report: Übersicht der Position von Banken, Fonds und Vermögensverwaltern am Terminmarktvom 23.02.2016

(DailyFX.de) - Wie sind Finanzinvestoren nach dem turbulenten Jahresstart aufgestellt? Welche Veränderungen ließen sich zuletzt dem COT-Report der US-Regulierungsbehörde der CFTC entnehmen?

COT-Übersicht: Endet das spekulative Short-Covering im EUR/USD? Verstärkte WTI-Käufe, Schlechtwetterwährungen und auch Edelmetalle weiter gefragt

Das Tempo des Short-Covering (Auflösung von Verkaufspositionen) der spekulativen Marktteilnehmer im EUR/USD wurde in der vergangenen Woche deutlich gedrosselt. Im Vergleich zur Vorwoche zog die Netto-Position lediglich um 1.348 Kontrakte höher. Um deutliche 80.358 Futures-Kontrakte hingegen zog der Wert in den vergangenen vier Wochen höher. Nur noch mit 46.857 Kontrakten setzen Finanzinvestoren an der CME im Future-Handel mehrheitlich auf EUR/USD-Kursschwäche.

Dennoch waren Schlechtwetterwährungen und die Edelmetalle als sichere Häfen weiterhin gefragt. Während die Kaufpositionen im JPY/USD gesteigert wurden, verringerten Finanzinvestoren ihre Verkaufsposition im CHF/USD.

Doch es waren nicht nur die niedrig verzinsten Währungen. Gegenüber allen Major-Währungen verbüßte der US-Dollar an Nachfrage von Finanzinvestoren. Sollten zeitnah die Zinsfantasien aber wieder anziehen, könnte dieser Trend der letzten Woche m. E. schnell wieder drehen.

Verstärkte Käufe von spekulativen Größen verbuchten auch Gold, Silber und Platin. „Mixed“ zeigte sich die Positionierungstendenz in den US-Indizes. Die Verkaufsposition in S&P 500 wurde deutlich ausgebaut, im DOW und NASDAQ 100 wurden hingegen die mehrheitlichen Kaufpositionen dieser Marktteilnehmer gesteigert.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

COT-Übersicht: Endet das spekulative Short-Covering im EUR/USD? Verstärkte WTI-Käufe, Schlechtwetterwährungen und auch Edelmetalle weiter gefragt