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(DailyFX.de) Nach einem Anstieg von knapp über 8% seit dem Dezember-Tief im EUR/USD, gönnten sich zum Ende der letzten Woche die Bullen eine Verschnaufpause. Der Kurs fiel zurück unter die 1,13er Schwelle, über die der Kurs durch den tagelang anhaltenden Rückenwind, der stark ausgeprägten Risikoaversion in den Finanzmärkten, am zuvor erst deutlicher zog.

Wachstumsraten aus dem Euroraum zeigten zum Ende der letzten Woche auf, auch im vier Quartal in 2015 konnten die Expansionsraten vielerorts beibehalten werden. Stabilisierungsversuche erfolgten in den europäischen Aktienmärkten. Der Euro verlor damit zum Wochenschluss einen Treiber.

Diese Woche könnte bereits zu Beginn reichlich Spannung bieten. Der EZB-Chef spricht am Montag um 15 Uhr. Angesichts der Risiken, die das Jahr 2016 bisher so zahlreich aufzeigte, wird sich die EZB voraussichtlich wohl eher verstärkt mit dem Ausbau der aktuellen „Geld-Stützen“ auseinandergesetzt haben. Ich rechne mit einem „dovishen Draghi“, der wieder einmal betont, dass bereits im März die EZB-Liquiditätsspritze ein Upgrade erhalten und der Einlagesatz noch tiefer gesenkt werden könnte.

Der Euro könnte sich dann potenziell reichlich bearish präsentieren, aber der jüngste Verlauf im Yen warnt, es bedarf mehr als nur expansiver Schritte. Gerade wenn die konjunkturelle Zuversicht weiter verblasst, wertet eine Niedrigzinswährung auch mit expansiverer Geldpolitik nicht weiter ab. Im USDJPY wurde der kurzeitige Anstieg nach der überraschenden Zinssenkung der Bank of Japan vor wenigen Wochen, im Strudel der fallenden Risikobereitschaft an den Märkten, wieder scharf abverkauft.

Die Haltung der EZB wird auch am Donnerstag interessieren. Wie wahrscheinlich ist ein frischer EZB-Stimulus im März? Um diese Frage wird es unter anderem in der Woche gehen.

Am Dienstag ist der ZEW-Konjunkturbericht für die deutsche Wirtschaft im Fokus (11 Uhr), die konjunkturellen Erwartungen für die nächsten sechs Monate werden sich im Feb. m.E. eingetrübt haben.

Die Produktionskräfte des verarbeitenden Gewerbes und der Industrie in den USA stehen am Mittwoch auf der Agenda (15:15 Uhr). Am Abend wird dann die Mitschrift der letzten Sitzung der US-Notenbank publik (20 Uhr). Die „Minutes“ könnten aufzeigen, wie besorgt nach Fernost und auf die Inflation geschaut werde. Zum Wochenschluss interessiert die US-Teuerungsrate, die im Vergleich zum Vorjahr im Januar bei + 1,2 % laut den Erwartungen gelegen haben soll. Ein derartiger Anstieg würde der US-Notenbank den Weg weiter ebnen, den restriktiven Kurs beizubehalten und die nächste Zinsanhebung anzustreben. Gerade die Zinsfantasien, die zuletzt so massiv einsackten, könnten dann wieder Auftrieb erhalten.

Unterhalb der 1,13 liegen potenzielle Supports auf 1,11 und 1,10. Ein Tauchgang unter 1,10 könnte bearish interpretiert werden mit Zielen vorerst auf 1,09 und folgend 1,08.

Der EUR/USD besitzt über 1,13 Spielraum. Oberhalb der 1,137/1,138 könnte die Bewegung vorerst an die 1,15 erstreckt werden. Hält auch dieser Widerstandsbereich nicht wäre ein Test des Augusthochs um 1,17 denkbar.

EUR/USD:  Woche leitet Draghi ein - "dovishe Remarks" zu erwarten

Datum

Zeit

Ereignis

Mo

Feb 15

15:00

EUR ECB's Draghi Speaks in EU Parliament Committee in Brussels

Diskutieren Sie das Kursgeschehen im EUR/USD Talk

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Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD:  Woche leitet Draghi ein - "dovishe Remarks" zu erwarten