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EUR/USD: Rätselraten wird noch anhalten - doch Hinweise zum Stichtag des Manövers der US-Notenbank werden erhofft

EUR/USD: Rätselraten wird noch anhalten - doch Hinweise zum Stichtag des Manövers der US-Notenbank werden erhofft

2015-07-29 07:29:00
Niall Delventhal, Marktanalyst
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(DailyFX.de) Es ist das letzte Zusammenkommen der US-Notenbanker vor dem September-Treffen, von dem einige Marktbeobachter die erste Zinserhöhung der US-Notenbank seit der Finanzkrise erwarten. Gerade der Chef der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard, sorgte hier vor Kurzem für wachsende Spekulationen. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed im September liege laut dem Notenbanker bei über 50%.

EUR/USD: Rätselraten wird noch anhalten - doch Hinweise zum Stichtag des Manövers der US-Notenbank werden erhofft

Während heute wohl noch der „Status Quo“ in der Geldpolitik geboten wird (20:00 Uhr), zielen die Erwartungen aktuell also auf baldige Schritte der Notenbanker ab. Die Fed-Chefin Janet Yellen selbst wurde zuletzt nicht müde zu betonen, dass wohl noch in diesem Jahr das restriktive Manöver der US-Notenbank gestartet werde.

Die hohen Erwartungen sorgen für ein deutliches Rückschlagpotenzial für den US-Dollar, sollte das Statement der US-Notenbank heute eher auf eine späte Zinserhöhung deuten. Der Dollar könnte sich gebrechlich präsentieren, sollten konjunkturelle Schwächen hervorgehoben werden, Prognosen sich eingetrübt haben oder ein Abkühlen externer Risiken (China, aber auch Griechenland) als notwendig erachtet werden.

Restriktive „Töne“ wären jedoch in der Lage den Dollar zu stützen und weiter anzutreiben. Sollte die Zinswende heute spürbar näher rücken, rechne ich mit weiterer Dollar-Kraft. Die US-Arbeitslosenquote fiel im Juni auf den tiefsten Stand seit April 2008 (5,3%). Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe rutschten zuletzt gar auf das niedrigste Niveau seit 1973 (255T). Zwar zeigte sich im ersten Quartal eine Winterdelle in der US-Konjunktur, doch den Erwartungen nach soll im zweiten Quartal die US-Wirtschaft um 2,5% angestiegen sein. Am Donnerstag wird die Wachstumsrate für das zweite Quartal erwartet (14:30 Uhr). Der gestrige Composite PMI bot eine positive Indikation und wies auf eine anziehende Wachstumsrate zu Beginn des dritten Quartals. Doch Baustellen lassen sich zweifelsohne finden. So hievte sich die jährliche Teuerungsrate erst im Mai aus dem negativen Terrain und notierte im Juni zuletzt bei 0,1% - die Zielmarke von +2% ist damit noch längst nicht erreicht. Auch der Ausblick für die US-Inflation wird am Abend Aufmerksamkeit erhalten.

GfK-Konsumklima –Konsumklima stabilisiert sich dank Rekordwert in den Einkommenserwartungen

Die Stimmung deutscher Verbraucher für den Monat August stabilisierte sich.Das Konsumklima setzte im Juli leicht zurück - gerade das Grexit-Risiko lastete. Die Einkommenserwartung der Deutschen verbessert ihren Rekordwert aus dem Vormonat ein weiteres Mal. Sowohl Anschaffungsneigung als auch Konjunkturerwartung setzten tiefer. Trotz dem Vorankommen in den Griechenland-Verhandlungen wurden die konjunkturellen Erwartungen der Deutschen nicht beflügelt.

EUR/USD: Rätselraten wird noch anhalten - doch Hinweise zum Stichtag des Manövers der US-Notenbank werden erhofft

Im EUR/USD sticht die Erholungsbewegung seit dem Test der 1,08 heraus. Nach der Rückeroberung von 1,105, folgend 1,115 könnte die Bewegung auf der Oberseite auf 1,127 abzielen, es folgt der Widerstand um 1,138. Unterhalb der 1,105 bleibt der Blick Richtung Mai-Tief um 1,0819 (Monatstief bei 1,0808) gerichtet. Unterhalb bilden 1,052 und folgend das Mehrjahrestief um 1,0457 erste Ziele.

EUR/USD: Rätselraten wird noch anhalten - doch Hinweise zum Stichtag des Manövers der US-Notenbank werden erhofft

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EUR Deutsche GfK-Umfrage zum Verbrauchervertrauen (AUG)

10.1

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16:00

USD Anhängige Immobilienverkäufe (im Vergleich zum Vorjahr) (JUN)

12.0%

8.3%

20:00

USD Zinssatzentscheidung des Federal Open Market Committee (JUL 29)

0.25%

0.25%

COT Report: An CME steigerten Finanzinvestoren (Non Commercials) ihre Verkaufsposition im Vergleich zur Vorwoche. Mit einem Überhang von 112.976 Kontrakten setzen sie mehrheitlich auf einen schwachen EUR/USD-Wechselkurs. Um 15,5 Mrd. USD übertrifft die Verkaufsposition der Finanzinvestoren ihre Kaufposition.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD: Rätselraten wird noch anhalten - doch Hinweise zum Stichtag des Manövers der US-Notenbank werden erhofft

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