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(DailyFX.de) –Seit der Finanzkrise hat die Fed die geldpolitischen Zügel nicht mehr gestrafft. Zeichen für eine weitere Erholung am US-Arbeitsmarkt bot diese Woche der sonst eher unauffällige wöchentliche Report der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, doch ein unerwarteter Rutsch auf den tiefsten Stand seit 1973 glich einem Statement. Am US-Arbeitsmarkt läuft es weiterhin rund - das deutet auf eine wieder robustere US-Konjunkturentwicklung. Der Arbeitsmarkt gibt der Fed grünes Licht an der Zinsschraube zu drehen und auch die externen Risiken der Fed (Griechenland und China) kühlten sich zuletzt merklich ab.

Noch hält das Rätselraten um die Zinswende der US-Notenbank an, doch klarere Signale werden sich Marktteilnehmer am Mittwochabend von der US-Notenbank erhoffen. Fed-Chefin Janet Yellen hielt in ihren letzten Reden fest, noch in 2015 sei der Schritt zu erwarten.

EUR/USD: Wird die Fed und BIP-Expansionsrate kommende Woche wachsende Spekulation auf die Zinswende zünden?

Ohnehin bietet die kommende Woche wieder zahlreiche Eventrisiken. Die Woche wird eingeleitet mit dem ifo-Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands, der im Juni auf 107,4 Punkte gesunken ist, von 108,5 im Vormonat. Die Erwartungen an die deutsche Konjunktur trübten sich zum dritten Mal ein (10:00 Uhr). Zum Wochenbeginn werden aus den USA die Aufträge langlebigen Konsumgüter für Juni mit einem Anstieg von 2,5% erwartet (14:30 Uhr).

Am Dienstag gilt am Morgen den deutschen Einzelhändlern der Blick. Es folgen US-Kennzahlen – vorläufiger Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex für Juli (14:45 Uhr) und das US-Verbrauchervertrauen, das den Erwartungen nach sich eingetrübt haben soll (99,5 nach 101,4; 16:00 Uhr).

Am Mittwoch wird sich zeigen, ob die Stimmung deutscher Verbraucher auch im Juli verhaltener ausfiel. Das Konsumklima ging im Juni leicht zurück. Das Grexit-Risiko dämpfte die Konjunkturerwartung, doch Einkommenserwartung der Deutschen stieg dagegen auf einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung (8:00 Uhr). Am Abend rückt die US-Notenbank mit ihrem Zinsentscheid heran (20:00 Uhr) – das größte Eventrisiko der kommenden Woche.

Am Donnerstag sticht die vorläufige Inflation für Juli in Deutschland aus den Kennzahlen aus der Eurozone heraus (14:00 Uhr). Doch die Aufmerksamkeit wird an diesem Tage auf die BIP-Expansionsrate der US-Wirtschaft im zweiten Quartal gerichtet sein (Erwartung: +2,5%, nach -0,2% in Q1; 14:30 Uhr). Auch gilt, dass starke US-Kennzahlen wachsende Spekulationen auf eine Zinswende zünden könnten und der Dollar damit deutlicheren Rückenwind erhalten könnte.

Am Freitag wird die vorläufige Inflation in der Eurozone publik (zuletzt: 0,2%). Große Sprünge sind nicht zu erwarten (11:00 Uhr). Die Prognose der EZB für Ende 2015 notiert bei +0,3%, erst in 2016 und 2017 erwarten die Notenbanker eine wieder deutlicher anziehende Teuerung. Um 16:00 Uhr folgt dann das Uni. Michigan US-Verbrauchervertrauen für Juli, der finale Wert wird leicht gesteigert erwartet (Erwartung 94,3, nach 93,3).

Im EUR/USD bleibt nach den Brüchen der 1,115, folgend des Supports von 1,105 der Fokus auf das Mai-Tief um 1,0819 (Monatstief bei 1,0808) gerichtet. Unterhalb bilden1,052 und folgend das Mehrjahrestief um 1,0457 erste Ziele. Im Fall von Rückeroberungen von 1,105 und 1,115 könnte die Bewegung auf der Oberseite auf 1,127 abzielen, folgend 1,138.

EUR/USD: Wird die Fed und BIP-Expansionsrate kommende Woche wachsende Spekulation auf die Zinswende zünden?

EURUSD Daily – Tendenz: bearish, sollte der Support um 1,08 (Monatstief/Mai-Tief) nachhaltig brechen, wäre ein erneutes Anlaufen das Mehrjahrestief um 1,046 denkbar. In erster Linie stellt vor allem die gelpolitische Divergenz zwischen EZB und Fed eine Druckkomponente da.

Datum

Zeit

Ereignis

Prognose

Vorherig

Mo

Jul 27

14:30

USD Aufträge Gebrauchster (JUN)

2.5%

-1.8%

Di

Jul 28

16:00

USD Verbrauchervertrauen (JUL)

99.5

101.4

Mi

Jul 29

20:00

USD Zinssatzentscheidung des Federal Open Market Committee (JUL 29)

0.25%

0.25%

Do

Jul 30

09:55

EUR Veränderung der deutschen Arbeitslosenzahl (JUL)

-1K

09:55

EUR Deutsche Arbeitslosenquote, saisonbereinigt (JUL)

6.4%

14:00

EUR Deutscher Verbraucherpreisindex (im Vergleich zum Vorjahr) (JUL P)

0.3%

14:00

EUR Deutscher Verbraucherpreisindex, EU-harmonisiert (im Vergleich zum Vorjahr) (JUL P)

0.1%

14:30

USD Bruttoinlandsprodukt (annualisiert) (2Q A)

2.5%

-0.2%

14:30

USD Private Konsumausgaben (2Q A)

2.1%

14:30

USD BIP-Preisindex (2Q A)

1.5%

0.0%

Fr

Jul 31

11:00

EUR Verbraucherpreisindex der Eurozone, Schätzung (im Vergleich zum Vorjahr) (JUL)

0.2%

11:00

EUR Verbraucherpreisindex der Eurozone - Core (im Vergleich zum Vorjahr) (JUL A)

0.8%

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Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD: Wird die Fed und BIP-Expansionsrate kommende Woche wachsende Spekulation auf die Zinswende zünden?