Verpassen Sie keinen Artikel von Niall Delventhal

Abonnieren Sie den Newsletter, um täglich über neue Veröffentlichungen informiert zu werden.
Geben Sie bitte einen gültigen Vornamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte einen gültigen Nachnamen ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Geben Sie bitte eine gültige E-Mail-Adresse ein
Bitte dieses Feld ausfüllen.
Bitte wählen Sie ein Land

Ich möchte gerne Informationen über Handelsmöglichkeiten und die Produkte und Dienstleistungen von DailyFX und IG per E-Mail erhalten.

Bitte dieses Feld ausfüllen.

Ihre Prognose ist unterwegs

Lesen Sie unsere Analysen nicht einfach nur, sondern setzen Sie sie auch in die Praxis um! Zusätzlich zu Ihrer Prognose erhalten Sie außerdem ein kostenfreies Demokonto unseres Dienstanbieters IG, um Ihre Strategien in einem risikofreien Umfeld zu testen.

Ihr Demokonto, worüber Sie mehr als 10.000 Märkte global handeln können, ist mit einem virtuellen 10.000 € Guthaben ausgestattet.

Ihre Zugangsdaten erhalten Sie in Kürze per E-Mail.

Erfahren Sie mehr über Ihr Demokonto

Sie haben Benachrichtigungen von Niall Delventhal abonniert

Sie können Ihre Abonnements verwalten, indem Sie dem Link in der Fußzeile jeder E-Mail folgen, die Sie erhalten

Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.

EUR/USD: EU-Gipfel erzielt einstimmigen Deal - über die Qualität des Deals wird man sich noch streiten

(DailyFX.de) Nach den zähen und langen Verhandlungen am Wochenende verkündete EU-Ratspräsident Donald Tusk am Montagmorgen: „Der EU-Gipfel konnte einen einstimmigen Deal erzielen.“ Endlich gibt es eine Lösung im Griechenland-Konflikt. Freudensprünge verzeichneten die europäischen Aktienmärkte. Schon vor dem Wochenende zeigte sich die Stimmung an Europas Börsen optimistisch und auch im Devisenmarkt präsentierten sich die Nerven wieder gestärkt. Doch nach einem schnellen Deal sah es lange Zeit am Wochenende nicht aus. Die Eurogruppen-Treffen am Samstag und Sonntag endeten im Vorfeld ohne ersichtliche Erfolge. Für spürbaren Widerstand sorgten vorrangig die Länder Deutschland und Finnland. In die Hände der Regierungsspitzen der Euroländer legte man die Verantwortung.

Die Reaktion auf den verkündeten Deal im EUR/USD fiel verhalten aus. Noch muss die griechische Regierung mitziehen und die Reformen genehmigen. Über die Qualität des Deals wird sicherlich noch gestritten werden.

Neben dem Griechenland-Verhandlungsstand werden zu Beginn der Woche die ZEW-Konjunkturerwartungen im Fokus stehen (Di. 11: 00 Uhr). Angesichts der langen Sorgenliste der letzten Wochen rechne ich mit einer weiteren Eintrübung der konjunkturellen Erwartungen. Ob die US-Einzelhändler sich im Juli über ein Umsatzplus freuen konnten, wird am Dienstag um 14:30 Uhr publik. Zur Wochenmitte sind es die US-Produktionskennzahlen der Industrie und des verarbeitenden Gewerbes, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden.

Am Donnerstag stehen die Geldpolitiken der EZB und der US-Notenbank im Mittelpunkt. Geldpolitische Maßnahmen wird die EZB nicht verkünden (13:45 Uhr), doch ihre konjunkturellen Prognosen, ihre Sicht auf Griechenland und mögliche Maßnahmen im Falle eines Grexit werden in der Pressekonferenz Aufmerksamkeit erhalten (14:30 Uhr). Auch die Fed-Chefin hat an diesem Tag ihre halbjährliche Anhörung vor dem US-Kongress (16:00 Uhr). Hinweise zur Zinswende wären Impulsgeber.

Am Freitag werden die Prognosewerte der Professional Forecasters publik (10:00 Uhr). Danach rückt die US-Inflation für Juni in den Fokus. Eine anziehende Inflation würde die US-Notenbank begrüßen. Das vorläufige Verbrauchervertrauen der Uni. Michigan (16:00 Uhr) wird dann leicht gesteigert erwartet.

Der EUR/USD-Wechselkurs zog zurück über die 1,115er Schwelle. Die Rückeroberung von 1,115 könnte auf der Oberseite auf 1,127 abzielen, folgend 1,138. Ein erneutes Kippen unter 1,115 ließ Potenzial einer Bewegung auf 1,105 zu. Bei einem Bruch der 1,105 kann Blick auf das Mai-Tief um 1,0819 gerichtet werden.

EUR/USD: EU-Gipfel erzielt einstimmigen Deal - über die Qualität des Deals wird man sich noch streiten

Am US-Terminmarkt reduzierten Finanzinvestoren ihre mehrheitliche Short-Position im Vergleich zur Vorwoche geringfügig. Doch noch lässt der Überhang von 99.266 Verkaufskontrakten gegenüber Kaufkontrakten eine deutliche Zuversicht in einen schwachen Euro ausmachen. Seit Mai 2014 setzt diese Gruppe bereits mehrheitlich auf einen schwächelnden EUR/USD-Wechselkurs.

Die Großspekulanten sind mit -99.266 Kontrakten (Netto-Größe) mehrheitlich Short positioniert. Die Netto-Positionierung stieg im Vergleich zur Vorwoche um 769 Kontrakte, im 4-Wochenvergleich stieg der Wert um 38.708 Kontrakte.

EUR/USD: EU-Gipfel erzielt einstimmigen Deal - über die Qualität des Deals wird man sich noch streiten

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD: EU-Gipfel erzielt einstimmigen Deal - über die Qualität des Deals wird man sich noch streiten

https://www.dailyfx.com/deutsch/eur-usd