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(DailyFX.de) Optimistisch zeigte sich die Stimmung an Europas Börsen und auch im Devisenmarkt präsentierten sich die Nerven wieder gestärkt. Den Deal mit Griechenland haben Marktteilnehmer wieder vor Augen. „Risk on“ hieß die Devise heute. Der Euro schob sich gegen den US-Dollar zwischenzeitlich über die Schwelle von 1,12, der DAX testete die Marke von 11.300 Zählern und im USD/JPY ließen sich - mit dem schwungvollen Zug zurück über 122 - die Spuren wieder aufgenommener Carry-Trades ablesen.

Griechenland hielt sich in dieser Woche dann doch noch an die Deadlines. Sowohl den offiziellen Antrag für das dritte Hilfsprogramm als auch die Präzisierungen, zu welchen Sparmaßnahmen sie sich bereit erklären, reichten die Griechen rechtzeitig ein.

Nunstehen die Reformvorschläge der Griechen auf dem Prüfstand. Eine Reformierung des öffentlichen Dienstes, die Abschaffung von Frührenten, fiskalische Änderungen besonders für touristische Einrichtungen, den Verkauf von Staatseigentum und die Kürzung der Militärausgaben sind vorsehen.

Die Weichen für einen Deal könnten am Wochenende gestellt werden. Am Wochenende rücken zwei Termine in den Vordergrund – das Treffen der Eurogruppe am Samstag und der EU-Gipfel am Sonntag. Euro-Gruppen-Chef Dijsselbloem erhöhte die Hoffnungen auf eine baldige Lösung. Er sagte: "Eine große Entscheidung könnte am Sa. erfolgen." Wenn die Euro-Finanzminister sich am Samstag einigen sollten, würde ich persönlich nicht davon ausgehen, dass die Regierungsspitzen am Sonntag zurückrudern.

Der Deal schwebt in der Luft. Aber einen Rückschlag durch Kritik an den Reformideen der Griechen sollte nicht ausgeschlossen werden. Sollten die Reformvorschläge auf deutlichen Widerstand stoßen, werden weitere Hilfen abgelehnt und die Sorgen vor dem Ausstieg Griechenlands aus dem Euro wären wieder prompt wieder vorhanden.

Frankreichs Präsident François Hollande sagte: „Die Reformen der Griechen sind seriös und glaubwürdig." Doch ein EU-Sprecher lehnte es ab zu kommentieren, ob die Reformen eine gute Basis für weitere Gespräche seien. Noch vor dem Wochenende so hieß es, wird es aber noch in irgendeiner Form eine Kommunikation bezüglich des ersten Eindrucks seitens der EU geben.

Neben dem Griechenland-Verhandlungsstand werden zu Beginn der kommenden Woche die ZEW-Konjunkturerwartungen im Fokus stehen (Di. 11: 00 Uhr). Angesichts der langen Sorgenliste der letzten Wochen rechne ich mit einer weiteren Eintrübung der konjunkturellen Erwartungen. Ob die US-Einzelhändler sich im Juli über ein Umsatzplus freuen konnten, wird am Dienstag um 14:30 Uhr publik. Zur Wochenmitte sind es die US-Produktionskennzahlen der Industrie und des verarbeitenden Gewerbes, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden.

Am Donnerstag stehen die Geldpolitiken der EZB und der US-Notenbank im Mittelpunkt. Geldpolitische Maßnahmen wird die EZB nicht verkünden (13:45 Uhr), doch ihre konjunkturellen Prognosen, ihre Sicht auf Griechenland und mögliche Maßnahmen im Falle eines Grexit werden in der Pressekonferenz Aufmerksamkeit erhalten (14:30 Uhr). Auch die Fed-Chefin hat an diesem Tag ihre halbjährliche Anhörung vor dem US-Kongress (16:00 Uhr). Hinweise zur Zinswende wären Impulsgeber.

Am Freitag werden die Prognosewerte der Professional Forecasters publik (10:00 Uhr). Danach rückt die US-Inflation für Juni in den Fokus. Eine anziehende Inflation würde die US-Notenbank begrüßen. Das vorläufige Verbrauchervertrauen der Uni. Michigan (16:00 Uhr) wird dann leicht gesteigert erwartet.

Der EUR/USD-Wechselkurs zog zurück über die 1,115er Schwelle.Eine Rückeroberung von 1,115 könnte auf der Oberseite auf 1,127 abzielen, folgend 1,138. Ein erneutes Kippen unter 1,115ließ Potenzial einer Bewegung auf 1,105 zu. Bei einem Bruch der 1,105 kann Blick auf das Mai-Tief um 1,0819 gerichtet werden.

EUR/USD: Optimistisch schreiten Marktteilnehmer ins Wochenende – Reformvorschläge der Griechen werden nun examiniert

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD: Optimistisch schreiten Marktteilnehmer ins Wochenende – Reformvorschläge der Griechen werden nun examiniert

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