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EUR/USD:  Für die Eurozone wäre ein Euro-Austritt Griechenlands verkraftbar

EUR/USD: Für die Eurozone wäre ein Euro-Austritt Griechenlands verkraftbar

Niall Delventhal, Marktanalyst

(DailyFX.de) Der EUR/USD schob sich trotz den Unsicherheiten der stockenden Griechenland-Verhandlungen über 1,14. Die Dollarschwäche, welche durch die Aussicht einer weiter zögernden US-Notenbank getriggert wurde, setzte sich auch am Donnerstag fort. Die US-Währungshüter boten einen weniger restriktiven Tonfall als allgemein erwartet wurde und stützten die Zinsfantasien tiefer.

Unter den Major-Währungspaaren stach der Dollar als der leistungsschwächste gestern heraus. Auch seitens der US-Teuerungsraten wurden gestern Enttäuschungen geboten. So stieg die Inflationsrate im Mai lediglich auf +0% und nicht wie erwartet auf +0,1% und auch die Kerninflation stieg mit +1,7% geringer als erwartet wurde.

EUR/USD:  Für die Eurozone wäre ein Euro-Austritt Griechenlands verkraftbar

Die Griechenland-Sorgen suchten wieder einmal den EUR/USD-Kurs nicht heim. Doch die Verhandlungen werden weiterhin für Aufmerksamkeit sorgen. Griechenland läuft die Zeit davon. Für die Eurozone wäre - so der Konsens unter den Euro-Finanzministern – ein Euro-Austritt Griechenlands trotz bilateraler Verträge verkraftbar. Auch der finnischer Finanzminister Stubb glaubt nicht an den Domino-Effekt im Falle eines Euro-Austritt Griechenlands. Das Vorhaben ist Griechenland im Euro zu behalten, aber das sei nicht zu jedem Preis möglich.

Datum

Zeit

Ereignis

Wichtigkeit

Vorherig

Fr

Jun 19

09:00

EU Finance Ministers Hold Meeting With Non-Euro Finance Chiefs

Hoch

Das Oszillieren im EUR/USD-Kurs um 1,127 ist beendet. Der Kurs brach über die Region der Juni-Hochs um 1,138. Auf der Oberseite folgt der Mai-Widerstand um 1,1466 und darauf das Feb.-Hoch um 1,153. Ein erneutes Kippen unter 1,127 könnte vorerst auf 1,105 abzielen.

EUR/USD:  Für die Eurozone wäre ein Euro-Austritt Griechenlands verkraftbar

EUR/USD: Spekulatives Short-Covering am Terminmarkt hält an trotz Griechenland-Sorgen

Trotz der anziehenden Grexit-Sorgen hielt das Short-Covering institutioneller Spekulanten an. Sie lockerten ihre Verkaufsposition im Euro FX am Terminmarkt im Vergleich zur Vorwoche um 27.558 Kontrakte (letzte COT-Zahlen vom 09.06.2015). Damit fiel der Überhang der Verkaufspositionen gegenüber Kaufpositionen innerhalb einer Woche um 3,88 Mrd. US-Dollar auf rund 19,44 Mrd. USD zurück.

Diskutieren Sie das Kursgeschehen im EUR/USD Talk.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

EUR/USD:  Für die Eurozone wäre ein Euro-Austritt Griechenlands verkraftbar

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