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COT-Übersicht: Mehrheitliche Ausrichtung von Banken, Fonds und Vermögenswaltern bleibt trotz Korrektur weiterhin „pro Dollar“ ausgerichtet

COT-Übersicht: Mehrheitliche Ausrichtung von Banken, Fonds und Vermögenswaltern bleibt trotz Korrektur weiterhin „pro Dollar“ ausgerichtet

Niall Delventhal, Marktanalyst
COT Report

COT-Report: Übersicht der Position von Banken, Fonds und Vermögenswaltern am Terminmarkt vom 14.04.2015.

(DailyFX.de)In den Devisenpaaren blieb die mehrheitliche Ausrichtung von Banken, Fonds und Vermögenswaltern trotz Korrektur weiterhin „pro Dollar“ ausgerichtet. Einzig die Paare NZD/USD und CHF/USD bilden Ausnahmen.

Von der Rekord-Short-Positionierung instituioneller Spekulanten im EUR/USD fiel der Euro-Pessismismus jedoch auchin der letzten Woche weiter zurück. Der US-Währungshüter Fischer bezeichnete die US-Wirtschaftsleistung im ersten Quartal des Jahres als schwach und verstärkt zeigten in den letzten Wochen eben auch US-Konjunkturkennzahlenauf, dass das Tempo im Wirschaftswachstum in den USA zuletzt schwand, so sorgten in den USA zuletzt die Veröffentlichung des letzten Arbeitsmarktreports (März), der Umsätze des Einzelhandels (März) und der Industrieproduktion für Enttäuschungen (März). Zum Ende dieser Woche werden die Aufträge der langlebigen Gebrauchgüter (März) publik. Diese könnten weiteren Antrieb in den Spekulationen rund um die erste Zinsanhebungder Fed sorgen.

Die einseitigen spekulativen Wetten auf EUR/USD-Schwäche fielen leicht zurück, doch trotz des Rückgangs bleibt die Verkaufsposition der Finanzinvestoren stark einseitig ausrichtet. Mit einem Überhang von 212.347 Kontrakten, das entspricht eine Wette von ca. 28,7 Mrd. USD, setzen diese Marktteilnehmer damit weiterhin auf einen fallenden EUR/USD-Kurs.

Die spekulative Position im GBPUSD zeigte sich kaum verändert. Die Netto-Position fiel leicht im Vergleich zur Vorwoche. Rund 67% der positionierten Finanzinvestoren am Terminmarkt setzen weiterhin auf Pfund-Schwäche.

Zum Ende der letzten Woche boten die britischen Arbeitsmarktdaten dem Pfund Rückenwind. Die Arbeitslosenquote in der UK fiel auf den tiefsten Stand seit 2008und das vor den britischen Parlamentswahlen. Die Beschäftigungsquote zog mit 73,4% gar auf den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen in 1971.

Auch im AUD/USD zeigte sich einegesteigerte spekulative Short-Position an der CME. Die dritte Woche in Folge fiel die Netto-Position wieder - nach dem kräftigen Sprung, der Mitte März erfolgte (siehe hier). Die Erwartung der Swap-Händler, dass die RBA den Leitzins Anfang Mai senkt, erreichte zu Beginn der letzten Woche in der Spitze 79%, doch fiel seitdem zurück. Am 20. April lag diese Markterwartung einer Zinssenkung von 25 Basispunkten am 5. Mai bei nur noch 57%.

Im JPY/USD stieg die Position der Non Commercials Position (netto) mit -23.070 Kontrakten auf dem höchsten Stand seit Oktober 2012. Es wird zwar noch mehrheitlich auf den Dollar gesetzt, doch die Wetten auf den Greenback reduzierten Finanzinvestoren zuletzt deutlich.

Im NZD/USD hingegen sind die betrachteten Marktteilnehmer mehrheitlich mit Kaufpositionen im Markt ausgerüstet. Die dritte Woche in Folge sind Finanzinvestoren an der CME im NZDUSD nun mehrheitlich bullish positioniert.Zuvor setzten sie mehrheitlich für 25 Wochen auf einen fallenden Kurs.

Auch im CHF/USD kann eine mehrheitliche spekulative Long-Position hervorgehoben werden, doch lediglich mit einem marginalen Plus von 170 Kontrakten (Überhang der Kaufpositionen gegenüber Verkaufspositionen) zeigte sich Verhältnis schon nahezu ausgeglichen. Auch prozentual ausgedrückt wird dies ersichtlich: 50,3% setzen auf Kursstärke, 49,7% auf Kursschwäche.

An der COMEX zeigte sich nur nicht eine Verringerung der spekulativen Kaufposition im Gold, auch im Silber setzte die Kaufposition zurück.

Analyse geschrieben von Niall Delventhal, Marktanalyst von DailyFX.de

Um Niall Delventhal zu kontaktieren, sende man eine E-Mail an instructor@dailyfx.com

Folgen Sie Niall Delventhal auf Twitter: @NiallDelventhal

COT-Übersicht: Mehrheitliche Ausrichtung von Banken, Fonds und Vermögenswaltern bleibt trotz Korrektur weiterhin „pro Dollar“ ausgerichtet

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